Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  12. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Orthodoxe Kirche feiert am 2. Mai Ostern

29. April 2021 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zuvor wird ausgeprägter als in der römisch-katholischen Kirche gefastet: es wird auf tierische Erzeugnisse verzichtet, neben Fleisch auch Milchprodukte, Eier und Fisch. Am Karfreitag sollen die Gläubigen überhaupt ganz aufs Essen verzichten.


Orthodoxe Kirche feiert am 2. Mai Ostern

utl: Für Gottesdienste mit Präsenz der Gläubigen gelten österreichweit strenge Corona-Sicherheitsvorschriften =

Wien, 26.4.2021 (KAP) In der Orthodoxen Kirche steht am kommenden Sonntag, 2. Mai, das Osterfest an. Anders als noch vor rund einem Jahr sind heuer wieder Gottesdienste mit Präsenz der Gläubigen möglich, wiewohl strenge Sicherheitsvorschriften gelten. Diese beinhalten etwa, dass während des Gottesdienstes beständig eine FFP2-Maske getragen und ein Sicherheitsabstand von zwei Metern zu Personen, die nicht dem gleichen Haushalt angehören, eingehalten werden muss. Das bringt es mit sich, dass aufgrund des beschränkten Platzangebotes nicht alle Gläubigen vor Ort die Gottesdienste werden mitfeiern können. Dafür gibt es aber Livestream-Angebote.

Metropolit Arsenios (Kardamakis) steht beispielsweise in der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale im ersten Wiener Bezirk in der Nacht von Samstag auf Sonntag (ab 23 Uhr) der feierlichen mehrstündigen Osterliturgie vor. Die Gläubigen müssen sich, um teilnehmen zu können, vorher bei der griechischen Metropolis anmelden.


In der russisch-orthodoxen Nikolauskathedrale in Wien steht Bischof Aleksij (Zanochkin) dem feierlichen Ostergottesdienst vor. Für diesen Gottesdienst sowie alle weiteren in der Karwoche und am Ostersonntag sind nur Gläubige mit (kostenlosen) Eintrittskarten zugelassen, die zuvor bei der Pfarre beantragt werden müssen. Da es bei Weitem nicht für alle Gläubigen die Möglichkeit geben wird, an allen Gottesdiensten teilzunehmen, hat die Kirchenleitung an ihre Mitglieder appelliert, sich "solidarisch" zu zeigen, nur einige Liturgien zu besuchen und die anderen via Internet mitzuverfolgen.

Auch bei den Gottesdiensten in der rumänisch-orthodoxen Andreas-Kirche in Wien-Simmering ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Damit möglichst viele Gläubige teilnehmen können, werden am Samstagabend, in der Nacht und am Sonntagvormittag gleich mehrere Gottesdienste angeboten.

500.000 Orthodoxe in Österreich

Die Zahl der orthodoxen Christen in Österreich kann nur geschätzt werden. Sie liegt vermutlich bei etwa 500.000. Der zur Westkirche unterschiedliche Ostertermin der Orthodoxie geht auf verschiedene Berechnungsarten zurück. So bestimmen die Ostkirchen den Ostertermin nach dem alten Julianischen Kalender und nach einer anderen Methode als die Westkirchen, die die Gregorianische Kalenderreform des 16. Jahrhunderts vollzogen. Die Ostertermine können deshalb bis zu fünf Wochen auseinander fallen. Zu einem gemeinsamen Ostertermin wird es wieder im Jahre 2025 wieder kommen.

Ausgeprägter als in der römisch-katholischen Kirche wird in der orthodoxen Kirche gefastet. Während des Fastens dürfen in der orthodoxen Kirche keine tierischen Erzeugnisse gegessen werden. Dazu zählen neben Fleisch auch Milchprodukte, Eier und Fisch. Am Karfreitag sollen die Gläubigen überhaupt ganz aufs Essen verzichten.

Auch in einigen in Österreich vertretenen altorientalischen Kirchen steht Ostern vor der Tür. So feiern am 2. Mai auch die Koptische und Syrisch-orthodoxe Kirche das Osterfest.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz