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| ![]() Namhafter anglikanischer Kanoniker wird katholisch, beeinflusst durch Kard. Newman und Benedikt XVI.vor 2 Stunden in Spirituelles, keine Lesermeinung Der anglikanische Kanoniker Robin Ward ist seit Jahrzehnten eine bekannte Persönlichkeit in Englands christlichen Kreisen. Nun gibt er bekannt, dass er in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche aufgenommen wurde. Oxford (kath.net/pl) Der bisherige anglikanische Kanoniker Robin Ward gab bekannt, dass er vom Benediktinerabt Cuthbert Brogan (Abtei St. Michael in Farnborough, Hampshire, England) in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche aufgenommen wurde. Das berichtet Luke Coppen in der englischsprachigen Website „The Pillar“. Coppen schreibt wörtlich: „Seit Jahrzehnten ist Ward eine bekannte Persönlichkeit in Englands christlichen Kreisen. Er verkörperte die anglo-katholische Tradition, eine anglikanische Subkultur, die die Verbundenheit der Church of England mit vorreformatorischen Formen christlichen Lebens betont. Fast zwei Jahrzehnte lang leitete Ward die anglo-katholische Bastion des St. Stephen’s House in Oxford, einem anglikanischen Theologiekolleg … Doch er war nicht in den streng anglikanischen Kreisen der Hochkirche aufgewachsen. Er wurde in einer bewusst protestantischen, aber dennoch sakramentalen Tradition erzogen.“ Am St. Stephan´s House in Oxford hatte er seine Ausbildung zum anglikanischen Priester absolviert und sich auf die Patristik spezialisiert. Ward hatte seine Doktorarbeit zum „Schisma von Antiochia im vierten Jahrhundert“ geschrieben, sich auch für die seiner Ansicht nach bedrohte katholische Tradition innerhalb der Kirche von England ein, schildert Coppen. Der Theologe kehrte 2006 nach St. Stephen’s House als Rektor zurück und gestaltete die Ausbildung mehrerer Generationen anglikanischer Geistlicher mit. Im April 2025 trat Ward als Rektor des St. Stephen’s House zurück. Jetzt ist er mit 60 Jahren katholische geworden. Ward ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Im Interview mit Coppen schildert Ward, dass er bereits um 1980, also mit Beginn seines eigenen Studiums in Oxford, anfing, sich mit John Henry Kardinal Newman auseinanderzusetzen. Dieser sei in jener Zeit „am Ende des Anfangs“ seiner Wiederentdeckung gewesen „als jemand, dem nicht die ihm gebührende Anerkennung zuteilgeworden war; 40 Jahre später ist Newman als Heiliger und Kirchenlehrer der Lehrer unserer Zeit, wie Augustinus für die Antike und Thomas von Aquin für das Mittelalter.“ Durch Newmans „unverwechselbares Charisma, so nah an dem Oxford, das ich so lange kenne und liebe, fand ich den Weg in die Gemeinschaft des Erlösers. Ich nahm John Henry als meinen Firmnamen an.“ Wie „für alle katholisch gesinnten Anglikaner, die konvertiert sind“, seien auch für ihn „das Beispiel und die Schriften von Papst Benedikt XVI. wegweisende Wegweiser in die Kirche“ gewesen. Archivbild oben: Kard. Newman (c) gemeinfrei
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