Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  9. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  10. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  11. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  12. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

Pakistan: Entführte und zwangskonvertierte zwölfjährige Katholikin befreit

3. Dezember 2020 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


12-jährige Christin laut österreichischer Hilfsorganisation "Christen in Not" von Polizei befreit - Vermutlich war sie zwangsweise zum Islam konvertiert worden


Wien/Islamabad (kath.net/KAP) In Pakistan ist ein entführtes und mutmaßlich zum Islam zwangskonvertiertes christliches Mädchen nach einem fast sechsmonatigen Martyrium in einem Polizeieinsatz befreit worden. Die zwölfjährige Arzoo Raja aus der Stadt Faisalabad sei am Dienstagabend befreit und zunächst in sicheren Polizeigewahrsam genommen worden, teilte die Organisation "Christen in Not" (CiN) am Mittwoch in Wien mit. Ein Vertreter der Hilfsorganisation befinde sich bei ihr.

Das Mädchen wurde den Angaben zufolge im Juni von einem 45-jährigen verheirateten Mann entführt und gezwungen worden, zum Islam zu konvertieren. Aus Angst habe sie danach vor Gericht erklärt, aus freien Stücken den Islam angenommen zu haben. Der Untersuchungsbeamte habe ungeprüft das Alter des Mädchens mit 17 Jahren angegeben, so "Christen in Not", woraufhin sie vom Gericht ohne weitere Prüfung ihrem Peiniger als ihrem "Ehemann" übergeben wurde.


Der von örtlichen "Christen in Not"-Partnern eingeschaltete Minister für Menschenrechte und Minderheitenangelegenheiten im Punjab, Ejaz Alam Augustine, prüfte den Fall und wies die Polizei an, das Mädchen unverzüglich zurückzuholen. Die Zwölfjährige war aber verschwunden und konnte erst am Dienstag unverletzt aufgefunden und in Polizeigewahrsam gebracht werden.

So schnell als möglich soll das Mädchen nun zu ihrer Familie zurückgebracht werden, erklärte "Christen in Not"-Generalsekretär Elmar Kuhn: "Wir müssen nun den Rechtsweg gehen, um das Alter und somit auch die Ungültigkeit von Konversion und Ehe feststellen zu lassen. Gottseidank aber gibt es in Pakistan diesen Rechtsweg, den wir mit unseren Spendenmitteln auch beschreiten können." Kuhn hofft, dass das Mädchen Weihnachten schon zu Hause feiern kann.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  3. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  4. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  5. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  6. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  7. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  8. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  9. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  10. 'Gott ist gut'
  11. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  12. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  13. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  14. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  15. Tantum ergo Sacramentum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz