Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  10. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  11. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  12. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  15. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“

Prager Kardinal Duka: Kirche ist in Pandemie starr geworden

14. September 2021 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Tschechischer Kardinal bei Eucharistischen Weltkongress in Budapest: "Eine Kirche, die für die Menschen von heute attraktiv sein kann, ist die Kirche der Eucharistie" - Zagreber Kardinal Bozanic: Sakrament der Eucharistie vereint die Welt


Budapest (kath.net/KAP) Große Hoffnungen hinsichtlich der vom Eucharistischen Weltkongress in Budapest ausgehenden Impulse hat der tschechische Kardinal Dominik Duka. "In der Zeit der Pandemie ist die Kirche ohne Eucharistie starr geworden, sie muss wieder in Bewegung kommen", betonte der Prager Erzbischof am vergangenen Freitag vor Tausenden Teilnehmern des aktuellen internationalen Kirchentreffens in der ungarischen Hauptstadt. Dazu erinnerte Duka an die Einschränkungen bei Gottesdienstfeiern während der Corona-Pandemie. Vom Weltkongress solle ein Zeugnis für die "wahre Dynamik des Lebens in Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit" ausgehen, wünschte sich der Kardinal. Das Sakrament der Eucharistie mache die Kirche dynamisch, Institutionelles hingegen schaffe eine "Kirche der Fossilien", sagte Duka in seiner Katechese in Anlehnung an Gedanken des französischen Theologen und Jesuiten Henri de Lubac (1896-1991).


Kirche solle keine politische oder wirtschaftliche Organisation sein. "Eine Kirche, die für die Menschen von heute attraktiv sein kann, ist die Kirche der Eucharistie", betonte der Kardinal. Den Eucharistischen Weltkongress bezeichnete Duka als eine Danksagung und "Feier der einzigartigen Fähigkeit Christi, sein Leben für andere zu geben". Jesus überzeuge nicht mit Demagogie, leeren Versprechungen oder Medienrummel, so der Kardinal. "Er ist der Zeuge, der uns davon überzeugt, dass Gott Liebe und Wahrheit ist." Seine immer wieder geäußerte scharfe Gesellschaftskritik bekräftigte der Prager Erzbischof auch in Budapest. Christliche Werte würden heute "durch Werte ersetzt, die nur eine Verkleidung für die Ideale des Marxismus, Maoismus und Anarchismus sind".

Um diesen "bösartigen Ideologien" zum Durchbruch zu verhelfen, werde Demagogie und Verleumdung in Medien eingesetzt, meinte Duka, Christen müssten in einer von der "Diktatur des Relativismus" beherrschten Gesellschaft "in mutiger Gelassenheit, mit Sanftmut und erhobenen Hauptes nach dem Vorbild Christi vor der Welt Zeugnis von der Wahrheit ablegen". Bozanic: Eucharistie vereint die Welt Gast beim Eucharistischen Weltkongress war am Freitag auch der kroatische Kardinal Josip Bozanic. In der Bibel seien es oft die Kleinen und Schwachen, die in allen Lebenslagen auf Gott vertrauen und in seiner Kraft Zuflucht finden können, sagte der Erzbischof von Zagreb bei einem Morgenlob am zentralen Kongressort im Budapester Messezentrum "Hungexpo".

"Die Eucharistie ist die Quelle unseres Lebens, die Eucharistie ist die Kraft der Liebe", hob Bozanic hervor. Beim ersten Eucharistischen Weltkongress in Budapest im Frühjahr 1938 habe der kroatische Kardinal Alojzije Stepinac (1898-1960) angesichts der damaligen Kriegsgefahr erinnert, dass die Menschheit daran glauben müsse, dass die göttliche Liebe die Völker der Erde einen kann. "Das ist die Liebe Christi in der Heiligen Eucharistie. Es ist der Glaube an diese Liebe, die uns heute vereint, egal aus welchem Teil der Welt wir kommen. Die Heilige Eucharistie ist die goldene Spange, die einzelnen Familien, Völker und Nationen verbindet", zitierte Bozanic aus der damaligen Ansprache seines Vorgängers auf dem Zagreber Bischofsstuhl.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  8. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  9. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  12. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  13. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  14. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  15. Rekordbeteiligung bei traditioneller Wallfahrt nach Chartres - Mehr als 20.000 Teilnehmer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz