Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Vom Benehmen mit Majestäten
  7. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  8. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  9. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  15. Ein Akt der Demut?

Woelki-Berichterstattung - Einstweilige Verfügung gegen Axel Springer

2. Juni 2021 in Aktuelles, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Landgericht Köln untersagt „BILD“ die Behauptung, Kardinal Woelki habe geständigen Sexualstraftäter befördert


Köln (kath.net)
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich erfolgreich gerichtlich gegen zwei rechtswidrige Berichte der „BILD“- Zeitung zur Wehr gesetzt. Dies berichtet der deutsche Anwalt Ralf Höcker in einer Presseaussendung. In zwei Artikeln im April hatte die Zeitung die reißerische Falschbehauptung verbreitet, Kardinal Woelki habe einen „Missbrauchs- Priester“ befördert, obwohl Kardinal Woelki davon gewusst habe, dass der Priester als „Sexualstraftäter“ „Kindesmissbrauch und sexuelle Handlungen mit Minderjährigen gestanden“ habe. Höcker schreibt dazu: "Nichts davon ist wahr."

Das Landgericht Köln hat die beiden Berichte daher mit einer einstweiligen Verfügung gegenüber der Axel Springer SE verboten (Az: 28 O 180/21, n.rkr.). In seiner Begründung stellt das Landgericht Köln fest, dass die „BILD“ diverse Falschdarstellungen verbreitet hat:

Der „BILD“ wurde verboten, erneut die Falschbehauptung zu verbreiten, dass Kardinal Woelki bei der Beförderung des Priesters Kenntnis davon hatte, dass dieser einen Kindesmissbrauch gestanden habe. Dies sei eine falsche Tatsachenbehauptung, weil Kardinal Woelki bei der Beförderung des Priesters keine Kenntnis von einem angeblichen Kindesmissbrauch des Priesters gehabt hat.

Verboten wurde auch die falsche Darstellung der „BILD“, dass es sich bei dem beförderten Priester um einen „Missbrauchs-Priester“ bzw. einen „Sexualstraftäter“ gehandelt habe, sowie dass dieser „sexuelle Handlungen mit einem Minderjährigen gestanden“ habe bzw. gestanden habe, dass er Sex mit einem minderjährigen Prostituierten gehabt habe. Auch dabei handelt es sich nach der Entscheidung des LG Köln um Falschbehauptungen der BILD. Entgegen der Darstellung der BILD hat kein strafrechtlich relevantes Verhalten des beförderten Priesters vorgelegen. Laut der Presseinfo hatte BILD Kardinal Woelki vor der Veröffentlichung der Berichte zu den Falschbehauptungen nicht angefragt.

Rechtsanwalt Carsten Brennecke erklärt dazu in der Aussendung: „Die „BILD“-Zeitung und ihr Redakteur Nikolaus Harbusch haben den Sachverhalt grob rechtswidrig aufgebauscht. Die Entscheidung von Kardinal Woelki, den Priester zu befördern, war tatsächlich nicht zu beanstanden. Denn entgegen der Falschdarstellung der „BILD“ handelte es sich bei dem beförderten Priester weder um ein Sexualstraftäter, noch um einen Priester, der sexuellen Missbrauch gestanden hat. Erst recht falsch ist die Unterstellung gegenüber Herrn Kardinal Woelki, dieser habe bei der Beförderung auch noch Kenntnis davon gehabt, dass es sich bei dem beförderten Priester um einen Sexualstraftäter handelt. Es ist nicht nachvollziehbar, wie die "BILD" auf die Idee kommt, den Fall durch frei erfundene Falschdarstellungen und unzulässige Unterstellungen zu skandalisieren und aufzubauschen.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  8. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  9. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  12. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  13. Vom Benehmen mit Majestäten
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Ein Akt der Demut?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz