Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  12. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  13. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  14. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

Atheistische Lebensschützerin: Abtreibung verstößt gegen Prinzip der Gewaltlosigkeit

3. Oktober 2021 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Terrisa Bukovinac will Lebensschützer aus dem linken politischen Spektrum in einer neuen Organisation zusammen führen. Abtreibung verstoße gegen progressive Werte, sagt sie.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Terrisa Bukovinac (Foto) ist eine atheistische Feministin, Mitglied der Demokratischen Partei und Lebensschützerin. Sie ist Gründerin und Präsidentin der Lebensschutzorganisation Pro-Life San Francisco.

Sie möchte Lebensschützer aus dem linken politischen Spektrum in einer neuen Organisation zusammenführen. „Die ungerechte Tötung der Ungeborenen ist eine Verletzung unserer progressiven Werte der Gleichheit, Gewaltlosigkeit und Nicht-Diskriminierung“, sagte sie in einem Interview mit dem Sender Fox News.


Sie möchte die Demokratische Partei von ihrem „radikalen Pro-Abtreibungs-Kurs“ wegführen. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Marist habe gezeigt, dass 58 Prozent der Demokraten eine Einschränkung der Abtreibung auf die ersten drei Monate der Schwangerschaft befürworten würden. Nur 27 Prozent der Demokraten seien mit der radikalen Abtreibungspolitik einverstanden, die von der Parteiführung vorgegeben werde. „Das Demokratische Establishment hat in der Abtreibungsfrage den Kontakt zu seinen Wählern völlig verloren“, sagte Bukovinac wörtlich.

Man müsse weder an die Bibel glauben noch konservativ sein um sich für den Lebensschutz einzusetzen, betonte sie. Wissenschaft und Vernunft würden die Position des Lebensschutzes begründen. Die Position der Abtreibungsbefürworter sei hingegen „antiprogressiv“ und diskriminierend. Wer wirklich progressiv sei, müsse bereit sein, aktiv gegen die Abtreibung aufzutreten. Fortschritt bedeute die Erweiterung der Rechte derer, die an den Rand gedrängt würden, betonte sie.

Sie erinnerte an den rassistischen Hintergrund der Gründung von Planned Parenthood, dem größten Anbieter von Abtreibungen in den USA. Präsident Biden nannte sie einen „Verräter“, der sich aus politischem Kalkül vom Lebensschutz verabschiedet habe, den er in früheren Jahrzehnten unterstützt habe.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Jose Sanchez del Rio 3. Oktober 2021 

Terrisa Bukovinac

Lieber eine atheistische Frau, die Leben schützen will und gegen Abtreibung ist als ein "katholischer" Präsident, der kein Gewissen hat und pro Abtreibung ist.


9
 
 claude 3. Oktober 2021 
 

Auch wenn einer nicht gläubig ist....

... so hat er doch, wenn das GEwissen nicht schon gänzlich verdorben ist, das Naturrecht in die Seele geschrieben bekommen.

Es ist ja tatsächlich absurd, sich angeblich für Benachteiligte und SChwache einzusetzen, sich gleichzeitig dafür auszusprechen, dass die Allerschwächsen, die noch nicht Geborenen, ihr Recht auf Menschsein abgesprochen bekommen für einen Teil der Schwangerschaft. Und wenn sie behindert sind, dann überhaupt gar bis zum Einsetzen der Wehen. Die sog. Eugenische Indikation.

Wann gabs eugenische Indikationen das letzte Mal in unseren Breiten?!!


8
 
 si enim fallor, sum 3. Oktober 2021 
 

Eine Nachricht, die Optimismus weckt

Es ist sehr erfreulich zu wissen, dass es unter den atheistischen feministischen Aktivistinnen noch Menschen mit viel Herz, klaren ethischen Vorstellungen und einem logischen Verstand gibt.
Es bringt Sie auch dem richtigen Weg näher.


5
 
 Herbstlicht 3. Oktober 2021 
 

Man muss nicht unbedingt Christ sein, ...

um zu erkennen, dass es sich bei dem im Mutterleib befindlichen Embryo nicht um einen Zellhaufen handelt, der problemlos "entsorgt" werden kann.

Abtreibungsbefürworter wissen das ganz genau!
Zugeben allerdings können sie es nicht, da sie damit das Kriminelle ihrer Forderungen eingestehen müssten.

Ein Christ hat natürlich noch mehr Argumente gegen eine Abtreibung, doch auch Atheisten erkennen das Abartige einer solchen Tat, wenn sie dazu bereit sind.
Darum gebührt auch Terrisa Bukovinac große Anerkennung und Dank!
Wer weiß, ob sie nicht einmal in späteren Jahren sogar zum Glauben findet.
Gottes Wege ....


7
 
 Stock 3. Oktober 2021 
 

Vorsicht!

Die Dame vergisst, dass n u r die christliche Botschaft einen tragfähigen, weil transzendent begründeten Sinn für jedes Leben, speziell hier den Lebensschutz gibt. Denn der Atheismus mündet konsequent in den Nihilismus - oder er belügt sich selbst. Was sie begründet ist lediglich ein Humanismus - ein menschengesetzter Wert. Fragil, beliebig, austauschbar.


2
 
 girsberg74 3. Oktober 2021 
 

Ich wünsche Terrisa Bukovinac Erfolg und vor allem

Ausdauer!


7
 
 Norbert Sch?necker 3. Oktober 2021 

Endlich mal

Eine seltene und deshalb umso erfreulichere Erkenntnis. Ich gratuliere Frau Bukovinac dazu, dass sie der linken Indoktrinierung nicht auf den Leim gegangen ist.
Noch schöner wäre es natürlich, wenn sie sich auch zum Christentum bekehrt. Aber dafür, dass sie nicht mit dem Strom schwimmt, hat sie schon einmal meinen Respekt.


4
 
 anjali 3. Oktober 2021 
 

Naturgesetz gegen Abtreibung

Sie hat recht.Man braucht nicht einmal Christlich zu sein um Abtreibung zu verabscheuen.Da das etwas unnatürliches ist.Tiere treiben ihre Jungen nicht ab!


3
 
 Chris2 3. Oktober 2021 
 

Großartig.

Leider gibt es im linken und feministischen Milieu nur wenige, die nicht auf die eigene Propaganda hereinfallen (z.B. Alice Schwarzer in Sachen Multikulti). Das Milieu radikalisiert sich dadurch selbst immer weiter...


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  2. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  3. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  4. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  5. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  6. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  7. „Die Tragödie von 73 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit ist zur Normalität geworden“
  8. Polizei räumt besetzte Kirche in Flensburg
  9. ALfA kritisiert FEMM-Beschluss zu Abtreibung als Angriff auf europäische Grundwerte
  10. 10.000 Teilnehmer bei Staffellauf für den Lebensschutz in den USA






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  15. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz