SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
- Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
- „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
- Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
- Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
- Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
- Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenke
- "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
| 
Äbtissin Reemts OSB: „Unsicherheit vieler unserer Bischöfe, ihr Schielen auf öffentliche Meinung“6. Juli 2021 in Spirituelles, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Äbtissin von Mariendonk: „Den Triebkräften dieser Welt, Geld, Macht und Sexualität, hat Jesus Armut, Gehorsam und Jungfräulichkeit entgegengesetzt. Unsere Welt lacht darüber und viele in der Kirche stimmen in dieses Lachen ein.“
Mariendonk (kath.net/pl) „Was mir Sorgen macht, ist die Unsicherheit vieler unserer Bischöfe, ihr Schielen auf die öffentliche Meinung. Sehen sie denn nicht, dass der Zug abgefahren ist, dass die Kirche in Deutschland keine gesellschaftliche Größe mehr ist – es auf Jahrzehnte nicht mehr sein wird. Noch so viele ‚Prozesse‘ werden daran nichts ändern.“ Das schreibt die Äbtisssin der Benediktinerinnen-Abtei Mariendonk, Christiana Reemts, auf ihrem Blog auf der Homepage des Klosters. Mit den „viele(n) ‚Prozessen‘“ bezieht sie sich wohl auf den umstrittenen Synodalen Weg in der katholischen Kirche in Deutschland und seiner Vorgängerinitiative, dem „Dialogprozess“. Natürlich sei „Kirche mehr als eine Gottesdienstgemeinde“. Sie zeigte sich davon „überzeugt, dass der Blick zu Gott in Schriftlesung und Gebet mehr denn je im Zentrum stehen sollte“. Denn „alles andere“ könnten auch andere, erinnert die promovierte Theologin. Aufgabe der Kirche sei es vielmehr, „den Himmel offen“ zu halten, dies sei „der größte Dienst für unsere Welt“. Sie ruft dazu auf, auf die Verheißung zu vertrauen: „... die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ (Mt 16,18). 
Wenige Tage zuvor hatte sie in einem anderen Blogeintrag geschrieben, dass Jesus „den Triebkräften dieser Welt, Geld, Macht und Sexualität“, „Armut, Gehorsam und Jungfräulichkeit entgegengesetzt“ habe. Darüber lache „unsere Welt“, obendrein seien es in der Kirche viele, die in dieses Lachen miteinstimmten. Allerdings werde gleichzeitig „immer deutlicher, wie Verschwendung, Herrschsucht und sexuelle Ausschweifung unsere Welt und auch die Kirche zerstören“. Die Ordensfrau stellte in Überlegung: „Wir sollten noch viel radikaler Buße tun und auf das Evangelium hören, anstatt das Heil in dem zu suchen, was uns zerstört, und zu meinen, genau darin liege die ultimative Vernunft.“
Christiana Reemts OSB ist seit 2005 die Äbtissin der bei Aachen liegenden Abtei Mariendonk. Sie hat unter anderem Arbeiten zu den Kirchenvätern. Mariendonker Ordensfrauen arbeiten seit 1990 an den „Fontes christiani“, einer zweisprachigen Ausgabe der Kirchenväter, mit, außerdem bei der Edition der Vetus Latina und dem Novum Testamentum Patristicum.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Einsiedlerin_wieder da 8. Juli 2021 | | | | Kirche geht baden - echt jetzt! Treffender kann man es nicht sagen. hartberg.graz-seckau.at/pfarre/6183/aktuelles/article/29718.html |  1
| | | | | Chris2 7. Juli 2021 | | | | @Federico R. Ein sehr anschauliches Bild, das mich an eine sehr liebevoll gezeichnete Karikatur erinnert. Ein stolzer Gockel im Hühnerhof: "Dieses Schreiten. Bei diesem Schreiten wird der kleinste Hühnerhof zur Theaterbühne". Im Hintergrund der Bauer zu seiner Frau: "Ich glaube, der Gockel hat was an den Beinen. Hol mir mal bitte die Flinte"...
Im Ernst: Ein Bischof meinte einmal sinngemäß über andere Ordensfrauen, den strengen Zweig der Karmelitinnen, die sich völlig von der Welt zurückgezogen intensiv dem Gebet widmen: "Diese Frauen sind die stärkste Macht dieser Welt. Sie wissen es nur nicht". |  4
| | | | | Federico R. 6. Juli 2021 | | | | Der kath.net-Redaktion ein festes Vergelt’s Gott für diesen Beitrag. Frauen wie die Äbtissin von Mariendonk hätte/hat die Kirche so nötig wie die Luft zum Atmen. Wer lädt diese kluge und beherzte Frau ein, am sog. Synodalen Weg mitzuwirken? Dann bestünde vielleicht sogar die Chance, dass aus dem bisherigen Irrweg noch ein echter Weg des Glaubens würde. Marx ist ja inzwischen schon mal außen vor. Aber auch bei Bätzing, Bode, Overbeck und Co. und den mehrheitlich zeitgeistig-politischen Synodal-Laien hätte die gebildete gläubige Benediktinerin kaum eine Chance, in diesen selbstgefälligen Verein aufgenommen zu werden, der eher einem Hühnerhof gleicht, in dem sich aufgeblasene Gockel lieber mit diverse Krampfhennen zusammentun, um den katholischen Glauben und die Kirche Jesu Christi auf den Kopf zu stellen. Sollte das ungebremst so weitergehen, käme es in Kürze, um beim Bild vom Hühnerhof zu bleiben, zu einer Hybridisierung der kath. Kirche. Man könnte, noch deutlicher, auch von Bastardisierung sprechen. |  9
| | | | | KatzeLisa 6. Juli 2021 | | | | Es gibt sie noch Wie schön, es gibt noch glaubensstarke Persönlichkeiten, die mit wenigen Worten das Dilemma unserer Zeit aufzeigen und auch wissen, wie wir aus dieser Krise herausfinden können:
„Wir sollten noch viel radikaler Buße tun und auf das Evangelium hören, anstatt das Heil in dem zu suchen, was uns zerstört, und zu meinen, genau darin liege die ultimative Vernunft.“
Wie schön, daß diese Persönlichkeit eine Frau ist, die mich irgendwie an Hildegard von Bingen erinnert... |  7
| | | | | notarius 6. Juli 2021 | | | | Weil der Blog der Äbtissin Christiana so lesenswert ist, möchte ich den Eintrag vom 22.6. komplett zitieren:
"Gott lebt und ich kann ihm begegnen im Hören auf sein Wort. Das glaube ich, davon bin ich überzeugt.
Bin ich wirklich davon überzeugt? Oder mache ich mir meinen Glauben durch historische Relativierungen so zurecht, wie er mir paßt? Ich wage nicht, letzteres klar zu verneinen.
Ein Gedankenspiel: Wenn ich sicher wüßte, dass Gott zu mir spricht, würde ich dann auf jeden Fall gehorchen? Auch wenn er etwas fordern würde, was völlig „out of time“ ist, z.B. die Unterordnung der Frau unter den Mann?"
Ich kenne keine funktionierende Familie, in der die Frau nicht biblisch eingestellt ist und ihren Mann so annimmt wie die Kirche Christus annehmen sollte. In einer biblischen Welt gibt es keine Rebellion alà Maria 2.0, denn nichts anderes als Rebellion gegen die Schöpfungsordnung ist es doch in Wahrheit. |  7
| | | | | Wynfried 6. Juli 2021 | |  | Sehr gut auf den Punkt gebracht! Frage: Wann haben sich die deutschen Bischöfe während ihrer Vollversammlungen zum letzten Mal mit echten Glaubensfragen befasst? Mit fragen der Mission 8und der Glaubensvertiefung? Das ist doch seit Jahren kein Thema mehr ... |  14
| | | | | Stephaninus 6. Juli 2021 | | | | Einmal mehr zeigt in der Kirche eine Frau den Männern, was Mut heisst. |  14
| | | | | proelio 6. Juli 2021 | | | | Chapeau, ehrwürdige Äbtissin! Sie haben es auf den Punkt gebracht und stellen damit die komplette deutsche Bischofskonferenz in den Schatten. Die deutschen Bischöfe beschäftigen sich lieber mit "Weltoffenheit, Toleranz, Lebenswirklichkeit und sog. Erkenntnissen der Wissenschaft" und merken nicht einmal, dass sie längst auf dem Weg in die Hölle sind. |  14
| | | | | Scotus 6. Juli 2021 | |  | Darüber lache „unsere Welt“ Wenn sie nur lachen würde. Heutzutage gilt unsere Botschaft als „Hassbotschaft“. Wer nach Jesus willen arm, keusch und gehorsam lebt, begibt sich bereits in Gefahr, für seine Überzeugung geschmäht und verfolgt zu werden. |  15
| | | | | beertje 6. Juli 2021 | | | |
Es ist so leicht, dem Wort Gottes zu folgen - aber nur, wenn man der Welt und ihren 'Wichtigkeiten' einfach keine Beachtung schenkt. Wenn wir Gott vertrauen, der uns schon eingibt, wie wir uns zu verhalten haben, werden wir immer stärker und kommen dem Wesentlichen immer näher. Gott zu vertrauen gibt Ruhe und frieden. |  12
| | | | | read 6. Juli 2021 | | | | Bravo! |  15
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
- „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
- Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
- Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
- Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
- Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
- ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
- Vertrauenskrise in der Kirche
- „Wir sollten für den Himmel leben“
|