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Polnische Bischofskonferenz: Wir wollen Migranten bei der Integration helfen

27. Dezember 2021 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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"Wir sind bereit, im Rahmen der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten und der geltenden staatlichen Migrationsbestimmungen all jenen zu helfen, die ihren Willen bekunden, in unser Land zu kommen und sich dort niederzulassen."


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz) Migranten zu helfen, "dies bedeutet, dass wir sie aufnehmen und ihnen die notwendige soziale Unterstützung zukommen lassen, sowie langfristige Hilfe bei ihrer Integration in unsere Gesellschaft (d.h. die polnische Sprache zu lernen und sich auf Arbeit in Polen vorzubereiten)." Die Kirche in Polen sei bereit, „im Rahmen der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten und der geltenden staatlichen Migrationsbestimmungen all jenen zu helfen, die ihren Willen bekunden, in unser Land zu kommen und sich dort niederzulassen“, heißt es in der Erklärung des Ständigen Rates der Polnischen Bischofskonferenz, die auf Initiative des Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanisław Gądecki, zum Aufruf von Papst Franziskus veröffentlicht wurde.

Erklärung des Ständigen Rates der Polnischen Bischofskonferenz zum Appell von Papst Franziskus:

Nach seinem Besuch auf Zypern und in Griechenland hat der Heilige Vater an die europäischen Länder appelliert, die Ortskirchen, einschließlich der Ordensgemeinschaften und katholischen Organisationen, in die Lage zu versetzen, Menschen aufzunehmen, die die Solidarität der internationalen Gemeinschaft dringend benötigen.

Die Kirche in Polen unterstützt den Appell des Papstes. Wir sind bereit, im Rahmen der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten und der geltenden staatlichen Migrationsbestimmungen all jenen zu helfen, die ihren Willen bekunden, in unser Land zu kommen und sich dort niederzulassen. Dies bedeutet, dass wir sie aufnehmen und ihnen die notwendige soziale Unterstützung zukommen lassen, sowie langfristige Hilfe bei ihrer Integration in unsere Gesellschaft (d.h. die polnische Sprache zu lernen und sich auf Arbeit in Polen vorzubereiten). Seit vielen Jahren bietet die Caritas diese Art von Unterstützung für die in Polen lebenden und arbeitenden Einwanderer an. Diese Hilfe wird fortgesetzt und ausgebaut.

Wir bitten auch alle unsere Landsleute, für die Bedürfnisse der Migranten in Europa und der ganzen Welt zu beten.
Im Namen des Ständigen Rates der Polnischen Bischofskonferenz

+ Stanisław Gądecki
Metropolitan-Erzbischof von Poznań
Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz

Warschau, 22. Dezember 2021

Foto (c) Polnische Bischofskonferenz/Bearbeitet

 


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Lesermeinungen

 Franzfreund 28. Dezember 2021 
 

Hier der Link zu dem BKA Bericht 2020

Wer sich für den Bericht des BKA und die dort dargestellten Fakten interessiert, habe ich mal den Link eingestellt

www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung


1
 
 Chris2 28. Dezember 2021 
 

@dubia

Exakt waren es damals 1989 aufgeklärte (!) Fälle. Mir ging es darum, dass die Linken von Merkel bis Grüne täglich ein Mordopfer / Opfer eines Tötungsdelikts auf dem Gewissen haben und die Opfer deswegen totschweigen. So habe ich nur ein einziges Mal den Namen des 8-Jährigen gefunden, der in Frankfurt mit seiner Mutter unter einen Zug gestoßen wurde. Der Bub hatte keine Chance. Gleich im ersten Artikel, in dem ich gerade suchte, wird der Name des Mörders genannt, der des Buben nicht. Merke: Die Opfer von Multikulti haben nie Namen oder gar Gesichter...

www.focus.de/kultur/gesellschaft/entwicklung-seit-2016-straftaten-durch-zuwanderer-bka-bericht-listet-knapp-2000-toetungsdelikte-seit-2016-auf_id_1344


2
 
 dubia 28. Dezember 2021 
 

Anpassung

@anjali
Sehr richtig! Es ist naiv zu glauben, daß ein Muslim sich in eine christliche Gesellschaft integriert. Man schaue nur auf die Statistiken von Chris2. Es geht darum, das Christliche zugunsten des Islamn zu "reduzieren". Sonst nichts.


4
 
 anjali 28. Dezember 2021 
 

@Drbri

Leider dürfen Muslime sich nicht einmal zum Christentum bekennen,die bekommen dann grosse Probleme . mit ihren Glaubensgenossen. Der Islam ist eine dominante Religion der nichts anderes verträgt und nicht anpassungsfähig ist.Wenn man in Polen Flüchtlinge aufnehmen will,kann man besser verfolgte Christen aufnehmen.Die gibt es leider genügend.


3
 
 Upo1 28. Dezember 2021 
 

Matthäus 25:35

Vielleicht besinnen sich die polnischen Bischöfe auf Matthäus 25: 35 und 43. Täte auch manchem Foristen ganz gut.


0
 
 Franzfreund 28. Dezember 2021 
 

Der Niedergang des Christentums in Europa

@dubia liegt doch nicht am Islam. Wie Bischof Vorderholzer es richtig sagt, wir haben hier eine Glaubenserosion. Es fehlt an Glaubenswissen und Weitergabe von einer Generation zur nächsten.


2
 
 DrBi 27. Dezember 2021 

@anjali

Sie haben Recht, Polen ist gut katholisch. Und ich habe die feste Überzeugung, dass eine Integration von Migranten/Flüchtlingen/Alsylsuchenden/Schutzsuchenden etc. In diesem Land Aufnahme und Verbindung mit dem Glauben finden - ob sie sich dann taufen lassen oder nicht. Ich glaube fest an die Kraft der Wahrheit.


0
 
 dubia 27. Dezember 2021 
 

Ich bin irritiert, daß die polnischen Bischöfe, die sich bisher als Bewahrer des Christentums gezeigt haben, nun offenbar an dessen Niedergang beteiligen wollen und den Aufrufen des Papstes folgen. Weiß jemand, was den Gesinnungswandel hervorgerufen hat?

@Chris2:
Danke für die aufschlussreiche Statistik. Ihre "fast 1,1 Tötungsdelikte durch Asylzuwanderer pro Tag" klingen zu harmlos, wenn man die absoluten Zahlen gegenüberstellt. Laut ihrer Aussage bezieht sich die BKA-Quelle auf den Zeitraum von fünf Jahren. Ein Jahr hat 365 Tage. 5 x 365 x 1,1 = 2.000. In fünf Jahren also 2.000 Tötungsdelikte nach Ihrer Aussage bezug nehemnd auf Ihre Quellen. Die absoluten Zahlen sind "eindrücklicher".


4
 
 Chris2 27. Dezember 2021 
 

Christen, echte Säkulare und gemäßigte Muslime

brauchen in erster Linie praktische Unterstützung (Spracherwerb, Behördengänge etc.). Sie können sogar die vernünftigen Kräfte bei uns stärken, so wie es bei uns z.B. Bassam Tibi, Necla Kelek oder Serge Menga tun. Viel vergnügen aber jetzt schon mit den islamischen Fundis. Besonders bunt wird es hergehen, falls die nächste polnische Regierung Passfreiheit und Straffreiheit bei falschen Angaben im Asylverfahren gewährt, so wie in D. Dann dürfen sich Marta und Pjotr auch auf (unter ihrem echten Namen längst gesuchten) Mafiosis, Schwerkriminelle und Gewalttäter aus aller Welt freuen. Deutschland lässt grüßen...


3
 
 Chris2 27. Dezember 2021 
 

@Woodstock

"Migranten" ist einerseits ehrlicher und weniger absurd als das pauschale Framing als "Flüchtling" oder gar "Schutzsuchender" selbst für Gewalt- oder Attentäter, andererseits verschleiert es bei Straftaten, dass es um Asylzuwanderer geht und nicht um z.B. Gastarbeiter und deren Nachkommen (siehe unten). Aber kein Wunder, musste die Polizei ja jahrelang weitgehend sinnlos mit bewusst pauschalen und gleichzeitig irreführenden Beschreibungen fahnden ("dunkelhäutig", "südländisch"). Jetzt darf sie es offenbar gar nicht mehr. Aber sie hat ja auch mehr als genug damit zu tun, den korrekten Sitz von Masken zu überprüfen oder die Grundrechtsverbote durchzusetzen. Diese Perfidie, ausgerechnet Bürgerliche und die Polizei gegeneinander aufzubringen, hätte sich kaum ein Schriftsteller ausdenken können...


4
 
 SalvatoreMio 27. Dezember 2021 
 

Ich komme da nicht mehr mit!

Niemand könnte mir Fremdenfeindlichkeit vorwerfen, doch selbst in meiner
mittleren Kleinstadt ist mir so, als sei ich Ausländerin. - Diese blinde Politik wird uns noch teuer zu stehen kommen - dabei denke ich nicht an Geld!


6
 
 anjali 27. Dezember 2021 
 

Integrieren?

Aber,Polen ist fast 1OO % Katholisch und die meisten Einwanderer sind Muslimisch.Das wird schwierig die zu integrieren.


6
 
 Woodstock 27. Dezember 2021 
 

"...die ihren Willen bekunden,

in unser Land zu kommen. ..."

Mir fällt auf, dass auch bei den Papstansprachen und auch sonst kaum mehr Begriffe wie "Flüchtlinge" oder "Asylsuchende", sondern hauptsächlich "Migranten" Verwendung finden.

Mir wird mulmig, ... tut mir Leid!


8
 
 Chris2 27. Dezember 2021 
 

"Im Rahmen der..."

Gilt dieser Freibrief für jede kommende Regierung, also auch für eine, die 2, 20 oder auch 200 Millionen Einwanderungswillige ins Land lassen möchte? So wie in D, wo Merkel lange unter dem Jubel der veröffentlichten Meinung sagte, mit ihr werde es keine Obergrenze geben? Und jeder, der etwas anders zu äußern wagte, ein Dunkeldeutscher, Rasselbandist oder Nasiwissenschon war - auch noch nach der Silvesternacht und den mindestens 4 schweren islamistischen Anschlägen von 2016? Und man sollte sich auch auf so etwas wie die fast 1,1 Tötungsdelikte durch Asylzuwanderer pro Tag einstellen, die wir lt. BKA in Deutschland haben (2016-2020)...


7
 

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