Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

Erster Höhepunkt im von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahr des Heiligen Josef"

20. März 2021 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit keinem Heiligen - mit Ausnahme Marias - haben sich die Päpste in der jüngeren Kirchengeschichte so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus in seiner Erklärung "Patris corde" (mit dem Herzen eines Vaters).


Wien (kath.net/KAP) Kreativer Mut, Bescheidenheit, Gehorsam und Verantwortung: Die Attribute, mit denen der heilige Josef verbunden wird, sind ebenso zahlreich wie seine Patronate. Zum 150. Jahrestag seiner 1870 erfolgten Erhebung zum "Universalpatron der Kirche" hat Papst Franziskus dem Nährvater Jesu ein ganzes Jahr gewidmet. Das "Jahr des heiligen Josef", das am vergangenen 8. Dezember begann, soll Impulse für die Kirche wie auch für die Gesellschaft geben, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Mit dem am 19. März gefeierten Hochfest des heiligen Josef findet es einen vorläufigen Höhepunkt.

Mit keinem Heiligen - mit Ausnahme Marias - haben sich die Päpste in der jüngeren Kirchengeschichte so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus in seiner Erklärung "Patris corde" (mit dem Herzen eines Vaters): Nach der Kirchenpatron-Ernennung durch Pius IX. betonte Leo XIII. (1878-1903) die Beziehung des Zimmermanns Josef zur Welt der Arbeit, sodass Pius XII. ihn 1955 zum "Patron der Arbeiter" erkor. Johannes Paul II. schließlich nannte in einem eigenen Schreiben 1989 Josef "Beschützer des Erlösers", und er selbst gab Josef 2013 - noch auf Initiative seines Vorgängers Benedikt XVI - einen Fixplatz im Eucharistischen Hochgebet.


Außer einem vollkommenen Ablass, den Papst Franziskus gläubigen Katholiken per Dekret nach Beichte, Eucharistie und Gebet für seine Anliegen gewährt hat, gibt es im Josefs-Jahr in Rom und weltweit zahlreiche Initiativen, um die Botschaft des Zimmermanns aus Nazareth auszuloten. In Österreich ist zu "Josefi" Landesfeiertag in gleich vier Bundesländern (Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg). Mehrere Diözesanbischöfe haben vor dem Hochfest zu neuntägigen Vorbereitungsgebeten (Novenen) eingeladen, dazu gibt es vielerorts Online-Vortragsreihen, Katechesen, Einkehrtage und besondere Festgottesdienste für den populären Heiligen.

Im Neuen Testament erscheint Josef von Nazareth bei den Evangelisten Matthäus und Lukas als Bräutigam Mariens. Er nahm Maria auf Geheiß eines ihm im Traum erschienenen Engels trotz deren unerklärlicher Schwangerschaft zur Frau. Somit wurde er zum Pflege-, Nähr- bzw. Ziehvater Jesu. Eine wichtige Rolle kam Josef nach der Geburt Jesu in Bethlehem zu. Er schaffte es, durch rechtzeitige Flucht nach Ägypten seine Frau Maria und den neugeborenen Jesus vor den Soldaten des Königs Herodes zu retten. Später führte er seine Familie wieder nach Nazareth zurück, wo Jesus aufwuchs.
Aus Anlass des Josefsfestes veröffentlicht Kathpress ein laufend erweitertes Themenpaket, das unter www.kathpress.at/heiligerjosef abrufbar ist und derzeit folgende Beiträge umfasst:

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Flo33 20. März 2021 
 

Jahr des Hl. Joseph

Na gut , man kann zu Franziskus stehen wie man mag , das hat er gut gemacht ...


1
 
 mphc 20. März 2021 

Jetzt haben wir ein Jahr

des hl.Josef, den ich sehr verehre und überlappend ein Jahr der Familie. - Ich kenn mich einfach nicht mehr aus.
Was sind die Ablassbedingungen?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  3. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  6. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  7. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  8. „Das Ende von Maria 2.0“
  9. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  10. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  11. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  14. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  15. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz