Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  5. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Kardinal Ruini lehnt Priesterweihe für Frauen und für verheiratete Männer ab

20. Februar 2021 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz: "In den protestantischen Kirchen wird das schon lange praktiziert, und die Situation ist schlimmer als bei uns." – Es werde so nicht gelingen, dem Priestermangel wirksam entgegenzutreten


Rom (kath.net/KAP) Kardinal Camillo Ruini, früherer Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, hat sich an seinem 90. Geburtstag zu aktuellen politischen Fragen geäußert. Im Interview der Zeitung "Corriere della Sera" (Freitag) begrüßte er die Ernennung Mario Draghis zum neuen Ministerpräsidenten Italiens. Er habe "großen Respekt" vor dem ehemaligen Chef der Europäischen Zentralbank, so der Geistliche. Draghis Regierung werde sich "sehr positiv" auf die Zukunft des Landes auswirken.


Ruini galt mit seinem politischen Geschick und seiner Vernetztheit lange als einflussreichster Kirchenmann in Italien. Während seiner Amtszeit von 1991 bis 2007 an der Spitze der Bischofskonferenz prägte die katholische Kirche die Meinungsbildung unter wechselnden Regierungen entscheidend mit.

Mit Blick auf seine Nähe zum konservativen früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi verteidigte der Kardinal seine Haltung. Zwar habe er weder Berlusconi noch irgendeinen anderen Politiker direkt unterstützt. Doch sein Ziel sei es gewesen, "bestimmte Dinge" zu erreichen. "Und dabei war ich oft einer Meinung mit Berlusconi", sagte Ruini. Ähnliches gelte für den rechtsgerichteten Ex-Innenminister Matteo Salvini. Dieser habe "unter den gegebenen Umständen mit Weisheit und Entschlossenheit gehandelt". Inzwischen sei der Lega-Chef eine wichtige politische Größe - "nicht nur für seine Partei".

Ruini äußerte sich auch zu kirchenpolitischen Fragen. Eine Aufhebung des Pflichtzölibats oder eine Öffnung des Priesteramts für Frauen lehnte er entschieden ab: "In den protestantischen Kirchen wird das schon lange praktiziert, und die Situation ist schlimmer als bei uns." Auf diese Weise werde es nicht gelingen, dem Priestermangel wirksam entgegenzutreten, so der Kardinal.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz