Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet

Erste Messe nach 54 Jahren am Jordanufer

12. Jänner 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die heilige Stätte, wo Jesus von Johannes getauft wurde, war jahrzehntelang durch Landminen unzugänglich gewesen.


Linz (kath.net/mk) Zum ersten Mal nach 54 Jahren konnte am vergangenen Sonntag eine ausgewählte Gruppe von katholischen Priestern, Gästen, Soldaten und Journalisten in einer Kapelle am Ufer des Jordan das Fest der Taufe Jesu durch Johannes in diesem Fluss feiern. Das berichtete die „Times of Israel“. Zuvor war die Gegend wegen tausender Landminen aus dem 6-Tage-Krieg und dem Yom-Kippur-Krieg jahrzehntelang unzugänglich gewesen; diese Minen wurden im Rahmen einer mehrjährigen internationalen Mission nun so weit entfernt, dass bestimmte markierte Wege wieder gefahrlos betreten werden können.


Die Kapelle der Franziskaner, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist, befindet sich am Westufer des Jordan, etwa 10 km östlich von Jericho. Sie wurde in den 1930er-Jahren aus weißem Jerusalem-Kalkstein erbaut und hat zwei Geschoße. Die Franziskanermönche, die schon  Papst Clemens VI. Im Jahr 1342 als „Hüter der heiligen Stätten im Heiligen Land“ bezeichnet hatte, organisierten schon im 17. Jahrhundert eine Wallfahrt an den Ort der Taufe Jesu. Im 19. Jahrhundert nahm der Tourismus ins Heilige Land zu und die Stätte wurde ein beliebter Wallfahrtsort, wo schließlich von allen größeren christlichen Konfessionen insgesamt acht Klöster und weitere Kirchen und Kapellen erbaut wurden.

Angeführt von Pater Francesco Patton, dem franziskanischen Kustos des Heiligen Landes, und begleitet vom vatikanischen Botschafter für Israel zogen die Teilnehmer in einer Prozession, umrahmt von Lobgesängen wie dem „Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat“, zur Kapelle, wo die Heilige Messe gefeiert wurde. Patton dankte dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin, der sich bei den israelischen Behörden für die Minensäuberung eingesetzt habe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  4. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  8. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  11. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  12. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  13. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz