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Die evangelische Pfarrerin Gabriele Göbel wird katholisch

25. August 2019 in Deutschland, 28 Lesermeinungen
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Pfarrerin: „Und hier spüre ich in mir einen Ruf, dem ich nachgehen möchte. Ich sehe meine neue geistliche Heimat in der katholischen Kirche.“


Darmstadt (kath.net) Die evangelische Pfarrerin Gabriele Göbel wechselt zur katholischen Kirche und verlässt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die 56-Jährige wird sich im Herbst beruflich neu orientieren. Das gibt die EKHN auf ihrer Internetseite bekannt. Die Entscheidung sei ihr schwergefallen, da sie sich mit den Menschen vor Ort wohl gefühlt habe. „Andererseits habe ich auch eine Zeit tiefgreifender Veränderung für mein Leben und Glauben erlebt. Und hier spüre ich in mir einen Ruf, dem ich nachgehen möchte. Ich sehe meine neue geistliche Heimat in der katholischen Kirche. Daher werde ich aus dem Dienst als Pfarrerin in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ausscheiden.“

Der evangelische Probst für Oberhessen, Matthias Schmidt, dankte Göbel sehr für ihren Dienst und betonte den „versöhnten Abschied“, der auch zeige, dass sich das Verhältnis der Konfessionen gut entwickelt habe. Gleichzeitig kritisierte er, dass die evangelische Pfarrerin – im Gegensatz zu konvertierenden männlichen Kollegen – nicht zur katholischen Pfarrerin geweiht werden könne.


Solche Wechsel von evangelischen Pfarrern und Theologen zur katholischen Kirche sind ungewöhnlich aber nicht völlig selten. 2018 wurde Andreas Theurer, früherer Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, vom Augsburger Bischof Konrad Zdarsa zum katholischen Priester geweiht. Andreas Theurer und seine Frau Gudrun Theurer, die ebenfalls Theologin ist, waren 2012 zur katholischen Kirche konvertiert, kath.net hat mehrfach berichtet. Theurer hatte seine Gründe für den Wechsel in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche in dem lesenswerten Buch „Warum werden wir nicht katholisch?“ ausgeführt. Auch in die umgekehrte Richtung kommen gelegentlich Wechsel vor.

Link zur Pressemeldung auf der Internetseite der EKHN: Theologin wird römisch-katholisch – „Neue geistliche Heimat“ - Pfarrerin Göbel verlässt evangelische Kirche .

kath.net-Buchtipp
Warum werden wir nicht katholisch?
Denkanstöße eines evangelisch-lutherischen Pfarrers
Von Andreas Theurer
Taschenbuch, 96 Seiten,
2014 Dominus Verlag
ISBN 978-3-940879-22-6
Preis: 6.10 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz:
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Buchhandlung Provini Berther GmbH, Chur:
Für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: [email protected]

Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der Provini Buchhandlung (Auslieferung Schweiz und Lichtenstein) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Pressefoto Pfarrerin Göbel bei ihrem letzten Gottesdienst © EKHN /Traudi Schlitt


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Lesermeinungen

 lesa 29. August 2019 

Vom Licht des Glaubens durchdrungen

@Authentisch: Das Buch von Theurer beinhaltet faszinierende, beeindruckend verständliche und gründliche Erläuterungen und Antwortung zentraler Glaubensfragen. Es ist kurz gefasst - und auch jedem Katholiken zu empfehlen, der über seinen Glauben Auskunft geben möchte.
@winthir: Ja, zusammenhalten - und offen bleiben bzw. werden für die Wahrheit - sich führen lassen. Frau Göbel macht es vor.


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 winthir 29. August 2019 

ja, wir glauben an den Einen Gott, den Vater, den Allmächtigen ... usw.

das bekennen wir Christen.

Konversion ist eine sehr persönliche Entscheidung, und hatte für mich nichts mit der Frage zu tun, welche Konfession denn die wahre sei - es wäre da auch noch natürlich in Frage gekommen, orthodox zu werden (siehe Prof. em. Karl Christian Felmy),nein:

Der Punkt war für mich: Was ist der Weg, den Gott mit mir vorhat?

übrigens: soweit ich informiert bin, gibt es einen(!) Himmel, und nicht einen evangelischen und einen katholischen, etc.

Laßt uns einfach zusammenhalten (für mich z. B. ein schönes Zeichen: der jeweilige evang.-luth. Dekan zu Bayreuth geht seit vielen Jahren immer bei der röm.-kath. Fronleichnamsprozession im Amtsgewand mit).

und - jeder suche und finde seinen Weg.

danke,
winthir.


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0
 
 Authentisch 26. August 2019 

@Zeitzeuge

Vielen herzlichen Dank, Ihnen, für die Link-Hinweise und Lektüre-Hinweise.
Von dem Büchlein / Buch des Herrn Theurer habe ich auch schon gehört, wenngleich ich es bisher noch nicht gelesen habe.
Es soll ein gutes Buch sein (dies hat ein katholischer Priester mir gegenüber so gesagt).
Ich glaube, dass die Trennung der evangelischen Christen von der Kirche JESU eine Wunde im Herzen JESU ist.

Beten wir um die Rückkehr der evangelischen Christen in die katholische Kirche, in die Kirche JESU und eine Rückbesinnung aller Christen auf die wahre Lehre und den wahren Glauben der katholischen Kirche.

Dazu wünsche ich uns allen GOTTES BEISTAND, GOTTES SEGEN.


7

0
 
 Zeitzeuge 26. August 2019 
 

Werte Authentisch!

Danke für Ihren Beitrag.

Von der Gustav-Siewerth-Akademie wurde
eine sehr informative Internetseite über
Martin Luther erstellt:

werwarmartinluther.de

Darin auch Luther-Zitate mit Quellenangabe, z.B.

"Gott kann nicht Gott sein, er muß zuvor
ein Teufel werden" (WA 31I, 249).

Martin Luthers Gottes- und Menschenbild
ist mit dem Gottes- und Menschenbild der
Offenbarung, welche die katholische Kirche, die einzige Kirche Christi, in ihren Dogmen unfehlbar verkündet, absolut

unvereinbar!

Ein auch für Laien geeignetes Buch zum Thema

Franz Kronbeck: Martin Luthers Kampf
mit Gott,
128 Seiten. 6,80 EUR

und natürlich das im o.a. Artikel empfohlene Büchlein von Andreas Theurer,

ich wünsche ggfls. gute Lesfrüchte!


10

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 ThomasR 26. August 2019 
 

damit ist die Idee von zwei Kirchen bzw von der 2. Kirchen

bzw von zwei christlichen Kirchen oder zwei Schwesterkirchen bzw einer gemeinsamen (mit EKD) Kirche (jedes Jahr kommt ein neuer Begriff)wie vom Winde verweht.
Auch die Ingolstädter Erklärung 2018 - über diese Idee von DBK ist inzwsichen auch still geworden-hat sich dank Frau Gabriele Göbel gewisserweise erürbigt.

Wir freuen uns sehr alle über Rückkehr von Frau Gabriele Göbel nach Hause. Herzlich Willkommen daheim und Gottes reiches Segen! Möge Fürsprache der Gottesmutter Frau Gabriele Göbel auf allen Ihren Wegen zu begleiten.


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 Authentisch 26. August 2019 

@winthir

(2)
(Unbenommen ist eine Konversion eine persönliche Entscheidung...), hoffe und denke ich, heutzutage.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gottes reichen Segen.

Herzliche Grüße


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 richrose 26. August 2019 
 

Der Hl. Geist weht eben wo er will

Als Theologin (wie es scheint ist sie sogar unverheiratet), war Fr. Göbel ihr halbes Leben lang auf der Suche nach der Wahrheit und offen für die Führung durch den hl. Geist. In reinen Seelen bringt dieser dann zur rechten Zeit reife Früchte hervor.
Mich erinnert diese Geschichte an die hl. Edith Stein, die auch stets eine Wahrheitsuchende war und sich immer ein reines Herz bewahrt hat.


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 Diasporakatholik 26. August 2019 
 

Interessant, den entsprechenden Artikel auf dem evangelischen Portal Idea zu lesen

Insbesondere auch die z.T. sehr merkwürdigen Kommentare dort:

https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/erstmals-in-der-ekhn-pfarrerin-wird-roemisch-katholisch-110196.html#comments


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 Diadochus 26. August 2019 
 

Heimkehr

Trotz ihres Berufes als evangelische Pfarrerin war Frau Göbel ein Leben lang eine Suchende. Im katholischen Glauben hat sie jetzt gefunden, wonach sie suchte. Ihr Glück ist jetzt perfekt. Wir sollten uns mit ihr mitfreuen. Dafür beten wir ja, dass die Irrenden und Suchenden heimfinden in das Herz des Vaters. Was den Probst Matthias Schmidt betrifft, so finde ich, dass er ein Kind seines beengten lutherischen Denksystems ist. Wir dürfen davon ausgehen, dass Frau Göbel bestimmt nicht nach dem Priesteramt strebt. Das war wohl nicht ihre Absicht. Ich wünsche ihr alles Gute auf ihrem geistlichen neuen Weg.


6

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 Reichert 26. August 2019 
 

>Authentisch

Vielleicht sollte Frau Göbel mal Kontakt aufnehmen mit dem Ehepaar Theurer, die vor ein paar Jahren ebenfalls konvertierten. Mittlerweile ist der Mann sogar zum katholischen Priester geweiht. Siehe hierzu auch kath.net vom 30.10.2012.Ansonsten heiße ich Frau Göbel herzlich willkommen in unserer katholischen Kirche, wie einzig seit zweitausend Jahren die Botschaft von Jesus Christus verkündet.


6

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 winthir 26. August 2019 

so. nun ich (subjektiv)

Vorspruch:

soweit ich weiß, und mir bekannt ist, verehren wir Alle den selben Gott. Wenn jemand dazu etwas Besseres weiß, möge man mich gerne dazu belehren.

also.

Konversion ist eine sehr persönliche Entscheidung.


2

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 winthir 26. August 2019 

so. nun üner


1

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 Authentisch 26. August 2019 

alle Leserform-Schreibende.

Ich freue mich mit und für Frau Göbel, dass sie IN DIE KIRCHE JESU CHRISTI "heim"-/einkehrt. Nach Hause kommt. In ihr hat der Heilige Geist gewirkt und sie hat sich wahrhaft führen lassen. In diesem Wissen und in diesem Geist wünschen wir ihr auch einen guten neuen beruflichen Platz. Denn ich glaube, dass dies ein besonderer Weg ist, den sie geht und auf den sie sich hat führen lassen. (Jede Konversion in die/zur r.-k. Kirche ist ein großes und darf ich sagen, Gott-gefälligen Werk. Für Frau Göbel hat dies aber auch "ihre Berufsaufgabe" erst einmal bedeutet. Deswegen für sie: Gottes reichen Schutz und Segen mit glücklicher Fügung.


6

0
 
 Weinberg 26. August 2019 
 

"Perspektive als Theologin in der Kath. Kirche"

Aus der Regionalpresse: "Zuvor jedoch hatte Gabriele Göbel noch bekanntgegeben, dass sie sich zuversichtlich zeige, dass sich in den nächsten Monaten auch in der katholischen Kirche für sie als Theologin eine Perspektive ergeben könne." (Osthessen-News)


9

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 Andrzej123 26. August 2019 
 

"Hier hat ein Mensch seinen Beruf aufgegeben,

(in einem Alter, wo ein Neuanfang nicht mehr selbstverständlich ist!), um dem Ruf zur Wahrheit zu folgen. "

Danke für diese richtigen & wichtigen Worte!
Nehme sich jeder (auch ich) diese Opfer Bereitschaft zum Vorbild!


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 AntlitzChristi 26. August 2019 
 

Gratulation!

Eine gnadenvolle Führung Gottes. Besser geht es nicht. Ich wünsche von Herzen einen guten Start auf dem neuen Weg.


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 bücherwurm 26. August 2019 

@Kirchental und andere:

"Wäre ich eine 2.0 Aktivistin, ich würde mir die Hände reiben!" Über die theologischen Einstellungen und Positionen der früheren Pastorin ist bisher nichts bekannt. Die Moderation wäre deshalb äußerst dankbar, wenn auf grundlose Unterstellungen verzichtet werden könnte.

Hier hat ein Mensch seinen Beruf aufgegeben (in einem Alter, wo ein Neuanfang nicht mehr selbstverständlich ist!), um dem Ruf zur Wahrheit zu folgen. Es wirkt durchaus unangenehm, wenn man diesem Menschen dann mit Misstrauen begegnet, weil er aus einer protestantischen Gemeinschaft kommt - obendrein, wo wir ja wissen, dass nach unserer Lehre auch dort gute Christen sind...


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 Kirchental 26. August 2019 

@Hartmut

Ich habe niemand irgendetwas unterstellt! Dagegen verwahre ich mich!

Natürlich gibt es Konvertiten - unter den Foristen sind ja auch einige - und ich freue mich über jeden, der zum wahren Glauben findet.

Aber normalerweise stehen diese Übertritte nicht in allen Medien. Und wie erwähnt - der Zeitpunkt für eine Pastorin ist geradezu günstig. Wäre ich eine 2.0 Aktivistin, ich würde mir die Hände reiben!


9

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 winthir 26. August 2019 

und weiter geht's ...

ich will und werde meine ursprüngliche Heimat achten und wertschätzen.

Meine Goldene Konfirmation habe ich gefeiert, in der Kirche, wo ich damals konfirmiert worden war, was manchen unter Euch doch etwas "ungewöhnlich" vorkommen mag, das kann ich verstehen. (die jetzigen Pfarrer wußten nichts von meiner "Kirchengeschichte"),

und meinen Konfirmationsspruch kann ich immer noch (fast) im Schlaf sagen:

"Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR." (Jeremia 1, Vers 8).

so, und jetzt noch eine wahre Geschichte. Am Tisch. wir haben "geratscht". "Du - sagte der Priester zu mir - also, X, Du glaubst es nicht - die Evangelischen - auch wenn sie Jahrzehnte lang aus der Kirche ausgetreten sind, wenn Du die fragst nach dem Konfi-Spruch - die können den auswendig hersagen!"

ich hab das dann auch gesagt (meinen), und wir haben fröhlich gelacht.


4

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 Hartmut8948 26. August 2019 
 

Konversion ohne wirtschaftliche Absicherung

Für einige Kommentatoren: So etwas gibt es tatsächlich, ja, es gibt sie, nichtkatholische Christen, die konvertieren, weil sie innerlich dazu geführt worden sind! Ich frage mich schon, weswegen man Konvertiten üble Absichten ("Kirchental") unterstellt. Und außerdem: Es gibt keinen Automatismus für ehemals evangelische Pfarrer, dass sie nach einer Konversion zum Priester geweiht werden müssten, da ist jeder Bischof absolut frei in seiner Entscheidung der Zulassung zur Weihe. Auch kann ich ein guter Katholik sein, ohne dass ich zum Priester geweiht worden bin! Ich kann Ihnen versichern, dass ich weiß, worüber ich schfreibe!


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 winthir 26. August 2019 

Herzlich willkommen zuhause, Frau Pfarrerin!

Was ich super finde: den "versöhnten Abschied", der Dank von ihrem Chef, und dass sie noch einen Abschiedsgottesdienst feiern darf. Obwohl das Alle jetzt schon wissen.

(dass der Propst noch eine kleine spitze Bemerkung loslassen mußte, nehme ich ihm nicht übel).

Die Ökumene ist wirklich besser geworden.

Früher war das anders.

Als ich (damals evang.-luth. Theologiestudent und "Kandidat für das Geistliche Amt")) 1974 konvertierte, schlug mir nur blanker Haß entgegen (nicht nur von meinen Eltern, die mich rausgeworfen hatten - immerhin haben sie mir noch zwei Tage Zeit zum Packen gegeben -)

sondern von Vielen. Ein Freund von mir brachte es später auf den Punkt: "Wenn Du Dich damals umgebracht hättest, hätten sie wenigstens noch Mitleid mit Dir gehabt."

wobei ich meine ursprüngliche Heimat (dort bin ich getauft) nicht verleugne.

Dort hat mich die Kirche am 02. Juni 1951 aufgenommen. In der Taufe.


9

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 Kirchental 26. August 2019 

Möglicherweise bin ich inzwischen paranoid

Aber bei dieser Meldung muss ich dauernd an die Klage gg den Knabenchor denken. Und für mich liegt dieser Übertritt zu sehr in zeitlicher Nähe zu Amazonas und 2.0.

Wie würde wohl eine Klage dieser Dame auf Weihe zur katholischen "Pastorin" unter Berufung auf Art 3 GG ausgehen, da ihr männlichen evangelischen Kollegen doch auch geweiht wurden?

Ein Präzedenzfall für 2.0 - kommt wie gerufen

Aber wie gesagt - möglicherweise bin ich inzwischen paranoid. ....


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 Hausfrau und Mutter 26. August 2019 
 

erinnert an "unser Weg nach Rom" von S. & K. Hahn

H&M


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 SpatzInDerHand 26. August 2019 

ja... es gibt Frauen, die verstehen, dass die Suche nach der WAHRHEIT

, nach dem Weg und dem Leben (vgl. diesbezüglich den Satz Jesu) wichtiger ist als die eigene Emanzipation. Mal ganz abgesehen davon, dass auch in der kath. Kirche sich die Frauen nicht auf der Nase herumtanzen lassen müssen, auch wenn sie keine Priesterweihe empfangen.

@Charlene: Warum soll die bisherige Pfarrerin ausgerechnet Ordensfrau werden? Ist mal als "Laienfrau" nicht in der Fülle der Wahrheit?


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 Chris2 26. August 2019 
 

@Einsiedlerin

Es gibt eben Dinge, die zu ändern noch nicht einmal in der Macht eines Konzils liegen. Jeder, der gegen den de facto erklärten Willen Christi (der Sohn Gottes hatte weder seine Mutter noch Maria Magdalena berufen) ein "Frauenpriestertum" einführt oder an einer solchen Weihesimulation mitwirkt, exkommuniziert sich selbst. Selbst, wenn er Papst wäre.


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 Charlene 25. August 2019 

Wird Sie Ordensfrau?


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 Einsiedlerin 25. August 2019 
 

Natürlich!

"Gleichzeitig kritisierte er (der evangelische Probst für Oberhessen, Matthias Schmidt), dass die evangelische Pfarrerin – im Gegensatz zu konvertierenden männlichen Kollegen – nicht zur katholischen Pfarrerin geweiht werden könne."
--------------------------------------
Diese Kritik kann er sich sparen. Er hat halt noch nicht begriffen, warum das so ist und so bleiben wird!


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 Katholik 25. August 2019 

Herzlich willkommen!

Ich freue mich und werde für diese mutige und aufrichtige Frau beten. Ich wünsche ihr auch die herzliche, berufliche und gemeinschaftliche Unterstützung der katholischen Gemeinden und Gemeinschaften, mit denen sie nun zu tun haben wird. Ich gehe davon aus, dass sie weiß, dass wir Katholiken hier auf Erden keine heile Welt bieten können, aber doch sehr vieles, um in einer gebrochenen Welt voll Hoffnung voranzuschreiten.


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