Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  9. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  15. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern

"Happy Birthday, liebe Maria!"

8. September 2020 in Kommentar, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Immer wieder einmal sehe ich Frauen, die sich zur Kirche Deines Sohnes bekennen, mit Luftballons und Plakaten mit merkwürdigen Parolen..." Gastbeitrag zu Mariä Geburt. Von Ursula Zöller/Neue katholische Frauenbewegung


Köln (kath.net/"Neue katholische Frauenbewegung") Nun ist es wieder so weit: Der Sommer nimmt Abschied, der Herbst färbt die Blätter bunt und die Schwalben verlassen uns für einen Winter lang. „An Maria Geburt ziehen die Schwalben furt“ - viele von uns kennen die alte Bauernregel noch.

 

Happy Birthday, liebe Maria. Schon ist also wieder der 8. September. Du hast Geburtstag.

 

Leider wird er nicht mehr so gefeiert, wie es richtig wäre. Gut, das Fürstentum Liechtenstein feiert Deinen Festtag in Erinnerung an den Besuch von Johannes Paul II. an diesem Tag  des Jahres 1985. Und natürlich feiern jene Pfarreien, die den Namen dieses Festtags tragen, Dich in ganz besonderer Weise. Aber sonst?

 

Immer wieder einmal sehe ich Frauen, die sich zur Kirche Deines Sohnes bekennen, mit Luftballons in der Hand. Die sind ja oft Mitbringsel zu einem Fest. Die Frauen reden von Dir, aber sie lassen die rosa Ballons nicht in den Himmel steigen. Sie halten sie fest und halten Plakate mit merkwürdigen Parolen. Gleichberechtigt in der Kirche wollen sie sein und alle Weiheämter sollen ihnen offen stehen. Ob sie den demokratisch verfassten Staat und die hierarische Kirche verwechseln? Als ob man –  pardon: frau  – Anspruch auf alle Ämter in der Kirche haben könne. Kann es sein, dass sie ihre Bibel nicht kennen? Das Wort Deines Sohnes beispielsweise: Wer mir nachfolgen will, verleugne sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf sich. Nach der Chance auf Selbstverwirklichung im gängigen Sinn klingt das nicht.


 

Alles beginnt mit Dir. Deine Geburt ist der irdische Anfang unserer Erlösung. Durch Dich und Dein „Ja“ kommt Christus in die Welt, Hoffnung, Freiheit, Freude.

 

Der Heilige Irenäus sagt, dass Dein Gehorsam für alle Menschen „Ursache des Heils“ geworden ist.

 

Gehorsam. Ein Wort, das uns heute nicht leicht über die Lippen kommt.

 

Du bist und bleibst absolut sündenlos. Wie könnte es für die Mutter Gottes anders sein!

 

Und doch fragst Du nach. Dein Gehorsam ist nicht blind. Du fragst, wirst überzeugt und stimmst zu. Denn Dir ist bewusst, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Du kennst den Bericht im Alten Testament über die unfruchtbare Sara, die im hohen Alter auf Sein Wort hin noch einen Sohn gebiert. Und Du kennst die Verheißung des Propheten Jesaja: „Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären.“

 

Du gibst Gott in Dir Raum. Und so wirst Du Urbild der Würde des Menschen. Menschenwürde, das heißt aber nicht, Macht haben zu müssen, das heißt vielmehr als Geschöpf und Abbild Gottes frei zu sein und ganz lieben zu können.

 

Du hast Dein Ja auf Gottes Frage nicht mit der Forderung nach einer angemessenen Gegenleistung, sondern mit einem zusätzlichen Versprechen verbunden: Ich bin die Magd des Herrn.

 

Solch ein Versprechen übersteigt unsere Möglichkeiten oft bei Weitem. Wir sind nicht Maria. Aber wir können versuchen, uns Dir zu nähern, Dich zu lieben und verstehen zu lernen. Denn Du bist vollkommen. In Deiner Nachfolge könnte sich die Sehnsucht, die jeder Mensch in seinem tiefsten Inneren spüren kann, erfüllen; die Sehnsucht nach dem ganz Großen, dem Unvergänglichen, Ewigen.

 

Merkwürdig: Es gibt Frauen in unserer Kirche, die Dir neudeutsch ein Upgrade verpassen möchten. Sie möchten Dich ein wenig hier, ein wenig dort verbessern. Sie denken, dass es ihnen gegeben sei, aus Dir eine mutige, aufmüpfige Kämpferin für Frauenrechte zu machen. Doch ist es nicht unser Recht gerade ganz anders zu sein, leise, liebenswürdig, sorgend mit dem Glück der Anderen vor Augen? Und warst Du nicht mutig damals als Du Ja gesagt hast und als Du auch für uns unter dem Kreuz Deines Sohnes standest? Es war ein mutiges Ja zu viel Leid, das Du zu tragen haben würdest.

 

All dies auf Erden begann an dem Tag, an dem Du geboren wurdest.

 

Was wünschst Du Dir als Geschenk und für alle Tage? Seit der Hochzeit in Kana, als ein großes schönes Fest der Liebe gefeiert wurde, wissen wir es längst: Was er euch sagt, das tut!

 

Dieses Wort haben wir Frauen der Neuen katholischen Frauenbewegung, NkF, gewählt, um unseren Einsatz für die Kirche daran auszurichten.

 

Danke, liebe Maria, für Deinen mütterlichen Rat. Und: Happy Birthday!

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 8. September 2020 
 

Sie reden nicht von der Gottesmutter,

sondern von einer ominösen Maria 2.0. Offenbar nicht nur ein Update, sondern eine komplette Neuprogrammierung. Bebilderung und Beschreibung auf der Verpackung deuten darauf hin, dass die Firma zwischenzeitlich sogar Opfer einer "feindlichen Übernahme" geworden ist...


6
 
 lakota 8. September 2020 
 

Wunderschöne Würdigung

unserer lieben Mutter Maria, herzlichen Dank Frau Zöller.
Und ja: "Was ER euch sagt, das tut!"


6
 
 Lilia 8. September 2020 
 

Mit der Geburt unserer himmlischen Mutter

hat Gott einen Neuanfang in der Geschichte der Menschheit gewagt. Maria ist die neue Eva oder auch Eva 2.0, um es in Neusprech auszudrücken.

Demmach ist
Eva 1.0 = Maria 2.0 und
Eva 2.0 = Maria 1.0

Warum will das den KFD-, Synodalweg-Frauen und einigen Hirten nicht einleuchten?!

Maria Geburt - fliegen die Schwalben furt.
Maria Verkündigung - kommen Sie wiederum!

Es wird Herbst - auch in der Kirche!


5
 
 Herbstlicht 8. September 2020 
 

@lesa

Ihren Dankesworten möchte ich mich anschließen.
Es sind wunderbare und sehr eindrückliche Worte, die Frau Ursula Zöller hier gefunden hat.
Nicht nur Maria, unser aller Mutter, wird sich darüber freuen, sondern auch wir, ihre Kinder.


7
 
 lesa 8. September 2020 

Welche Freude für Maria!

"Wir müssen zu den Müttern hinabsteigen, wenn wir die heutige Weltlage beurteilen wollen..." (Gertrud v. Le Fort)

Einfach vielen Dank für diesen wunderbaren Geburtstagsgruß an Maria! Wie sie sich darüber freuen wird!

Eine Wende, ein neuer Anfang, Morgenrot nach dunkler Nacht ...


7
 
 Winrod 8. September 2020 
 

Wunderbar!

Leider ist das Gefühl für das Wunderbare der Mutter Jesu weitgehend verloren gegangen. Maria 2.0 hat überhaupt kein Gespür mehr dafür.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  2. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  3. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  4. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  5. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  6. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  7. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  8. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  11. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  12. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  13. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  14. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  15. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz