Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

"Ich sehe Wiederholungen!"

14. Dezember 2021 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"CDU-Mitglied, durch ärztliche Verordnung ungeimpft und 90 Jahre alt. Zur Zeit der NS-Regierung habe ich bei Staatsbegräbnissen Spalier gestanden, bin wegen Nähe zur Kirche gemobbt worden" - Gastkommentar des evangelischen Theologen Traugott Schall


Rom (kath.net)

kath.net dokumentiert mit freundlicher Genehmigung ein Schreiben des evangelischen Theologen und Pfarrers, Dr. theol. Traugott Schall , an Norbert Röttgen, bekannter CDU-Politiker aus Deutschland:

Lieber Herr Röttgen., ich bin CDU-Mitglied, durch ärztliche Verordnung ungeimpft und 90 Jahre alt. Zur Zeit der NS-Regierung habe ich bei Staatsbegräbnissen Spalier gestanden, bin wegen Nähe zur Kirche gemobbt worden und lebte unter der Androhung: „Du wirst nie bei uns Abitur machen.“ Im Geschichteunterricht nach 1945 habe ich gelernt, wie die Mehrheit der Deutschen der Propaganda von Goebbels – Vorgänger heutiger Fernsehbeeinflussung - anheimfielen. Meinungsaustausch war verboten. Das hat mich geprägt. Psychologischer Sachverstand kommt hinzu. Ich sehe Wiederholungen.

Ich muss Ihnen eigentlich für Ihre letzte Totschlagsphrase danken: „Impfverweigerer spalten die Gesellschaft“, so wurde heute gleich mehrfach als Ihr Votum auf Phoenix eingeblendet. Ich bin froh, Ihnen meine Stimme für den CDU-Vorsitz nicht gegeben zu haben. Für diesen Vorsitz taugen Sie nicht, mögen Sie auch sonst irgendwelche Verdienste in der Politik haben.


Ich füge eine Beobachtung bei, die ich schon etlichen Politiker sandte. Unsere Zeitung druckte sie in Auszügen ab. Vielleicht legt Ihre Referent Ihnen das vor. Ich bin sehr erstaunt, dass offensichtliche Zusammenhänge nicht gesehen oder – viel schlimmer – verschwiegen werden. Im Herbst 2020 brach Corona über uns herein. Zu dieser Zeit waren 0 % geimpft. Die Inzidenzen stiegen bis zum Lockdown hoch und die Intensivbetten der Krankenhäuser waren nach Medienberichten überlastet. Im Herbst 2021 sind den Medien zufolge etwa 70 % geimpft. Aber die Inzidenzen steigen in gleiche Höhe wie im Vorjahr, augenscheinlich sogar höher. Das wirft Fragen auf, die ich gern beantwortet hätte. Sollten jene 30 % als asozial beschimpften Leute das bewirken?

Nun operieren alle Impfwerbesendungen mit den belegten Intensivbetten, bei denen die ungeimpften Patienten bislang augenscheinlich die Mehrzahl bilden sollen. Ihr Anteil sinkt. Hier entsteht die gleiche Frage. 2020 bewirkten 100 % Ungeimpfte (eine Impfung gab es zu dieser Zeit noch nicht) die Überlastung der Intensivstationen Nun wird kolportiert das die jetzt 30 % Ungeimpfte das gleiche Ergebnis haben sollen. Das widerspricht der Wahrscheinlichkeitsrechnung und allen Gesetzen der Logik.  Ich postuliere: Wären geimpfte wirklich vollständig geschützt, brauchten sie kein Krankenhaus und es gäbe auch keine Überlastung von Intensivbetten. Die Frage, ob die Überlastung auch mit einer Reduktion dieser Betten zusammenhängt, bleibt offen.

Ich postuliere: Die jetzige üble Situation ist durch die Misere der Impfseren hervorgerufen, die nicht vollständig schützen. Geimpfte sind nicht völlig immun und sie stecken auch an. Aber in der irrigen Meinung völlig geschützt zu sein, vergessen Viele alle Vorsicht und tragen zur Verbreitung der Infektionen bei. Statt auf jene 30 % ungeimpfte Menschen dreinzuschlagen, könnten und sollten sich Politiker und Regierende mit jenen 70 % beschäftigen, die mit ihrer Sorglosigkeit jene sogenannten 4.Welle befördern. Das würde der Gesellschaft als Ganzes sicher guttun.

Dr. theol. Traugott Schall ist evangelischer Pfarrer Pfarrer I. R.  und Dipl.-Psychologe.

 

VIDEO-TIPP: Pfr. Roger Ibounigg - Unter dem Vorwand, unsere Gesundheit zu schützen ist weltweit eine Bewegung im Gange, die uns die Freiheit nehmen will!  https://rumble.com/vqgve1-wir-haben-das-paradies-verloren-aber-es-wurde-uns-neu-geschenkt-durch-die-e.html

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  9. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  10. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  11. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  12. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  13. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  14. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  15. Fünf Mythen über den Heiligen Geist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz