Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  2. Ein unvermeidliches Schisma?
  3. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  4. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  5. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  6. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  7. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  8. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  9. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  10. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  13. Kirche SOS
  14. Bischöfe aus aller Welt werden in Rom über Familien in Krisen sprechen
  15. Das sakrale Abenteuer als Zukunft der Kirche

Alles nur Theater?

1. Dezember 2020 in Österreich, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Die Presse": Evangelischen Kirchen fühlen sich überrumpelt durch die Vereinbarung zwischen der Bischofskonferenz und dem Kanzler zur Aussetzung der Gottesdienste - Presseprecher der Erzdiözese Wien bezeichnet die Kritik von Katholiken als "Theater"


Wien (kath.net)

Die umstrittenen Covid-Vereinbarungen zwischen der Regierung und den Religionsgemeinschaften in Österreich waren offensichtlich auch bei den Religionsgemeinschaften selbst sehr umstritten. Die Evangelischen fühlen sich überrumpelt durch die Vereinbarung zwischen der Bischofskonferenz und dem Kanzler zur Aussetzung der Gottesdienste. Auf dies macht der bekannte österreichische Journalist Hans Winkler in seiner jüngsten Kolumne in der Tageszeitung "Die Presse" aufmerksam. Michael Prüller, der Sprecher der Erzdiözese Wien, bezeichnet laut der Zeitung die Kritik von Katholiken, weil die Kirchen den Wünschen des Staates so rasch nachgegeben haben, als "Theater" und beklagt die Wehleidigkeit mancher Katholiken. Peter Schipka, der Sekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, meint übrigens zu den Maßnahmen: "Manchen Religionsgemeinschaften wäre es lieber gewesen, wenn die Regierung alles vorschreiben würde. Dann brauchten sie nicht die Verantwortung für die Maßnahmen zu übernehmen.“ Wen er damit genau meint, teilte Schipka aber nicht mit. In der Praxis selbst relativiert sich zumindest das Gottesdienstverbot in der katholischen Kirche, da derzeit 10 Personen pro Gottesdienst teilnehmen dürfen und in der Praxis es durchaus in allen österreichischen Diözesen Pfarrer gibt, die es hier mit den Zahlen nicht so genau nehmen oder einfach die Kirchentüren auch während den Hl. Messen für das "private Gebet" offen lassen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  2. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  3. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  4. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  5. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  6. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  7. Papst zieht auch in Castel Gandolfo zurück in seinen Palast
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  10. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  11. Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
  12. Kirche SOS
  13. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  14. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  15. Leo XIV. überarbeitet Franziskus-Reform für Diözese Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz