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"Ich sehe Wiederholungen!"

14. Dezember 2021 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
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"CDU-Mitglied, durch ärztliche Verordnung ungeimpft und 90 Jahre alt. Zur Zeit der NS-Regierung habe ich bei Staatsbegräbnissen Spalier gestanden, bin wegen Nähe zur Kirche gemobbt worden" - Gastkommentar des evangelischen Theologen Traugott Schall


Rom (kath.net)

kath.net dokumentiert mit freundlicher Genehmigung ein Schreiben des evangelischen Theologen und Pfarrers, Dr. theol. Traugott Schall , an Norbert Röttgen, bekannter CDU-Politiker aus Deutschland:

Lieber Herr Röttgen., ich bin CDU-Mitglied, durch ärztliche Verordnung ungeimpft und 90 Jahre alt. Zur Zeit der NS-Regierung habe ich bei Staatsbegräbnissen Spalier gestanden, bin wegen Nähe zur Kirche gemobbt worden und lebte unter der Androhung: „Du wirst nie bei uns Abitur machen.“ Im Geschichteunterricht nach 1945 habe ich gelernt, wie die Mehrheit der Deutschen der Propaganda von Goebbels – Vorgänger heutiger Fernsehbeeinflussung - anheimfielen. Meinungsaustausch war verboten. Das hat mich geprägt. Psychologischer Sachverstand kommt hinzu. Ich sehe Wiederholungen.

Ich muss Ihnen eigentlich für Ihre letzte Totschlagsphrase danken: „Impfverweigerer spalten die Gesellschaft“, so wurde heute gleich mehrfach als Ihr Votum auf Phoenix eingeblendet. Ich bin froh, Ihnen meine Stimme für den CDU-Vorsitz nicht gegeben zu haben. Für diesen Vorsitz taugen Sie nicht, mögen Sie auch sonst irgendwelche Verdienste in der Politik haben.


Ich füge eine Beobachtung bei, die ich schon etlichen Politiker sandte. Unsere Zeitung druckte sie in Auszügen ab. Vielleicht legt Ihre Referent Ihnen das vor. Ich bin sehr erstaunt, dass offensichtliche Zusammenhänge nicht gesehen oder – viel schlimmer – verschwiegen werden. Im Herbst 2020 brach Corona über uns herein. Zu dieser Zeit waren 0 % geimpft. Die Inzidenzen stiegen bis zum Lockdown hoch und die Intensivbetten der Krankenhäuser waren nach Medienberichten überlastet. Im Herbst 2021 sind den Medien zufolge etwa 70 % geimpft. Aber die Inzidenzen steigen in gleiche Höhe wie im Vorjahr, augenscheinlich sogar höher. Das wirft Fragen auf, die ich gern beantwortet hätte. Sollten jene 30 % als asozial beschimpften Leute das bewirken?

Nun operieren alle Impfwerbesendungen mit den belegten Intensivbetten, bei denen die ungeimpften Patienten bislang augenscheinlich die Mehrzahl bilden sollen. Ihr Anteil sinkt. Hier entsteht die gleiche Frage. 2020 bewirkten 100 % Ungeimpfte (eine Impfung gab es zu dieser Zeit noch nicht) die Überlastung der Intensivstationen Nun wird kolportiert das die jetzt 30 % Ungeimpfte das gleiche Ergebnis haben sollen. Das widerspricht der Wahrscheinlichkeitsrechnung und allen Gesetzen der Logik.  Ich postuliere: Wären geimpfte wirklich vollständig geschützt, brauchten sie kein Krankenhaus und es gäbe auch keine Überlastung von Intensivbetten. Die Frage, ob die Überlastung auch mit einer Reduktion dieser Betten zusammenhängt, bleibt offen.

Ich postuliere: Die jetzige üble Situation ist durch die Misere der Impfseren hervorgerufen, die nicht vollständig schützen. Geimpfte sind nicht völlig immun und sie stecken auch an. Aber in der irrigen Meinung völlig geschützt zu sein, vergessen Viele alle Vorsicht und tragen zur Verbreitung der Infektionen bei. Statt auf jene 30 % ungeimpfte Menschen dreinzuschlagen, könnten und sollten sich Politiker und Regierende mit jenen 70 % beschäftigen, die mit ihrer Sorglosigkeit jene sogenannten 4.Welle befördern. Das würde der Gesellschaft als Ganzes sicher guttun.

Dr. theol. Traugott Schall ist evangelischer Pfarrer Pfarrer I. R.  und Dipl.-Psychologe.

 

VIDEO-TIPP: Pfr. Roger Ibounigg - Unter dem Vorwand, unsere Gesundheit zu schützen ist weltweit eine Bewegung im Gange, die uns die Freiheit nehmen will!  https://rumble.com/vqgve1-wir-haben-das-paradies-verloren-aber-es-wurde-uns-neu-geschenkt-durch-die-e.html

 

 

 


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