Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

US-Höchstrichter Alito verteidigt Entscheidung zum Abtreibungsverbot in Texas

9. Oktober 2021 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine bestimmte Art von Kritik seitens der Politiker und Medien an der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes soll das Höchstgericht einschüchtern und seine Unabhängigkeit einschränken.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Ein Richter des Obersten Gerichtshofes der USA hat Politik und Medien vorgeworfen, das Höchstgericht mit falschen und aggressiven Wortmeldungen unter Druck zu setzen. Samuel Alito und vier seiner Richterkollegen haben Anfang September entschieden, dass das Abtreibungsverbot bei Herzschlag im Bundesstaat Texas in Kraft treten kann. Sie sind seither massiver Kritik ausgesetzt.

Im Gegensatz zu den erhobenen Vorwürfen sei die Entscheidung in ihrer Art weder neu noch undurchsichtig. Es sei schwer vorstellbar, wie die meisten Eilanträge anders entschieden werden sollten, sagte Alito bei einer Rede an der katholischen University of Notre Dame.


Er wirft den Kritikern der Entscheidung vor, sie seien unzufrieden, weil der Oberste Gerichtshof nicht in ihrem Sinn entschieden habe. Das Bild, das sie zeichnen würden, sei dunkel und bedrohlich, aber auch irreführend. Mit der Wahl bestimmter Schlagworte werde der Eindruck erweckt, der Oberste Gerichtshof werde von einer gefährlichen Clique beherrscht, die zu undurchsichtigen Methoden greife, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, sagte Alito.

Er wies darauf hin, dass die Gegner des Abtreibungsverbotes bei Herzschlag die Eilanträge gestellt hätten und nicht der Oberste Gerichtshof. Das Justizsystem habe viel Macht, aber es habe nicht die Macht, die Welt anzuhalten, bis ein Rechtsstreit ausgefochten ist, sagte Alito.

Er wies den Vorwurf zurück, der Gerichtshof habe die Entscheidung im Geheimen mitten in der Nacht getroffen. An der Behauptung, der Oberste Gerichtshof habe damit die Entscheidung „Roe v. Wade“ aufgehoben, sei ebenfalls nichts Wahres. Mit „Roe v. Wade“ hat das Höchstgericht 1973 die Abtreibung legalisiert. Der Oberste Gerichtshof habe lediglich einen Eilantrag zurückgewiesen, der das Inkrafttreten des Abtreibungsverbots bei Herzschlag verhindern sollte. Er habe damit kein Urteil über die Verfassungsmäßigkeit des texanischen Gesetzes gefällt, betonte Alito.

Er befürchtet, dass diese Art der Kritik den Obersten Gerichtshof einschüchtern und seine Unabhängigkeit einschränken soll.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fischlein 9. Oktober 2021 
 

Die Wahrheit muss sich stets

verteidigen. So viele wollen sie aus der Welt schaffen. Sie alle wissen wohl nicht, was Jesu Worte bedeuten: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz