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Augsburger Bischof Meier fordert für Frauen ein diakonisches Dienstamt mit eigenem Profil

12. April 2021 in Weltkirche, 25 Lesermeinungen
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Bischof: Dieser „Diakonat für Frauen“ dürfe aber kein Abklatsch des ständigen Diakonats für verheiratete Männer sein – Eine Priesterweihe für Frauen hält er für ausgeschlossen.


Augsburg (kath.net/pl) Ein „Diakonat für Frauen“ als ein eigenständiges Dienstamt in der katholischen Kirche hat der Augsburger Bischof Bertram Meier angeregt. Im Gespräch mit der „Augsburger Allgemeinen“ sagte er, dass er „eine Beauftragung für den diakonischen Dienst für Frauen… geformt mit eigenem Profil“ als zukunftsträchtig ansehe. Er wies eigens darauf hin, dass dies kein Abklatsch des ständigen Diakonats sein dürfe, der durch verheiratete aber nicht zum Priester geweihte Männer versehen werde.


Meier betonte weiter, dass die Kirche keine Vollmacht habe, Frauen die Priesterweihe zu spenden. Dazu verwies er gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ auf das Schreiben von Papst Johannes Paul II., der dies in „Ordinatio sacerdotalis“ endgültig geklärt habe.

Ob der Augsburger Bischof dieses „Diakonat für Frauen“ als Sakrament oder als Sakramentalie (etwa analog zur Jungfrauen- und Äbtissinnenweihe) versteht, lässt sich dem Artikel in der „Augsburger Allgemeinen“ nicht klar entnehmen, naheliegender scheint allerdings eine Weihe im Sinn einer Sakramentalie zu sein, d.h. ohne dezidierten Anteil am sakramentalen Weiheamt der Kirche.

Archivfoto Bischof Meier (c) Bistum Augsburg


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