Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Bätzing: „Ich möchte in Rom um Verständnis werben, theologisch durchdacht“

23. April 2021 in Deutschland, 47 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Bätzing wendet gegen den mehrfach erhobenen Vorwurf, die Kirche in Deutschland wolle sich von Rom trennen oder sei schismatisch, aber kündigt dennoch keine Änderungen bei den zugrundeliegenden Konfliktthemen an.


Bonn (kath.net) Ausdrücklich wandte sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, gegen den mehrfach erhobenen Vorwurf, die Kirche in Deutschland wolle sich von Rom trennen oder sei schismatisch. „Der Synodale Weg soll helfen, den Menschen das Evangelium als die überzeugende Lebensweise anzubieten. Dabei geht es auch um Fragen und Reformbemühungen, die es ehrlich anzusprechen gilt“, sagte Bischof Bätzing gemäß Presseaussendung bei einer Podiumsdiskussion im Haus am Dom in Frankfurt am Main.


Gleichzeitig mahnte Bätzing eine Verbesserung der Kommunikation mit Rom an, die nicht zuletzt auch durch die Corona-Pandemie eingeschränkt worden sei. „Wichtig ist es jetzt, strittige Fragen in einem ehrlichen und offenen, vor allem konstruktiven Dialog anzusprechen. Ich möchte in Rom um Verständnis werben, theologisch durchdacht. Das gilt auch für ökumenische Themen.“

Bischof Bätzing behauptete weiter, dass es Rom und zugleich eine starke Ortskirche brauche. „Papst Franziskus spricht selbst von der Notwendigkeit einer gewissen Dezentralität, ohne Rom als Zentrum aus dem Auge zu verlieren.“

Angesichts offener theologischer Debatten zwischen der Ortskirche in Deutschland und dem Vatikan forderte Bischof Bätzing einen angstfreien Umgang. Schnell formulierte Etiketten müssten überwunden werden.

Ein Einlenken seitens der offiziellen Kirchenverantwortlichen in der katholischen Kirche in Deutschland kündigte er allerdings nicht an.

Weitere kath.net-Artikel zum Thema "Schisma"

Archivfoto Bischof Bätzing (c) Bistum Limburg

 

VIDEO - Nina Proll - #allesdichtmachen #niewiederaufmachen #lockdownfürimmer


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wir machen da was mit Medien
  2. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  3. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  4. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  5. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  6. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  7. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  8. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  9. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  12. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  13. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  14. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  15. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz