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„Tatsächlich eingetreten: Der Synodale Weg stellt sich eindeutig gegen das kirchliche Lehramt“

7. Februar 2022 in Kommentar, 64 Lesermeinungen
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„Wie soll man sich als Katholik verhalten, wenn es tatsächlich zur Kirchenspaltung, zum Schisma kommt?“ Gastkommentar von Kirchenrechtler Gero P. Weishaupt


Aachen-Vatikan (kath.net/pl)

Was viele Katholiken befürchtet haben, ist tatsächlich eingetreten: Der Synodale Weg stellt sich eindeutig gegen das kirchliche Lehramt. Es hat auch etwas Gutes für sich. Denn nun bricht tatsächlich aus, was schon seit Jahrzehnten in der Kirche gärt. Leider ist es wahr: Die Frankfurter „Räubersynode“ hat die Opfer sexuellen Missbrauchs tatsächlich instrumentalisiert, um ihre antikirchliche Agenda durchzusetzen. Denn was hat der Zölibat, was hat die Forderung des Weiheamtes, was künstliche Empfängnisverhütung mit sexuellem Missbrauch zu tun? Statt Neuevangelisierung, wie der Papst sie fordert, will man eine andere Kirche. Kirche soll nicht Sauerteig und Salz der Erde sein, sondern sich ihr anpassen. Nicht Reform in Kontinuität mit der Heiligen Schrift, der Tradition und dem Lehramt, sondern Revolution  war von Anfang an das Ziel des Synodalen Weges. Man ruft dazu auf, die universale Sexuallehre der katholischen Kirche zu verändern und das Weiheamt – inklusive der Priesterweihe – für Frauen zu öffnen, trotz der Unfehlbarkeit und Unveränderlichkeit dieser kirchlichen Lehre.  Daraus folgt wie von selbst die Forderung des Synodalen Weges nach einer Anpassung des Welt-Katechismus. Es wird dazu aufgerufen, in zentralen Fragen der Sexualmoral (z. B. Neubewertung der Homosexualität, künstliche Verhütungsmittel) ungeachtet der menschlichen Wesensnatur und des darauf beruhenden Sittengesetzes und Naturrechtes gegen den Willen des kirchlichen Lehramtes zu handeln. Die Bischöfe werden sogar aufgefordert, auch gegen den Willen des Papstes Anleitungen zur Durchführung von Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare zu erstellen.

Wie soll man sich als Katholik verhalten, wenn es tatsächlich zur Kirchenspaltung, zum Schisma kommt? Sollte Rom die Forderungen des Synodalen Weges ausnahmslos absegnen – was ich mir nicht vorstellen kann –, dann wäre für mich der Zeitpunkt gekommen, ungehorsam zu sein, mich nicht mehr unterzuordnen, und das guten Gewissens, denn die Kirche des Synodalen Weges ist eindeutig nicht mehr die Kirche, wie Christus sie gewollt hat, nicht mehr die Kirche des Apostolischen Glaubensbekenntnisses. Ihre Forderungen beruhen auf einem anderen Kirchenverständnis und auf einem anderen Menschbild, das der Offenbarung und dem gesunden Menschenverstand diametral widerspricht. Eine Anerkennung der die Glaubenslehre und die Sexualmoral betreffenden Forderungen des Synodalen Weges durch den Apostolischen Stuhl würde ein Schisma auf weltkirchlicher Ebene zur Folge haben. Ein formeller Kirchenaustritt wäre dennoch für treue Katholiken nicht notwendig, da nicht sie aus der Kirche Christi ausscheiden, sondern alle jene, die den Forderungen des Synodalen Weges nachgegeben haben.

Sollte der Apostolische Stuhl jedoch die Forderungen des Synodalen Weges, wie zu erwarten ist, zurückweisen, sie aber dennoch von einigen Bischöfen in Deutschland umgesetzt werden, würde dies die Trennung dieser Bischöfe und aller, die ihnen folgen, vom Papst und dem Bischofskollegium bedeuten, dessen Haupt der Papst ist. Die deutsche Teilkirche als Ganze oder einige Bistümer, deren Bischöfe sich dem Papst und dem Lehramt widersetzen, würden sich von der Weltkirche abtrennen. Auch in diesem Fall wäre für die papst- und kirchentreuen Katholiken ein formeller Austritt nicht notwendig, da sie, soweit sie die Einheit mit dem Papst und dem Bischofskollegium wahren, in der wahren Kirche Christi verbleiben. Ausgeschieden aus der Römisch Katholischen Kirche, in der die einzige und wahre Kirche Christi in ihrer ganzen Fülle subsistiert (LG, 8), sind ausschließlich die schismatischen Bischöfe mit den ihnen folgenden Gläubigen. Katholische Gläubige müssten sich, sofern ihre Diözesanbischof sich durch die Umsetzung der kirchenspaltenden Forderungen der Frankfurter „Räubersynode“ in ihren Bistümern vom Papst und dem Bischofskollegium getrennt haben, einem Bischof anschließen, der dem Papst treu geblieben ist und in der Einheit mit der Weltkirche in ihrer synchronen wie diachronen Dimension steht.

Dr. Gero P. Weishaupt (siehe Link) ist Priester und promovierter Kirchenrechtler. Er war 2008-2013 Offizial des Bistums ´s-Hertogenbosch (Niederlande), seit 2012 ist er Richter des Interdiözesanen Strafgerichtes der niederländischen Kirchenprovinz, seit 1997 ist er hauptamtlicher Diözesanrichter am Bischöflichen Offizialat in Roermond (NL) und seit 2013 am Erzbischöflichen Offizialat des Erzbistums Köln, seit 2006 doziert er Kirchenrecht im diözesanen Priesterseminar des Bistums Roermond, außerdem ist er seit 2015 Gastdozent für Kirchenrecht und Latein an der Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien. Er hat mehrere Bücher sowie kanonistische Fachartikel veröffentlicht und führt eine eigene Homepage, siehe Link.

 


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Lesermeinungen

 lamwool 12. Februar 2022 
 

Wandel war früher schon möglich

Ich möchte mal eine grundsätzliche Anmerkung machen.
Es scheint heute so, dass jede Andeutung von Überlegungen zu Anpassungen der Kirchenregeln von Beginn an als Werke des Teufels oder was auch immer bezeichnet wird. Dabei wurde doch in mehreren Konzilen auch solche beschlossen und die gelten heute als sankrosankt. Ich wage zu behaupten, dass die Kirchenväter von damals sich nicht als unfehlbar oder Rebellen fühlten, als sie neue Beschlüsse fassten. Was sagte Jesus: ist das Gesetz für die Pharisäer da oder für die Menschen... Ohne den Grundsatz der Bibel (!!) zu missachten, finde ich schon, man sollte die Menschen mit ihren heutigen Nöten mehr begleiten, statt zu verteufeln.


1
 
 golden 9. Februar 2022 
 

Kauft die Zeit aus, es ist böse Zeit Epheser 5,17

Nutzen wir die Zeit, zu beten, dass der HERR uns erlösen möge ! Glaubensabfall scheint trendy zu sein !!!


0
 
 Monika32 9. Februar 2022 
 

Es wird so weit kommen, dass ...

der Vatikan das sog. "Reichskonkordat" zeitnah aufkündigen muss, um den zerstörerischen Leuten zu zeigen, dass es nicht ums Geld sondern den Glauben und die Wahrheit geht.


0
 
 Monika32 9. Februar 2022 
 

Nun ja,

mit einer Petition zum Dt. Bundestag konnte und kann man sicher nicht bewirken, dass die seit Jahrhunderten gut an die beiden christlichen Großkirchen fliessenden Staatsgelder auch dann erhalten bleiben, wenn man auch nur eine diese Großkirchen auf nationaler Ebene "erledigt". Also muss(te) man diese Kirchenoberen (teilweise lieben die es auch so) mit einbinden, um dann die Zerstrittenheit zu publizieren. Wie bei der seit längerer Zeit nicht mehr am Schuldfaktor fest gemachten zivilen Scheidung möchte man so das Geld sicher behalten, aber auf das Papstamt verzichten.


0
 
 SalvatoreMio 8. Februar 2022 
 

Wie genau nimmt Gott es mit unserem Gehorsam?

@mimamo: es ist ja kein Kadavergehorsam. Mit dem Gehorsam beweisen wir unsere Liebe; erkennen an, dass er die Weisheit ist; begreifen wir ihn an als unseren Herrn und Halt. Er ist nicht auf Bestätigung angewiesen, zweifellos aber wir!


3
 
 Zeitzeuge 8. Februar 2022 
 

Die verbindliche katholische Glaubens- und Sittenlehre ist unwandelbar,

wer z.B. die Pseudo-"Ehe für alle" akzeptiert

oder "Humanae vitae" ablehnt, hat am kath. Glauben

Schiffbruch erlitten.

Das sind nicht "nur" schwere Verstöße gegen die

kath. Morallehre sondern diese richten sich

unmittelbar gegen die Schöpfungsordnung GOTTES!


5
 
 mimamo 8. Februar 2022 
 

Beschämend

für die Menschen dieses Synodalen Weges ist, wenn manche Freikirchen, manche Brüdergemeinden und manche evangelisch-lutherische Gemeinden Gottes Wort wirklich ernst nehmen und Seinen Willen tun wollen.

Aber überall gibt es diese Diskussionen.
Es trennt sich die Spreu vom Weizen ... und es wird schlimme Konsequenzen haben für uns alle.
Man kann eben nicht zwei Herren dienen: Gott und dem Mammon.

Titel des verlinkten Hinweis´:
Wie genau nimmt es Gott mit unserem Gehorsam?
Werner Gitt.

www.gemeindenetzwerk.de/?p=18665


1
 
 Maurizio 7. Februar 2022 
 

@lumenorbis - Entgegen Ihrer Meinung tut es einem traditionellen Paar sehr, sehr weh!

Warum? Diese Einstellung sorgt dafür, dass ein großer Teil der Katholiken in Deutschland dabei ist, die Lehre der weltweiten Kirche zu verlassen.
Wie man in der Weltkirche darüber denkt, bringt der junge kanadische Priesters Mark Goring auf den Punkt. Er nennt das was hier geschieht: 'down watering'

youtu.be/yAUShwzV9zE


5
 
 in dubio 7. Februar 2022 
 

@lumenorbis

Ich bin ganz Ihrer Meinung: jede Zeit hat ihren Zeitgeist. Auch wenn der Weltuntergang herbeigeredet wird, Christus ist der Herr über seine Kirche. Da beißt die Maus - auch nicht die Ehe für alle - keinen Faden ab!


0
 
 Smaragdos 7. Februar 2022 
 

Wollt auch ihr gehen?

Ich höre, wie Jesus die Synodalen fragt: "Wollt auch ihr gehen?" (Joh 6, 67). Leider nichts Neues unter der Sonne...


0
 
 KatzeLisa 7. Februar 2022 
 

@Gewitterwolke

Die Baukosten für das Limburger Bischofshaus waren ein Vorwand, um einen frommen Bischof loszuwerden. Bischof Bätzing ist nicht eingezogen, er lebt in einem Einfamilienhaus. Das Bischofshaus wurde zum Museum umfunktioniert.
Übrigens soll Kardinal Marx in München auch nicht besonders sparsam agieren.


2
 
 Vox coelestis 7. Februar 2022 
 

Zwei Welten

In unserer Tageszeitung stand heute, der Apostolische Nuntius sprach mit seinen frömmelnden Formulierungen zu den Delegierten mit Regenbogenmasken des Synodalen Weges. Es waren zwei Welten, die hier aufeinandertrafen.

Genau - es sind zwei völlig verschiedene Welten entstanden, die sich nicht mehr miteinander versöhnen lassen.
Rom hätte hier schon längst die Reißleine ziehen und sich klar positionieren müssen.
Ich bin mir sicher Papst Benedikt hätte es getan.
Auch deshalb wird jetzt die ganze aufgestaute Wut und die Enttäuschungen aus der Vergangenheit an ihm ausgelassen mit unsäglicher Schmach und Kritik ohne Ende.
Aber auch Papst Franziskus wird um ein klares Statement früher oder später nicht umhinkommen, und auch er wird den massiven Gegenwind zu spüren bekommen von Gläubigen und Delegierten, denen nichts mehr heilig ist und die ohne Befugnis eine neue Kirche, bzw. eher einen neuen Turm von Babel errichten wollen.


6
 
 153fische 7. Februar 2022 
 

Vorschlag

Jeder von uns schreibt die Bischöfe an und äußert den eigenen Unmut über diese Tatsachen.
Zusätzlich schreibt man der Glaubenskongregation und dem Nuntius!
Reden bringt nichts mehr!

M. aus Bistum Limburg


5
 
 St. Hildegard 7. Februar 2022 
 

@lumenorbis

"Ehe für alle tut keinem traditionellen Paar weh ..."

Diesen Satz hört man neuerdings immer wieder - und ehrlich gesagt, ich finde ihn dermaßen ärgerlich bzw. unerträglich, dass ich darauf reagieren muss!

Ich antworte Ihnen mit den Worten, die Peter Hahne einmal (in einem anderen Zusammenhang) benutzt hat:

"Wenn alles gleich gültig ist, dann ist bald alles gleichgültig."

Mehr gibt's dazu nicht zu sagen.


7
 
 Bernhardiner 7. Februar 2022 
 

Kirchensteuer - Mitgliedsbeitrag

Vielleicht löst sich das Problem der mit Steuergeld zugesch .... en Kirchen schneller, als man zu hoffen wagt: Doch nicht in alle Ewigkeit? Ich stehe dieser Bundesregierung maximal distanziert gegenüber, um es neutral auszudrücken, aber wenn sie in dieser Legislatur es fertigbringt, speziell der deutsch-katholischen Kirche den Geldstöpsel zu ziehen, dann sage ich: Hut ab!

www.t-online.de/finanzen/geld-vorsorge/steuern/id_91521614/staatsleistungen-kirchen-erhielten-2021-deutlich-mehr-geld.html


1
 
 Mehlwurm 7. Februar 2022 

Ein Vorschlag

(Stammt nicht von mir)
Deutsche Kardinäle, Bischöfe, Priester ab einem Körpergewicht von 150kg MÜSSEN bis zum 15.03.2022 heiraten, damit sie jemand auf Diät setzt. Gesundheit ist das höchste Gut!
Das Körpergewicht wird bis dahin täglich vor Antritt der Arbeit unter Aufsicht festgestellt.


4
 
 si enim fallor, sum 7. Februar 2022 
 

@ lumenorbis - Sie sollten die Bibel anstatt Hegel lesen

Haben Sie auch was von Häresien oder Dekadenz gehört?

Matthäus 7, 15
"Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch in Schafskleidern, im Inneren aber sind sie reißende Wölfe."


5
 
 SalvatoreMio 7. Februar 2022 
 

Man bastelt sich Wohlgefälliges zusammen und nennt es "Christlich"

@lumenorbis: unser Leben ist ein Pilgerweg, kein Spaziergang durch den Garten Eden, wo man das gerade Gefällige mitnimmt. Es kommt nicht darauf an,ob "etwas weh tut oder nicht. Wir weichen von Gottes Wegen ab, wenn wir Ehen klassifizieren in "traditionell" oder sonstwas. Es gibt lt. Hl. Schrift und kirchl. Überlieferung nur die Ehe zwischen Mann und Frau. Katholiken sehen sie als Sakrament, als gelebtes Zeichen von Christi Gegenwart. Und er, der Herr, kommt nicht aus der Mode. Oder vielleicht doch?


6
 
 SalvatoreMio 7. Februar 2022 
 

Christus ssgt: "Ich brauch' DICH!"

@Woodstock @ Smaragdos: ich teile Ihre Denkweise! Ich bleibe! Man muss sich durchlavieren. Bin ich weg, lasse ich die anderen Treuen im Stich und habe auch jede Möglichkeit verloren, den Mund aufzumachen, wenn die Eucharistiefeier noch mehr entartet. Es gibt auch Priester, die seelischen Halt durch Gemeindeglieder benötigen! - Eine Bekannte haderte mit der Kirche und der hl. Messe und betete: "Ach, Jesus, ich brauch das alles eigentlich nicht mehr!" Da hörte sie eine feine Stimme antworten: "Aber ich brauche DICH!" (ein kürzlicher Bericht)


5
 
 Smaragdos 7. Februar 2022 
 

Non serviam

Das unausgesprochene Motto des Synodalen Wege ist ganz offensichtlich "Non serviam" (Ich will nicht dienen!), welches auf den ersten abgefallenen Engel, den Erzapostaten selbst, zurückgeht...

Der einzige Vorteil dieses SW ist, dass man nun genau weiss, wer alles in Deutschland vom Glauben abgefallen ist. Man muss nur schauen, wer für die häretischen Änderungen gestimmt hat. Nein, nicht die Würfel sind gefallen, sondern die Masken!


7
 
 MariaMutterDerKirche 7. Februar 2022 
 

@mimamo: Rottenburg-Stuttgart

Telefonanrufe bei allen Stellen des Ordinariats, bei allen Domkapitularen,
Mails an alle Mailadressen:
wir haben vergangenes Jahr gute Erfahrungen gemacht, als sich abzeichnete, daß Ostern wegen Corona wieder keine Heiligen Messen stattfinden sollten.
Auf gehts...


5
 
 Wolfgang13121924 7. Februar 2022 
 

Mir fehlen die Worte

Nur eines wirkt:

Streicht diesen Leuten ihr Gehalt und spendet es.
Es ist unertrräglich für mich als wertkonservativer Katholik solche Leute mitfinazieren zu müssen


7
 
 Hope F. 7. Februar 2022 
 

Der synodale Weg spaltet

die Katholiken. Das Problem ist, echt katholische Priester zu finden. Bei uns (im Bistum Limburg) wird schon ein Segnungs-Gottesdienst für Verliebte unter 2G-Regelung gefeiert!
Es wäre wichtig, die Stimme zu erheben gegen die Beschlüsse. Greta Thunberg hat vorgemacht, daß es funktionieren kann.


3
 
 lumenorbis 7. Februar 2022 
 

Textauslegung erfolgt immer mit dem zeitgeist

Und Zeitgeist ist nichts Negatives, sondern fasst zusammen, was techn Fortschritt an Wandel für Kultur, Weltbild sowie Moral und Ethik bringt. Da kann auch kein Katechismus fordern, ewig Gültigkeit zu besitzen. Ehe für alle tut keinem traditionellen Paar weh, ein verheirateter Priester ist so glaubwürdig wie man diese einem Zölibaten zugestehen muss.


2
 
 Chris2 7. Februar 2022 
 

Kirchen(d)steuer

@Joachim Heimerl Zum einen hängt das Seelenheil des Einzelnen sowieso nicht am einem Abgabenvertrag der Kirche mit einem Staat, sondern am persönlichen Glauben und den persönlichen guten Werken. Absurd wird es, wenn jemand seine Abgaben direkt entrichtet und sogar noch mehr zahlt, als bisher. Und: Sollte der Vatikan einzelne Bischöfe für abgesetzt erklären, diese aber weiterhin auf den Geldern sitzen, müsste uns Rom sowieso ganz offiziell davon entpflichten, die Kirchensteuer weiter zu errichten.
Noch ein Hinweis: Der Klingelbeutel landet immer beim Bistum, sofern nicht für einen speziellen Zweck gesammelt wird. Auch z.B. bei der Petrusbruderschaft. Das sollte man wissen. Also im Zweifel direkt an die jeweilige gemeinschaft spenden. Pius dagegen muss nichts abgeben, bekommt aber auch keine Kirchensteuermittel.


3
 
 lesa 7. Februar 2022 

Der letzte Kommentar war für den Artikel "Die Marke Benedikts" von David Bohl gedacht. Aber er betrifft ja auch den synodalen Irrweg.


1
 
 lesa 7. Februar 2022 

Nur die Wahrheit ist heilsam

Danke für den Artikel! Auf den Punkt gebracht:

"Eine „Pandemie des Missbrauchs“, die sich nicht nur in der Kirche Anm.:0,3 Prom.), sondern auch in Schulen, Sportvereinen und den eigenen Familien Bahn gebrochen hat, ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Suggerieren zu wollen, die Folgen einer „entfesselten Sexualität“ (Christa Meves) beträfe hauptsächlich geweihte Kleriker oder sei sogar die logische Konsequenz aus der katholischen Sexualmoral ist unredlich ... Wer dagegen wirklich gegen Missbrauch kämpfen will ... unerlässlich, die Dogmen der Hypersexualisierung zu hinterfragen."


3
 
 Woodstock 7. Februar 2022 
 

Aus der Kirche austreten

kommt für mich nicht in Frage. In meinen persönlichen Daten steht überall da, wo es erfasst wird, "rk", d.h. "RÖMISCH katholisch". Daran soll sich nichts ändern. Ich kann nicht verhindern, dass die Kirchensteuer von meinem Lohn abgezogen wird, ebensowenig, wie ich verhindern kann, dass ich Steuern an einen Staat zahle, der sich für die Abtreibung stark macht, seine Bevölkerung spaltet, Rüstungsgüter exportiert und vieles mehr.
Ich suche mir gezielt Pfarreien und Gottesdienste, die noch "katholisch" sind.
Wir müssen zusammenhalten und unser Gebet für die Priester und die Kirche verstärken.


4
 
 Smaragdos 7. Februar 2022 
 

Apocalypse now

Hätte echt nie gedacht, dass noch zeit meines Lebens unter meinen Augen ein neues Schisma in der Kirche entstehen würde. Nun sind wir soweit. Die deutschen Bischöfe machen es möglich. Ein Alptraum. Glauben unsere Bischöfe eigentlich noch an das Endgericht?

Andererseits ist meine Seele im Frieden: wenn alle die Kirche Christi verlassen - ich bleibe katholisch! "Herr, zu wem sollten wir gehen? DU hast Worte ewigen Lebens!"


9
 
 Suso 7. Februar 2022 
 

Keine Kirchensteuer

Ich werde ganz bestimmt nicht mit meiner KirchenSteuer "Segensfeiern für Paare, die nicht heiraten können" oder "Diakoninnen" unterstützen! Da trete ich lieber aus dieser Kirchensteuer-Gemeinschaft aus und bleibe im Herzen ein treuer Sohn der katholischen Kirche. Häretische Bischöfe können keine gültigen "Exkommunikationen" verhängen!


6
 
 lesa 7. Februar 2022 

Warum die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigen können

@mimamo: Die Kirche ist der Leib Christi. Schon, dass Sie konvertiert sind. Lassen Sie IHN jetzt nicht im Stich! "Wollt auch ihr weggehen?" (Joh 6)
Danke, dass Sie schriftlich Einspruch erheben. Ja, das hätte eine Wirkung, wenn viele das machen würden! Aber auch wenn dies nicht der Fall ist: keine Mühe ist umsonst! Auch nicht das Leiden an dieser neuen Spaltung. Denn in der Eucharistie wird auch dies umgewandelt und führt langsam eine Neugeburt herbei. Ein Vorgang, den wir nicht gleich sehen, weil Gottes Saat im Stilen wächst. Aber genau aufgrund dessen, was wir in der Eucharistie feiern: Gegenwärtigsetzung von Christi "Kreuz und Auferstehung" werden die "Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigen" (vgl Mt.16, 18)Jene, aber, die anderen den Glauben nehmen, steht jener Ort bevor, von dem Jesus sagt, dass dort "der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt" (vgl Mk 9, 48)


7
 
 ottokar 7. Februar 2022 
 

Das Verhalten der Betreiber des Synodale Weges ist mehr als autoritär!

Zwar behaupten das ZdK mit der Mehrzahl der Bischöfe uns einfache Katholiken vertreten zu wollen, aber niemals wurden sie von uns auf jene demokratische Weise gewählt,wie sie sie nun für sich selbst im Namen unserer Kirche einfordern.Es kommt einer zwanghaften Vergewaltigung von uns Gläubigen gleich, ungefragt, auf höchst undemokratischem Wege sollen uns Veränderungen aufgezwungen werden, die dem widerlichen Zeit(un)geist entsprechen.Für mich ist das Diktatur par excellence.Aber der Trost besteht darin, dass wir den diktatorischen Beschlüssen der Synode heute und für immer nicht folgen müssen, denn wir sind freie, gläubige Katholiken , die an das Wort Gottes gebunden sind. die Pflicht haben unseren Glauben zu verteidigen.Und Gero P. Weishaupt zeigt uns die richtige Richtung an.Bezüglich der Mitfinanzierung der Folgen des synodalen Weges werden findige katholische Juristen für uns sicher einen guten Weg finden.


10
 
 ruppo17 7. Februar 2022 

Frankfurter Räubersynode

Ein glasklarer Text, was braucht es da weiterer Worte? Ein herzliches Vergelt's Gott an Dr. Weishaupt!


7
 
 Robensl 7. Februar 2022 
 

Kirchenaustritt

Ja, nicht die Gläubigen müssten austreten. Aber wie schon angesprochen finanziert man mit der Kirchensteuer den Abfall mit.
Entweder, Gläubige schliessen sich zusammen und übergeben die Kirchensteuer treuhänderisch einem Anwalt. Oder man tritt schlicht formal aus, womit ich im Kern kein Problem habe, weil ich weiss, dass ich real in der Kirche bleibe. Problematisch ist es halt für offizielle Sachen wie Hochzeit, Patenamt etc.


8
 
 Thomasus 7. Februar 2022 
 

Bischöfe

Da 2 Drittel der Bischöfe gegen das Kehramt der Kirche abgestimmt haben ,wäre es interessant wer die Romtreuen Bischöfe wären. Sie zu unterstützen wäre sicher nicht verkehrt.


7
 
 Rolando 7. Februar 2022 
 

Man muß jetzt aufpassen

Solange ein gültig geweihter Bischof oder Priester das Hl. Meßopfer feiert, sowie im Beichtstuhl sitzt, ist noch nichts verloren. Auch der sündige Priester feiert gültig das Hl. Meßopfer, da ja der Herr die Wandlung bewirkt und die Lossprechung erteilt. Schlimm wird’s, wenn mal eine Frau zelebrieren sollte, oder wenn in Pfarreien beides ist, der gültig geweihte Priester sowie z. B. eine Frauen-Pseuo-Zelebration, wenn die Hostien im Tabernakel dadurch vermischt werden, Gewandelte und Ungewandelte. Beichte wird die Frau nicht sitzen müssen, da von den sog. Fortschrittlichen, Reformierten, besser Abgespaltenen eh niemand beichtet.
Zu den Denominationen von @Ulrich Motte, die sind alle das Gleiche wie die Abgespaltenen des synodalen Weges, die dann, wenn die gültig Geweihten weg sind, keine Wandlung mehr haben, es ist so wie vor 500 Jahren, eine Spaltung, keine Reformation. Kurios ist, das die Einigungsversuche immer Spaltung produzieren, es sollte mal MIT dem Herrn versucht werden.


5
 
 Zeitzeuge 7. Februar 2022 
 

Erschütternd ist, daß bei den Schlußabstimmungen auch eine "2/3-Mehrheit"

der beteiligten Bischöfe zustande kam, allerdings

fehlten aus bekanntem Grund Kardinal Woelki und

Weihbischof Schwaderlapp.

Fragen an die Kirchenrechtler:

Führen die häretischen Beschlüsse für deren
Befürworter nicht zur ipso facto Exkommunikation
gem. c. 1364 § 1 CIC?

Die Ex. als Tatstrafe muß vom Vatikan nach
einem entsprechenden Verfahren in eine Ex.
als Beugestrafe verhangen werden, ob
die Verantwortlichen im Vatikan tätig werden?

Früher (CIC/1917, gültig bis 1982!) unterschied
man zwischen exkommunicati vitandi und tolerati.

Könnte ein Priester überhaupt noch einen exkommu-
nizierten Bischof im Canon Missae erwähnen?

Fragen über Fragen, beten wir auch darum, daß
bei den tendenziös schismatischen und häretischen
Bischöfen die gläubige Vernunft siegen wird und
der ganze Spuk ein objektiv gutes Ende findet.

Ohne energisches, strafbewehrtes Eingreifen aus
ROM ist jedoch ein solches gutes Ende nicht
vorstellbar!

Allein den Betern kann es noch gelingen!


9
 
 serafina 7. Februar 2022 
 

Und wieder einmal geht von Deutschland nichts Gutes aus

Beim ersten Mal die Spaltung durch Luther
Dann Kardinal Döpfner mit der Einführung der Handkommunion
Und jetzt die Pläne der Frankfurter "Räubersynode"

"Herr rette uns, wir gehen zu Grunde"


8
 
 girsberg74 7. Februar 2022 
 

Zum tieferen Verständnis die Empfehlung:

„Darum geht es beim Synodalen Weg wirklich!“

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Heiligenkreuz,
auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=5zMk30fSup4


4
 
 Gewitterwolke 7. Februar 2022 
 

Was mir gerade so durch den Kopf geht: Bischof Tebartz van Elst wurde "fertiggemacht" weil er damals in Limburg so feudal bauen ließ. Wohnt heute Bischof Bätzing in diesem Luxus oder lebt er konsequenterweise in einem Armenhaus und überlässt die feine Herberge den Armen?


4
 
 Herbstlicht 7. Februar 2022 
 

Mir kommt das alles ziemlich arrogant und überheblich vor.

Was maßen sich diese Bischöfe eigentlich an?
Ist die katholische ihr Eigentum, über das sie selbstgefällig und eigenmächtig verfügen können?
Welche Rolle spielt in ihrem Denken überhaupt noch Jesus Christus?
Ist ER Gottes Sohn oder war er einfach nur ein guter, vom Glauben beseelter Mensch?

Neben großer Traurigkeit angesichts der voraussehenden Entwicklung empfinde ich zusehends aber auch Zorn.
Wie dankbar bin ich, dass ich neben meiner Ortskirche auch einen Zufluchtsort in der nahen Stadt gefunden habe, in der die katholische Lehre noch etwas gilt.
Danke FSSPX!


9
 
 Johannpeter 7. Februar 2022 
 

250 katholische Analphabeten wollen die Weltkirche präjudizieren!

Die Kirche des Synodalen Weges ist eindeutig nicht mehr die Kirche, wie Christus sie gewollt hat, nicht mehr die Kirche des Apostolischen Glaubensbekenntnisses. Ihre Forderungen beruhen auf einem anderen Kirchenverständnis und auf einem anderen Menschbild, das der Offenbarung und dem gesunden Menschenverstand diametral widerspricht. Hierzu erwarte ich eine klare, eindeutige, kraftvolle Absage von Papst Franziskus.Es wird höchste Zeit, dass der unqualifizierte deutsche,synodale Spuk endgültig begraben wird. Am Beginn einer jeden soliden Synode, muss eine Neuevangelisierung der katholischen Weltkirche, unter Führung des Lehramtes stehen.


7
 
 Karlmaria 7. Februar 2022 

Als ehemaliger Protestant

Da sehe ich da viel weniger schwarz. Denn als Protestant war ich es ja gewohnt dass ich immer sehen musste ob das was da so läuft die Wahrheit ist. Dagegen ist in der Kirche noch vieles in Bestem Zustand. Im großen und Ganzen kann man sich doch darauf verlassen dass man nicht in die Irre geführt wird. Da ich weder Homosexuell bin noch wiederverheiratet kommen mir diese Themen irgendwie so vor wie ich gar keine Worte dafür finde. Irgendwie geht es mich ja schon an. Denn wir sind der eine Leib Jesu Christi. Andererseits mische ich mich auch nicht gerne in die Angelegenheiten anderer Leute ein. Aber es stimmt schon. Wir sind der Leib Christi. Sich einen passenden Bischof zu suchen ändert daran auch nichts dass alle zum Leib Christi gehören auch die wo dem Leib ziemlich viele Schmerzen machen. Meine persönliche Antwort auf all das ist mehr und mehr in die Buße und Sühne zu gehen. Anders geht es vielleicht gar nicht. Jeder hat auch genug eigene Sünden. Da hat jeder genug zu tun!


2
 
 Vox coelestis 7. Februar 2022 
 

Mobilität

Liebes @Herbstlicht:

Das ist in der Tat ein großes Problem.
Aber wenn sich im Umkreis von 5 - 10 Kilometern ein guter Priester finden ließe und aus dieser Gemeinde sich jemand aus christlicher Nächstenliebe bereit erklärt Personen zum dortigen Gottesdienst mitzunehmen könnte es funktionieren.

Ansonsten bleibt tatsächlich nur Gottesdienste teilweise im Fernsehen mitzufeiern, die geistige Kommunion zu empfangen und die sakramentale Kommunion dann in gewissen Abständen, oder dass ein Priester sich bereit erklärt sie zu Hause zu spenden.


5
 
 Joachim Heimerl 7. Februar 2022 
 

@Bernhardiner

Sie haben mit dieser österreichischen Lösung des "Kirchenbeitrags" natürlich völlig recht und das wäre auch die bessere. Nur werden die deutschen Bischöfe freiwillig nie auf das deutsche Kirchensteuersystem verzichten - und auf sprudelnde Einnahmen, die ihren Abfall von der Kirche sehr bequem machen: Man hat Geld uns kann es sich leisten am Papst und an der Weltkirche vorbei zu sagen, was "Katholisch" sein soll. Im Grunde ist eine Perversität im Wortsinne.


7
 
 winthir 7. Februar 2022 

danke, Ulrich Motte,

für die ausführliche und präzise Ergänzung!


0
 
 Herbstlicht 7. Februar 2022 
 

Was ist Teilen der Kirche die Lehre Christi noch wert?

Alles soll verändert werden in der heutigen Welt!
Natürlich nach den Vorstellungen einer Elite, z.B.: Great Reaset, Genderismus, ungehinderte Einwanderung, jegliche sexuelle Freiheit, Verminderung der Bedeutung der christlichen Religion u.a.m.

Und nun machen sich auch Teile der katholischen Kirche daran, diese zu verändern, selbstverständlich auch nach ihren Vorstellungen.
Seltsam, beides läuft zeitlich ziemlich parallel ab.

Gibt man den Bürgern das Gefühl, auf bestimmten Gebieten (z.B. sexuell) ganz frei und unbekümmert leben zu können, so stellt man sie damit zufrieden.

In anderen Bereichen jedoch, z.B. der beabsichtigten Impf-Pflicht, da kennt man kein Pardon.
Da gibts keine Freiheit der eigenen Entscheidung, da ist Gehorsam angesagt.


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 Ulrich Motte 7. Februar 2022 
 

Winthir

Im Protestantismus gibt es in Ergänzung zur Umpfarrung ja auch Freikirchen, etwa die konservativere Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, die konservative Evangelisch-Lutherische Freikirche, die (mehr oder weniger freikirchlichen, öfter ganz und gar freikirchlichen) konservativen Evangelisch-Lutherischen Brüdergemeinden, die reformiert-konservative Evangelisch-Presbyterianische Kirche in Deutschland, konservative Reformierte Baptistengemeinden, die reformiert-konservative Gospelgemeinde Muenchen und ihre Schwestergemeinden, sowie Tausende von pietistisch-konservativen Gemeinden, etwa in der Konferenz für Gemeindegründung und oft unter den Gemeinden in der Bruederwegung.de. Unter aktiven Protestanten wird die EKD zur Minderheit.


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 Mehlwurm 7. Februar 2022 

Sich einem anderen Bischof anschließen

geht doch praktisch nicht.
Wir bräuchten wenigstens Einfluss darauf, wer unsere Kirchensteuer bekommt. Also dem Heimatbistum Geld entziehen, wenn es dort nicht mehr erkennbar katholisch zugeht, ein anderes Bistum finanziell unterstützen.
Das ist aber Phantasie.
Und vor Ort nützt es auch nichts. Wenn man in der Region solche Verhältnisse vorfindet, hat man Pech. In Ballungsräumen findet man sicher noch eine Gemeinde, auf dem Land in der Diaspora- muss man zusehen, wie man zurechtkommt.


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 winthir 7. Februar 2022 

In Kürze:

1. Die Kirchensteuer wird bleiben. Grund: Der Staat hat viele soziale Aufgaben, für die er eigentlich zuständig wäre, ab den fünfziger Jahren gerne an die Kirchen "delegiert", braucht also in diesem Punkt die Kirchen.

2. Ein "Umpfarren" (d.h. ich suche mir die Pfarrei meiner Wahl aus) ist in der röm.-kath. Kirche nicht möglich. Da müßte man wirklich richtig umziehen.

Anders im Protestantismus: Da kann ich mir die Pfarrei meiner Wahl heraussuchen (die dann auch die Kirchensteuer, bzw. den Pfarrei-Anteil derselben) bekommt.


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 Bernhardiner 7. Februar 2022 
 

Kirchensteuer

@Joachim Heimerl

Die Kirchensteuer muss man gar nicht abschaffen. Sie muss nur umbenannt werden in "Mitgliedsbeitrag", und für die Einziehung dieser Mitgliedsbeiträge ist dann der örtliche Bischof und nicht mehr das staatliche Finanzamt zuständig. Weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise: es werden Arbeitsplätze im Bistum geschaffen für die Bearbeitung des Beitrags-Einzugs. ;-)


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 Ginsterbusch 7. Februar 2022 

Und während am Freitag in Frankfurt das Schisma besprochen wird,

konnte während einer Hl. Messe im Dom zu Fulda der Tabernakel geplündert werden.
Was für eine Symbolik!


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 bircha 7. Februar 2022 
 

Das haben sich auch viele nach dem 1. Vatikanischen Konzil gefragt. Manche haben die Altkatholiken gebildet.


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 mimamo 7. Februar 2022 
 

An den Kirchengemeinderat schreiben und die Bistümer

Hätte ich warten sollen mit einem Wiedereintritt? Ich bin zutiefst schockiert über all das, was geschieht. Hier in meiner Heimatstadt - und ich finde das so hinterhältig - werden viele online Seiten der katholischen Kirchen so gestaltet, als wären alle! Gläubigen einverstanden mit diesem Irrweg. "Mein" Pfarrer steht wohl zwar auch dahinter, hat mir aber geraten, direkt an den Kirchengemeinderat zu schreiben, das habe ich getan. Und das gleich gestern aiuch noch an die Diözese Rottenburg-Stuttgart geschickt. Vielleicht müssen wir, die wir nicht diesen Irrweg haben wollen, die mit Schreiben überschütten ... damit sie erkennen, dass sie vielleicht gar nicht so viele sind, wie sie meinen ... ?


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 Herbstlicht 7. Februar 2022 
 

@Vox soelestis

Sie schreiben:
"Es wird nach wie vor viele treue Priester geben, um die werden sich die Gläubigen dann versammeln..."

Bedenken Sie bitte:
Nicht jeder Katholik hat die Möglichkeit, sich ins Auto zu schwingen und evtl. kilometerweit zu fahren, sei es aus Alters- oder Krankheitsgründen.
Und wenn in der heimischen Pfarrei alle hinter dem modernistisch angepassten Priester stehen und es also kaum Aussicht gibt, dass Fahrgemeinschaften gebildet werden könnten, um auszuweichen?

Ich möchte nicht schwarzmalen, aber die Dinge sind nicht immer so, wie wir sie gerne hätten.
Wir müssen uns an der Realität orientieren.


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 Mehlwurm 7. Februar 2022 

Ihr seid das Salz der Erde

Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Mt5,13

Die katholische Kirche war für mich eine stabile, verlässliche Größe. Glaube, Lehre und Moral waren ein Kontrast zur Gesellschaft. Das hatte ich sehr geschätzt.

Irgenwann ist das gekippt. Nun gleicht sie sich immer mehr der Welt an. Und macht sich überflüssig.

Meine Mutter stellte vor einigen Jahren fest, es ist, als ob wir uns in einem Karussell befinden, das dreht sich schneller und schneller und man kann nicht mehr aussteigen. Sie hatte recht. Die Kirche dürfte nicht Teil dieses Wahnsinns sein.


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 ThomasMoore 7. Februar 2022 

Formeller Astritt nicht notwendig?

Ja, aus kirchenrechtlicher Sicht. Aber was ist, wenn ich die Finanzierung des Schismas durch die Kirchensteuer nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann? Daraus kann ich mich doch nur mittels formellem Austritt befreien.
Da in der Kirche das Territoralprinzip herrscht, kann ich oder auch meine Pfarrgemeinde nicht einem Bischof aussuchen, der meinen Vorstellungen entspricht. Wenn mein Ortsbischof schismatisch sein sollte und der Papst ihn nicht abberuft, habe ich sehr schlechte Karten..


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 Herbstlicht 7. Februar 2022 
 

Spaltung droht!

An deren Entrichten der Kirchensteuer allerdings wird gerne festgehalten.

Die modernistisch eingestellten Bischöfe sind gewillt, die katholische Kirche nach ihren Vorstellungen umzubauen. Sie sind sich dabei des Beifalls der Synodal-Laien, der überwiegend weltlich eingestellten Katholiken, der Öffentlichkeit sowie der Medien sicher.

Wie es treugläubigen Katholiken bei alldem geht, scheint ihnen egal zu sein, deren Gefühle sehen sie als vernachlässigbar an.
Die Modernisten können mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass wirklich gläubige Katholiken trotzdem nicht die Kirche verlassen werden, weil sie ihnen alles bedeutet.

Wenn der Priester und Kirchenrechtler Dr. G.Weishaupt also empfielt, dennoch in der Kirche zu bleiben, so kann ich das verstehen.
Aber:
Falls in meiner Heimatpfarrei all´ das umgesetzt werden sollte, was die Synodalen wollen, wie könnte ich mich dann noch heimisch und als Kind der Kirche fühlen?


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 nazareth 7. Februar 2022 
 

Selbst wenn der Hl. Vater die Forderungen zurückweisen werden sie dich gegenseitig weiter bestärken im Vorangehen und Festhalten am Irrtum. Was soll das anderes sein als ein Schirm? Schon wieder in Deutschland. Es ist unglaublich. Wieso merkt man nicht,dass Jesu Wort immer lautet: passt euch nicht eurer Umgebung an,sondern seid Sauerteig in der Welt.


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 edith7 7. Februar 2022 
 

"Einheit mit der Weltkirche"

Dr. Weishaupt schreibt:
"Katholische Gläubige müssten sich, sofern ihre Diözesanbischöfe sich durch die Umsetzung der kirchenspaltenden Forderungen der Frankfurter 'Räubersynode' in ihren Bistümern vom Papst und dem Bischofskollegium getrennt haben, einem Bischof anschließen, der dem Papst treu geblieben ist und in der Einheit mit der Weltkirche in ihrer synchronen wie diachronen Dimension steht."
Ist es für Katholiken nicht jetzt schon möglich, sich einem erkennbar romtreuen Diözesanbischof (wie dem von Regensburg)anzuschließen, da absehbar ist, wohin der Weg der Frankfurter "Räubersynode" führt?
Wie könnte das kirchenrechtlich korrekt geschehen?


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 Joachim Heimerl 7. Februar 2022 
 

Alles richtig - aber die Kirchensteuer?

Natürlich müssen wir uns den treuen Bischöfen anschließen und die verlassen, die abfallen - das Problem eines "inneren Schismas" ohne äußere Trennung (und das haben wir doch schon!!) ist nur: die Kirchensteuer streicht automatisch der schismatische "Heimatbischof" ein, dank staatlicher Beihilfe, und wenn er hundertmal im Grunde von der Kirche abgefallen ist. Einzige Lösung: Der Staat hebt die Kirchensteuer nicht mehr ein oder sie wird ganz abgeschafft, worum man wirklich beten muss: Ohne Geld ist der Sumpf Synodaler Irrwege - die wir treue Katholiken ja alle mitfinanzieren - bald ausgetrocknet.


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 Vox coelestis 7. Februar 2022 
 

Klare Sache

Da muss ich gar nicht lange überlegen.
"Wer mich liebt, hält fest an meinem Wort" und "Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es der mich liebt". Und nicht "Wer sich dem Zeitgeist anpasst und alles verändert..."
Es wird nach wie vor viele treue Priester geben, um die werden sich die Gläubigen dann versammeln und es wird schöner sein als zuvor, denn dann haben sich die Geister geschieden und die Gleichgesinnten sich zusammengefunden und die hl. Messe wird überall sehr würdig und ohne allerlei moderne Zutat gefeiert werden.
Von diesen Gemeinden wird dann auch die wahre Erneuerung der Kirche ausgehen.
Die Wunde der Spaltung bleibt allerdings zurück und sie verletzt das Herz Jesu zutiefst!


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 Bernhard Joseph 7. Februar 2022 
 

Es ist doch seit langem erkennbar, wohin die Reise in D hingeht

Die synodalen Amokläufer des jakobinischen Relativismus, der nichts anderes ist, als ein pseudokatholischer Nihilismus, zeigen nun deutlich, dass ihr Anliegen nicht die Stärkung des Glaubens ist, sondern sie immer schon die Agenda seiner Zerstörung betrieben haben.

Was soll ein "Glauben", dessen Substanz restlos diffundiert ist, der allein darin besteht, dass er alles, was bisher als katholische galt, ins Gegenteil verkehrt?

Die synodal Verirrten sind längst abgefallen vom katholischen Glauben, sie sollten die Konsequenz ziehen und sich von der wahren Kirche trennen, denn wo keine Einheit mehr erreichbar, ist die Trennung der einzige Weg.

Mir war die deutsche Separatkirche schon seit langem unerträglich, denn als Leidender des Irrsinns des limburger Frontkämpfers jakobinischer Weltdeutung kann man kein Heil mehr finden.


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 Mystery 7. Februar 2022 

Es kommen dann

wohl turbulente und BÖSE Zeiten auf uns zu.
Christus steh uns bei in diesen Prüfungen.


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