Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  2. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  3. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  4. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  5. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  6. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  7. Arbeitsverbot für Ungeimpfte in Italien - Jetzt wacht sogar Amnesty International auf
  8. Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren
  9. Tirol: 225-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinung von Absam
  10. US-Universität: Die umstrittene George-Floyd-Ikone soll nicht mehr ausgestellt werden
  11. Die Impfpflicht und die größte Spaltung Österreichs seit Jahrzehnten
  12. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  13. Die neue EU-Parlamentspräsidentin Metsola ist prolife!
  14. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser
  15. 2G und die Nötigung durch einen totalitären Staat

Syrien: Pater Mourad plant Neuanfang für vom IS zerstörtes Kloster

6. Jänner 2022 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kloster Mar Elian aus dem 5. Jahrhundert soll wieder aufgebaut werden


Rom/Damaskus (kath.net/KAP) Der syrische Ordenspriester Pater Jacques Mourad will sein von dschihadistischen Milizen zerstörtes Kloster Mar Elian (Heiliger Elias) in Karjatain bei Homs wieder zu einem Ort des Gebets und des Friedens machen. Das hat der 2015 selbst monatelang vom sogenannten "Islamischen Staat" (IS) entführte Geistliche nach Angaben des Portals "Vatican News" (Montag) angekündigt. Die syrisch-katholische Erzeparchie von Homs und Mourads Klostergemeinschaft Deir Mar Musa el-Habashi (Kloster des Heiligen Moses der Abessinier) haben demnach eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Zunächst sollen auf dem Land rund um das Kloster Weinreben und Olivenbäume neu gepflanzt sowie die Umfassungsmauern und Tore wieder aufgebaut werden. Anschließend soll versucht werden, aus Karjatain geflohene Christen durch konkrete Maßnahmen wie die Restaurierung von Häusern zur Rückkehr zu ermutigen. In einem zweiten Schritt soll der Wiederaufbau des Klosters und der Kirche der Gemeinde erfolgen. Auch die Arbeit an den archäologischen Ausgrabungen möchte man wieder aufnehmen.

In den Jahren vor dem Syrienkrieg war das antike Kloster Mar Elian aus dem 5. Jahrhundert der Klostergemeinschaft von Deir Mar Moussa angegliedert worden und hatte eine Zeit der Wiedergeburt erlebt. Die mehrheitlich muslimische Ortsbevölkerung in der Stadt Karjatain an der Strecke zwischen Damaskus und Palmyra stand dem Projekt unter der Leitung von Pater Mourad, dem damaligen Prior, positiv gegenüber. Im Frühjahr 2015 wurde Mourad zusammen mit einem Mitarbeiter von Dschihadisten entführt. Wenige Wochen später übernahmen IS-Milizen die Kontrolle über das Gebiet. Mourad selbst kam im Oktober 2015 frei.

Das Kloster Mar Elian rissen die Dschihadisten nach der Eroberung von Karjatain weitgehend nieder. Auch das Grab von Mar Elian wurde geschändet. Die Reliquien des Heiligen konnten jedoch gesammelt und im April 2016 nach Homs überführt werden.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 KatzeLisa 8. Jänner 2022 
 

eine gute Nachricht

Wie schön, daß Pater Mourad die Initiative ergreift und an den Neubau des Klosters denkt. Hoffentlich finden viele Familien den Mut, in die Heimat zurückzukehren.


0
 
 SalvatoreMio 7. Jänner 2022 
 

Wunderbar ...

Wie schön, dass es immer wieder Menschen der Hoffnung gibt, die aus Ruinen und Asche neu beginnen. Sie ahmen Gott nach! Der Herr segne Pater Mourad und sein Projekt.- Vermutlich ist man beim Spenden bei "Kirche in Not" an der richtigen Adresse?


1
 
 girsberg74 6. Jänner 2022 
 

Spenden-Konto ?


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  2. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  3. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  4. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  5. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  6. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  7. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  8. Die neue EU-Parlamentspräsidentin Metsola ist prolife!
  9. Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren
  10. Manche Menschen wollen die Coronakrise nutzen, um unsere Gesellschaft fundamental umzubauen!
  11. Die Impfpflicht und die größte Spaltung Österreichs seit Jahrzehnten
  12. Emeritierter Feldkircher Bischof Fischer verstorben
  13. Demonstrationen gegen Kardinal Cupich nach Einschränkungen für traditionelle Messe
  14. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser
  15. 2G und die Nötigung durch einen totalitären Staat

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz