Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'

Schweizer Bischofskonferenz bittet dringend um Gottesdiensterlaubnis

13. Mai 2020 in Schweiz, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


SBK-Präsident Gmür zum #Corona-Lockdown: „Dass seit dem 11. Mai vieles möglich und offen ist“, öffentliche „Gottesdienste aber verboten sind, ist nicht mehr zu vermitteln.“


Freiburg i.Ü. (kath.net) In der Schweiz sind wegen der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste noch bis zum 8. Juni verboten. Jetzt bittet die Schweizer katholische Bischofskonferenz den Bundesrat, die Gottesdienste ab spätestens Pfingsten wieder unter Einhaltung der Schutzkonzepte und hygienischen Maßnahmen öffnen zu dürfen.

 

kath.net dokumentiert das Schreiben von Bischof Felix Gmür, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, an den Bundesrat einen Brief zugestellt hat, worin er die Zulassung von öffentlichen Gottesdiensten ab dem 21. Mai 2020 ersucht, in voller Länge:


 

Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin,

Sehr geehrte Damen und Herren Bundesrätinnen und Bundesräte

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler

 

Im Namen der Schweizer Bischofskonferenz danke ich Ihnen für Ihr beherztes und umsichtiges Vorgehen in der aktuellen Coronakrise. Unsere Kirchen haben Ihre Massnahmen stets mitgetragen und nach bestem Wissen und Gewissen an die Gläubigen vermittelt, denn das Gottesdienstverbot in der Karwoche und an Ostern war für viele Menschen sehr schwer zu ertragen.

 

Dass seit dem 11. Mai vieles möglich und offen ist, Gottesdienste aber verboten sind, ist nicht mehr zu vermitteln. Für Hunderttausende sind wöchentliche Gottesdienste ein existentielles Verlangen. Sie brauchen eine Perspektive.

 

Deshalb ersuche ich Sie, dass ab Christi Himmelfahrt (21. Mai), spätestens an Pfingsten (31. Mai) öffentliche Gottesdienste wieder möglich sind. Die entsprechenden Schutzkonzepte taugen für Grossanlässe und liegen vor; Abstand und Hygiene werden eingehalten.

 

Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen

 

+Felix Gmür, Bischof von Basel, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

 

PS: Im gleichen Zeitraum finden die religiösen Feste Schawuot und Id al-Fitr statt.

 

Freiburg, 12. Mai 2020

Archivfoto Bischof Gmür (c) Bistum Basel


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  3. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  4. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  5. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  6. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  7. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  8. Die Wintersonne der Vernunft
  9. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  10. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  11. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  12. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  13. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  14. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  15. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz