Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  12. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  13. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  14. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

Erste Messe nach 54 Jahren am Jordanufer

12. Jänner 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die heilige Stätte, wo Jesus von Johannes getauft wurde, war jahrzehntelang durch Landminen unzugänglich gewesen.


Linz (kath.net/mk) Zum ersten Mal nach 54 Jahren konnte am vergangenen Sonntag eine ausgewählte Gruppe von katholischen Priestern, Gästen, Soldaten und Journalisten in einer Kapelle am Ufer des Jordan das Fest der Taufe Jesu durch Johannes in diesem Fluss feiern. Das berichtete die „Times of Israel“. Zuvor war die Gegend wegen tausender Landminen aus dem 6-Tage-Krieg und dem Yom-Kippur-Krieg jahrzehntelang unzugänglich gewesen; diese Minen wurden im Rahmen einer mehrjährigen internationalen Mission nun so weit entfernt, dass bestimmte markierte Wege wieder gefahrlos betreten werden können.


Die Kapelle der Franziskaner, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist, befindet sich am Westufer des Jordan, etwa 10 km östlich von Jericho. Sie wurde in den 1930er-Jahren aus weißem Jerusalem-Kalkstein erbaut und hat zwei Geschoße. Die Franziskanermönche, die schon  Papst Clemens VI. Im Jahr 1342 als „Hüter der heiligen Stätten im Heiligen Land“ bezeichnet hatte, organisierten schon im 17. Jahrhundert eine Wallfahrt an den Ort der Taufe Jesu. Im 19. Jahrhundert nahm der Tourismus ins Heilige Land zu und die Stätte wurde ein beliebter Wallfahrtsort, wo schließlich von allen größeren christlichen Konfessionen insgesamt acht Klöster und weitere Kirchen und Kapellen erbaut wurden.

Angeführt von Pater Francesco Patton, dem franziskanischen Kustos des Heiligen Landes, und begleitet vom vatikanischen Botschafter für Israel zogen die Teilnehmer in einer Prozession, umrahmt von Lobgesängen wie dem „Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat“, zur Kapelle, wo die Heilige Messe gefeiert wurde. Patton dankte dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin, der sich bei den israelischen Behörden für die Minensäuberung eingesetzt habe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Osterlamm 13. Jänner 2021 

Video von der Taufstelle

von der Homepage der "custodia terrae sanctae"

cmcterrasanta-eu.s3.amazonaws.com/2020/c397000c-b1d3-499b-99af-a73af1659c40.m4v


0
 
 winthir 12. Jänner 2021 

da war ich auch schon dort.

(die Minen waren damals schon geräumt).

Was mich dort sehr beeindruckt hat, und das mag ich nie vergesssen: diese Freude, der dort "Neu Getauften": Mensch Leute - jetzt bin ich Christ!


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  10. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  13. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  14. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  15. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz