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Erster Höhepunkt im von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahr des Heiligen Josef"

20. März 2021 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
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Mit keinem Heiligen - mit Ausnahme Marias - haben sich die Päpste in der jüngeren Kirchengeschichte so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus in seiner Erklärung "Patris corde" (mit dem Herzen eines Vaters).


Wien (kath.net/KAP) Kreativer Mut, Bescheidenheit, Gehorsam und Verantwortung: Die Attribute, mit denen der heilige Josef verbunden wird, sind ebenso zahlreich wie seine Patronate. Zum 150. Jahrestag seiner 1870 erfolgten Erhebung zum "Universalpatron der Kirche" hat Papst Franziskus dem Nährvater Jesu ein ganzes Jahr gewidmet. Das "Jahr des heiligen Josef", das am vergangenen 8. Dezember begann, soll Impulse für die Kirche wie auch für die Gesellschaft geben, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Mit dem am 19. März gefeierten Hochfest des heiligen Josef findet es einen vorläufigen Höhepunkt.

Mit keinem Heiligen - mit Ausnahme Marias - haben sich die Päpste in der jüngeren Kirchengeschichte so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus in seiner Erklärung "Patris corde" (mit dem Herzen eines Vaters): Nach der Kirchenpatron-Ernennung durch Pius IX. betonte Leo XIII. (1878-1903) die Beziehung des Zimmermanns Josef zur Welt der Arbeit, sodass Pius XII. ihn 1955 zum "Patron der Arbeiter" erkor. Johannes Paul II. schließlich nannte in einem eigenen Schreiben 1989 Josef "Beschützer des Erlösers", und er selbst gab Josef 2013 - noch auf Initiative seines Vorgängers Benedikt XVI - einen Fixplatz im Eucharistischen Hochgebet.


Außer einem vollkommenen Ablass, den Papst Franziskus gläubigen Katholiken per Dekret nach Beichte, Eucharistie und Gebet für seine Anliegen gewährt hat, gibt es im Josefs-Jahr in Rom und weltweit zahlreiche Initiativen, um die Botschaft des Zimmermanns aus Nazareth auszuloten. In Österreich ist zu "Josefi" Landesfeiertag in gleich vier Bundesländern (Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg). Mehrere Diözesanbischöfe haben vor dem Hochfest zu neuntägigen Vorbereitungsgebeten (Novenen) eingeladen, dazu gibt es vielerorts Online-Vortragsreihen, Katechesen, Einkehrtage und besondere Festgottesdienste für den populären Heiligen.

Im Neuen Testament erscheint Josef von Nazareth bei den Evangelisten Matthäus und Lukas als Bräutigam Mariens. Er nahm Maria auf Geheiß eines ihm im Traum erschienenen Engels trotz deren unerklärlicher Schwangerschaft zur Frau. Somit wurde er zum Pflege-, Nähr- bzw. Ziehvater Jesu. Eine wichtige Rolle kam Josef nach der Geburt Jesu in Bethlehem zu. Er schaffte es, durch rechtzeitige Flucht nach Ägypten seine Frau Maria und den neugeborenen Jesus vor den Soldaten des Königs Herodes zu retten. Später führte er seine Familie wieder nach Nazareth zurück, wo Jesus aufwuchs.
Aus Anlass des Josefsfestes veröffentlicht Kathpress ein laufend erweitertes Themenpaket, das unter www.kathpress.at/heiligerjosef abrufbar ist und derzeit folgende Beiträge umfasst:

 

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Lesermeinungen

 Flo33 20. März 2021 
 

Jahr des Hl. Joseph

Na gut , man kann zu Franziskus stehen wie man mag , das hat er gut gemacht ...


1
 
 mphc 20. März 2021 

Jetzt haben wir ein Jahr

des hl.Josef, den ich sehr verehre und überlappend ein Jahr der Familie. - Ich kenn mich einfach nicht mehr aus.
Was sind die Ablassbedingungen?


1
 

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