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Wisconsin: Gefangenen wird Zugang zu Sakramenten verwehrt

16. Mai 2021 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Die staatliche Corona-Maßnahme diskriminiert Besuche aus religiösen Gründen und wird daher nun von der Erzdiözese bekämpft


Milwaukee (kath.net/CNA/mk) Das „Institut für Recht und Freiheit“ des US-Bundesstaats Wisconsin hat im Namen der Erzdiözese Milwaukee gegen den Staat Wisconsin Klage eingebracht, weil die Strafvollzugsbehörde auf einem Erlass beharrt, der persönliche Kontakte zwischen Gefängnisinsassen und Seelsorgern verbietet.


Seit März 2020, also schon über ein Jahr lang, haben die Insassen aus Gründen der „Corona-Prävention“ keinen Zugang zu dem Sakrament der Eucharistie, der Beichte und der Krankensalbung. Bizarr an der Geschichte ist, dass Besuche von Sozialarbeitern, Psychologen und Anwälten sehr wohl erlaubt sind. Es gibt auch keine Ausnahmen etwa für Priester, die bereits geimpft sind oder die strenge Gesundheitsvorschriften einhalten wollen.

„Der Besuch von Gefangenen zählt zu den leiblichen Werken der Barmherzigkeit und entspricht der Lehre Jesu“, sagte Sandra Peterson, Pressesprecherin der Erzdiözese Milwaukee. Die Klage gegen das Verbot argumentiert mit der in der Verfassung garantierten Religionsfreiheit.

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Lesermeinungen

 nazareth 16. Mai 2021 
 

Nicht nachvollziehbar

Da es schon schwer nachvollziehbar ist, dass wir nicht zu Ausbruch der Pandemie die Kirchen aufgerissen,die Sakramente hochgefahren,Anbetung forciert,Lobpreis verstärkt,Bittgänge intensiviert,Segnungen installiert und Prozessionen initiiert haben als Katholische Kirche,Verwalter des höchsten Gutes des Himmels,Universums und der Erde,Christi Gegenwart in der Hl.Eucharistie.Der einzige Name der Ausweg,Rettung und Heil birgt!Es ist schwer nachvollziehbar,dass es nach so langer Evaluierung noch immer nicht klar ist,dass Corona nicht durch Angst und weltliche Maßnahmen und Mittelchen besiegt werden kann.Es zielt auf die Rettung der Menschheit ab.Durch Umkehr und Glauben.Die Angst der Christen ist beschämend.Bis in höchste Kirchenkreise ist die Sorge um die leibliche Gesundheit so groß,dass man ganz die Unterscheidung der Geister vergisst. Wer schließt Kirchen,unterbindet Gottesdienste und Weihwasser,Gesang zur Ehre Gottes und Gebet in Gemeinschaft,ein Staat der plötzlich altruistisch wurde?


4
 
 Zeitzeuge 16. Mai 2021 
 

Unter Instrumentalisierung von Corona wird hier wohl eine Form

des Kulturkampfes gegen die kath. Kirche betrieben

die beispiellos ist.



Im Link ein aktueller, offener Brief pensionierter

US-Generäle, die vor einem nie so in den

USA gekannten Linksruck warnen.

img1.wsimg.com/blobby/go/fb7c7bd8-097d-4e2f-8f12-3442d151b57d/downloads/2021%20Open%20Letter%20from%20Retired%20Generals%20and%20Adm.pdf?ver=162064300


4
 
 ThomasR 16. Mai 2021 
 

auch Gefangene in Deutschland haben keinen Zugang

zu den Sakramenten in der außerordentlichen Form des römischen Ritus.
Für die Gefängnisseelosrge ist alte Messe bedauerlich kein Thema


2
 
 Chris2 16. Mai 2021 
 

Immer wieder diese Willkürmaßnahmen in US-Bundesstaaten.

Jetzt nimmt man den Gefangenen auch noch den geistlichen Zuspruch, die Hl. Beichte, die Eucharistie. Manchen Gefangenen vielleicht sogar die einzige vernliebene Kontaktperson. Und in den USA gibt es keine Kuscheljustiz und vermutlich auch keinen "Freigang" mit Übernachtung / Frühstück wie bei uns...


2
 
 Totus Tuus 16. Mai 2021 
 

Wer hinter den Massnahmen immer noch den guten Willen sieht, hat den Verstand verloren


5
 

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