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„Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“

9. Jänner 2026 in Kommentar, 31 Lesermeinungen
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„Gut wäre es wenn jeder Kardinal mit einer gut reflektierten Stellungnahme zu einem bestimmten Thema ankommt und diese im Plenum vorträgt, um dann…“ Statement nach dem Abschluss des außerordentlichen Konsistoriums. Von Gerhard Kardinal Müller


Vatikan (kath.net) Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass das Kardinalskollegium wieder seine ursprüngliche Rolle einnimmt, als Repräsentanz der römischen Kirche, das engste Gremium der Beratung des Papstes zu sein in seiner universalkirchlichen Sendung. Als Methode wurde die mehr gruppendynamische Durchführung der letzten Synode, die nicht mehr eine Synode der Bischöfe war, benutzt. Gut wäre es wenn jeder Kardinal mit einer gut reflektierten Stellungnahme zu einem bestimmten Thema ankommt und diese im Plenum vorträgt, um dann in kleineren Gruppen eine Konklusion zu formulieren, die dann mit anderen wiederum in der Abschlusssitzung diskutiert wird im Beisein des Heiligen Vaters.


Es war eine sehr brüderliche Atmosphäre und die meisten waren von der Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt. Die Einheit der Kirche wird nicht mit politischen Manövern hergestellt, sondern durch das Bekenntnis des Petrus zu Christus dem Sohn des lebendigen Gottes. Von daher ist auch die Kirche, der Leib Christi, keine NGO, sondern Zeichen und Werkzeug der innigsten Vereinigung der Menschen mit Gott und der Einheit des Menschengeschlechtes ( Lumen gentium 1). Nur so gibt es einen Ausweg aus der selbstverschuldeten Krise der Menschheit und auch des von menschlichem Übermut und Unverstand bewirkten Durcheinanders in der Kirche, die in Christus Sakrament des Heils der Welt ist und im konkreten Leben immer mehr werden soll.


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Lesermeinungen

 lesa 15. Jänner 2026 

Manipulationen werden entlarvt

Ein Interview bestätigt meine Vermutung: Die von @heikostir angeführte Aussage, es gebe beim Konsistorium Dringlichers zu besprechen als die Alte Messe gibt nicht die Meinung von Kardinl Müller wieder, sondern ist aus dem Zusammenhang gerissen.


2
 
 Zeitzeuge 14. Jänner 2026 
 

Liebe lesa und SalvatoreMio: Herzlichen Dank für die guten Wünsche,

ab und zu werde ich mich hier zu Wort melden, ich danke allen hier, die für mich beten, so grüße ich
im Gebet verbunden
Ihr Zeitzeuge


1
 
 lesa 13. Jänner 2026 

Die Rolle Mariens im Heilswerk minimieren heißt den Hl. Geit vertreiben!

Lieber@jabberwocky: Danke für Ihre Replik - die ist "aus einem Guss"! Der Liberalismus, der Relativismus - dazu die Studierfaulheit auch vieler, für die Verkündigung Zuständiger. Der Antichrist freut sich. So kann er die Kirche abbrechen und Irrtümer zementieren. Mater Populi Fidelis ist m.E. der Tiefpunkt kirchl. Verkündigung schlechthin. Es greift die Lehre an, die Grundsubstanz der Kirche, jum den ganzen Katholischen Glauben. Gott sei Dank für den herzhaften Widerstand, der sich weltweit meldete! Z.B. reagierte die hellwache, treue FSSPX sofort mit Sühnetag u. Richtigstellung.
Die Mariologische Theologische Kommission hat am 8. Dez. ein Schreiben nach Rom geschickt: Maßgebliche Mariologen aus 40 Ländern der Welt haben in 23 Punkten dargelegt, warum MPF nicht akzeptiert werden kann.
Das Gute an d.Sache: Die Wirklichkeit, die den mariolog. Titeln zugrunde liegt, kommt ans Licht. Es gibt hervorragende aktualisierende
Videos z.B. v. Dr. M.Mariavalle, lifesitenews, Kard. Burke etc.


1
 
 jabberwocky 12. Jänner 2026 

Werte @lesa: Aus einem Guß!

Sie haben das Problem gut zusammengefaßt, das wir heute in der Kirche haben: Das muß aus einem Guß sein….
Darum mußte ich auch schmunzeln, als @Zeitzeuge den Verantwortlichen im Vatikan nahelegte, sich einen Denzinger zuzulegen.
Das hab ich nämlich vor Jahren ebenfalls getan, weil ich in manchen Fragen eine Uneindeutigkeit wahrgenommen hatte. Dabei wurde schnell sichtbar, wie klar und eindeutig kirchliche Texte früher verfaßt wurden. Diese Eindeutigkeit ist mitunter verloren gegangen oder verdunkelt worden (Sie erwähnen zu Recht Ideologie). Meiner persönlichen Einschätzung nach hat dieser Verlust unmittelbar mit der Mißachtung der Überlieferung zu tun. Würde man die 2000-jährige Tradition nicht mißachten, würde es manche Texte aus Hirtenhand gar nicht geben. Denken Sie nur aktuell an das unsägliche Pamphlet über die Muttergottes. Tradition, Spiritualität, Lehre gehören zusammen wie Herz und Hirn am menschlichen Körper. Der ist nämlich auch „aus einem Guß“.


3
 
 lesa 12. Jänner 2026 

Der Mensch braucht Erlösung und Orientierung. Ohne die Tradition sind wir weg!

@Holunder@Jabberwocky: Ja, wer Christus liebt, wer betet, vor allem auch den Rosenkranz, wird geführt. Wichtig ist: Ehrlichkeit, Hören ohne ideologische Brille. Denn die besagt, dass es um das Durchsetzen der eigenen Meinung geht.
Papst Leo hat aus dem Herzen kommende, begeisternde Worte an Jugendliche gerichtet und das Gebet "die wichtigste Tat" genannt. (kath.net 11.1.) Aber der Mensch braucht auch konkrete Orientierung, sonst verwechselt man die Stimme Christi, die Liebe, mit einer Emotion und landet in Illusionen.
"Die Kirche und eine christliche Gesellschaft können nur neu aufgebaut werden aus einer totalen Einheit von von Lehre, Liturgie, Disziplin, Spiritualität und Moral. Das muss aus einem Guss sein … ... " (P. Fr. Schmb., FSSPX) Der Mensch bedarf der Erlösung. Diese kann er nicht aus eigener Kraft heraus leisten, sie ist ein freies Geschenk Gottes. Er empfängt es in den Sakramenten der Kirche. Ohne den Schutz dieses Feuers durch die "Hüter der Tradition" sind wir weg ...!


3
 
 SalvatoreMio 11. Jänner 2026 
 

Kritik üben ...

@Katholikin-: Gut, dass Sie Ihre Meinung deutlich machen! Ihre schweren persönlichen Erfahrungen haben gewiss auch dazu beigetragen,sensibler zu sein. - Was Ihre Mahnung anbelangt,"niemals schlecht über eine andere Person zu sprechen ...", so sollten wir sie unbedingt ernst nehmen; andererseits mussten wir in den letzten Jahren manch Schädliches von Seiten höchster "Kircheninstanz" schlucken, und "kath.net" ist gewiss so ein geschützter Raum, wo man auch mal offen von sich geben mag, was beunruhigt und die Seele belastet.


2
 
 SalvatoreMio 11. Jänner 2026 
 

Fest der Taufe des Herrn!

Unsere eigene Taufe offizieller Start unseres Lebens mit dem Dreieinigen, wunderbaren Gott! Danke, Herr, dass wir in Dir Geborgenheit finden und Halt in persönlicher Drangsal und auch Vertrauen, trotz beunruhigender Nachrichten aus aller Welt. - Danke, dass wir uns dank kath.net im Glauben unterstützen können! Ein besonderer Gruß gilt unserem lieben @Zeitzeugen, der uns schon unendliche, fundierte Unterstützung gewährt hat. Möge Christus Ihnen Sonne und Kraft sein an jedem einzelnen Tag dieses neuen Jahres!


1
 
 lesa 11. Jänner 2026 

"Auf IHN sollt ihr hören!" sagte die Stimme vom HIMMEL.

Lieber@Zeitzeuge: Schön, wieder einmal einen
Kommentar von Ihnen zu lesen, danke! Gottes Segen für Sie!
Warum tut man immer noch so, als gäbe es vor 1962 keine Kirche gegeben? Einige wollen eine andere Kirche MACHEN. Andere aber hängen an diesem Konzil, weil sie es für DEN Rettungsanker für unsere Zeit halten. Auf jeden Fall trifft zu: ".. wenn ein Konzil als ein Moment innerhalb der Tradition behandelt wird, kann es nach dem empfangen, interpretiert und beurteilt werden, was die Kirche immer geglaubt hat. Aber wenn ein Rat zum Ausgangspunkt wird, wenn er als das Scharnier behandelt wird, auf das sich die Geschichte dreht, dann wird alles, bevor sie langsam zum Rohstoff wird, und alles danach wird zu Verpflichtung.
An diesem Punkt geht die Kirche nicht mehr vorwärts und erinnert sich daran, wer sie ist. Sie geht vorwärts und geht eine Richtung. Und die Richtung erfordert immer Prozess. (Bischof J. Strickland)


1
 
 jabberwocky 11. Jänner 2026 

@Holunder, genau so is es!

In meinem Leben war die Begegnung mit dem lebendigen Gott die Bekehrung vom Atheisten zum Christen, genau wie es ein Buchtitel von André Frossard sagt: „Gott existiert, ich bin ihm begegnet“.
Die Beziehung zu ihm ist wie eine fließende Quelle, mein Lebenselixier, sozusagen der Sauerstoff, den die Seele atmet, und diese Beziehung reißt auch in Leiden und Dunkelheit nicht ab.
In einem Punkt möchte ich Sie ergänzen. Sie schreiben, daß die Alte Messe Menschen zu einer tiefen Gottesbeziehung führen kann. Das stimmt. Bei mir war es indes anders herum: Mich hat meine Gottesbeziehung zur Alten Messe geführt. Sie ist einfach schön, so, wie Gott schön ist. Wenn ich aus der Alten Messe komme, ist mein Herz mit Freude und Frieden erfüllt. So, wie es eben auch in Medjugorje erfüllt ist. Oder auf der Mehr-Konferenz. Oder mitunter im Alltag beim Kartoffeln schälen oder Müll runtertragen. Ich will und werde jedenfalls nicht von der Alten Messe lassen, denn der Herr selbst hat den Schleier gelüftet.


2
 
 Holunder 11. Jänner 2026 
 

Wichtig ist die Beziehung zu Gott

Die Alte Messe alleine führt bestimmt den einen oder anderen alleine durch ihren Charakter zu einer tieferen Gottesbeziehung. Das muss aber nicht immer so sein. Wichtig ist vor allem - egal welche Gottesdienstform man bevorzugt - das Beispiel der Mitchristen. Der Pfarrer in Turnschuhen könnte genauso wie der Petrusbruder in Soutane mit den Jugendlichen tiefe Gespräche über den Glauben führen. Darüber, was er schon alles mit Gott erlebt hat. Wo er ihn erfahren hat. Wie die Jugendlichen ihr Glaubensleben aufbauen und leben können. Leider wird das nicht oder viel zu wenig gemacht. Die persönliche Beziehung zu gläubigen Christen ist es, die die Jugendlichen anzieht. Das beobachte ich bei meinen eigenen Kindern immer wieder.


2
 
 modernchrist 11. Jänner 2026 
 

Das sind unsere wichtigen Aktionsfelder - auch für uns Laien: Wir leben in

"....Zeiten der Säkularisierung, des Atheismus und einiger großer anti-christlicher politischer Systeme".(Kard. Müller)Ich würde noch anfügen: ..und in Zeiten einiger großer, geldbasierter, antichristlicher Ideologien! Da halte ich wortreiche Zwiste über Hand- und Mundkommunion, Alte Messe und Novus Ordo für weniger zielführend. Werden wir möglichst bald alle wirklich aktive Lebensschützer, bemühen wir uns um lebendige Liebe zu Gott, um Gottesfurcht, dh. um Beachtung seiner Weisungen, um Selbstkritik und ab und zu der Empfang des Bußsakramentes, dann können wir in jeder Mess-Form andächtig feiern. Beten wir ohne Unterlass!


3
 
 Zeitzeuge 11. Jänner 2026 
 

Zwischenruf: Zunächst am letzten Tag der Weihnachtszeit wünsche

ich allen hier ein gesegnetes, gnadenreiches neues Jahr! Die wahrhafte Erneuerung in Christus (so St. Pius X.) ist nicht durch Konferenzen, geschweige denn durch nichts bringende "Dialoge" zu erreichen, sondern nur durch eine wahrhaftige Rückkehr zur verbindlichen Lehrtradition der hl. kath. Kirche, die aber nicht erst 1962 begonnen hat...... . Den Verantwortlichen im Vatikan stände es gut, einen "Denzinger" zu besitzen, der die gesamte Lehr- tradition wiedergibt, denn bis jetzt sucht man in div. Ansprachen, Beschlüssen etc. vergeblich nach z.B. Trient oder Vatikanum I, wieso denn wohl? Auch sehr viele neue Bischöfe sind kein Spiegelbild der verbindl. Lehre, sondern des Zeit(un)geistes, der seit Jahrzehnten ohne ernsthaft bekämpf zu werden die Kirchen- und Glaubenskrise verursacht hat und ungebremst verursacht. Im Link Wb em. Eleganti, dessen Blog uneingeschränkt als "Gegengift" empfphlen werden kann. Jetzt gehe ich aber wieder in den "Ruhemodus" ohne Aufregungen, danke!


3
 
 heikostir 10. Jänner 2026 
 

@Schillerlocke

Das sehe ich ähnlich.

Problematisch aber wird es dann, wenn mache dem vom hl. Papst Paul VI. herausgegebenen Messbuch die Legitimität oder gar Gültigkeit absprechen oder die irrige Meinung verbreiten, die Messe, die nach diesem Messbuch gefeiert wird, würde den Gläubigen Gnaden vorenthalten usw.


2
 
 lesa 10. Jänner 2026 

Worte von Bischof Huonder, der Experte u. Lehrer d. Liturgie an d. theol. Fak. war

Forts.
"Die bis zum 2. Vat. überlieferte Liturgie d. Kirche ist im Kern die authent. röm. Liturgie. Das st historische Tatsache. Pius V. übergibt d. Kirche einen gereinigten überlieferten Text d. Hl. Messopfers. Über eine solche Bestimmung darf ein Nachfolgerpapst nicht hinweggehen, sowohl mit Rücksicht auf das Alter des liturg. Textes als auch in Bezug auf den Gegenstand selber.
Denn diese Weisung betrifft nicht einfach die veränderbare Disziplin sondern ein Glaubensgut, eine Glaubenswahrheit in Gebetsform. Die überlieferte röm. Liturgie ist einem Glaubensbekenntnis gleichzusetzen. Sie darf in ihrer Substanz nicht veränert werden. DESHALB KANN SIE AUC NICHT VERBOTEN WERDEN. Mit der Bulle „Quo Primum“ bekräftigt Pius V. die Rechtmäßigkeit des Glaubensvollzuges des überlieferten Ritus. Ein solches Glaubensgut kann dem Gläubigen nie entzogen werden.
Die kirchl. Autorität bestimmt nicht, was zu glauben ist, sie hütet und tradiert das Glaubensgut, dem sie verpflichtet ist." (B. Huonder)


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 Katholikin- 10. Jänner 2026 
 

Federico R.

Mir wurde als Kind eingebläut, niemals schlecht über eine Person zu reden und schon gar nicht nach dem Tod. Das halte ich seit Jahrzehnten so und frage mich bisweilen , ob jeder Kritiker es a) als Papst besser gemacht hätte und b) derjenige der ohne Fehler ist, den ersten Stein in Form von Papst Kritik werfen darf. Ich habe mir fûr mein Leben so manches anders gewünscht und nicht mit 30 Jahren mit zwei kleinen Kindern den Ehemann durch einen unverschuldeten Unfall zu verlieren und Jahre später Kritik zu ernten weil ich neu geheiratet habe. Das ist verletzend und sicher nicht christlich.


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 lesa 10. Jänner 2026 

Geduldig und Offenheit für die Führung des Hl. Geistes, Reform der Reform!

@heikostir: Ungern widerspreche ich Ihnen. Denn was können die Priester, die sich im NO dem Herrn und Seiner Kirche hingeben und die (noch wenigen) treuen Gläubigen, denen die Hl. Messe kostbar ist, dafür, dass sie eben in dieser "Kirchenphase" leben und den VO. nicht kennen und den (gültigen) NO feiern! Gott segnet gewiss auch ihr Tun, keine Frage. Aber wer zum VO geführt wird und sich theologisch damit auseinandersetzt, erkennt Unterschiede, die nicht ohne Bedeutung sind ... Dazu siehe z.B. Dr. Georg May "Die Alte und die Neue Messe".
Dass Erkenntnis in der Kirche und entsprechender Unterweisung reifen muss n muss und Hau-Ruck- - Aktionen nicht zielführend sind (außer im Fall liturgischen Missbrauchs), ist klar.
Aber der Hl. Geist hat Katholiken inspiriert den Reichtum des VO zu erkennen und zu pflegen (vor allem dank Eb. M. Lefebvre). Das Verbot bzw. Blockieren der Feier des VO ist ein Unrecht. Die Kirche muss diesen Bruch mit der Tradition beseitigen. siehe Fortsetzung.


3
 
 Schillerlocke 10. Jänner 2026 
 

@heikostir

Das ist der springende Punkt. Die Eucharistie wird seit jeher auf verschiedene Weise gültig gefeiert. Gerade in einer Weltkirche gibt es aufgrund der Verschiedenheit der Kulturen erstaunliche Unterschiede in der Liturgie. Es ist gut katholisch, hier unter genauer Beachtung der aus Rom kommenden Vorgaben Toleranz walten zu lassen. Und deshalb ist der alte Ritus eine Möglichkeit unter vielen. Ich habe nie verstanden, warum es hierüber Diskussionen und sogar Streit gibt.


5
 
 Federico R. 10. Jänner 2026 
 

Auch wenn ich mich wiederhole: …

… Nach ihm, den absolut integren, theologisch hochkompetenten, aufrechten wie aufrichtenden Kardinal Gerhard Ludwig Müller haben sich nach dem nun wahrlich chaotischen Bergoglio-Pontifikat zahlreiche glaubenstreue und glaubenstreu bleibend wollende Katholiken weltweit von ganzem Herzen gesehnt. Der Heilige Geist wollte es anscheinend nicht.

Doch es war ja wohl auch derselbe Heilige Geist, der uns auch den Franziskus geschickt hatte. Glaubt man an die Wirkmächtigkeit des hl. Geistes, so wird es sicherlich nicht ohne Grund gewesen sein, der Una Sancta Catholica et Apostolica einen Papst von der Negativqualität eines Freimaurer-affinen Antichristen zu „bescheren“.

Das deckt sich übrigens auch mit der einen oder anderen marianischen Botschaft an auserwählte Seher-Kinder. Man denke vor allem an die kirchlich bestätigten Mitteilungen von La Salette: Ja, Kindermund tut alles kund.


2
 
 Katholikin- 10. Jänner 2026 
 

JP2B16 Alte Messform

Dann hoffe ich, dass meine Nachkommen Z und Alpha es sich noch überlegen! Nicht dass sie nicht beide Riten kennengelernt haben (neu durch Vater und Onkel; Alt mit Mutter und Großeltern). Aber die traditionelle Messe war Ihnen zu ruhig und zu passiv. Die Kinder- und Jugendmessen hier mit Musik, Tanz und einem jungen Pfarrer mit Bibelstunden für Kinder in Jeans und Turnschuhen und moderne Besinnungstage fûr Jugendliche mit Lagerfeuer und selbst verfassten Texten spricht sie eher an. Unsere Kinder waren alle beim Mladifest in Medjugorje aber mitgenommen hat man nur die tolle Stimmung und viele schöne Freundschaften.


1
 
 heikostir 10. Jänner 2026 
 

@Katholikin_

Genauso ist es. Kardinal Müller hat in diesem Interview die Sache wieder einmal treffend auf den Punkt gebracht.


4
 
 heikostir 10. Jänner 2026 
 

@lesa

In der kath. Kirche wird die hl. Eucharistie von Anfang an in verschiedenen legitimen Riten gültig gefeiert.
Wer behauptet, dass die von Christus gestiftete Eucharistie, die nach den vom heiligen Papst Paul VI. und dann in leicht modifizierten Weise vom heiligen Papst Johannes Paul II. herausgegebenen Messbuch gefeiert wird, nicht voll und ganz (inklusive der Fülle der vermittelten Gnaden) gegenwärtig ist, verfällt der Häresie.


8
 
 bücherwurm 10. Jänner 2026 

@JP2B16

Jetzt tut Ihr Link! Das Interview ist ja in voller Länge bei uns auf kath.net, da kann man ruhig auf das Original verlinken statt auf eine Zusammenfassung anderswo.


2
 
 gebsy 10. Jänner 2026 

Ehrfurcht zu bezeugen

und zu leben, hat ihren Anfang beim Umgang mit dem Eucharistischen Herrn.
Diese Verantwortung kann delegiert werden ...


0
 
 JP2B16 10. Jänner 2026 
 

Was die Renaissance der "Alten Messe" betrifft besteht durchaus Grund zur Hoffnung

Die derzeitigen Entwicklungen sind den Kardinälen sehr wohl bekannt. Es besteht gerade bei den jungen Menschen eine große, große Sehnsucht gleichermaßen nach schonendem, ruhigem Balsam für die Seele, nach "klassischer" Spiritualität, nach "Heiligkeit", nach Struktur und insbesondere nach Ästhetik. Es wird die Generation Z und Alpha sein, die die Generation ihrer Eltern, also den in den 60er bis zur Jahrtausendwende Geborenen, auf die "Alte Messe" neugierig machen wird, denn diese Generation "Golf" kennt diese Messform gar nicht bzw. nur vom Hörensagen. Es dürfte sich ähnlich verhalten wie vor 30, 40 Jahren, als von den Freikirchen zunehmend die "poppigen" Lobpreisgottesdienste auch in die katholische Kirche hinüberschwappten, junge, neue geistliche Gemeinschaften diese Form in die katholische Liturgie einwoben und diese dann auch bei den "Älteren" durchaus Interesse weckten und Zuspruch fanden. https://www.corrigenda.online/kultur/tridentinische-messe-ein-zeitloser-schatz-der-kirche

www.kath.net/news/87405


3
 
 Stefan Fleischer 10. Jänner 2026 

Einen Ausweg

«Einen Ausweg aus der selbstverschuldeten Krise der Menschheit und auch des von menschlichem Übermut und Unverstand bewirkten Durcheinanders in der Kirche gibt es nur in der Furcht des Herrn.
«Dein böses Tun straft dich, deine Abtrünnigkeit klagt dich an. So erkenne doch und sieh ein, wie schlimm und bitter es ist, den Herrn, deinen Gott, zu verlassen und keine Furcht vor mir zu haben - Spruch Gottes, des Herrn der Heere.» (Jer 2,1)
So lange Gott, unser Herr, nicht mehr herrschen darf, werden sich die «Weisen dieser Welt» die Köpfe einschlagen um der lieben Macht willen und aus Mangel an Gottvertrauen. Solange nicht mehr Ehre wem Ehre gebührt, nämlich Gott, unserem Vater, seinem Sohn, unserem Erlöser und dem Heiligen Geist, unserer Kraft und Stütze, kann es nur noch schlimmer werden.


0
 
 lesa 10. Jänner 2026 

Beten um den Hl. Geist und um Aufnahmebereitschaft für das Wort Gottes

@Katholikin: Danke für den Hinweis auf das Interwiew. Die Ausführungen von Kardinal Müller sind jels immer interessant.
@naiver Katholik: Ein wichtiger Hinweis: Gewiss, das ist ein großes Ringen in der Kirche! An uns ist es, für die Verantwortlichen viel zu beten ...


0
 
 naiverkatholik 9. Jänner 2026 
 

Müllers Methode führt zu mehr Klarheit und Versachlichung

Müller weist auf die Methode hin. Sie sei mehr gruppendynamisch gewesen. Auch bei Kardinälen gibt es stillere, ruhigere, redegewandtere, emotionalere, charmantere etc. Im freien mündlichen Dialog spielt das eine große Rolle. Müller schlägt stärkere Versachlichung vor durch gut vorbereitete kurze theologische Stellungnahmen, 1. vorgetragen im Plenum, 2. besprochen und zu einer Konklusion zusmmengefasst in Gruppen, dann 3. Abschlussdiskussion mit Papst. Schaut man sich das Ringen um Formulierungen in den alten Konzilien an, dann leuchtet die Methode sofort ein. Mir jedenfalls.


1
 
 Katholikin- 9. Jänner 2026 
 

@lesa Kardinal Müller: Netzfund

Zum Kommentar von @heikostir
Das von @heikostir angeführte Zitat stammt aus einem aktuellen Interview mit Kardinal Müller mit EWTN.
Immer wieder tiefgründige Antworten von Kardinal Müller!

ewtn.de/2026/01/09/kardinal-mueller-erzaehlt-wie-das-erste-konsistorium-unter-papst-leo-ablief/


4
 
 lesa 9. Jänner 2026 

Die Quelle der Gnade soll in ihrer Frische fließen. Das stärkt die Kirche.

@heikostir: Wenn man die "Alte Messe" lange genug vernachlässigt und die Quelle nicht mehr in ihrer Reinheit fließen darf, kann man zu solchen Schlüssen kommen. Wobei diese Worte von Kardinal Müller wahrscheinlich vom Zusammenhang isoliert hier zitiert werden. Denn er hat sich früher deutlich genug gegen das unverschämte Verbot der Alten Messe ausgesprochen.
Die Neuevangelisierung und Versöhnung unter den Völkern fördern jedenfalls jene nicht, die diesen starken Gnadenstrom und die Avantgarde, die ihm durch großen Einsatz dient, blockieren wollen – das ist menschlich gesehen. Denn Gott kann das Böse für das Gute nützen. Die Israeliten vermehrten sich am stärksten, als die ägyptischen Unterdrücker sie ausrotten wollten. Wir sehen das Phänomen auch bei der Alten Messe gerade seit TC.
Jedenfalls wird Gott weiterhin dafür sorgen, dass die Kirche fortbesteht, wie schon in früheren Zeiten der Geistlosigkeit, der Verirrung und des Zerfalls. Er hat es versprochen.


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 SalvatoreMio 9. Jänner 2026 
 

Sehr brüderliche Atmosphäre

Lieber Herr Kardinal Müller! Ihre guten Worte bringen Zuversicht - vor allem deshalb, weil Sie sie geäußert haben. Danke sehr!


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 heikostir 9. Jänner 2026 
 

Ein sehr spannender Text.
An anderer Stelle habe ich Kardinal Müllers Aussagen darüber gelesen, warum die sog. "alte Messe" keines der großen Besprechungsthemen gewesen ist.
Müller dazu: "Es ist nicht die zentrale Frage für die Kirche heute, weil wir in Zeiten der Säkularisierung, des Atheismus und einiger großer anti-christlicher politischer Systeme leben."
Ich finde, dass dem nichts hinzuzufügen ist.


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