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"Ohne diesen Eid wären Sie niemals geweiht worden!"

30. Dezember 2020 in Aktuelles, 78 Lesermeinungen
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kath.net-Exklusiv: Kardinal Brandmüller antwortet Bischof Bätzing: "Sollte dies wirklich zutreffen, müsste Ihnen in Erinnerung gerufen werden, dass Sie vor der Bischofsweihe Ihre Treue zu Lehre und Ordnung der Kirche mit einem Eid bekräftigt haben"


Rom (kath.net)

Die Aussagen des DBK-Vorsitzender Bätzing und dem Wunsch nach Katechismusänderungen sorgen für heftige Diskussionen und Empörung bei Katholiken. Exklusiv auf kath.net dazu eine Antwort von Walter Kardinal Brandmüller:

 

Exzellenz, in der Presse wurden Ihnen mehrfach Äußerungen zugeschrieben, die, sollten sie zutreffen, ernste Fragen aufwürfen.

Haben Sie tatsächlich im Widerspruch zur ungebrochenen Überlieferung der Kirche, ungeachtet auch der endgültigen und unfehlbaren Erklärung durch den heiligen Papst Johannes Paul II. die Weihe von Frauen zu Diakonat und Priestertum für möglich, ja wünschenswert bezeichnet ?


Sollte dies wirklich zutreffen, müsste Ihnen allerdings in Erinnerung gerufen werden, dass Sie vor der Bischofsweihe Ihre Treue zu Lehre und Ordnung der Kirche mit einem Eid bekräftigt haben. Ohne diesen Eid wären Sie niemals geweiht worden.

Wie also wollen Sie diesen Widerspruch zwischen damals und heute erklären?

Ich hätte Ihnen diese Frage gewiss lieber „in camera caritatis – im stillen Kämmerlein“ gestellt. Sie selbst aber haben Ihren Widerspruch zur Lehre und Ordnung der Kirche in aller Öffentlichkeit erhoben – und dies als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. So bedurfte es auch einer öffentlichen Antwort.

Ich bitte die Heiligen Bonifatius und Petrus Canisius um ihre Fürsprache für die Kirche in Deutschland!

Mit brüderlichem Gruß

Walter Kardinal Brandmüller


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Lesermeinungen

 Fatima 1713 3. Jänner 2021 
 

@Chris2

Nicht Tück, sondern Hauke.
Tück ist gerade auf einer anderen Baustelle unterwegs;-)


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 Chris2 3. Jänner 2021 
 

Bitte unbedingt den Beitrag von Tück beachten,

der gleich zu Beginn darlegt, warum Jesus, "wenn er heute leben würde", auch nur Männer zu Aposteln berufen würde.

kath.net/news/73905#562598


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 phillip 1. Jänner 2021 
 

Des Posters "ottokar" zutreffende Analyse

sehe ich allerdings deswegen als verkürzt, weil sie das gegenständliche Pontifikat und das maßgebende Umfeld des Papstes - innerhalb wie außerhalb der Kurie - völlig (und tatsachenwidrig) außer Betracht lässt. Dennoch: Chapeau!


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 ottokar 1. Jänner 2021 
 

Erster Johannesbrief 2,18-21 von Silvester :

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde.Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichristen gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunden ist.
Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten,wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten.
Besser als dieser Johannesbrief kann man die derzeitige Situation in der deutschsprachigen Katholischen Kirche nicht beschreiben.


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 Mr. Incredible 31. Dezember 2020 
 

Bischof Bätzing ist offensichtlich

seinen Leidenschaften stärker verpflichtet als der Wahrheit.
Ich meine, es wäre an der Zeit, öffentlich Farbe zu bekennen und die Konsequenzen zu ziehen.
Dieses Herumgeheuchle mit Rückendeckung des unsäglichen ZdK ist unwürdig.
Nebenbei: Sternberg hatte ZU BEGINN der Untersuchungen, die Kard. Woelki angestossen hatte, auch nichts Eiligeres zutun, als seinen Rücktritt zu fordern, sofern sich die Vorwürfe bewahrheiten würden.
Mir fällt da ein aktuell eher ungebräuchliches Wort ein: Hofschranze. Die Frage ist nur: Wer von wem?

Werter Hr. Kardinal Brandmüller,
ich danke Ihnen aufrichtig für Ihre klaren Worte. Offensichtlich ist bei einigen Ihrer Kollegen der gesunde Menschenverstand schon längst verdunstet. Bleiben Sie standhaft, wir beten für Sie.


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 Zeitzeuge 31. Dezember 2020 
 

Im Link die lehramtliche Stellungnahme der GK zur "Professio fidei"

vom 29.06.1998.

Darin enthalten ist auch die Ergänzung des CIC
um c. 750 § 2.

Wichtig ist der lehrmäßige Kommentar, besonders
Ziff. 9 (hierzu verweise ich auf User discipulus!)
und die Erläuterung hierzu in Ziffer 11!

Daß Glaubensbekenntnis und Treueid heutzutage
wohl oft nur formaliter abgelegt werden, was
natürlich bewußte Täuschung ist, halte ich leider
für gegeben; das scheint mir aber zumindest für
die Spätzeit auch für den 1967 abgeschafften
Antimodernisteneid zu gelten, denn die neomoder-
nistische Wende setzte spätestens 1968 ein!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_1998_professio-fidei_ge.html


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 fenstergucker 31. Dezember 2020 
 

PF

Ich frage mich nur, mit was ist PF beschäftigt.
Warum greift er nicht ein und spricht endlich ein Machtwort.
Mir alles sehr unverständlich !!


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 discipulus 31. Dezember 2020 
 

@phillip - erklärende Anmerkung (2)

Kritiker wenden nun ein, daß die Feststellung von OS, daß mit dieser Lehre eine definitiv zu haltende Lehre vorliegt, selbst keine unfehlbare Entscheidung ist - ein Aufsatztitel nennt diese Lehre deshalb "auf fehlbare Weise unfehlbar". Das ist zwar rein abstrakt richtig - führt aber die katholische Überzeugung, daß das ordentliche Lehramt des Bischofskollegiums unfehlbare Lehren definieren kann (can 749, §2, 2. TS CIC 1983), ad absurdum. Denn wenn es einer unfehlbaren (ex-cathedra-)Entscheidung bedüfte, einen unfehlbaren Konsens des Bischofskollegiums festzustellen, wären letztlich nur noch Entscheidungen des außerordentlichen Lehramtes unfehlbar. Das widerspricht aber eben der katholischen Überzeugung vom ordentlichen Lehramt des Bischofskollegiums. Da es bei der Veröffentlichung von OS keinen Protest vieler Bischöfe gab (ein paar einzelne Stimmen aus D sind nicht konsensgefährend), kann es daher keinen vernünftigen Zweifel daran geben, daß die Lehre von OS definitiv zu halten ist.


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 discipulus 31. Dezember 2020 
 

@phillip - erklärende Anmerkung (1)

Wie @lesa sehr richtig feststellt, gehört die Lehre von OS zum festen Glaubensgut der Kirche. Worauf u.a. @Montfort sich beziehen, ist die Frage, wie diese Lehre zur definitiv zu haltenden (definitive tenenda) geworden ist. Dafür gibt es verschiedene Wege: das außerordentliche Lehramt des Bischofskollegiums - das sind feierliche Konzilsentscheidungen wie etwa während des Trienter Konzils; das außerordentliche Lehramt des Papstes - das sind "ex-cathedra-Verkündigungen" wie etwa das Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel, und eben das ordentliche Lehramt des Bischofskollegiums. In OS stellt JPII fest, daß die Lehre, daß das Weihesakrament nur Männern gespendet werden kann, durch das ordentliche Lehramt des Bischofskollegiums als definitiv zu haltende Lehre bestimmt ist (und nicht durch eine ex-cathedra-Entscheidung des Papstes). Darauf verweisen die Formulierungen in OS und so hat es auch die erklärende Note der Glaubenskongregation festgehalten.


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 Marienbild 31. Dezember 2020 

Der Rauch Satans

Egal wie merkwürdig es klingt, aber es ist leider so: Hirten, die sich wirklich noch für das unverfälschte katholische Lehramt und den überlieferten Glauben einsetzen bilden mittlerweile leider nur noch die Ausnahme, nicht mehr die Regel. Und deswegen ist jedes Wort eines solchen wahren Hirten auch so wohltuend für treue Katholiken, geradezu wie kühles Wasser in der tiefsten Wüste.

Es fällt mir zugegebenermaßen sehr schwer, Herrn Bätzing noch als Bischof zu sehen. Denn offensichtlich war ja sein abgelegter Eid nur Heuchelei. Der Schaden, den solche Wölfe im ohnehin schon orientierungslos gewordenen Volk Gottes anrichten, ist immens. Aber auch ein Herr Bätzing wird einmal am Richterstuhl Christi stehen und Rechenschaft geben müssen. Beten wir für ihn und andere, die dieser zerstörerischen Agenda folgen.


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 lesa 31. Dezember 2020 

Die Anordnung gehört bereits zum Glaubensgut

LieberqZeitzeuge: Danke für den Link! (Lumen Gentium 10). Die Auflösungserscheinungen der Kirche wie sie sich immer noch schlimmer ereignen, werden erst nachlassen, wenn sich Leute wieder der Offenbarung, auch der überleiferten Lehre zuwenden. Ihre Links sind eine herrliche Gelegenheit!
@philip: Ja, die Anordnung gehört bzum Glaubengut:Zweifel: Ob die Lehre, die im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis als endgültig zu haltende vorgelegt worden ist, nach der die Kirche nicht die Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, als zum Glaubensgut gehörend zu betrachten ist.

Antwort: Ja.

Diese Lehre fordert eine endgültige Zustimmung, weil sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 25,2). (Kongregation f. d. Glaubenslehre, 28. Oktober 1995)


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 SalvatoreMio 31. Dezember 2020 
 

Wer bezahlt, bestellt!

@doda: so ist es, doch bislang wusste ich nicht, dass unser Herr Jesus Christus einen Supermarkt eröffnet hatte, wo man sich raussucht, was einem gefällt. Stattdessen wurde er verhöhnt, ihm wurden die Kleider vom Leib gerissen und vor seinen Augen verteilt. - So ähnlich wird es - zumindest seelisch - auch den Bischöfen gehen, die sich die Glaubenslehre nicht im Supermarkt aussuchen wollen! Man lese auf Youtube die Kommentare zur Predigt von Bischof Oster am Fest "Heilige Familie". Da sieht man, mit was für Leuten man als Priester zurechtkommen muss!


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 phillip 31. Dezember 2020 
 

Vielleicht wird die Absage an die Weihe von Frauen ja doch noch dogmatisiert.

Ad Schimmelreiter et Montfort. Werte Poster, nach meiner Ansicht besteht die von Ihnen beiden angesprochene Dogmatisierung bereits. Dies lässt sich mE bereits aus dem status fidei, und zwar Nr. 191 klar ableiten, dort heißt es nämlich, dass Inhaber der Konsekrationsgewalt nur der gültig geweihte Priester ist.

Unter einem frage ich beim Poster "veritatis splendor" an, ob dieser mit Wahrheit erleuchtete uns hier im Kern die Unterschiede zwischen Dollinger und PeBXVI betreffs Fatima darzulegen imstande und auch bereit ist? Bin gespannt, ob er die - aus meiner Sicht künstlich herbeigeführte -Divergenz zwischen den beiden excellenten Hirten, profunden Theologen und Freunden auch zu begründen vermag oder sich als lediglich als Troll erweist?


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 doda 31. Dezember 2020 

@Waldi

"Wie können aber auch die deutschen Bischöfe einen Bischof zum Vorsitzenden wählen, den sein abgelegter Treueeid zur Lehre und Ordnung der katholischen Kirche einen feuchten Dreck kümmert?"
Warum? hat die Mehrheit der Bischöfe den Mitbrüder Bätzing gewählt?
Weil die Mehrheit es wollte.
Aus Überzeugung, oder weil die
Bischöfe wissen, dass die Mehrheit der 'Katholiken', Bürger und Politiker Mehrheiten dieser Art wünschen.
Wer bezahlt, bestellt.


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 carolus romanus 31. Dezember 2020 

Schwäche von Rom

Die Aussagen des Bischofs leugnen die Lehre der Kirche, sind ihnen diametral entgegengesetzt. Ganz offen und öffentlich. Herr Bätzing kann kein Bischof der katholischen Kirche mehr sein. Wenn nun Rom nicht eingreift heißt dies, jede Lehre der Kirche darf geleugnet werden.......


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 winthir 31. Dezember 2020 

danke Dir, chorbisch, für die "correctio fraterna",

oder, auf deutsch gesagt, Du hast recht - ich lag falsch.

Danke Dir,
sagt der winthir.

p.s Solltest Du Dich wundern, dass ich Dich "duze":

ich bin Franke, von Geburt und aus Überzeugung. wir Franken sagen zu allen Menschen "Du" - außer zu denen, die wir nicht so gern mögen :-)

und, vor allem wünsche ich Dir, mir, uns und Allen:

Ein gutes Neues Jahr.


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 aronia 31. Dezember 2020 
 

Bätzing gehört klar zu den Marionetten im Bischofsamt,

die ihren Treueeid auf die L e e r e der Kirche anstatt auf die Lehre der Kirche abgelegt haben!!

Rotary & Co. lässt grüßen!


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 Montfort 31. Dezember 2020 

@Schimmelreiter - Danke für den Link zum wertvollen Interview mit Prof. Weishaupt

zur möglichen Dogmatisierung der UNMÖGLICHKEIT der Ordinierung von Frauen zu Priestern.

Gleich wichtig sind die notwendigen kirchlichen Sanktionen gegen Bätzing und andere eidbrüchige Bischöfe!

"Da es sich aber, auch wenn es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch kein Dogma ist, dennoch um eine definitive und unfehlbare Glaubenslehre handelt, steht derjenige, der die Zulassung von Frauen zum Priestertum behauptet und den Ausschluss von Frauen zum Priestertum in Frage stellt, nach der Erklärung der Glaubenskongregation nicht mehr in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche."


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 Montfort 31. Dezember 2020 

@Chris2 - Vorsicht,

der User @Dr. Feingold trollt seit geraumer Zeit bei allen möglichen Themen.


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 chorbisch 30. Dezember 2020 
 

@ winthir

Ich glaube, Sie irren sich. Der "Artikel" ist der Abdruck eines Schreibens/Offenen Briefes VON Kardinal Brandmüller AN Bischof Bätzing. Damit ist die Anrede "Exzellenz" korrekt, denn Bischof Bätzing ist der Empfänger und der durch den Brief "Angeredete".
Sollte ich mich hier irren, bitte ich die Redaktion, meinen Beitrag zu löschen.


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 Chris2 30. Dezember 2020 
 

@Dr Feingold

Sie irren sich. Der Papst ist weder ein absolutistischer König, noch darf er gar nach Belieben walten wie ein Diktator. Auch der 266. Stellvertreter Jesu Christi auf Erden bleibt nur dessen Statthalter und ist an die Vorgaben Gottes (in Wort und Tat) und an die Seiner Kirche gebunden (v.a. an die Dogmen). Um so mehr gilt das für irgendeinen beliebigen Bischof. Es ist der tiefste Abgrund der Anmaßung des Menschen, dem HERRN Vorschriften machen wollten, etwa, wem er gefälligst die Wandlungs- und Weihegewalt und die Weihefähigkeit zu übertragen habe. Es bekam den Menschen stets schlecht, wenn sie sich neben oder gar über Gott stellen zu dürfen glaubten (vgl. v.a. das alte Testament: "Sie wollten sein wie Gott", "Und sie taten, was dem Herrn missfiel").


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 Zeitzeuge 30. Dezember 2020 
 

Liebe lesa,

Im Link der Text des II. Vaticanums (LG 10)

über den Amtspriester und das gemeinsame

Priestertum der Gläubigen in der kath. Kirche

sowie eine Erklärung dieses Kap. durch H.H.

Dr. G. Weishaupt.

Für heute will ich schliessen und wünsche

gerne eine gesegnete, gute Nacht!

www.kathnews.de/index.php?s=Lumen+gentium+10


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 girsberg74 30. Dezember 2020 
 

Niemanden speziell gemeint

Sehr geehrte @lesa,
richtig, ich habe das bei Ihnen gesehen, wurde nur daran erinnert, dass ich, zumindest für mich, schon lange mit diesem Problem befasst bin.

Man kann mit der Wahl des bestimmten oder des unbestimmten Artikels viel anstellen.

Ihr [email protected]


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 winthir 30. Dezember 2020 

kleine Ergänzung

zum Anfang des oben abgedruckten Artikels:

einem Kardinal gebührt immer noch - soweit ich weiß - die Anrede "Eminenz". Mit "Exzellenz" wird ein Bischof angeredet.

Allerdings: S. Em. Walter Card. Brandmüller wird das wohl verziehen haben. Ein Franke (er ist auch einer) nimmt solche Anreden nicht sooo wichtig ...


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 Waldi 30. Dezember 2020 
 

Kurz und bündig zu den Vorsitzenden...

der DBK: Kadinal Lehmann, nicht gut, Bischof Zollitsch, deutlich schlechter. Kardinal Marx noch schlechter, Bischof Batzing für Katholiken nicht mehr tragbar. Wie können aber auch die deutschen Bischöfe einen Bischof zum Vorsitzenden wählen, den sein abgelegter Treueeid zur Lehre und Ordnung der katholischen Kirche einen feuchten Dreck kümmert?


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 lesa 30. Dezember 2020 

@girsberg 74 Danke für den Hinweis auf den Fehler,
(Mea culpa)! Die Sprache prägt das Denken und hat Folgen.
Zwar gibt es ein "Priestertum der FraukKKKKK" (siehe das erhellende Buch mit dem gleichnamigen Titel von Oda Schneider. Aber nicht als Amtspriestertum.


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 Smaragdos 30. Dezember 2020 
 

Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen!

Hat B. Bätzing mit seinem offensichtlichen Eidesbruch womöglich das 8.Gebot gebrochen "Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen!"?


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 girsberg74 30. Dezember 2020 
 

Mit der Bitte, inne zu halten!

Sprache hat Einfluss auf die Welt, wer Sprache übernimmt, deutet die Welt.

Mir fällt auf, dass verschiedentlich selbst versierte Personen von „Frauenpriestertum“ sprechen, ganz wie es die Medien tun; am schädlichsten ist es noch, wenn der bestimmte Artikel gesetzt wird, also „das Frauenpriestertum“. (Was es nicht gibt oder geben darf, kann nicht mit dem bestimmten Artikel belegt werden.)

Man sollte sich zunächst klarmachen, dass es auch kein Männerpriestertum gibt, einzig, dass in der Katholischen Kirche in der Nachfolge der Apostel Priester in Stellvertretung Jesu Christi die Sakramente spenden. (Die Begründung muss hier nicht erörtert werden, wohl vor uninformiertem Publikum und unbedarften oder lauen Christen.)

Vielleicht mag es so gehen, dass man sagt, dass es Frauen gebe, die die Weihe zum Priester anstreben oder das Priesteramt, doch sollte nie von Priesterinnen gesprochen werden oder von „einem“ Priesteramt.


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 jgbkubon 30. Dezember 2020 
 

Postkarte an Bischof Bätzing

Meine Postkarte an Bischof Bätzing: s. Link

kircheninterna.wordpress.com/2020/12/30/bischof-batzing-kirchenfeind/


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 gebsy 30. Dezember 2020 

Die Wurzel aller Übel

muss lokalisiert und neutralisiert werden:
Jeder Getaufte, erst recht Gottgeweihte wird durch Ungehorsam, Feigheit und Bequemlichkeit ein Handlanger Satans, dessen Interesse naturgemäß an Einflussreicheren größer ist ...
Wenn Gottgeweihte das Gebet vernachlässigen, wird ihre Talfahrt immer schneller. Zölibat und Gebet stehen im direkten Zusammenhang; KKK gibt darüber Auskunft.

www.kathtube.com/player.php?id=12385


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 lesa 30. Dezember 2020 

Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, besuch das Herz der Kinder dein!

@Schimmelreiter: Ihr Posting habe ich zuerst ungenau gelesen, Entschuldigung! Vielen Dank noch für den Link zum Artikel von Dr. Weishaupt!
Lieber @Zeitzeuge: "wenn hier jemand meint von "aus heutiger Sicht geistesgestörten Entscheidungen" schreiben zu müssen" darf Sie das nicht verstören. Mit jemandem, der in dieser funktionalisschen Auffassung vom Menschen gefangen ist, ist wirklich schwer eine Gesprächsbasis zu finden. (Leider sind auch viele Theologen und Bischöfe davon geprägt. Es fehlt da noch an Erfahrung der Tiefendimension des Menschen, der seine Würde nur im Einklang mit dem Wort und der Wirklichkeit finden kann, die ihm von seinem Schöpfer und Erlöser zukommt. Es fehlt auch an der Einsicht, welches Geschenk an Licht und Führung von Gott die lehramtlichen Stellungnahmen bedeuten. Aber danke für alle Kommentare und Links von Ihnen und den Postern hier! Die sind ein schützender Hirtendienst!


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 borromeo 30. Dezember 2020 

@Zeitzeuge

Vielen Dank für den Hinweis auf den Vortrag von Professor Schumacher! Dieser wirklich hervorragende Text zum Thema war mir noch nicht bekannt.


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 girsberg74 30. Dezember 2020 
 

Nur der grundsätzlichen Bedeutung wegen!

J. Rückert „Hirten mit lauter Böcken? Schleichende quantitative Veränderungen führen irgendwann zu plötzlichen qualitativen Umschlägen“

Dieses „marxistische Gesetz“ ist falsch, es beinhaltet einen Denkfehler.
Auch wenn dieses „Gesetz“ lange Zeit politisch bedeutsam war als Überredung und Angstmache, so ist es – ich wiederhole – falsch.

Aus Quantitäten können keine Qualitäten enststehen, am besten macht man sich dieses an natürlichen Gegebenheiten klar. Ein Wassertropfen hat in sich keine anderen Kräfte als ein Wasserfall. Dass ein Wasserfall mehr als unangenehm werden kann, liegt nicht im Wasser an sich, sondern an der geballten Kraft der vielen Wassertropfen, die in eine Richtung wirken. - Kräfte sind keine Qualitäten.

Wenn in einem Staat die Bosheit wächst und überhand nimmt, so war die Bosheit schon immer in den Menschen; deren Bosheit wird lediglich gebündelt und wirkt als gesammelte Kraft in eine Richtung und überwältigt eine andere Kraft.


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 Zeitzeuge 30. Dezember 2020 
 

Im Link für alle Interessierten ein Vortrag

des leider in diesem Jahr verstorbenen Freiburger

Fundamentaltheologen klassischer Prägung

Prof.Dr. Joseph Schumacher (1934-2020)

zum Thema "Unmöglichkeit des Frauenpriestertums"

(Anmerkung: Und auch des sakramentalen Diakonats,

der ja eine der drei Stufen des einen, nur

Männern vorbehaltenen sakramentalen Ordos ist).

Interessant ist auch die dort geschilderte

Genese der Forderung nach dem "Frauenpriestertum",

bzgl. OS referiert Prof.Dr. Schumacher auf den

Seiten 17-19!

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte und allen

hier einen besinnlichen Abend!

www.theologie-heute.de/Frauenpriestertum.pdf


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 Zeitzeuge 30. Dezember 2020 
 

Ich verweise auf meinen Beitrag "Nur "aus Sicht......" unter dem

Artikel "Dogmatiker Tück", da auch kurze Darlegung
der Verbindlichkeit von OS für alle Gläubigen inkl.
der Theologen und natürlich auch der Bischöfe!

Bischof Bätzing verstößt gegen c. 750 $ 2 CIC

u n d gegen die von ihm abgelegte Professio

fidei.

Im Link die eindeutige Erklärung der GK, Kardinal

Ladaria, zum Thema!

Mehr möchte ich nicht mehr zu dieser Frage sagen,

wenn hier jemand meint von "aus heutiger Sicht

geistesgestörten Entscheidungen" schreiben zu

müssen, auch der Fall Galilei ist viel komplexer

als sich "Halbgebildete" vorstellen, ist für mich

persönlich keine Basis für eine Sachdiskussion

mehr gegeben!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/ladaria-ferrer/documents/rc_con_cfaith_doc_20180529_caratteredefinitivo-ordinatiosacerdotalis_ge.html


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 Bernhard Joseph 30. Dezember 2020 
 

Der Eid als taktisches Mittel

Wie Kardinal Brandmüller treffend feststellt, wäre Bätzing ohne Ablegen des Eides nicht Bischof geworden. Da hat er eben diesen Eid formal geleistet, ohne sich innerlich gebunden zu fühlen, wie man ja nun deutlich durch seine dem Eid diametral widersprechenden Aussagen sieht.

Ging es vielleicht bei der Bischofsweihe nur um Taktik, also der innerkirchlich hochrangigen Positionierung, um dann um so besser die katholische Lehre destruieren zu können?

Man muss es vermuten, denn Herr Bätzing sieht den von ihm geleisteten Eid eindeutig als unerheblich, ja inhaltlich überholt an. Damit wird aber nicht nur der Eid und seine Verpflichtung für das Bischofsamt zur Farce, sondern das Bischofsamt selbst gleich mit.

Was ist dann ein Bischof in Zukunft eigentlich und für was steht das Amt, wenn es nicht mehr dazu dient, der Lehre der Kirche und ihrer Verkündigung treu zu dienen?

Durch ein bloß taktisches Eidesverständnis wird die Kirche als mystischer Leib Christi infrage gestellt.


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 lesa 30. Dezember 2020 

Wer schützt die Herde vor Verwirrung und Glaubenverfinsterung?

@schimmelreiter: Die Dogmatisierung des Frauenpriestertums wird nie und nimmer der Fall sein. Es gibt hochkarätige kirchentreue Theologen, darunter solche, die Papst Franziskus selber in den internationalen Theologenkreis geholt und mit Preisen ausgezeichnet hat. Die haben auch noch ein Wörtlein mitzureden. Und im Schreiben Querida Amazonia hat Papst Franziskus vorzüglich den überlieferten Glauben zu diesem Thema vertreten.
Aber die Herde sollte umgehend beschützt werden vor Bischöfen und Theologen, die trotz wiederholten Zuredens verkünden, was ihnen passt und viele andere mit gottlosen Positionen in ihren Irrwegen bestärken, verführen und die Kirchenspaltung offensichtlich gezielt vorantreiben. Die Irrtümer, auf denen Bätzing beharrt, verfestigen sich im ohnehin sehr ausgehöhlten und fehlgeleiteten Glaubensbewusstsein vornezu. Es ist ein elend, dass die Kirchenführung das zulässt.


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 Dr Feingold 30. Dezember 2020 
 

Was ich mich frage

Was bringen solche Briefe Erklärungen Unterschriften Sammlungen ?
außer daß sie jene bestärken die ohnehin dieser Meinung sind
ändern oder in dem Fall Debatten unterbinden kann nur der amtierende Papst


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 Smaragdos 30. Dezember 2020 
 

Das Tröstliche am katholischen Glauben ist jedenfalls, dass es einen Katechismus mit der offiziellen Lehre der Kirche als sichere Glaubensregel gibt.

Und wenn alle Bischöfe Deutschlands oder darüber hinaus vom Glauben abfallen würden - ich hielte mich dennoch an den Katechismus, den der heilige Johannes-Paul II. veröffentlicht hat!


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 Smaragdos 30. Dezember 2020 
 

Erneuerung von Bischofseid verlangen

Eheversprechen kann man erneuern, Tauf- und sogar Firmgelübde kann man erneuern. Die Priester erneuern ihre Weiheversprechen in der Karwoche (normalerweise am Gründonnerstag).

Nach den Skandaläusserungen von B. Bätzing müsste der Vatikan darüber nachdenken, von Bischöfen eine Eidserneuerung zu verlangen. Wer diese verweigert, soll abtreten, ohne wenn und aber.

Lieber weniger Bischöfe, die entweltlicht sind, als viele Bischöfe, die verweltlicht sind.


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 borromeo 30. Dezember 2020 

@Franzisk, zum Kommentar "Unfehlbar"

Kommentator "Veritatis Splendor" hat dankenswerterweise bereits die entscheidende Passage aus
"ORDINATIO SACERDOTALIS" zitiert.

Das Kirchenrecht sagt dazu ganz klar in Can. 749 §1 CIC:
"Unfehlbarkeit im Lehramt besitzt kraft seines Amtes der Papst, wann immer er als oberster Hirt und Lehrer aller Gläubigen, dessen Aufgabe es ist, seine Brüder im Glauben zu stärken, eine Glaubens- oder Sittenlehre definitiv als
verpflichtend verkündet."

Jetzt vergleichen Sie bitte einfach einmal die Formulierung von Johannes Paul II. mit der Definition des CIC! Machen wir es gemeinsam:
1. "erkläre ich Kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken",
2. "dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben".

Damit ist eindeutig das Kriterium der Unfehlbarkeit erfüllt und Papst Johannes Paul II. formulierte ganz bewußt so! Das weiß auch Kardinal Brandmüller und darum kann er genauso schreiben.


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 Smaragdos 30. Dezember 2020 
 

Kein Mittelweg möglich

Danke, Eminenz, für Ihre einfache und doch mutige und wichtige Stellungnahme!

Wer sich nun von den deutschen Bischöfen nicht gegen die Skandaläusserungen von B. Bätzing positioniert wie Kardinal Brandmüller, wer also zu solch schwerwiegenden Irrtümern schweigt, macht sich in meinen Augen mitschuldig an der Verwirrung, die Bätzing stiftet.

Die deutschen Bischöfe müssen nun entscheiden, auf welcher Seite sie stehen: auf der Seite der Welt (im negativen Sinne) oder auf der Seite der Kirche; auf der Seite der Verweltlichung der Kirche oder auf der Seite ihrer Entweltlichung. Einen Mittelweg gibt es nicht.


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 Schimmelreiter 30. Dezember 2020 

vielleicht ja doch

Um noch einmal einen renommierten Kirchenrechtler zu bemühen: Vielleicht wird die Absage an die Weihe von Frauen ja doch noch dogmatisiert.
Wer weiß, was die erneute Beschäftigung mit Amoris Laetitia bringt? Hin und wieder erinnert mich Franziskus doch ein bisschen an Pio Nono, der auch erst mit dem Modernismus anbändelte, bevor er einsah, dass es da einfach keine Gemeinsamkeiten geben kann. Man muss immer bedenken, dass vieles auch durch einen medialen rosaroten Wünsch-dir-was-Filter geschleust wird, bevor es öffentlich wird. Besonders bei Franziskus. Wenn also alles doch mehr ein Blinde-Kuh-Spiel ist, bleibt uns nur übrig, im Gebet und im täglichen Leben zu agieren, statt zu reagieren.

www.kathnews.de/eine-dogmatisierung-ist-nicht-ausgeschlossen


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 KatzeLisa 30. Dezember 2020 
 

Was soll nur werden?

Was soll nur werden, wenn solche Mahner wie Kardinal Brandmüller nicht mehr unter uns weilen? Der Kardinal wird in wenigen Tagen 92 Jahre alt!
In der deutschen Bischofskonferenz gibt es nur einige Bischöfe, die den Mut haben, dem Mainstream der DBK zu widerstehen. Die Mehrheit der Vollversammlung tendiert offensichtlich dazu, die katholische Kirche in Deutschland mehr und mehr zu "protestantisieren".
Kardinal Woelki wird gerade heftig attackiert in der Hoffnung, ihn zu einem Rücktrittsangebot drängen zu können.

Hoffentlich gibt es doch eine Gruppierung, die sich den Plänen von Bischof Bätzing entgegenstellt


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 discipulus 30. Dezember 2020 
 

@Veritates Splendor

In Ihrem Beitrag liegt scheinbar ein Irrtum vor: Die in Ordinatio Sacerdotalis dargelegte Lehre ist nicht aufgrund der Unfehlbarkeit des außerordentlichen Lehramtes des Papstes (Pastor Aeternus) endgültig, sondern aufgrund des ebenfalls unfehlbaren ordentlichen Lehramtes des Bischofskollegiums. So ist es sowohl in OS als auch in der erklärenden Note der Glaubenskongretation festgehalten.

Natürlich könnte der Papst die Lehre auch durch eine unfehlbare Entscheidung seines außerordentlichen Lehramtes ("ex cathedra") bestätigen. Das ist aber für die Unfehlbarkeit und Endgültigkeit der Entscheidung nicht erforderlich, weil eben bereits eine unfehlbare Entscheidung des ordentlichen Lehramtes des Bischofskollegiums vorliegt, die durch Johannes Paul II. in OS festgestellt und damit verpflichtend wurde.


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 Veritatis Splendor 30. Dezember 2020 

ORDINATIO SACERDOTALIS

@Franzisk, hat endgültigen Charakter in dieser Frage und unterscheidet sich sehrwohl von gewöhnlichen Lehramtsäußerungen:

"Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die GÖTTLICHE VERFASSUNG der Kirche SELBST BETRIFFT, beseitigt wird, erkläre ich KRAFT MEINES AMTES, die Brüder zu stärken [..], dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und dass sich alle Gläubigen der Kirche ENDGÜLTIG an diese Entscheidung zu halten haben".

Dass eine Absage nie als feierliches Dogma verkündet werden wird, ist klar. Diese bewusst gewählte Formulierung entspricht höchster Amts-Unfehlbarkeit!

Oder bezweifeln Sie auch Pastor Aeternus? Selbst linke Professoren wie Chr. Böttigheimer haben danach ihre Strategie auf das Diakonat der Frau verlegt, zum Aufbruch des 3-fachen Weihesakraments.


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 Adamo 30. Dezember 2020 
 

Walter Kardinal Brandmüller spricht Klartext. Herzlichen Dank!

Bf. Bätzing hat mit diesen öffentlichen Forderungen seinen vor Gott abgelegten Eid gebrochen, das hat jetzt Kardinal Brandmüller für alle klar gestellt.

Ein vor Gott abgelegter Eid, der gebrochen wird, ist doch ganz klar eine Todsünde.

Diese Klarstellung hätte ich vom Papst Franziskus erwartet.

Aber offenbar ist ihm eine Stellungnahme zur Corona-Impfung viel wichtiger.


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 Richelius 30. Dezember 2020 
 

Ich bin mir sicher, daß viele in der DBK Kardinal Brandmüller gar nicht ernst nehmen. Nicht einmal ignorieren!, so denken sie.


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 Flo33 30. Dezember 2020 
 

Eid

Hilfe , also lieber auf dem breiten Weg , mit denZeitgeist'lern der Masse gehen ? Oder lieber doch den schmalen steinigen Weg wählen ???


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 Montfort 30. Dezember 2020 

Korrektur: ...HAT er tatsächlich seinen eigenen EID GEBROCHEN.


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 Montfort 30. Dezember 2020 

OHNE diesen Eid

wäre Bischof Bätzing (und andere!) NIEMALS geweiht worden - da er aber diesen EID VOR SEINER WEIHE ABGELEGT hat, ist er tatsächlich seinen eigenen EID GEBROCHEN.

Und was sollte man einem EIDBRÜCHIGEN BISCHOF denn überhaupt noch glauben?!

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf gegen gegen die Bosheiten und Nachstellungen des Feindes...!


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 Kant1 30. Dezember 2020 
 

(Fortsetzung)

... Die Positionen, mit denen Sie sich von der Lehre der Kirche abwenden, werden keinen Unterschied machen. Was nötig ist: die Neu-Evangelisierung, die letzte Päpste und gerade Papst Franziskus immer wieder angemahnt haben.

Oder haben Sie inzwischen selber Zweifel hinsichtlich dieser Lehren. Mut, Herr Bischof, wir alle kennen Zweifel. Aber gerade Sie sollten uns „Schafen“ vorangehen. Leben Sie ihren Glauben als Jünger Jesu im Gebet, aus Heiligem Geist, in Gemeinschaft mit anderen Jüngern Jesu, die Ihnen Glaubenskraft geben können.

Lieber Herr Bischof, seien sie gewiß: ich – wie viele andere – bete für Sie, daß sie Ihre Ängste überwinden und zu einem unerschrockenen Glaubenszeugen für unseren Herrn Jesus Christus werden können, daß Sie als Hirte in aller Verwirrung den Geist der Unterscheidung wiedererlangen, und daß sie in aller Anfechtung des Zweifels im Glauben wachsen, in der Glaubenskraft, die der Heilige Geist schenkt.


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 Kant1 30. Dezember 2020 
 

Lieber Herr Bischof Bätzing,

warum halten Sie sich nicht an die klare Lehre der Kirche? Sie selbst und Ihre Mitbrüder im Bischofsamt haben sogar ein Gremium ins Leben gerufen, daß diese Lehren bekämpft. Warum tun Sie das? Warum halten Sie sich nicht an Ihren Amtseid?

Haben Sie Angst vor der öffentlichen Meinung? Das ist nicht nötig, Herr Bischof. Es gibt Hirten der Kirche, die für den Glauben sogar gestorben sind. Ein bißchen Kritik, Verachtung oder „Verfolgung“ durch die Welt sollte Sie nicht erschrecken. Und unser Herr Jesus Christus wird seine schützende Hand über Sie halten.

Oder denken Sie, daß solche Aufweichungen der Lehre im Sinne der öffentlichen Meinung die Kirche attraktiver machen oder vor Schaden schützen können? Seien Sie realistisch: die deutsche Kirche steht am Abgrund, nicht weil wir uns an die Lehre der Kirche gehalten hätten, sondern im Gegenteil weil wir ohne diese Lehre kein Profil mehr haben. ...


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 Seeker2000 30. Dezember 2020 
 

Bitte gleich an die (ganze) DBK schicken!

Kardinal Brandmüllers Schreiben solle noch bei mehrern Deutschen Bischöfen in der Post liegen.

Wann haben solche Aussagen Bischöfen endlich einmal Folgen für sie?


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 hubert282003 30. Dezember 2020 
 

@lesa

jetzt musste ich ob Ihres Kommentars "Meistens sind jene, die es wagen, den Glauben öffentlich zu vertreten, die umgänglichsten Menschen, die auch die Nächstenliebe praktizieren." herzhaft schmunzeln. Ja, davon gehe ich aus, dass das die umgänglichsten Menschen sind, die wissen, wie man Nächstenliebe praktiziert! Unbedingt! Gerade an diese (uns) werden da zurecht die höchsten Ansprüche gestellt! Schauen wir halt, dass wir uns die nötige Liebe (auch zu den Andersdenkenden) nicht schuldig bleiben. Nach meiner Erfahrung ist es nicht damit abgetan, die "Regeln" einzuhalten. Wir brauchen eine höchst persönliche, feste und dauerhafte Beziehung zu Jesus. Bei allem Respekt und aller Lieber zu meiner kath. Kirche: Jesus errettet mich zum ewigen Leben nicht durch eine bestimmte Religionszugehörigkeit; es reicht nicht, am Himmelstor zu stehen und zu sagen: Ich bin Katholik, ich darf hinein. An der Liebe zu Gott und den Menschen werden wir gemessen werden; gerade zu denen, wo es uns schwer fällt!


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 Franzisk 30. Dezember 2020 
 

Unfehlbar

Also ich hätte Kardinal Brandmüller schon zugetraut, dass er weiß, dass die Entscheidung Johannes Pauls II. NICHT unfehlbar ist. Man tut so, als wäre sie es. Sie ist eine von den Katholiken zu befolgende Lehrentscheidung wie viele andere auch. Aber auch viele andere wurden revidiert - ich erinnere an eine Enzyklika gegen die Eisenbahn im 19. Jahrhundert oder an die Enzyklika gegen die Menschenrechte oder an eine Entscheidung der päpstlichen Bibelkommission unter Pius X. mit ausdrücklicher päpstlicher Billigung, dass die 5 Bücher Mose wörtlich zu nehmen sind (Erschaffung der Welt in 6 Tagen etc.). Gott sei Dank wurde Galilei rehabilitiert (300 Jahre zu spät!) und aus heutiger Sicht geistesgestörte Entscheidungen zumeist durch Totschweigen zurückgenommen.


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 lesa 30. Dezember 2020 

Keine Moralinsäure

@hubertus: Ihre Überlegungen sind jenen, die für klare Verkündigung der ungekürzten Botschaft eintreten, nicht fremd. Es geht nicht um "theoretisch reine Lehre", sondern um das praktische Leben, das ohne diese Orientierung unter die Räder gekommen ist. Meistens sind jene, die es wagen, den Glauben öffentlich zu vertreten, die umgänglichsten Menschen, die auch die Nächstenliebe praktizieren.


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 Diadochus 30. Dezember 2020 
 

@hubert282003

Sie schreiben: "Bedenken wir: nichts macht die Kirche so attraktiv, wie die Gegenwart Gottes!" Richtig, im Gebet ist Gott gegenwärtig. Das sollten wir täglich einüben. Im Rosenkranz zu hl. Joseph beten wir im 4. Gesätz: "Jesus, Hl. Joseph, du Schutzherr der Kirche, stehe uns und den Priestern bei und rette uns aus allen Gefahren." Dennoch müssen die Missstände angemahnt werden. Heute ist übrigens Mittwoch, der Tag, an dem zum hl. Joseph gebetet werden sollte.


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 hubert282003 30. Dezember 2020 
 

Ihre Enttäuschung ist verständlich,

aber die in diesen Foren propagierte reine Lehre erreicht tatsächlich nur mehr ganz wenige. Die Erfahrung von @Perlinde machte ich auch, nämlich dass unsere Kinder unserem Glaubensweg einfach nicht mehr folgen wollen und auch ehrlich nicht können. In all dem Negativen was die verehrten Mitforisten beschreiben (und seit Monaten scheint die Diskussion zunehmend an unangenehmer Schärfe zu gewinnen an allen Fronten) müssen wir uns Gläubige doch auch ungeschönt selbstkritisch einmal betrachten: was tun wir, dass Christus durch uns durchstrahlen kann? Ich halte es für fehlgeleitet, nur auf die Reinheit der Lehre abzuzielen. Es geht nicht in erster Linie um die "reine" Lehre; es geht um Jesus Christus!
Bedenken wir: nichts macht die Kirche so attraktiv, wie die Gegenwart Gottes! - Da müssen wir wieder hin! Negative Voraussagen machen die Situation sicher kaum besser.
Und wie es Johannes Hartl ausdrückte: "Es wird Zeit, dass die Christen dafür bekannt sind, wofür sie sind - nicht wogegen!


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 Herbstlicht 30. Dezember 2020 
 

nicht mutlos werden, sondern hoffen!

Wie arm werden wir sein, wenn es Mahner wie Kardinal Brandmüller nicht mehr gibt?
Wird es noch genügend Bischöfe geben, die sich für die Lehre Christi einsetzen?
Was, wenn alle anderen oder zumindest die meisten der Kirchenoberen zukünftig ins selbe Horn blasen, wie es Bischof Bätzing tut?

Hoffnungsfroh könnte es uns stimmen, wenn wir davon ausgehen, dass die anmaßende Haltung des Bischofs die anderen aufschrecken und spätestens jetzt zur Besinnung kommen ließen.


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 nicodemus 30. Dezember 2020 
 

Herr Bätzing!

Wie kommt es, dass Sie Ihre ERSTE Liebe so schnell verloren haben? War es überhaupt LIEBE zur Kirche Jesu Christi?
Für mich sind Sie nicht tragbar für die kath. Kirche in Deutschland!


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 Chris2 30. Dezember 2020 
 

Dein Eid, Meineid. Was soll's.

Machen andere Politiker doch genauso.


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 borromeo 30. Dezember 2020 

Vergelt's Gott, Herr Kardinal Brandmüller,

und danke für Ihre Replik auf Bischof Bätzing!

Mittlerweile scheinen in der Kirche in Deutschland alle Dämme zu brechen und es gibt wohl nur wenige Stimmen wie die Ihre, die offen und in aller Klarheit zum katholischen Glauben und zur katholischen Lehre stehen. Mögen es viel mehr werden (auch fromme Wünsche werden manchmal wahr...)!

Wir brauchen mehr Oberhirten, wie Sie einer sind! Ad multos annos!


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 SalvatoreMio 30. Dezember 2020 
 

Unsere Hoffnung ist Christus, das wahre Licht der Welt!

@Sehr geehrter hape! Ich bin ganz auf Ihrer Seite! Danke für Ihr Bemühen. Wenn Sie von den gottlob nur 27 Bischöfen sprechen und sagen, "die Kirche wird sie bald vergessen haben" - dann stimmt das. Bedrückend ist aber: all unsere Worte und Handlungen - besonders die der "Großen der Öffentlichkeit" wirken weiter in Mitmenschen, können deren Denken vergiften und sie auf Abwege führen, von denen sie oft nicht mehr umkehren! Wir sind mitten drin in diesem Elend!


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 J. Rückert 30. Dezember 2020 
 

Hirten mit lauter Böcken?

Eines der "marxistischen Gesetze" ist richtig: Schleichende quantitative Veränderungen führen irgendwann zu plötzlichen qualitativen Umschlägen.
Das ist das Schicksal des Grundgesetzes von dessen Original nur noch Ruinen stehen. In der breiten Masse der Kirche baute sich ein Druck auf und die Bischöfe, so sie nicht die Seite gewechselt haben (wer zu spät kommt, den bestraft das Leben?) und bocksbeinig wurden, sitzen nun wie Plomben auf einem Vulkan.


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 je suis 30. Dezember 2020 

Ergänzung

Gemeint ist die evangel Landeskirche Bremen.


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 Herbstlicht 30. Dezember 2020 
 

@hape

Kardinal Brandmüller sagt das, was die Bischöfe und auch Franziskus hätten unbedingt sagen müssen.
Fehlt es ihnen an Mut, wollen sie es sich nicht mit der Öffentlichkeit verderben?
Oder waren sie im Augenblick so perplex, dass ihnen die Worte fehlten? (Achtung! Ironie!)

Im übrigen teile ich Ihre Meinung: Ein Großteil der Bischöfe aber auch der mainstreamigen Katholiken selbst teilen vermutlich die Forderungen von Bischof Bätzing.
Und genau das ist so deprimierend!

"Die Kirche wird sie bald vergessen haben."
In diesem Punkt teile ich nicht Ihre Meinung. Kann es nicht vielmehr so sein, dass eine eventuelle Spaltung der Kirche mit dem Namen Bätzing (und weiteren Bischöfen) in Verbindung gebracht würde?


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 girsberg74 30. Dezember 2020 
 

Eine ruhige, höfliche Frage – und eine bittere Erkenntnis!

Zur Lage:

Kardinal Brandmüller wahrt zunächst das Dekor,wiewohl er weiß.

„Bischof“ Bätzing handelt so, dass man sagen darf: „Eide sind dazu da, dass sie gebrochen werden“.

(Selbes trifft seine Zuträger zu M und O und anderswo, was Bätzing aber nicht entlastet.)


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 ottokar 30. Dezember 2020 
 

Kennzeichnet sich die Bischofskonferenz durch ihr Schweigen als "Meineidsbande"s

Es scheint ,dass sakramental begründete Versprechen wertlos sind. Es ist die Zeit des Hlg.Michael.


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 ThomasAquinas 30. Dezember 2020 

Ich plädiere ja schon seit Jahren für die Wiedereinführung des "Antimodernisteneides"!


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 je suis 30. Dezember 2020 

EINFACH MAL REINSCHAUEN... (gilt auch für Bf Bätzing und die DBK)

Ein starker, sehenswerter Beitrag des von der evangel. Landeskirche "ruhig gestellten" Pfarrers Olaf Latzel zum Thema "Eid" von Pfarrern und Bischöfen:

https://www.youtube.com/watch?v=mu8tofTKsLs&ab_channel=RitterderMeinungsfreiheit


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 lakota 30. Dezember 2020 
 

@hape

Sie haben recht, mit dem was Sie sagen.
Das Problem ist nur, daß die 27 deutschen Bischöfe auch für Katholiken da sein sollten, die noch nicht vom Glauben abgefallen sind, aber unsicher, wankelmütig.
Da müssen diese Bischöfe Stütze sein, Halt geben und nicht den letzten Glaubensfunken noch auslöschen.
Dafür werden sich Bätzing und Co. verantworten müssen.


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 Perlinde 30. Dezember 2020 
 

Dank an Kard. Brandmüller

Die Neben- und Wechselwirkungen des desaströsen Zustandes der DBK sind verheerend. Was geht in den Familien ab? Selbst Eltern, die sich große Mühe geben, kommen an die Kinder nicht mehr heran. Kürzlich kam im Bayer. Rundfunk eine Sendung über den Umgang der DDR-Machthaber mit der Weihnachtsbotschaft. Eine jahrzehntelange Verkündigung nach der Wende in Richtung Relativismus usw hat bewirkt, dass innerhalb einer Generation der Glaube geschwunden ist ohne dass es ein offen sozialistisch agierendes System gegeben hätte. Dank an den mutigen Kard. Brandmüller.


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 lesa 30. Dezember 2020 

Wenn das Salz schal ist, wird es weggeworfen und verdirbt

Lieber @hape: Für viele ist der Stern nicht mehr sichbar! Die geoffenbarte Wahrheit muss verkündigt und verteidigt werden. Denn Menschen haben in dieser Welt ihr Leben zu gestalten und können in die Irre gehen. Der Stern der Orientierung ist durch Hirten selber verdeckt und durch Irrlichter ersetzt. Für viele bedeutet das: seelische Zerrüttung, Chaos, Mord und Totschlag als Normalzustand in unserer Gesellschaft und am Ende: Verust des ewigen Seelenheils.
Deswegen ist es gemäß der Heiligen Schrift der Auftrag der Hirten, für die Wahrheit einzutreten - gelegen oder ungelegen. Der kleine Rest, der übrig bleibt, wird sich um die Unterscheidung von Gut und Böse von wahr und falsch, kurz gesagt, um die überlieferten Glaubensinhalte kümmern müssen. Sonst verkommt das Christentum, so wie es jetzt in Geist- und Substanzosigkeit in Genderverblödung zu versinken droht. Zum Glück gibt es gute neue Ansätze, wenn auch in geringem Ausmaß von seiten der
Hirten.
Es gibt Handlungsbedarf!


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 hape 30. Dezember 2020 

@SalvatoreMio,

bitte mich nicht falsch verstehen. Wer ist schon Bf. Bätzing? Wer ist schon die DBK? 2019 gab es weltweit 5.389 Bischöfe, darunter 27 Deutsche. Das sind gerade mal 0,5%, wenn ich richtig gerechnet habe.

Unsere Hoffnung gilt gewiss nicht Bf. Bätzing oder der DBK, sondern allein dem himmlischen Kind. Der Stern von Bethlehem strahlt auch heute noch unvermindert hell und warm in unser Tal der Tränen hinein. Wir dürfen nicht vergessen: Die Zeit unseres Lebens währt siebzig Jahre, wenn es hochkommt, achtzig. Das Beste daran ist nur Mühsal und Verhängnis, schnell geht es vorbei, wir fliegen dahin (Ps 90,10). Über Gott aber heißt es: Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick, doch seine Güte ein Leben lang. Wenn man am Abend auch weint, am Morgen herrscht wieder Jubel (Ps 30,6).

Bf. Bätzing und seine Mitstreiter haben die unangenehme Art, sich wichtiger zu nehmen, als sie sind. Die Kirche wird sie bald vergessen haben. Die Liebe Gottes aber dauert ewig.


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 SalvatoreMio 30. Dezember 2020 
 

Der Wahrheit ins Auge sehen -

dann kommt zumindest das dabei heraus, was Sie @Sureno und @hape hier schreiben! Ein Beispiel: Fronleichnam 2019, Prozession: mit vorneweg marschierte eine Gemeindereferentin. An den Altären gab sie Äußerungen von sich, dass ich mich auf einer Parteiveranstaltung wähnte oder in einer Versammlung mit Greta, ich war aber gekommen, um Christus anzubeten! Das "Unternehmen" fiel kläglich aus!


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 hape 30. Dezember 2020 

Was ist das Treueversprechen bei der Bischofsweihe überhaupt noch wert,

wenn doch ganze Bischofskonferenzen auf die Abschaffung der Priesterweihe hinarbeiten? Wenn sich ganze Bischofskonferenzen die Forderungen der Feminismus und des Genderismus unterwerfen und das Frauenpriestertum mit dem Argument der Geschlechtergerechtigkeit fordern? Wenn sogar Bischöfe sagen, Jesus sei in erster Linie als Mensch geboren worden, nicht als Mann?

Realistischer Weise ist davon auszugehen, dass Bf. Bätzing nicht alleine dasteht, sondern das Sprachrohr einer ganzen Generation von Bischöfen ist. Die wenigen Ausnahmen bestätigen nur die Regel.

Korrekter Weise müssten also nicht nur Bätzing, sondern auch all seine Mitstreiter an das Weiheversprechen erinnert werden. Dieser erschreckenden Dimension struktureller Häresie entschlossen entgegenzutreten, wäre m. M. nach Chefsache, also Sache von Papst Franziskus.


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 Sureno 30. Dezember 2020 

Dankbar für die Worte von Kardinal Brandmüller...

... doch mehr als enttäuscht vom Schweigen der allermeisten deutschen Bischöfe, Kardinäle, und, ja, auch des Papstes.
Gläubige Katholiken sind zur verschwindenden Minderheit in der Kirche geworden - in Deutschland ganz besonders, aber nicht nur hier!
Wenn Frauen zu Pristerinnen geweiht würden - wieviel Prozent der Mitglieder der Kirche in D würden sich darüber aufregen? Vielleicht 10 Prozent der Gottesdienstbesucher - so groß (oder klein) ist ja wohl auch der Anteil derer die an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie glauben.
Herr, erbarme Dich!


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