Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Päpstliches Institut: Keine Gewissheit mehr über die Familie?

27. September 2021 in Familie, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neuer Leiter des von Papst Franziskus neu gegründeten Instituts für Ehe- und Familienwissenschaften, Philippe Bordeyne, hat Problem mit vorgefertigten Antworten über das „Mysterium Familie“ - Fiel in Vergangenheit schon durch zweideutige Aussagen auf


Paris (kath.net/LifeSiteNews/mk) Monsignore Philippe Bordeyne (Archivfoto), der vor wenigen Wochen die Leitung des früheren Päpstlichen Instituts für Ehe und Familie übernahm, äußerte sich in einem Interview mit La Croix, dem inoffiziellen Blatt der französischen Bischofskonferenz, in einer zweideutigen Weise über sein Amtsverständnis: „Wir Theologen müssen damit aufhören, Gewissheiten über die Familie zu behaupten, wenn wir die Veränderungen sehen, die jene heute durchläuft.“ Die Ursache dafür sieht Bordeyne darin, dass wir uns aktuell in einer sich so schnell verändernden Zeit befänden. Die Kirche müsse sich demütiger gegenüber dem „Mysterium der Familie“ verhalten. Dieser Mangel an Demut drücke sich laut dem Theologen in der Versuchung aus, Probleme betreffend die Familie zu sehr zu vereinfachen und vorgefertigte Antworten zu geben.


Bordeyne war zehn Jahre lang Rektor der Pariser katholischen Universität. Sein Spezialgebiet ist die Moraltheologie, weshalb er auch bei der zweiten Familiensynode von Papst Franziskus zum Experten ernannt war. Er hat sich für eine „private Segnung“ homosexueller Paare ausgesprochen und behauptet, dass „die menschliche Sexualität, die letztlich nicht sehr bestimmt ist, atypische Formen und Ausdrucksweisen zulässt“. Außerdem sprach er sich für eine Gewissensentscheidung von Paaren in Bezug auf Verhütungsmittel aus; im Falle einer Verwendung sollte die gegenseitige Liebe verdoppelt werden.

Der heilige Papst Johannes Paul II. gründete 1981 das Päpstliche Institut für Studien zu Ehe und Familie, klar verbunden mit der überlieferten katholischen Lehre über die Ehe, die die Existenz von absolut moralischen Normen anerkennt. Dieses Institut wurde von Papst Franziskus im September 2017 aufgelöst und stattdessen ein Päpstliches Theologisches Institut für Ehe- und Familienwissenschaften errichtet. Alle Professoren des alten Instituts wurden suspendiert, nicht alle kehrten an das neue zurück.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz