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Ordensfrau wegen Kirchenasyl schuldig gesprochen

4. Juni 2021 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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In Deutschland wurde am Mittwoch eine katholische Ordensfrau wegen Gewährung von Kirchenasyl schuldig gesprochen worden.


Würzburg (kath.net)

In Deutschland wurde am Mittwoch eine katholische Ordensfrau wegen Gewährung von Kirchenasyl schuldig gesprochen worden. Die Frau hat nigerianischen Frauen Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt gewährt. Der Richter sprach eine sogenannte "Verwarnung mit Strafvorbehalt". Die Ordensfrau muss daher 30 Tagessätze zu je 20 Euro zahlen. Die Ordensfrau argumentierte, dass sie keine andere Wahl gehabt habe, weil der Frau bei einer Rückführung  die Zwangsprostitution gedroht habe.


 


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Lesermeinungen

 Chris2 4. Juni 2021 
 

Schwieriges Thema Kirchenasyl

Die Problemlage klingt aber nicht unplausibel, da sogar der BND 2019 warnte, die „Äußerst brutale" nigerianische Mafia würde [Passfreiheit und straffreie falsche Identitäten im Asylverfahren als roten Teppich ausnutzend] ihr Geschäftsmodell nach Deutschland ausweiten. "Unter den Migranten aus Nigeria seien dem BND-Bericht zufolge sehr viele Opfer von Menschenhändlern, hieß es weiter. Vor allem Frauen würden sexuell ausgebeutet und in die Prostitution gezwungen, um ihre Schleuser zu bezahlen." Andererseits zeigt dieses Beispiel aber auch, dass selbstverständlich nicht jeder als "Flüchtling" positiv Geframete auch wirklich schutzwürdig ist - Vor manchen "Schutzsuchenden" müssten sogar die Einheimischen geschützt werden, wie wir spätestens seit der Silvesternacht wissen. Müsste...

www.focus.de/politik/deutschland/asylbewerber-nigerianische-mafia-koennte-sich-in-deutschland-ansiedeln_id_10370546.html


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 Norbert Sch?necker 4. Juni 2021 

Dilemma

Es gibt Fälle, wo man vor der Wahl steht, entweder den staatlichen Gesetzen oder dem eigenen Gewissen zu folgen. Gerade dann, wenn man ein gut und christlich gebildetes Gewissen hat, sollte man diesem folgen. Nach Thomas von Aquin hat das gut gebildete Gewissen sogar Vorrang vor kirchlichen Gesetzen!

Dann muss man aber in Kauf nehmen, vom Staat entsprechend bestraft zu werden.

In Deutschland und Österreich kommt das heute zum Glück weitaus seltener vor als vor als vor 80 Jahren; oder zur Zeit Diokletians; oder vor 40 Jahren im Ostblock; oder heute in Nordkorea. Wie man aber sieht, besteht die Möglichkeit auch hier und heute noch immer.

Selbst wenn man inhaltlich über den Fall diskutieren könnte, habe ich großen Respekt vor der Standhaftigkeit dieser Ordensfrau. Hoffentlich wurde sie von ihren Klientinnen nicht belogen und ausgenützt. Ihre Standhaftigkeit wird mir jedenfalls bei der nächsten pro-life-Demo ein Vorbild sein.


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 Uwe Lay 4. Juni 2021 
 

Paulus über den Gehorsm dem Staat gegenüber Röm 13

Es wäre gut, wenn wir Christen auch heute uns mehr an Paulus Röm 13 orientierten als an der Politischen Korrektheit, die jede "Abschiebung" als unmoralisch verurteilt.
Vor längerer Zeit stand eine Gruppe jüngerer Menschen vor meiner Haustür und erklärten, daß sie auf Bewährung aus dem Gefängnis Entlassene seien, die, wenn sie nicht genug Jahreszeitschriftabos verkauften, wieder ins Gefängnis müßten. Als Christ bin ich auf die Bibel verpflichtet, nicht darauf jedem Menschen alles zu glauben.
Wenn gerichtlich festgestellt ist, daß ein Asylantrag unberechtigt ist, hat auch eine Nonne nicht das Recht, die deshalb zu erfolgende Repatriierung zu verhindern, sich anmaßend, besser den Fall beurteilen zu können als das Gericht.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 luisa-marie 4. Juni 2021 
 

Die Ordensfrau hat richtig gehandelt. Möge sie unser Herr für das erlttene Unrecht belohnen.


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 girsberg74 4. Juni 2021 
 

Die Verhälnisse stinken

Ich bin eher gegen Kirchchenasyl, doch wenn man in einem Einzelfall derart genau sein will, so sollte man erstmal Diejenige drankriegen, die zwei Millionen Personen Staatsasyl gewährt hat, wozu sie nicht berechtigt war.

Das Problem an der Stelle war nur- und ist es weiterhin -, dass in der Mannschaft keine Kerle waren, die sich entschieden widersetzt hätten.


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 Mystery 4. Juni 2021 

Bei solch einem Urteil

schäme ich mich dem Justizapparat anzugehören.....


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 Taubenbohl 4. Juni 2021 
 

Die Alte Geschichte...

Um klar zu sein ich wurde das Model von Schweden und viele andere Länder unterstuzen um die Prostitution auszuzehren. Das Model von Dienstleistung, Gewerbe, Besteuerung usw ist eine katastrophale Schande. Jede Illegale die ertappt wird ruft sofort das sie Opfer von Menschenhandel war...und weiterhin sein wird in ein anderes EU Land wo niemand von uns berechtigt ist die Rechtstaatlichkeit zu bezweifeln.

Das die Oberzellerin moralischer Rausch empfindet und ihre Überzeugungen zu Gewissen promoviert in dem sie eine fiktive Kirchenasyl herbeiruft ist ihre Sache. Im Mittelalter hiess Kirchenasyl schutz bis der Richter kommt und dann mögliche Strafe akzeptieren oder sofort ins Exil und für immer.


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 Simon Tolon 4. Juni 2021 
 

Ob Justitia hier das richtige Bild ist?

Es gibt viele Bereiche, in denen der übergriffige Staat nicht mit christlichem Tun und Lassen übereinstimmt.

Es ist der Irrsinn staatlicher Illiberalität, jedermann Nachbarn aufzudrücken, die er nicht haben will und Gäste zu verbieten, die er haben will.


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