Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Kalifornien: Junípero-Serra-Statue soll durch Denkmal für Native Americans ersetzt werden

12. Oktober 2021 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die kalifornischen Erzbischöfe sprechen von „Geschichtsfälschung“ und verweisen auf den Einsatz des Heiligen für die Ureinwohner.


Sacramento (kath.net/mk) Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat ein Gesetz unterzeichnet, wonach die im letzten Jahr von Black-Lives-Matter-Aktivisten in Sacramento gestürzte Statue des heiligen Junípero Serra durch ein Denkmal für die „Native Americans“, also die indigene Urbevölkerung ersetzt werden soll. Für diese hatte der Franziskanerpater im 18. Jahrhundert im südlichen Kalifornien zahlreiche christliche Missionen gegründet. Umstritten ist die Art und Weise der Missionierung: während das neue Gesetz dem Heiligen vorwirft, sein System habe Sklaverei, Gewalt gegen Frauen und Völkermord miteingeschlossen, wehren sich die Erzbischöfe von Los Angeles (Gomez) und San Francisco (Cordileone) gegen „Geschichtsfälschung“: Der Gesetzgeber verlasse sich hier auf ein einzelnes, tendenziöses und von einem Journalisten verfasstes Buch, während kein ernsthafter Historiker jemals solche empörenden Behauptungen gemacht habe.


Der von Papst Franziskus 2015 heiliggesprochene Serra habe laut den Erzbischöfen vielmehr den Missbrauch indigener Frauen angeprangert und sich für die Rechte der Ureinwohner eingesetzt; er sei etwa, alt und krank, 2000 Meilen nach Mexico City gereist, um die Behörden zur Anerkennung von Grundrechten der Indigenen zu bewegen. Der Historiker Robert M. Senkewicz, emeritierter Professor an der Santa Clara Universität und Autor eines Buches über den Heiligen, wies darauf hin, dass Serra und die Franziskaner vorhergesehen hätten, dass die spanischen Konquistadoren die Ureinwohner unterdrücken würden. Die Missionsstationen seien gegründet worden, um diese vor Übergriffen zu schützen. Die beiden Erzbischöfe sprechen sich nicht gegen ein Denkmal für die Ureinwohner aus, wünschen sich aber Serras Statue daneben - als Symbol für den multiethnischen Staat Kalifornien.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 12. Oktober 2021 
 

Es wurden auch schon Statuen weißer Abolitionists

weissenfeindlich rassistisch beschmiert oder gar gestürzt, also Denkmäler für Leute, die sich seinerzeit für die Rechte von Schwarzen eingesetzt haben. Diese ideologische und kulturfeindliche Bewegung speist sich eben auch aus kulturellen Wissensdefiziten - oder aus unbändigem Hass...


2
 
 bibelfreund 12. Oktober 2021 
 

Falsche Wahl

Die großen Helden des (deutschen) Katholizismus heißen Biden und Harris. Und die tun jetzt ihre Arbeit…. Na und??!! Wer Trump und den frommen Vize Pence dämonisiert hat, soll sich jetzt nicht wundern.


5
 
 si enim fallor, sum 12. Oktober 2021 
 

Es sind Leute mit ähnlichen Gedanken wie in der Kulturrevolution (Mao)

Dort haben Sie auch versucht, und zum Teil geschafft, die traditionellen chinesischen Kultur zu vernichten. Z.B. Konfuzius.

Es geht anscheinend Ihnen darum, alles was dem Mensch erhaben macht, alles was mit Geist zu tun hat zu vernichten.

Auch die reine Schönheit, die immer etwas mit Geist und Gott zu tun hatte, auszuradieren.


4
 
 girsberg74 12. Oktober 2021 
 

Es wehen schlimme Winde,

kommen aus dem Reich des Bösen.

Nicht verzagen!


6
 
 Chris2 12. Oktober 2021 
 

Radikale an der Macht.

An immer mehr Orten der Welt erleidet man, wie sich die Herrschaft linker Aktivisten und der Hass auf alles Weiße radikalisiert. In New York sitzt ein einst gefeierter Protagonist zwar inzwischen hinter Gittern, aber anderswo blühen solche zivilisationszerstörerischen Ideologien um so mehr. Wollen diese Leute wirklich alles aufgeben, was die weiße Kultur erschaffen hat? Wissenschaft, moderne Medizin, vielleicht sogar die Mathematik ("Ethnomathematik")?


5
 
 Norbert Sch?necker 12. Oktober 2021 

Diktatur der Meinungsmacher

Es zeigt sich wieder einmal, dass seriöse Forschung gegen Medien, Journalismus und Meinungsmacher nicht ankommt. Universitäten haben gegen Twitter einfach keine Chance.
Statuen, die an die Unterdrückung und Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner erinnern, halte ich aber für eine gute Idee.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  14. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz