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DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“

21. September 2021 in Deutschland, 18 Lesermeinungen
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Bätzing/DBK-Vollversammlung: Man diskutiere „über Macht und Gewaltenkontrolle in der Kirche, über eine neue Kultur von Leitung und Priestersein, über Frauen in Diensten und Ämtern“, über „Wert einer orientierenden Morallehre“ – „Kehrt um! Denkt neu!“


Fulda (kath.net/DBK) kath.net dokumentiert die Predigt von Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, im Eröffnungsgottesdienst zur Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 21. September 2021 in Fulda in voller Länge:

Neulich in Wiesbaden: Die Mittagspause während der Visitation nutze ich für einen Spaziergang durch die belebte Fußgängerzone der Kurstadt. Ich habe mir ein Eis gegönnt, was einen Straßenbettler zum freundlichen Kommentar animiert: „Das sieht aber cool aus.“ Einige Menschen erkennen ihren Bischof und grüßen freundlich oder sprechen mich an. In einer Gasse kommt mir ein junges Paar entgegen, und im Vorübergehen lässt der Mann eine Bemerkung fallen: „Wollen Sie uns jetzt von unseren Sünden erlösen?“ Kein Anhalten, keine Gelegenheit zur Antwort. Das war’s. Aber die Frage sitzt. Offenbar rufe ich – als Priester kenntlich – Assoziationen wach: rudimentäres religiöses Wissen, klischeehaft vorhanden und doch nicht fernab von unserer Kernbotschaft; spöttelnd und mit zynischer Distanz ausgesprochen, nicht sehr neugierig, eher mitleidsvoll: „Wollen Sie uns jetzt von unseren Sünden erlösen?“ Wäre die Frage ernst gemeint, was würde ich antworten? „Ja, da ist was dran. Und: Nein, das kann ich nicht. Sie verwechseln den Boten mit dem Erlöser. Der meint es aber gut mit Ihnen: ‚Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen‘ (2 Kor 5,20).“

Die Szene ist für mich in mancher Hinsicht beispielhaft. Denn an ihr ließen sich paradigmatisch Elemente wachsender Distanz zwischen Evangelium und Kultur verdeutlichen, die immer tiefere Kluft, die Verständigung erschwert und evangelisierende Impulse ins Leere laufen lässt, wenn sie die Prägung der Menschen nicht wirklich ernst nehmen und dort anknüpfen. Wir reden und laufen im wahrsten Sinn aneinander vorbei.


Heute, vor dem Hintergrund der Berufung des Apostels Matthäus, interessiert mich ein Detail dieser glücklosen Kommunikation auf der Straße. Dem inneren Widerstreben des jungen Mannes liegt auch eine Verwechslung zugrunde. Die Kirche ist nicht der Erlöser. Wir sind nur Zeichen und Werkzeug. Ganz offensichtlich aber gibt unser Habitus des Auftretens Menschen einer durch und durch freiheitlich geprägten Gesellschaft Anlass, unser Angebot als anmaßend und übergriffig und angesichts des Missbrauchs obsolet zurückzuweisen. Und für mich ist unstrittig: Wir selbst haben nicht wenig zu solcher Verwechslung und damit zum Misslingen evangelisierender Kommunikation beigetragen. Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges. Und ja, wenn wir über Macht und Gewaltenkontrolle in der Kirche, über eine neue Kultur von Leitung und Priestersein, über Frauen in Diensten und Ämtern strittig diskutieren und über den Wert einer orientierenden Morallehre, dann braucht es den Geist und den Mut zur Umkehr. Kehrt um! Denkt neu! Das ist in der Tat mehr und anders als bloß etwas Anpassung und Fortschreibung. Aber alles darunter wird der Wucht des auslösenden Skandals und der Dramatik der Entkirchlichung nicht gerecht.

Wir, liebe Brüder im Bischofsamt, sind die Nachfolger einiger großer Sünder, die der Herr ins Apostelamt berufen hat. Alle unsere Charismen sollen wir einbringen ins kollegiale Miteinander. Und wir können gar nicht anders als uns selbst mitzubringen. Doch die Berufung zum bischöflichen Dienst erfordert grundlegend auch – und vermutlich immer und immer wieder sehr persönlich, das hinter uns zu lassen, was gottlos, sündhaft, ungeistlich und für Gemeinschaft undienlich ist. Ich packe mich an meiner eigenen Nase: Von wo muss ich aufstehen und weggehen, um ins Kollegium der Apostelnachfolger eingefügt zu werden? Ich stelle mir diese Frage oft, und ich weiß, dass es dabei nicht um Lappalien geht.

Dafür steht die Berufung des Matthäus. Die des Paulus, des Petrus, eines Augustinus und vieler Frauen und Männer in der Kirchengeschichte legen eine Grundstruktur der Absicht Jesu offen. Jesus wählt nicht selten „Menschen mit Vergangenheit“. Wen er zu einem Auftrag in der Kirche bestellt, der soll die Erfahrung kennen, neu geschaffen und von Gott berührt zu sein. Matthäus, Mattatjahu bedeutet wohl nicht umsonst: von Gott gegeben, Geschenk Gottes.

Wenn Jesus sich mit Zöllnern und Sündern umgibt und aus diesem Kreis Menschen beruft, dann ist nicht Mitleid das Motiv. Hier geht es um etwas anderes als um die Hinwendung zu den Armen und Kranken. Jesus legt den Finger in die Wunden von Unrecht, Rücksichtslosigkeit, praktischer Gottlosigkeit. Dafür steht „der Zöllner“: Unbeliebt und unglückselig kollaboriert er mit den Ausbeutern des Landes; arbeitet Seite an Seite mit den Heiden; ist gleichzeitig durch drückende Verträge geknebelt, Ausgepresster und Auspresser zugleich, ein Typ, wie er heutzutage in Drückerkolonnen zu finden ist. Wenn Jesus einen solchen Typ in seine Nachfolge beruft, dann geschieht das nicht zuerst aus Liebe zu Randgruppen, sondern zeigt die göttliche Macht des berufenden Jesus. Ein Wort von ihm – und Matthäus steht auf. Ein Wort – und er wird geheilt von seiner notorischen Ungerechtigkeit und Ehrlosigkeit. Ein Wort – und alles wird neu: Das kann nur Gott. Nur bei ihm ist kein Ding unmöglich.

Als der Herr Menschen mit einer solchen (Glaubens-)Biografie in den Zwölferkreis berufen hat, da hat er sehr gezielt Fundamente für seine Kirche geformt: Nur solche, die es selbst erfahren haben, begreifen vermutlich, wozu Gott in seiner erbarmenden Liebe fähig ist. Nur solche haben Augen und das nötige Gespür, wie erbarmungslos sündhafte Strukturen in der Kirche Menschen mitsamt ihrem Glauben verletzten und an Gottes Liebe zweifeln lassen. Nur solche ahnen, wie tief Gott gründen und wie viel er drangeben muss, um dem, was wir durch unsere Schuld zunichtemachen, einen schöpferischen Anfang entgegenzusetzen, der uns und viele zur Ehre und Freiheit von Kindern Gottes herausruft. Kirche ist keine Veranstaltung von Menschen mit weißer Weste für solche, die es von uns erst lernen, es kapieren und annehmen müssten, was es bedeutet, erlöst zu werden. „Wollen Sie uns jetzt von unseren Sünden erlösen?“ Nein, das steht uns nicht zu, wir können es auch nicht. Aber hier in Fulda könnten wir Ihnen erzählen, wie wir Jesus erleben dürfen, wie er uns berührt und gerufen hat – und wie wir aufstehen, zusammenkommen, beraten und streiten, planen und entscheiden, um diesem Jesus Raum zu geben und ihn zum Leuchten zu bringen: Denn er ist das Licht der Völker. Wir sind – und das nicht einmal gut geübt und oft ungeschickt – nur Zeichen und Werkzeug.

Archivfoto Bischof Bätzing (c) Bistum Limburg


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 22. September 2021 
 

Christus zum Leuchten bringen

@Stephanus2: Diesen Worten ist nichts hinzuzufügen. Schade nur: Bischof Bätzing müssten Ihre Kommentare jetzt auf der Bischofskonferenz um die Ohren fliegen und Bischof Bode gleich mit, dem im kürzlichen Interview bei "Business Insider" mit Joana Lehner und ihrer Frage:"Brauche ich die Kirche noch?", der Name "Jesus"
nicht mal einfiel.


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 Kant1 21. September 2021 
 

Anmaßend, übergriffig und obsolet (2)

... Und das dritte Problem ist ein Fake-Problem in einer Kirche, in der evangelisierende Kommunikation ohnehin nicht stattfindet, in der die „Mitglieder“ wie BB lieber weiter ihr Eis essen statt mit interessierten Menschen über ihre Einstellung zum Glauben zu sprechen.

Diese „Predigt“ ist ein Meistwerk sophisitscher Rhethorik, und die Vorstellung, man brauche die Kirche nur im Sinne des synodalen Weges zu verändern, und schwupps ... schon würden die Menschen die Kirche wieder positiv sehen und vielleicht sogar an die Erlösung durch das Kreuz Jesu glauben, bleibt im Schema einer triumphalistischen Kirche, die ohnehin immer alles besser weiß. Das ist anmaßend und übergriffig ... und in der derzeitigen Kirchensteuer-Kirche sogar mehr als obsolet.


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 Kant1 21. September 2021 
 

Anmaßend, übergriffig und obsolet (1)

BB sieht in unserer Kirche drei Probleme:
1. Die Menschen glauben, wir, die Kirche, halten uns für das Licht der Welt.
2. Die Menschen finden das Angebot der Kirche anmaßend, übergriffig und obsolet.
3. Mit den Menschen mißlingt die evangelisierende Kommunikation.
Und die Lösung: Änderungen der Kirche und ihre Lehre im Sinne des synodalen Wegs.

Das erste Problem ist kein Problem, und es dafür zu halten, ist für einen Bischof ein Mißverständnis mit dramatischen Folgen, denn Jesus sagt uns: „Ihr seid das Licht der Welt!“ Das zweite Problem ist nicht ein Problem der Kirche von heute, sondern durch und durch klassisch, denn immer schon war die Verkündigung des Kreuzes und wird sie bleiben „... für die Juden ein empörerndes Ärgernis, für die Griechen eine Torheit.“ ...


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 SalvatoreMio 21. September 2021 
 

Wir nehmen uns zu wichtig!?!?

@claude: seit Martin Luther besteht die Spaltung der Kirche, entstanden auf deutschem Boden, weiterhin. Wir sollen für die Einheit beten und darum kämpfen, doch der Sinn dafür scheint mir fragwürdiger denn je. - Und eine weitere Spaltung der Kirche durch die Deutschen, ist sie ausgeschlossen? - Meine große Hoffnung ist, dass die kath. Kirche anderer Kontinente uns zeigt, dass wir wirklich nicht so wichtig sind und dass sie uns die "rote Karte" zeigen!


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 stephanus2 21. September 2021 
 

"Jesus Raum geben und ihn zum Leuchten bringen?"

Auch das stört mich gewaltig.Wie klein sind wir Menschen, Kinder vor Gott, der Heiligsten Dreifaltigkeit.Da steht Klein -Bätzing und kräht, Jesus mehr Raum geben - als ob er das könnte und dieser das nötg hätte, der der Schöpfer von allem ist ! Und es ist obendrein gelogen, denn auf dem synodalen Weg arbeiten sie daran, Jesus w e n i g e r Raum zu geben im kirchlichen Leben. Und zum Leuchten bringen wollen sie nur die falschen, unwahren und zerstörerischen Ideen, denen sie aufgesessen sind !


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 stephanus2 21. September 2021 
 

Ich schreibe gleich los !

Vorweg das Gute : wie er den Sünder und Zöllner Matthäus beschreibt.----ABER : "der Wert einer orientierenden Morallehre "
Nur ORIENTIEREND ?Was ist mit den Geboten Gottes und den Weisungen Jesu ?---- Dann : "Denkt um! Kehrt um !" Frech abgekupfert von Jesu Aufrufen zur Umkehr und damit ins Schwachsinnige verkehrt. Gottes Nachäffer am Werk (ist dem Bischof nicht bewusst)!---Dann: es werden mal eben "sündhafte Strukturen der Kirche" als Fakt behauptet, eine Lieblingsidee der Modernisten und falsch bis ins Mark...Und: gefragt, wollen Sie uns von den Sünden erlösen ? Er: nein, das können wir nicht. Wieso nicht ?Was ist mit der Beichte ? Warum sagt er nicht, kommen Sie zur Beichte, lassen Sie sich vergeben, und :Jesus hat Sie mit Seinem Kreuzesopfer erlöst?


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 claude 21. September 2021 
 

Ihr nehmt Euch sooo wichtig.

Wer seid Ihr, im VErgleich zur Kirche auf der ganzen Erde?
Welche Probleme wälzt Ihr da?

Mir scheint, 90% der Katholiken weltweit haben völlig andere Sorgen und Probleme und wenn man deren Bischöfen und Kardinälen glaubt, dann versteht man dort gar nicht, was da in Deutschland abgeht.


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 physicus 21. September 2021 
 

Bätzingscher Machbarkeitswahn

"Kehrt um! Denkt neu!" Statt sich der bleibenden Wahrheiten in der Kirche zu erinnern, möchte man im Machbarkeitswahn "neu denken". Der biblische Aufruf zur Umkehr wird hier zweckentfremdet.

Mir scheint, es schimmert immer wieder ein fragwürdiges Kirchenverständnis bei Bischof Bätzing durch.


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 Winrod 21. September 2021 
 

..."Jesus mehr Raum geben und Ihn zum Leuchten bringen....."

Geht es wirklich noch darum auf dem "Synodalen Weg"?


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 Antlitz Christi 21. September 2021 
 

Man diskutiere ...

Wie wäre es, wenn man zuvor intensiv den Heiligen Geist anruft, das Wort des Nuntius in einer stillen Zeit betrachtet, betet, hört, nach dem Willen Gottes fragt ... Die spirituelle Komponente scheint da doch sehr zu kurz zu kommen. Ohne Gott ist alles ein menschliches Machwerk, dem die Erleuchtung fehlt. Gott ist LICHT und keine Finsterniss ist in IHM. VENI SANCTE SPIRITUS!


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 Stefan Fleischer 21. September 2021 

Dialektik

nannte man – wenn ich mich richtig erinnere -in meiner Gymerzeit jene Diskussionsmethode, alles so zu sagen, dass sich die Gegenseite – zumindest mehr oder weniger – bestätigt fühlen konnte, die eigenen Anhänger und (gedankenlosen) Sympathisanten sich in der gegenteiligen Ansicht ihres «Chefideologen» bestätigt fühlten. Diese Kunst erlebt heute unter der Bezeichnung «Dialosfähigkeit» eine neue Hochblühte.


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 golden 21. September 2021 
 

alles, aber auch alles,

was Hr.Bischof Bätzing und der synodales Schweif an Kirchenstrutur verändern wollen, ist in liberalen protestantischen kirchen verwirklicht.Wir brauchen nicht mit einer liberal verwursteten dann ex-katholischen Kirche eine weitere "protestantische" Denomination !


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 Karlmaria 21. September 2021 

sündhafte Strukturen in der Kirche

Über diesen Satz von Bischof Bätzing bin ich gestolpert. Gibt es wirklich sündhafte Strukturen in der Kirche? Oder ist es nicht so dass Menschen sündhaft sind aber nicht die Heilige Katholische Kirche an sich. Aber sonst verstehe ich schon sehr gut dass ein Bischof ganz andere tägliche Probleme hat als ein Mensch der sich nur in frömmsten Kreisen bewegt. Ich sehe das schon als eine große Herausforderung jungen Menschen die Keuschheit beizubringen. Das war vielleicht auch früher nicht ganz leicht. Aber heute ist es noch viel schwieriger. Aber trotzdem will Gott dass wir Seine Botschaft überall verkünden. Und die Keuschheit ist da ein ganz wichtiger Teil. Denn das führt zur Pille, Abtreibung oder Selbstbefriedigung. Und wenn es schwierig ist dann ist es eben schwierig. Aber mit Gottes Hilfe sind alle Dinge möglich. Auf jeden Fall ist die Keuschheit ganz viel wesentlich wichtiger als vieles was auf dem Synodalen Weg verhandelt wird. Mit Gottes Hilfe sind auch schwierige Probleme lösbar!


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 wedlerg 21. September 2021 
 

@hape: das überrascht mich doch

Es gibt wohl wenige Dinge, die wichtiger sind als die unverfälschte Verkündigung des Glaubens. Wenn der oberste gremienhirte in D Unsinn verzapft, mit durchschaubaren politischen Zielen, dann ist höchste Alarmstufe angesagt.

So viele wichtigere Dinge kanns da nicht geben.


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 wedlerg 21. September 2021 
 

Was für ein Humbug

Baetzing ist ein Meister der Heuchelei, der Blendung und der verdrehung. Ich finde auch beim wiederholten Lesen dieser Predigt (heute früh schon beim hören), keine Logik in seinen Ausführungen. Nichts im Tagesevangelium spricht für irgendein Ziel des synodalen Wegs.

Ensprechend unmotiviert kommen die PAssagen zum synodalen weg in den seltsamen kontext seiner Rahmenhandlung und den Kontext des TAgesevangeliums rein.

Der Mann verschleiert und redet subtanz- und glaubenslos. Der Mann ist eine Gefahr für die Kirche in D, die uns alle wachrütteln sollte.


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 girsberg74 21. September 2021 
 

Schön, doch an anderer Stelle trieft es bei ihm vor Selbstgerechtigkeit!

Hierzu aus der Meldung von „Spiegel online“ zur Tagung der Bischofskonferenz:

„Auch Bätzing äußerte Verständnis für die Irritation, dass Heeße nun an der Vollversammlung teilnahm. ‚Ich kann kann das wirklich gut verstehen‘ sagte er. Für den Papst sei jedoch ausschlaggebend gewesen, dass er keine Hinweise für eine ‚aktive willentliche Vertuschung‘ durch Heeße gefunden habe. Es sei aber nicht so, dass der Papst immer seine schützende Hand über die Bischöfe halte.“

Man mag für Bätzing nur hoffen, dass er eines Tages sich nicht gegen einen Vorwurf rechtfertigen muss, dass er aus der guten Dose seiner Mutter Bonbons entwendet habe.


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 hape 21. September 2021 

Tut mir leid,

aber es gibt wichtigeres, als sich mit Bf. Bätzing auseinanderzusetzen.


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 Diadochus 21. September 2021 
 

Binde- und Lösegewalt

"Welchen ihr die Sünden nachlasset, denen sind sie nachgelassen, und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten." (Joh. 20, 23)

Herr Bischof Bätzing, über diese Logie sollten Sie und Ihre Mitbrüder in Fulda noch einmal nachdenken. Es steht Ihnen zu.


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