Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

"Ich sehe Wiederholungen!"

14. Dezember 2021 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"CDU-Mitglied, durch ärztliche Verordnung ungeimpft und 90 Jahre alt. Zur Zeit der NS-Regierung habe ich bei Staatsbegräbnissen Spalier gestanden, bin wegen Nähe zur Kirche gemobbt worden" - Gastkommentar des evangelischen Theologen Traugott Schall


Rom (kath.net)

kath.net dokumentiert mit freundlicher Genehmigung ein Schreiben des evangelischen Theologen und Pfarrers, Dr. theol. Traugott Schall , an Norbert Röttgen, bekannter CDU-Politiker aus Deutschland:

Lieber Herr Röttgen., ich bin CDU-Mitglied, durch ärztliche Verordnung ungeimpft und 90 Jahre alt. Zur Zeit der NS-Regierung habe ich bei Staatsbegräbnissen Spalier gestanden, bin wegen Nähe zur Kirche gemobbt worden und lebte unter der Androhung: „Du wirst nie bei uns Abitur machen.“ Im Geschichteunterricht nach 1945 habe ich gelernt, wie die Mehrheit der Deutschen der Propaganda von Goebbels – Vorgänger heutiger Fernsehbeeinflussung - anheimfielen. Meinungsaustausch war verboten. Das hat mich geprägt. Psychologischer Sachverstand kommt hinzu. Ich sehe Wiederholungen.

Ich muss Ihnen eigentlich für Ihre letzte Totschlagsphrase danken: „Impfverweigerer spalten die Gesellschaft“, so wurde heute gleich mehrfach als Ihr Votum auf Phoenix eingeblendet. Ich bin froh, Ihnen meine Stimme für den CDU-Vorsitz nicht gegeben zu haben. Für diesen Vorsitz taugen Sie nicht, mögen Sie auch sonst irgendwelche Verdienste in der Politik haben.


Ich füge eine Beobachtung bei, die ich schon etlichen Politiker sandte. Unsere Zeitung druckte sie in Auszügen ab. Vielleicht legt Ihre Referent Ihnen das vor. Ich bin sehr erstaunt, dass offensichtliche Zusammenhänge nicht gesehen oder – viel schlimmer – verschwiegen werden. Im Herbst 2020 brach Corona über uns herein. Zu dieser Zeit waren 0 % geimpft. Die Inzidenzen stiegen bis zum Lockdown hoch und die Intensivbetten der Krankenhäuser waren nach Medienberichten überlastet. Im Herbst 2021 sind den Medien zufolge etwa 70 % geimpft. Aber die Inzidenzen steigen in gleiche Höhe wie im Vorjahr, augenscheinlich sogar höher. Das wirft Fragen auf, die ich gern beantwortet hätte. Sollten jene 30 % als asozial beschimpften Leute das bewirken?

Nun operieren alle Impfwerbesendungen mit den belegten Intensivbetten, bei denen die ungeimpften Patienten bislang augenscheinlich die Mehrzahl bilden sollen. Ihr Anteil sinkt. Hier entsteht die gleiche Frage. 2020 bewirkten 100 % Ungeimpfte (eine Impfung gab es zu dieser Zeit noch nicht) die Überlastung der Intensivstationen Nun wird kolportiert das die jetzt 30 % Ungeimpfte das gleiche Ergebnis haben sollen. Das widerspricht der Wahrscheinlichkeitsrechnung und allen Gesetzen der Logik.  Ich postuliere: Wären geimpfte wirklich vollständig geschützt, brauchten sie kein Krankenhaus und es gäbe auch keine Überlastung von Intensivbetten. Die Frage, ob die Überlastung auch mit einer Reduktion dieser Betten zusammenhängt, bleibt offen.

Ich postuliere: Die jetzige üble Situation ist durch die Misere der Impfseren hervorgerufen, die nicht vollständig schützen. Geimpfte sind nicht völlig immun und sie stecken auch an. Aber in der irrigen Meinung völlig geschützt zu sein, vergessen Viele alle Vorsicht und tragen zur Verbreitung der Infektionen bei. Statt auf jene 30 % ungeimpfte Menschen dreinzuschlagen, könnten und sollten sich Politiker und Regierende mit jenen 70 % beschäftigen, die mit ihrer Sorglosigkeit jene sogenannten 4.Welle befördern. Das würde der Gesellschaft als Ganzes sicher guttun.

Dr. theol. Traugott Schall ist evangelischer Pfarrer Pfarrer I. R.  und Dipl.-Psychologe.

 

VIDEO-TIPP: Pfr. Roger Ibounigg - Unter dem Vorwand, unsere Gesundheit zu schützen ist weltweit eine Bewegung im Gange, die uns die Freiheit nehmen will!  https://rumble.com/vqgve1-wir-haben-das-paradies-verloren-aber-es-wurde-uns-neu-geschenkt-durch-die-e.html

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  2. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  3. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  4. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  5. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  6. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  7. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  8. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  14. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  15. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz