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Mindestens ein Dutzend weitere Missbrauchsvorwürfe gegen McCarrick

28. Oktober 2019 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
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Neue Vorwürfe: McCarrick soll mindestens sieben Jugendliche und sechs Seminaristen sexuell missbraucht haben. Die Vorwürfe reichen Jahrzehnte zurück.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Laut einem Bericht der Washington Post haben in den letzten Monaten weitere Personen Vorwürfe gegen den ehemaligen Kardinal Theodore McCarrick (89) wegen sexuellen Missbrauchs erhoben.

Der frühere Erzbischof von Washington D.C. soll von 1970 bis 1990 mindestens sieben Jugendliche missbraucht haben. Darüber hinaus haben sich sechs Seminaristen beziehungsweise ehemalige Seminaristen gemeldet, die McCarrick ebenfalls sexuellen Missbrauch vorwerfen. Alle Vorwürfe wurden an den Vatikan weiter geleitet, schreibt die Zeitung.


In einem Interview mit der Washington Post sagte einer der Männer, der McCarrick vorwirft, ihn als Jugendlichen missbraucht zu haben, dass etliche der Opfer einander gekannt hätten. Sie seien oft mit McCarrick unterwegs gewesen, als dieser Spenden gesammelt habe. Bei diesen Reisen sei es zu Missbräuchen gekommen, sagte er.

Als Erwachsene hätten sie kaum miteinander über die Vorfälle gesprochen. Erst als James Grein im Vorjahr McCarrick beschuldigt hatte, ihn als Minderjährigen missbraucht zu haben, hätten er und andere Opfer beschlossen, sich an die zuständigen Stellen zu wenden.

McCarricks sexuelle Verhältnisse zu Seminaristen seien ein offenes Geheimnis gewesen, doch habe vor dem Sommer 2018 niemand von den minderjährigen Jungen gesprochen, die der ehemalige Kardinal missbraucht habe. Dies sei der „erste Akt“ der Missbrauchskarriere des Theodore McCarrick gewesen, noch bevor er Macht und Einfluss über die Seminarien gehabt habe, schreibt der Mann, der nur unter dem Pseudonym „Nathan Doe“ bekannt ist, in einem Essay. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Als er 2002 als „das Gesicht des Kampfes der katholischen Kirche in den USA gegen sexuellen Missbrauch“ vor die Kameras getreten sei, habe er selbst eine Karriere des Missbrauchs Jugendlicher und junger Erwachsener hinter sich gehabt, die mehrere Jahrzehnte zurück reiche, schreibt „Nathan Doe“.

Link zum Artikel auf LifeSiteNews mit dem vollständigen Zeugnis von „Nathan Doe“ (englisch):

Vatican has at least a dozen more allegations of boys and seminarians sexually abused by McCarrick

EWTN - USA: Ein Missbrauchsopfer des Ex-Kardinals McCarrick, James Grein, spricht öffentlich (engl.)




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Lesermeinungen

 Ehrmann 2. November 2019 

@Alpenglühen:ich meinte, es sei klar,daß mein Beitrag DIE ERKLÄRENDE ANTWORT war,

-Denn es wurde gefragt, was ich mit meiner Frage meine. Im Artikel über McCarrick ist von Mißbrauch vor Jahrzehnten die Rede, nichts über spätere Vorkommnisse,- und die Anschuldigungen kamen immer nur von einem einzigen Mann (den Berichten von Kathnet zufolge). Auch dachte ich, mich eindeutig ausgedrückt zu haben, daß selbstverständlich flankierende Maßnahmen getroffen werden müssen, um weitere Schädigungen zu verhindern - genau DAS war mein Schwerpunkt und DAS habe ich versucht:Schutzmaßnahmen von einem Bestrafungsmechanismus zu trennen, der - noch dazu Jahrzehnte später - nicht dazu taugt, potentielle Opfer zu schützen - das hätte eben in einem kürzeren zeitlichen Zusammenhang geschehen müssen- das zu ermöglichen sollte die Thematik heutiger Überlegungen und Untersuchungen sein.


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 Alpenglühen 1. November 2019 

@Ehrmann - Die Frage „Was und wem kann dieser alte Mann noch schaden?“ 2

s. Art. 69527. Ohne! jegliche Prüfung der Vorwürfe hat P.F. eigenhändig den Priester unwiderruflich suspendiert. d. h. trotz Freispruch, trotz Geständnis der Beschuldiger, gelogen zu haben, kann Jose Antonio Molina nie wieder als Priester wirken. Oder glauben Sie allen Ernstes, P. F. würde seine „unwiderrufliche Suspendierung“ widerrufen?
M.E. bleiben selbst massiv! Beschuldigte ohne Überprüfung u. in Amt u. Würden, weil sie auf P.F. „Linie liegen“. Wer es nicht tut, muß damit rechnen, suspendiert od. exkommuniziert zu werden. Wie zumindest 2 Priester in Italien, die von ihren Bischöfen exkommuniziert wurden, weil sie klar aussagten, AL nicht anzuerkennen u. schon gar nicht anwenden zu wollen.


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 Alpenglühen 1. November 2019 

@Ehrmann - Die Frage „Was und wem kann dieser alte Mann noch schaden?“

hatten SIE gestellt!, nicht @girsberg74. @girsberg74 wollte wissen, was Sie uns mit dieser Frage sagen wollen.
Ich weise darauf hin, daß Mc Carrick in einem Kloster lebt, ca 200m von einer Grundschule entfernt. Ohne daß vorher die Schulleitung oder die Eltern informiert wurden. Selbst wenn er inzwischen senil wäre – das ist keine Garantie, daß er nicht wieder übergriffig wird. Der Alterssitz müßte fernab „jeglicher Zivilisation“ sein, um vor Übergriffen zu schützen.
@waldorf – Was wollen Sie jetzt schon wieder suggerieren? Daß 3 Päpste nicht auf Mißbrauchsvorwürfe reagiert hätten, u. erst P.F. „der große Held“ sei, der dagegen angehe? Irrtum!
Das Mißbrauchsgeschehen der neuen Vorwürfe lag zwischen 1970 u. 1990. Nach Rom gemeldet wurde dies erst 2018/2019! U. da ist P.F. „am Ruder“. P.F. redet „ja“, handelt überwiegend „nein“. Etliche Täter bzw. Vertuscher holte er nach Rom, teilweise ins Santa Marta. Wenn! er reagiert, dann hektisch, ohne Verstand. Reaktion um der Reaktion willen.


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 dorfwal 30. Oktober 2019 
 

@HeilkeStir

Sorry, als ilch den Link von einem Freund erhielt konnte ich alles damit lesen. Jetzt gehts auch bei mir nicht mehr ohne Anmeldung. Aber Sie können auch diesen Link versuchen: https://www.deutschlandfunk.de/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-die.886.de.html?dram%3Aarticle_id=452549&fbclid=IwAR22kla4SyDmp7yqS2-ZdG_x6lf8bvpQBQDL6u7ukrOqe-uBEYABl1knkrc


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 Ehrmann 29. Oktober 2019 

@girsberg: "wem kann dieser alte Mann (jetzt) noch schaden?"

"1970 bis 1990" hat er mißbraucht - damals oder in den Jahren (nicht Jahrzehnten) danach hätte es geschehen müssen, daß man ihn bestraft, aus dem Verkehr zieht, um weiteres Unheil zu vermeiden, in der Zeit, als er noch Einfluß hatte. Heute kann man doch nur aus vergangenen Fehlern lernen, um sie bei anderen zu vermeiden - einen alten Mann bestrafen zu wollen, der zu senil zu sein scheint, um irgendwo eingreifen zu können, riecht doch nur nach später Rache, die den damals Geschädigten bestenfalls kurzzeitige Genugtuung, aber keine dauernde Hilfe ist,- das wurde schon in Studien nachgewiesen u die Erfolge der Hagiotherapie erbringen den Gegenbeweis: nur dem ist geholfen, der zu verzeihen lernt.
@Ägidius kann ich voll verstehen, der Gedanke an das Unrecht an Pell ist für mich unerträglich, aber mehr im Hinblick auf unsere Kirchensituation, denn Pell ist in meinen Augen ein ganz Großer!Und ehrlich: in wessen Haut würden Sie lieber stecken: in der von Pell oder dieses Mannes? Trotz allem.


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  29. Oktober 2019 
 

Hallo waldorf

Danke für den Link. Leider kann man den Text nur lesen, wenn man sich bei Zeit online registriert. Das möchte ich aber nicht.


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 dorfwal 29. Oktober 2019 
 

@HeikeStir u. @Chris2

Heike Stir, das wollte ich nur hören/lesen
ansonsten empfehle ich folgenden Artikel mal ganz eingehend zu lesen:
https://www.zeit.de/2019/09/katholische-kirche-sexueller-missbrauch-krise-glaubwuerdigkeit/seite-3?fbclid=IwAR035lgSAZ5vhO3HBrpeD8cSUjV-C_QLylrGnFqVeemQNNI9k-P8tIyK638


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  29. Oktober 2019 
 

Hallo Walddorf

Zwischen 1970 und 1990 gab es drei Päpste: hl. Paul VI., Johannes Paul I. und hl. Johannes Paul II.


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 Aegidius 29. Oktober 2019 
 

Bitte, nehmt das Bild dieser Schlange ab!

Für die Verbrechen und perversen Schweinereien dieses frechen und verlogenen Monsters, das frei herumläuft - und nicht exkommuniziert wurde - und das sich notabene 2013 damit rühmte, gegen die mit Exkommunikation bewehrten Regeln F. auf den Papstthron verholfen zu haben, büßt der unschuldige und kranke Kardinal Pell nach einem politischen Haß-Schauprozeß in Haft, aus der er nach menschlichem Ermessen nicht mehr lebend entlassen werden wird, und wird vom zuständigen Richter, der Presse und dem linken antichristlichen Pöbel verhöhnt.
Kardinal Pell, der Gentleman, hat auf diese unerträgliche Ungleichbehandlung von ihm und von jenem Gauner nie hingewiesen.


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 Chris2 29. Oktober 2019 
 

@Waldorf

Wer "damals" Papst war, als die Opfer sich an die Behörden wandten? Papst Franziskus. "Erst als James Grein im Vorjahr McCarrick beschuldigt hatte, ihn als Minderjährigen missbraucht zu haben, hätten er und andere Opfer beschlossen, sich an die zuständigen Stellen zu wenden."


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 dorfwal 28. Oktober 2019 
 

"Der frühere Erzbischof von Washington D.C. soll von 1970 bis 1990 mindestens sieben Jugendliche missbraucht haben." u. "Alle Vorwürfe wurden an den Vatikan weiter geleitet"
Wer war denn in dieser Zeit Papst im Vatikan?


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 girsberg74 28. Oktober 2019 
 

Was wollen Sie damit sagen?

@Ehrmann „Was und wem kann dieser alte Mann noch schaden?“


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 Ehrmann 28. Oktober 2019 

Was und wem kann dieser alte Mann noch schaden?


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 hape 28. Oktober 2019 

Korrektur eines Schreibfehlers:

falsch: … Kirche locken will, ist NICHT ein Irrweg.

Das ist natürlich Unfug.

richtig: … Kirche locken will, ist ein Irrweg.


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 hape 28. Oktober 2019 

Gallionsfiguren des neuen Weges.

Weitere Sexualstraftaten von McCarrick sind bekannt geworden. Ach nee! Wundert das noch jemanden? Neben Pachamama ist McCarrick die zweite Gallionsfigur für den Aufbruch auf den neuen Weg. Diese beiden abstoßenden Mahnmale der synodalen Selbstzerfleischung werden einst vom Pontifikat eines Mannes übrig bleiben, der sich durch die Gnade Gottes zwar Papst nennen durfte, der aber so blind war, dass er seiner Verantwortung nicht gerecht werden konnte. Der Herr möge sich seiner erbarmen. Der neue Weg, auf den dieser blinde Blindenführer zusammen mit seiner verstockten Gauklertruppe die Kirche locken will, ist nicht ein Irrweg. Er führt nicht zu Gott hin, sondern von Gott weg. Schande über jene, die fröhlich um das neue goldene Kalb herumtanzen und die der Kirche eine von Gott selbst verurteilte Moral tatsächlich als Weiterentwicklung im Sinne Gottes verkaufen wollen. Nicht nur Pachamama, sondern auch das ist Gotteslästerung. Für wie blöd haltet ihr uns! Schämt Euch!


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