Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Was auch immer Synodalität sein soll
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Pakistan: Entführte und zwangskonvertierte zwölfjährige Katholikin befreit

3. Dezember 2020 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


12-jährige Christin laut österreichischer Hilfsorganisation "Christen in Not" von Polizei befreit - Vermutlich war sie zwangsweise zum Islam konvertiert worden


Wien/Islamabad (kath.net/KAP) In Pakistan ist ein entführtes und mutmaßlich zum Islam zwangskonvertiertes christliches Mädchen nach einem fast sechsmonatigen Martyrium in einem Polizeieinsatz befreit worden. Die zwölfjährige Arzoo Raja aus der Stadt Faisalabad sei am Dienstagabend befreit und zunächst in sicheren Polizeigewahrsam genommen worden, teilte die Organisation "Christen in Not" (CiN) am Mittwoch in Wien mit. Ein Vertreter der Hilfsorganisation befinde sich bei ihr.

Das Mädchen wurde den Angaben zufolge im Juni von einem 45-jährigen verheirateten Mann entführt und gezwungen worden, zum Islam zu konvertieren. Aus Angst habe sie danach vor Gericht erklärt, aus freien Stücken den Islam angenommen zu haben. Der Untersuchungsbeamte habe ungeprüft das Alter des Mädchens mit 17 Jahren angegeben, so "Christen in Not", woraufhin sie vom Gericht ohne weitere Prüfung ihrem Peiniger als ihrem "Ehemann" übergeben wurde.


Der von örtlichen "Christen in Not"-Partnern eingeschaltete Minister für Menschenrechte und Minderheitenangelegenheiten im Punjab, Ejaz Alam Augustine, prüfte den Fall und wies die Polizei an, das Mädchen unverzüglich zurückzuholen. Die Zwölfjährige war aber verschwunden und konnte erst am Dienstag unverletzt aufgefunden und in Polizeigewahrsam gebracht werden.

So schnell als möglich soll das Mädchen nun zu ihrer Familie zurückgebracht werden, erklärte "Christen in Not"-Generalsekretär Elmar Kuhn: "Wir müssen nun den Rechtsweg gehen, um das Alter und somit auch die Ungültigkeit von Konversion und Ehe feststellen zu lassen. Gottseidank aber gibt es in Pakistan diesen Rechtsweg, den wir mit unseren Spendenmitteln auch beschreiten können." Kuhn hofft, dass das Mädchen Weihnachten schon zu Hause feiern kann.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz