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Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!

9. Juni 2021 in Aktuelles, 36 Lesermeinungen
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Presseerklärung der ungarischen Bischofskonferenz in voller Länge: vor der Papstmesse ist ein Treffen mit ungarischen Staatschefs, z.b. Ministerpräsident Orbán, geplant – Die Falschmeldungen und Fehlinterpretationen sind „bedauerlich“


Budapest (kath.net/Ungarische Bischofskonferenz/pl) kath.net dokumentiert die Erklärung Ungarischen Bischofskonferenz im Zusammenhang mit dem Besuch von Papst Franziskus in voller Länge in eigener Übersetzung – Übersetzung © kath.net

Papst Franziskus wird voraussichtlich am 12. September 2021 zur Abschlussmesse des 52. Internationalen Eucharistischen Kongresses in Ungarn eintreffen. Vor der Messe ist ein gesondertes Treffen mit den ungarischen Staatschefs, Präsident János Áder, Ministerpräsident Viktor Orbán, Regierungsmitgliedern und anderen hochrangigen Staatsoberhäuptern geplant.


Wir finden es bedauerlich, dass sich in den lokalen und internationalen Medien falsche Informationen und Fehlinterpretationen des noch in Arbeit befindlichen Programms des Heiligen Vaters in Ungarn verbreitet haben. So ist beispielsweise das Gerücht, der Heilige Vater hätte irgendjemanden von seinem Programm ausgeschlossen, nicht wahr.

Budapest, 9. Juni 2021

Foto: Archivbild


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Lesermeinungen

 Monika32 14. Juni 2021 
 

Warum sollte er Orban nicht treffen?

Der Papst trifft alle die ihn einladen, und sich seiner Gewalt unterstellen (wollen). Dass Orban mit China sympatisiert ist kein Wunder, wenn ganz Europa gegen ihn agiert. Deutschland kann es ja seit der SPD auch ganz besonders mit Russland. Alle kleineren EU-Mitgliedsstaaten müssen zusammen stehen, wenn die großen und mächtigen Mitglieder diese nach Bedarf ausbooten wollen.


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 SCV 10. Juni 2021 
 

Danke @Zeitzeuge für den Link

China ist eine antichristliche Diktatur und ein gnadenloser Überwachungsstaat, der echte Katholiken und alle Andersdenkende auf das Schärfste verfolgt. Unglaublich, dass Orban sein Land für China öffnet.


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 Fides Mariae 1 10. Juni 2021 
 

Bravo,

das hat Orban verdient. Dieses internationale Mobben und Ausschließen von Seiten linker Politiker und Medien finde ich widerlich.

Aber ich hätte es unserem Papst definitiv zugetraut, hier ein politisches Statement abgeben zu wollen (und wie @Herbstlicht sagt, weiß auch keiner, wie es wirklich geplant war). Wer ein Kreuz aus Hammer und Sichel entgegennimmt, schließt womöglich Politiker des anderen Lagers vom Treffen aus - sozusagen als Ermahnung zu einer "besseren" Politik, wobei sich Franziskus seiner gelegentlichen Einseitigkeit und Subjektivität (die mich so etwas denken lässt) wohl leider nicht bewusst ist.


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 Kostadinov 10. Juni 2021 

Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen...

irgendwie muss ich bei der Verteidigung der aktuellen Situation in Rom immer an den angefügten Filmausschnitt denken... ich hoffe, wir haben noch so viel Humor hier ;-)

www.youtube.com/watch?v=nj_DnV0Q7P0


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 Zeitzeuge 10. Juni 2021 
 

Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber

warum sollte Papst Franziskus sich nicht mit Orban
treffen? Beide verbindet doch leider eine
katastrophale Appeasement-Politik gegenüber dem
kommunistischen Rotchina, vgl. Link, da gibt
es nichts zu rechtfertigen!


Bzgl. theol. berechtigter Kritik an Papst Franziskus geht es doch gar nicht um persönliche
Befindlichkeiten der lehramtstreuen Kritiker,
sondern um begründete Kritik an z.B.

Nie vom Papst dementierter Passagen in den
berüchtigten Scalfari-Interviews,
den theol. unmöglichen Stellen in der
"Abu Dhabi-Eerklärung,
dem "Pachamamakult im Vatikan,
gewissen Fußnoten in AL,
der bis heute ignorierten Dubia, die fundamental-
moraltheologische Grundsätze beinhalten.

Die Kritik an diesen "offenen theol. Wunden"
des derzeitigen Pontifikats hat gar nichts
mit "sprungbereiter Feindseligkeit" zu tun,
sondern mit der sorgenvollen Verteidigung
der überlieferten, unverfälschten und
unverkürzten kath. Glaubens- und Sittenlehre,
an die auch der Papst gebunden ist, vgl.
DH 3116/17, NR 458/59!

www.nzz.ch/international/ungarns-freundschaft-mit-china-kredite-vetos-und-ein-uni-campus-ld.1625769


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 Chris2 9. Juni 2021 
 

@Kostadinov

Ah, die Europa-Wahl, der ultimative Beweis, wie "die da oben" uns ver...trösten: Monatelang hieß es, wer CDU wählt, bekommt Weber (dieses Mal aber wirklich!). Und wen bekamen wir stattdessen? Eine gescheiterte Verteidigungsministerin, die auch noch eine Strafanzeige wegen hunderter Millionen Euro für Beraterfirmen am Hals hatte. Ausgerechnet der höchste Posten der EU wird in bester Vettern- und Basenwirtschaftsmanier zur Strafvereitelung im Amt missbraucht. Aber hieß es nicht schon lange: "Hast Du einen Opa, schick ihn nach Europa"?


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 antonius25 9. Juni 2021 
 

Dann hat sich die Aufmerksamkeit für diesen Besuch ja gelohnt

offensichtlich war das Programm noch nicht ganz final und falls es Pläne gab, Orban oder Ader auszuschließen, wurden die beerdigt. Für den Papst ist es wichtig, Staats- und Regierungschef zu treffen, denn nur wenn er sich auch (ja, auch) wie ein Staatsoberhaupt verhält, kann der Heilige Stuhl auch langfristig seine Souveränität behalten. Zudem ist Ungarn ein interessanter Partner für den Einsatz gegen Christenverfolgung weltweit.

@Dr Feingold: Im Ausland kennt auch keine Sau Steinmeier, da in Deutschland der Bundeskanzler den Takt vorgibt. Und das Sofagate war nur möglich, weil kaum jemand weiß, dass v.d. Leyen in der EU nur die Nummer 4 ist (geschweige denn, wer die drei höherstehenden Amtsträger sind).

Im übrigen steht Orban den Habsburgern sehr viel freundlicher gegenüber als Miklos Horty. Zwei Habsburger sind aktuell als Botschafter für Ungarn tätig. Der Nachlass Otto von Habsburgs wird auf Orbans Initiative in Ungarn ausgestellt, nicht in Österreich. Bezeichnend.


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 Konrad Georg 9. Juni 2021 
 

Viktor Orbán auf seinem katholischen Weg zu stärken,

Norbert Sch?necker, halte ich durchaus für richtig. Denn die Förderung von Familien und Privateigentum ist streng katholisch.
Seine Politik richtet sich vor allem gegen linke Spalter und Zerstörer der Ordnung.


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 Kostadinov 9. Juni 2021 

sind schon verwirrende Zeiten...

dass Orban Protestant ist, macht ihn natürlich verdächtig, auch in Zeiten, wo der Vatikan Luther auf Briefmarken huldigt, aber ok, Orban ist ja Calvinist... andererseits hat der notorische Schwerenöter Trump, der auch irgendeiner häretischen Denomination angehört, für die Ungeborenen mehr getan als der Katholik Biden, der jetzt der Abtreibungslobby Milliarden in den Rachen wirft und dabei noch mit dem Rosenkranz wedelt. Kann mich noch an einen Poster hier erinnern, der mir für die Europa-Wahl tatsächlich den Katholiken Weber ans Herz legte, dessen Fraktion jetzt auch auf dem Gender-Trip ist... Heiliger Erzengel Michael...


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 SCHLEGL 9. Juni 2021 
 

@Hadrianus Antonius

Ich weiß nicht, ob es zum Lachen ist, wenn Sie die Prädestinationslehre des heiligen Agustinus, welche durchaus das Mitwirken des Menschen mit der Gnade Gottes erfordert, nicht von der doppelten Prädestination des Häretikers Calvin unterscheiden können.
Schon Max Weber wies auf das auffällige Streben der Calvinisten in der Ökonomie als Beweis ihrer persönlichen "Erwählung" zur ewigen Seligkeit hin!
Unten im Link ist ein weiterführender Artikel für Sie!
In der Auseinandersetzung des heiligen Augustinus mit Pelagius ist festzuhalten, dass Pelagius gemeint hatte, der Mensch könne aus sich selbst, ohne Gnade Gottes, gut und vollkommen sein. Die Geschichte zeigt uns, dass dies nicht stimmt.
Glauben Sie mir, ich überlege mir schon, was ich schreibe. Das habe ich auch als Professor im Gymnasium und bei diversen Vorträgen an der katholischen Akademie auch getan.

www.grin.com/document/264270


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 Alecos 9. Juni 2021 
 

@Chorbisch

Die Sache ist die, wer nach 8 Jahren Dauer-Skandale aus dem Vatikan, die die Kirche erschüttern u. nonstop Fauxpas seitens vom Papst noch was von sprungbereiter Feindseligkeit erzählt, wirft in der Tat mit Nebelkerzen. Selbst viele, die Franziskus anfangs blind vertraut und verteidigt haben, sind an einem Punkt gekommen, wo diese die Fehltritte des Papstes, die der Kirche schaden, nicht mehr schönreden können. Herr Schlegl reagiert nicht nur ungehalten, sondern ist leider nicht selten unfair. Er lenkt mit ad hominem u. Unterstellung von der Sachlage ab, da er mit Argumenten die sachlichen Kritiken am Papst nicht widerlegen, kann. Man könnte Franziskus selbst sprungbereite Feindseligkeit gegenüber Tradis/ konservativen Katholiken unterstellen. Kaum zum Papst gewählt, schon zertrümmerte er den florierenden Glaubenstreuen Franziskaner Orden. In seinen-Predigten u. "Perlen" hat er regelmäßig Katholiken, die die Lehre hochhalten, niedergemacht.


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 lakota 9. Juni 2021 
 

@Chorbisch

"...sprungbereiter Feindseligkeit gegen Papst Franziskus, allein, weil der sich nicht so benimmt, wie es ein Papst nach Meinung einiger Leute hier und in anderen Foren gefälligst zu tun hat."

Werter Chorbisch, mir ist völlig wurscht, wo der Papst wohnt, ob er rote oder schwarze Schuhe trägt ect...
aber was den Benimm angeht, hat er nach seinem Benehmen Kardinal Zen gegenüber den letzten Symphatiepunkt bei mir verspielt.
Ich sehe den kleinen, alten Kardinal noch vor mir, kommt extra aus China um mit dem Papst zu sprechen und der ignoriert ihn 4 Tage lang - ich könnte nur beim Gedanken daran losheulen.
Aber groß rumtönen von wegen Geschwisterlichkeit und Barmherzigkeit...Er ist der Papst, das erkenne ich an...aber das ist auch alles. "Feindseligkeit" nein - aber auch kein Vertrauen, keine Liebe!


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 Hadrianus Antonius 9. Juni 2021 
 

Herzlich lachen!

Die "eigenartige Prädestinationslehre" (sic Schlegl) der Calvinisten geht auf St.Augustin zurück(PFranziskus wetterte diesbezüglich schon häufig und sehr wild gegen die "Pelagianisten", wobei wir über dem armen Pelagius sehr sehr wenig informiert sind :-( )
@chorbisch brachte mich jetzt wirklich zum Lachen: gestern hat in Frankreich Marine Le Pen, die der FSSPX nicht feindselig gegenübersteht, zu "Contenance" aufgerufen; und bei dem Mann, der Präs. Macron "versuchte eine Ohrfeige zu geben" (sic Élisée LOL) wurden keine Schriften von Msgr EB Lefebvre gefunden, sondern mittelaterliche Mangaheftchen und M.K. von AH...


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 Chris2 9. Juni 2021 
 

Lieber @SCHLEGL

Man würde ja gerne stets das Gute annehmen, aber Dinge wie z.B. der unbarmherzige "Putsch von oben" gegen mehrere Orden und Bistümer, die den organisch gewachsenen überlieferten Ritus der Kirche "allzusehr" für sich entdeckt hatten oder das Suggerieren, eine katholische Ehe sei auflösbar (über den Umweg eines päpstlichen Spontaninterviews über den Wolken, konkret seiner Aussage, die Äußerung eines Kardinals zu einer Fußnote eines päpstlichen Schreibens würde quasi die Meinung des Papstes widerspiegeln). Außerdem die beunruhigende Tatsache, dass auf ein oder zwei gute Nachrichten aus dem Vatikan praktisch immer nach wenigen Tagen ein massiver Hieb mit dem Vorschlaghammer folgt (Einfluss gewisser Netzwerke?). Solche Dinge und vieles andere kannte man unter Johannes Paul II. oder Benedikt XVI. nicht...


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 Hadrianus Antonius 9. Juni 2021 
 

Totales Tohuwabohu im Vatikan

der erste Artikel auf kath.net geht auf den sorgfältig und detaillierten Bericht von Edward Pentin am 3 Juni 2021 auf National Catholic Register zurück. @Schlegl hat diesen nicht gelesen ;-) Die Planungen von PFranziskus waren nämlich so klar, daß das Programm am 26 Mai 2021 nicht fertig vorgestellt werden konnte und Kard. Pezer Erdö und Vizeminister Szolt Jerdem allereiligst nach Rom fliegen müßten um etwas Veränderung zu erwirken. Die Fehlmitteilung ging auf Il Sismografo, dem Hausblatt des vatikan. Staatssekretariats, zurück.Das altbekannte schlechteste Herummurksen unter dem Oberkommandeur ;-) Aber Peronisten klopfen sich nicht an die Brust (höchstens auf die Brust von anderen Männern- sic eigene Aussagen "Ich habe sie geschlagen...ich habe sie geschlagen...")


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 SCHLEGL 9. Juni 2021 
 

@Norbert Sch?necker

Lieber Mitbruder, Viktor Orban gehört der ungarischen reformierten Kirche, also dem Calvinismus,an, seine Frau ist römisch katholisch.
Gerade dem Calvinismus ist eine eigenartige Prädestinationslehre eigen, der irdische Erfolg (besonders in Wirtschaftsangelegenheiten) wird als Beweis der Prädestination, der Auserwählung,zur ewigen Seligkeit angesehen.


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 Alecos 9. Juni 2021 
 

@lakota

Salvani, den italienische Innenminister, der eine ähnliche strenge Migrations-Politik wie Orban hatte, wollte der Papst definitiv nicht treffen. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass so mancher Katholik, diese Falschmeldung für wahr hielt. Es war keine sprungbereite Feindseligkeit im Spiel, sondern vielmehr haben einige Leute voreilige Schlüsse wegen schlechter Erfahrung gezogen und sich jedoch geirrt. Kirchen- und Glaubenstreue Katholiken blieb in den letzten Jahren nichts erspart, da eine schlechte Nachricht vom Vatikan (die keine Fakenews waren), die andere jagte. Das übersehen einige gerne.  


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 chorbisch 9. Juni 2021 
 

@ Alecos

Ich wüsste nicht, wo Monsignore Schlegl Nebelkerzen wirft, oder mit unsachlichen Unterstellungen auf berechtigte Kritik reagiert hat.
Meiner Erfahrung nach verliert er höchstens dann seine gewohnte Contenance, wenn hier jemand die Piusbruderschaft etwas zu heftig als die wahren und einzigen Bewahrer der katholischen Lehre und Wahrheit preist. Die Gründe dafür, hat er auch mehrmals genannt.

Und es gab schon zu Beginn des Pontifikats eine Art sprungbereiter Feindseligkeit gegen Papst Franziskus, allein, weil der sich nicht so benimmt, wie es ein Papst nach Meinung einiger Leute hier und in anderen Foren gefälligst zu tun hat.

Dazu kommt der von manchen weder verkraftete, noch akzeptierte Rücktritt Papst Benedikts. Denen erscheint Franzikus offenbar als Usurpator, wodurch sich der Ton ihm gegenüber auch verschärft.


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 Dr Feingold 9. Juni 2021 
 

Protokolarisch gesehen

müßte der Papst Ministerpräsident Orbán nicht treffen
das Staatsoberhaupt von Ungarn ist Staatspräsident
János Áder das wird gerne vergessen weil Herr Orban dazu neigt sich aufzuführen als wäre er Miklós Horty 2


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 Norbert Sch?necker 9. Juni 2021 

doppelt froh

Im Nachhinein bin ich jetzt froh, dass ich die falschen Informationen nicht kommentiert habe. Ich war nämlich keineswegs sicher, dass sie falsch waren.
Noch viel froher aber bin ich, dass der Heilige Vater dem Präsidenten Orban die Ehre gibt und ihn so hoffentlich auf seinem katholischen Weg stärkt. Denn auch dann, wenn man nicht alles, was Orban tut, richtig findet - die Alternativen in den Regierungen der EU-Staaten erscheinen mir nicht besser.


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 Chris2 9. Juni 2021 
 

@alle

Seien wir dankbar für diese Klarstellung und hören auf die wunderbaren Worte des Papstes zum Thema Gebet:

kath.net/news/75399


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 Totus Tuus 9. Juni 2021 
 

In meinen Augen die BESTE ANALYSE ÜBER DIESEN PAPST

Ich empfehle jedem die 13 Vorträge von Pater Johannes Maria, aber vor allem diesen. Besser könnte man es nicht mehr sagen und ich stimme ihm zu 100% zu

www.youtube.com/watch?v=ruCmRFYoSe4


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 Chris2 9. Juni 2021 
 

Deo gratias

Der Vollständigkeit halber sei daran erinnert, dass schon vor Monaten gemeldet wurde, der Papst besuche den Eucharistischen Weltkongress und fahre dabei sogar zu einem Tagesbesuch in die Slowakei, Viktor Orban werde er aber nicht treffen. Wie dem auch sei: Dank an den Vatikan für die Klarstellung. Ich hoffe nur, dass das nicht bedeutet, dass sich der Papst auch "reibungslos" mit Biden treffen wird, dessen millionenfache against-life-Politik keinesfalls weiter unter dem Label "katholisch" laufen darf. Im Übrigen hat @Alecos das Dilemma "leider gut" zusammengefasst...


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 lakota 9. Juni 2021 
 

Ich habe es für möglich gehalten...

und ich werde mir an die Brust klopfen und Buße tun, wenn P.Franziskus Kardinal Zen zu sich ruft und dasselbe tut.


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 SCHLEGL 9. Juni 2021 
 

@Diadochus

Wie Sie vielleicht wissen, war ich tatsächlich 42 Jahre lang Lehrer und habe 41 Jahre lang regelmäßig theologische Vorträge gehalten.
Wer sich ein bisschen in der Diplomatie des Vatikans auskennt, weiß, dass ein Papst als Oberhaupt des Vatikanstaates sowohl bei Auslandsreisen Regierungschefs trifft, als auch solche empfängt, wenn diese in Rom um eine Audienz ansuchen.
Auch Papst Johannes Paul II musste bei seiner Reise nach Südamerika diktatorische Staatspräsidenten, die ihm zutiefst unsympathisch gewesen sind, begrüßen.
Die Abrechnung kam bei ihm meistens in seinen Predigten zu Gunsten der unterdrückten Bevölkerung.

@Alecos:Ich werfe keine Nebelkerzen, sondern es stört mich, wie hier manche ohne Hintergrundwissen gegen den Papst argumentieren. Man soll bis zum Beweis des Gegenteils schon das Gute annehmen,besonders bei Oberhirten.


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 SalvatoreMio 9. Juni 2021 
 

Ein Segen!

Ich bin einfach froh, dass die Vermutung nicht stimmte und "gratuliere" allen, die es nicht glauben konnten und vor Fake-News gewarnt hatten.


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 Gandalf 9. Juni 2021 

Hier sollte man alle Optionen andenken...

Vielleicht hatte Franziskus wirkllich diesen Plan und vielleicht konnte Ungarns Kardinal beim Besuch vor einigen Tagen Franziskus hier finalmente doch "ermutigen", auch Hr. Orban zu empfangen. Wer weiß, wer weiß.... Man sollte vorsichtig in alle Richtungen sein... Alles ist möglich...


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 Alecos 9. Juni 2021 
 

@SCHLEGL Mit gutem Beispiel vorangehen.

Ich sage es mit allem Respekt: Sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen und sich für  das Werfen von Nebelkerzen und ungerechtfertigten Unterstellungen, Attacken auf Katholiken, die fair und sachlich den Papst kritisieren, ENTSCHULDIGEN. Viele negative Meldungen über Franziskus waren leider keine Fakenews, sondern wahr. Viele, die hier Franziskus kritisieren, würden sich mehr über Good News vom Papst und aus dem Vatikan freuen.


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 Alecos 9. Juni 2021 
 

@SCHLEGL

Der Papst hat den verzweifelten Kardinal Zen und die Dubia Bischöfe nicht empfangen: Dafür hat er Hollywood Stars, Athleten, radikale Abtreibungsaktivisten, Feinde des Glaubens gerne eine Audienz gewährt.  Viele Katholiken sind Franziskus nicht feindlich gesinnt aber sehen sich gezwungen, z.B seine desaströse China Politik, verwirrende Worten, Gesten und Taten zu kritisieren. Außerdem hat der Papst Trump, der sich für die christliche Lebenskultur einsetzte das Christsein abgesprochen. Im Gegensatz dazu hat er nur freundliche Worte für den Pseudo-Katholiken Biden, der die Kultur des Todes massiv und aktiv fördert, übrig. Dessen Christsein wird im Vatikan nicht infrage gestellt.  Vom dem Götze-dienst-Zirkus mit der Pachamama wollen wir erst nicht reden. Von sprungbereiter Feindseligkeit gegenüber Franziskus kann daher nicht mehr die Rede sein. 


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 elisabetta 9. Juni 2021 
 

Ein bisschen lang hat es gedauert

für mein Empfinden, bis sich die ungarische Bischofskonferenz zu dieser Erklärung durchgerungen hat. Wie auch immer, es bleibt sicher für viele ein bitterer Beigeschmack zurück.


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 Diadochus 9. Juni 2021 
 

@SCHLEGL

Sie mimen wieder den Oberlehrer. Das gelingt Ihnen schlecht. Wer mit dem Pontifikat einigermaßen vertraut ist, weiß, dass die Meldung hätte stimmen können. Es hätte ins Bild gepasst. Das hat nichts mit sprungbereiter Feindseligkeit zu tun.


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 Stephaninus 9. Juni 2021 
 

Ente, davon bin ich ausgegangen

Also doch! Von Anfang an wollte ich das nicht glauben. Hätte weder zu Franziskus noch zum Stil der vatikanischen Diplomatie gepasst. Vielleicht wäre ein entschuldigendes Gebet für den Hl. Vater bei manchen jetzt angebracht.


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 Dottrina 9. Juni 2021 
 

Sehr schön!

Das ist eine erfreuliche Klarstellung! Nur - wer bringt denn gewollt solche Falschmeldungen heraus? Wer verspricht sich was davon?


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 Marianus 9. Juni 2021 

Jetzt einmal tief durchatmen!

Allerdings bleibt nach dem Kommentarsturm hier festzuhalten: alleine die Tatsache, dass eine solche Falschmeldung für realistisch genommen werden konnte, erklärt sich nicht zuletzt durch
- die Tatsache, dass Franziskus oft genug eher das Bild eines politisch ambitionierten Vatikan-Sprechers abgibt, als dass er sich um die Orientierung der ihm anvertrauten Herde kümmert,
- die gravierenden Fehlleistungen der Vatikan-Diplomatie unter seinem Pontifikat,
- die immer wiederkehrenden Aussagen zu allen möglichen Fragen den Glauben betreffend, die "Offenheit" und falsche Toleranz signalisieren, selbst wenn es die Doktrin betrifft. Was von den Kirchenfeinden regelmäßig instrumentalisiert wird.
Das muss ein Ende haben! So gesehen ist zu hoffen, dass diese unsägliche Falschmeldung, den Papstbesuch in Ungarn betreffend, den Verantwortlichen im Vatikan zu denken gibt. Zuallererst natürlich dem Heiligen Vater!
Beten wir dafür!


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 Herbstlicht 9. Juni 2021 
 

Gut, wenn das so sein sollte und folglich also richtiggestellt wird.
Ob diese Änderung der negativen Reaktion geschuldet ist oder ein Treffen mit Orbán von Anfang an geplant war, sei dahingestellt.


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 SCHLEGL 9. Juni 2021 
 

Das habe ich mir gedacht!

Jetzt sollten sich aber alle, die so unqualifiziert auf den heiligen Vater losgegangen sind, an die Brust klopfen und Buße tun!Es war klar, dass der Papst als Staatsoberhaupt des Vatikanstaates beim Pastoralbesuch natürlich auch die Spitzen des jeweiligen Staates trifft. Was erklärte doch unser Papst emeritus Benedikt XVI-die sprungbereite Feindseligkeit-, die auch er oft erdulden musste.


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