Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!

21. Dezember 2020 in Weltkirche, 31 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am 21. Dezember 2020 kommt es zu einem Jahrhundertereignis, einer ungewöhnlichen Planetenkonstellation am Himmel, die es zuletzt 1623 gab - Die Jupiter-Saturn-Konjunktion - Der Stern von Bethlehem - Von Roland Noé


Wien (kath.net/rn)

Am 21. Dezember 2020 wird es eine Planetenkonstellation geben, die erst wieder in einigen hundert Jahre auftreten wird: Der Weihnachtstern zu Bethlehem wird sichtbar sein. Darauf machte Werner Gruber, der bekannte österreichische Physiker und Leiter zweier Sternwarten, gestern im Rahmen einer Diskussion bei "oe24" aufmerksam. An den späten Abendstunden steht das Jahrhundertereignis bevor, es wird eine sogenannten Jupiter-Saturn-Konjunktion geben. Das heißt, dass sich beide Planeten am Himmel annähern, nur mehr 0,1 Grad voneinander entfernt sind und damit scheinbar zu "einem hellen Stern“ verschmelzen.


Das besondere daran ist, dass sich zuletzt im Jahr 1623 die beiden Planeten so nahe kamen wie 2020. Damals war das Ereignis aber zu nah an der Sonne und daher kaum zu sehen. Gruber verwies dazu auch auf den Astronomen Johannes Kepler, der schon im 17. Jahrhundert die Vermutung hatte, dass der Weihnachtsstern von Bethlehem eben so eine Planeten-Konstellation gewesen sein könnte.  Kepler beobachte im Dezember 1603 von Prag aus eine Konjunktion zwischen Jupiter und Saturn. Der Astronom rechnete damals zurück und kam zu der These, dass es auch im Jahr 7 vor Christi Geburt so eine Konstellation gegeben hatte. Was noch für diese These sprechen könnte: Jupiter galt damals als der Königsplanet. Ebenso soll Saturn der Planet des Volkes Israel sein, wie das damalige Sternbild "Fisch" Sinnbild für das Heilige Land ist. Die drei Weisen aus den Morgenland konnten daher damals nur einen Schluss gezogen haben: es ist ein neuer König geboren.

 

"Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem  und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen." (Mt 2,1-2)

 

Ein Hinweis: Am Abend des 21. Dezember genau um 19.21 Uhr MEZ sollte die näheste Annäherung zwischen Jupiter und Saturn sein. Sonnenuntergang wird an diesem Tag bei uns um 16.04 Uhr sein, so richtig dunkel dürfte es spätestens 1 Stunde später sein. Bereits zu diesem Augenblick dürfte man diese Annäherung, wenn das Wetter mitspielt, gut erkennen! Man kann die Annäherung der beiden Planeten aber schon jetzt und in den Tagen davor auch erkennen.

 

 
 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  2. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  3. Wir machen da was mit Medien
  4. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  5. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  6. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  7. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  8. Fatima-Tag in Berlin
  9. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  10. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  11. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz