Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

BKU-Vorsitzender stellt deutsches Kirchensteuersystem in Frage

17. November 2021 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ulrich Hemel möchte ein professionelleres Vorgehen bei der Finanzierung der Kirche. Er verweist auf das Steuerzuwendungsmodell, das in Italien und Teilen Spaniens in Kraft ist - Hemel kandidiert für ZdK-Vorsitz


Frankfurt (kath.net/jg)

Der Theologe und Unternehmensberater Ulrich Hemel hat das deutsche Kirchensteuersystem in Frage gestellt. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wies er auf das Steuerzuwendungsmodell hin, welches in Italien und Teilen Spaniens in Kraft sei. Dort können steuerpflichtige Bürger einen Prozentsatz ihres Einkommens kulturellen oder religiösen Einrichtungen zukommen lassen, etwa auch der Kirche, sagte Hemel, der Bundesvorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) ist.


Die Finanzierung der Kirche in Deutschland würde ohne das geltende Kirchensteuersystem eine Herausforderung. Er könne sich aber nicht vorstellen, „dass die Christinnen und Christen ihre Kirche im Stich lassen“, sagte er wörtlich. Er schlug eine Finanzstrukturkommission vor, die Vorschläge über die Finanzierung der Kirche in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren erarbeiten soll.

Für die Diözesen Deutschlands seien professionell besetzte Finanzräte unerlässlich. Außerdem sei ein Finanzausgleich zwischen den Bistümern notwendig. Hemel möchte auch die finanzielle Autonomie der einzelnen Gemeinden stärken. Er tritt für eigene Budgets und Entscheidungsrechte der Gemeinden ein.

Im Interview gibt er sich überzeugt, dass die Kirche sich neu erfinden könne. Für größere Organisationen sei es schwer, sich neu aufzustellen. Es könne aber gelingen, meint er.

Ulrich Hemel ist einer von zwei Kandidaten für das Amt des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Die Wahl wird Ende November stattfinden. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe für Finanzen im weltweiten synodalen Prozess, den Papst Franziskus im Oktober eröffnet hat. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sprach er sich für die kirchliche Segnung homosexueller Paare und die Ordination von Frauen aus.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirchensteuer

  1. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
  2. Wie die Diözese Bozen-Brixen ‚Kirchenaustritte’ handhabt
  3. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  4. Es reicht
  5. Evangelische Bischöfin: Heutiges Kirchensteuermodell eine 'Mit-Ursache von Kirchenaustritten'
  6. 2019: Neues Rekordhoch bei Kirchensteuereinnahmen in Deutschland
  7. Hahne: Kirchen sollten für 2 Monate auf die Kirchensteuer verzichten!
  8. #Corona Auswirkungen für die deutschen Bistümer werden dramatisch
  9. Der deutsche Kirchensteuerirrsinn
  10. Vorarlberg: 6-facher Familienvater wegen Kirchenbeitrag vor Gericht







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz