Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

FAZ: „Fast zwei Drittel der Deutschen lehnen einer Umfrage zufolge eine gendergerechte Sprache ab“

25. Mai 2021 in Deutschland, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ex-FAZ-Herausgeber Hugo Müller-Vogg: „In den Chefetagen von @ARDde, @ZDF und @DLF sind solche Umfrageergebnisse wahrscheinlich ein Ansporn, die eigenen Umerziehungsmaßnahmen zu verstärken.“


Berlin (kath.net/pl) 65 Prozent der Bevölkerung in Deutschland hält nichts von der stärkeren Berücksichtigung unterschiedlicher Geschlechter im Rahmen einer gendergerechten Sprache. Das ergab eine Befragung von Infratest Dimap für die „Welt am Sonntag“ ergab, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete. Obendrein ist dieser Wert stark im Anstieg begriffen: 2020 lag die per Umfrage ermittelte Ablehnung noch bei 56 Prozent, es kam also in nur einem Jahr zu einer Steigerung der Ablehnung der Gendersprache um satte 9 Prozent.


Zwar bewerten Frauen die gendergerechte Sprache insgesamt leicht positiver als Männer, doch auch sie lehnen inzwischen zu 59 Prozent (2020 52 Prozent) die Genderkonstruktionen ab. Sogar bei den Anhängern der Grünen lehnen 48 Prozent die Gendersprache ab und 47 befürworten sie. Bei Anhängern aller anderen Parteien ist die Ablehnung noch größer. Die Ablehnung bezieht sich auf Sprachregelungen wie „Studierende“ statt „Studenten“, die Nutzung des großgeschriebenen Binnen-I sowie einer Kunstpause innerhalb des Wortes (z.B. „Zuhörer_innen“).

Hugo Müller-Vogg, der bekannte Publizist und früherer Herausgeber der FAZ, kommentierte dazu sarkastisch auf Twitter: „In den Chefetagen von @ARDde , @ZDF und @DLF sind solche Umfrageergebnisse wahrscheinlich ein Ansporn, die eigenen Umerziehungsmaßnahmen zu verstärken. Aus Sicht der ÖRR-Hierarchen ist es sehr beruhigend: Zahlen müssen wir alle.“

Inzwischen fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete und CDU-Landesvorsitzende von Hamburg , Christoph Ploß, dass die Gendersprache verboten werden soll, so wie das auch in Frankreich diskutiert werde. Dieser Punkt sollte sogar „Eingang in das gemeinsame Regierungsprogramm von CDU und CSU finden“. Er selbst erwarte „von Beamten, Lehrkräften und Dozenten“, „dass sie im Dienst gültige Regeln und Normen nicht einfach willkürlich verändern“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  3. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  4. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  7. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  8. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  11. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  12. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  13. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  14. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz