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"Sie sollte ihren Mitgliedern vermitteln, dass jede Meinung in der Kirche gehört wird"

18. September 2021 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Prominente FDP-Politikerin Teuteberg kritisiert Einseitigkeit der EKD


Hamburg (kath.net) Die FDP-Politikerin Linda Teuteberg kritisiert gegenüber der Tageszeitung "Die Zeit" die Einseitigkeit der Evangelischen Kirche  (EKD) beim Thema "Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer".

Teuteberg, die selber seit 2021 Mitglied der EKD-Synode ist, meint dazu: "Als politisches Statement der EKD in dieser Einseitigkeit sehe ich das überaus kritisch." Teuteberg findet es gut, dass Menschenleben gerettet werden.  Aus der Pflicht zur Rettung aus Lebensgefahr leite sich kein Recht auf Einreise und Aufenthalt in einem selbst gewählten Land ab. "Es schadet dem gesellschaftlichen Frieden, darüber nur schwarz-weiß zu diskutieren. Das tut auch der Debatte innerhalb unserer Kirche nicht gut."


Die FDP-Politikerin möchte, dass die Kirche gut daran tue, die politische Vielfalt abzubilden. "Sie sollte ihren Mitgliedern vermitteln, dass jede Meinung in der Kirche gehört wird. Das vermissen schon einige."


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Lesermeinungen

 Chris2 19. September 2021 
 

Ein Mord pro Tag* ist ein hoher Preis

Aber über die Verbrechen an den Gastgebern und an echten Flüchtlingen (z.B. damals in Prien) redet man ja nicht: Keine Namen, keine Gesichter, kein Gedenken, keine Flecken auf der makellosen Weste unserer Hochmoralpolitik.
Liebe(r) @si enim fallor, sum. Ich verstehe Sie nicht ganz. Meinen Sie, dass der fehlende Glaube an die Auferstehung die Menschen zu aggressiven Ersatzreligionen wie Multikulti oder Klima treibt? Und dass Viktor Orban die volle Unterstützung seiner Kirche genießt?
* lt. BKA allein 1.989 aufgeklärte (!) Tötungsdelikte durch Asylzuwanderer zwischen 2016 und 2020. Im Schnitt sind das fast 1,1 pro Kalendertag - und das trotz z.B. "Verschleierfahndung" mit irreführenden Begriffen wie "dunkelhäutig" (=schwarz) oder "südländisches Aussehen" (=dunkelhäutig, nordafrikanisch-arabisch). Ob die unzähligen Fälle überhaupt mitgerechnet sind, in denen man die Täter für verrückt erklärt hat, weiß ich nicht.

www.focus.de/kultur/gesellschaft/entwicklung-seit-2016-straftaten-durch-zuwanderer-bka-bericht-listet-knapp-2000-toetungsdelikte-seit-2016-auf_id_1344


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 Chris2 18. September 2021 
 

Nur, um keine Missverständnisse

aufkommen zu lassen: Das war keine Wahlempfehlung für die FDP. Mit Kubicki und Teuteberg hätte die Partei vielleicht des Nachdenkens wert sein können, aber so gibt es eben nur eine Alternative zu den Blockparteien (die 3% für die Freien Wähler scheinen ohnehin verloren zu sein)...


1
 
 Chris2 18. September 2021 
 

Die vertane Chance der FDP

Linda Teuteberg ragt weit aus dem Einheitsbrei ideologischer und maximal mittelmäßig begabter Politiker heraus. Schade, dass sie es mit ihrer sachlichen Art und ruhuger Argumentation kaum in die Medien geschafft hat, die eher Schreihälse pushen. Ich hätte es begrüßt, wenn sie weiter FDP-Generalsekretätin geblieben wäre.
P.S.: Dass sie zudem noch attraktiv ist, spricht auch nicht gegen sie...


0
 
 FNO 18. September 2021 

@hape

Frau Teuteberg meint vermutlich nur, dass die ev. Kirche sich so deutlich oberhalb der aktuellen Tagespolitik platzieren sollte, dass auch nicht-progressive Protestanten sich in ihr noch als Christen wiederfinden. Eine Abbildung des polit. Spektrums 1:1 im Kirchenraum ist auch in den Landeskirchen nicht möglich. Allerdings verfügt der organisierte Protestantismus, bei ehrlicher Selbstbetrachtung, nie über die notwendige Distanz zum Staat, als dessen Arm für geistliche Dinge er sich versteht. Insofern muss der prot. Funktionär sich in progressiver Despotie genauso fügsam verhalten wie unter reaktionärer Diktatur.


2
 
 si enim fallor, sum 18. September 2021 
 

Einige moderne Lutheraner meinen die Auferstehung wäre nur eine Metapher

Daher versteht diese Frau wahrscheinlich nicht, warum unter den deutschen Lutheraner absolut verpönt ist, über die Probleme einer unbegrenzten und unkontrollierten Massenmigration nach Europa zu sprechen.

Z.B. Viktor Orban ist Mitglied der ungarischen Reformierten Kirche und seine Meinungen über Migration finden die volle Unterstützung ihrer Kirche.

Aber ich verstehe Sie. In Sachen Abtreibung ist die FDP untragbar. Was ein eindeutiges Ausschlusskriterium ist.


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