Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  2. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  3. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  9. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  10. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  13. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  14. Immer weniger junge Leute beim "Deutschen Katholikentag"
  15. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte

Franziskus lobt Reichtum und Tradition ostkirchlicher Liturgie

19. Februar 2022 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst warnt Ostkirchen-Vertreter zugleich vor Spaltungen: Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stünden nicht Meinungen, sondern Gottes Wort und der auferstandene Christus.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Papst Franziskus hat die kirchliche Liturgie und ihren Reichtum gewürdigt. Bei einem Treffen mit Leitern der katholischen Ostkirchen warnte er gleichzeitig davor, es in diesem Bereich zu Spaltungen kommen zu lassen. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stünden nicht Meinungen, sondern Gottes Wort und der auferstandene Christus, erinnerte Franziskus bei der Begegnung am Freitag im Vatikan. Deswegen, so der Papst weiter, müssten auch synodale Prozesse in eine Liturgie münden, die einen "den Himmel auf Erden" erfahren lasse.

Die Verantwortlichen der katholischen Ostkirchen rief Franziskus auf, sowohl auf anderen Traditionen zu hören wie auf Fortentwicklungen und Reformen. Dennoch sollten die Kirchen ihre eigene Originalität bewahren. Treue zur jeweils eigenen Originalität mache den "symphonischen Reichtum der Ostkirchen aus", so Franziskus.

Eine Absage erteilte der Papst nicht abgesprochenen "liturgischen Besonderheiten". Diese entwickelten sich oft aus anderen Spannungen innerhalb einer Kirche. Diese Rücksichtnahme sei auch wichtig mit Blick auf die Ökumene mit den orthodoxen Ostkirchen. Auch wenn es noch keine Eucharistiegemeinschaft gebe, "so feiern und beten wir doch fast immer dieselben liturgischen Texte", sagte Franziskus: "Geben wir also acht auf Experimente, die den Weg zur sichtbaren Einheit aller Nachfolger Christi schädigen können."

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 19. Februar 2022 
 

Für den jetzigen Inhaber des Stuhles Petri in Rom scheint manchmal

die Tradition der "Lateinischen kath. Kirche" erst
1962 begonnen zu haben, die rigide Behandlung des
einzigartigen, klassischen Römischen Ritus der hl.
Messe und Ihrer Priester und Gläubigen geht wohl
in die gleiche Richtung!

Wie anders ist das doch das Denken i.S. der
Kontinuität mit der Tradition der Kirche von
em. Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger!

Im Link ein älterer Aufsatz von Prof.Dr. Michael
Schneider SJ (1949), der seit 1996 im Vorstand
des Patristischen Zentrums Koinonia-Oriens ist.

Wie kümmerlich wirkt doch das Denken von Papst
Franziskus dagegen...........!

patristisches-zentrum.de/texte/schriften/liturgiereform.pdf


2
 
 kleingläubiger 19. Februar 2022 
 

Reichtum ist immer nur woanders. Die eigenen spirituellen Reichtümer reformiert man zu Grunde oder verbietet diese sogar, wie die Tridentinische Messe.


6
 
 Chris2 19. Februar 2022 
 

Sehr wichtige Worte.

Wer einmal die wahrlich "Göttliche Liturgie" der Othodoxen erlebt hat (damals in Russland 2 Stunden Werktagsgottesdienst in großartiger Kirche mit goldglänzender Ikonostase und einem Diakon mit einem gigantischen 15-Hz-Obelix-Resonanzkörper), weiß, was die Orthodoxen zu verlieren haben.
Man würde sich allerdings wünschen, Franziskus würde gegenüber dem jahrtausendelang organisch gewachsenen Kult des Allerhöchsten seiner eigenen Kirche ebenso denken.
Liebe Orthodoxen: Lernt aus unseren Fehlern! Seid sehr behutsam mit "Fortentwicklungen und Reformen". Schaut auf Deutschland: Die evangelische Kirche hat fast alles über Bord geworfen oder ausprobiert und dennoch (deswegen?) leere Kirchen. Und der Zweig der katholischen Kirche in Deutschland, "trotz" (wegen?) z.B. Landessprache und bequemer Liturgie light vom Reißbrett längst morsch, zerbricht gerade krachend.


4
 
 edih 19. Februar 2022 
 

Reichtum und Tradition der Ostliturgie

Wenn der eigen "lateinische" Westen mehr an Tradition und Liturgie verarmt bzw. diese absterben und das Glaubensleben zurückgedrängt wird. Wenn man "synodale Wege" beschreitet die in den Abgrund führen kann man anderes leicht loben. Dieser "Herr in weiß" ist nicht ernst zunehmen, egal was er sagt. Dieser "Herr" ist ein Widerspruch in sich selbst.


6
 
 Cosmas 19. Februar 2022 
 

dort ist halt die liturgische Tradition nicht zerstört worden

Mich berührt es immer wieder eigenartig, dass die Progressiven - Franziskus in schlimmster Ausprägung vornweg - die Tradition der Ostkirchen loben, und gleichzeitig die eigene zerstören und verbieten. Offenbar hält man sie für kirchenpolitisch unbedeutend. Einfach schizophren.


7
 
 winthir 19. Februar 2022 

Eine Eucharistiegemeinschaft hätte es fast schon gegeben.

Vor (vielen) Jahren endeten bilaterale Gespräche mit dem offiziellen Beschluß, Eucharistiegemeinschaft mit dem Moskauer Patriarchat aufzunehmen (wechselseitig).

Moskau ließ diesen Beschluß bis heute "ruhen", mit der Begründung, dazu bräuchte es ein gemeinsamen Beschluß der gesamten Orthodoxie.

Also wird das nie kommen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Ökumenischer Patriarch Bartholomaios: ‚Stoppt diesen Horror! Stoppt diesen Krieg jetzt!’
  2. Kein Ende im orthodoxen Kirchenstreit um Afrika
  3. Moskauer Patriarchat errichtet neue Diözesen in Afrika
  4. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  5. Athos: Umstrittener Besuch des ukrainischen Metropoliten Epifanij
  6. Medien: Moskauer Patriarchat mit neuer Informationsoffensive
  7. Moskauer Patriarchat sieht "tiefe Krise" in der orthodoxen Welt

Liturgie

  1. Ministranten schreiben an Erzbischof Gregory: Alte Messe bitte nicht weiter einschränken
  2. Kardinal Burke: ‚Responsa’ zu Traditionis custodes sind ‚verwirrt’ und ‚widersprüchlich’
  3. Kehrtwende in US-Bistum Helena: Alte Messe ab Aschermittwoch verboten
  4. ‚Tradismatischer Trientekostalismus’ für die Kirche von morgen
  5. USA: Bischof verbietet Feier der Neuen Messe ‚ad orientem’
  6. Erzdiözese Westminster: Keine Firmungen mehr im Alten Ritus
  7. Demonstrationen gegen Kardinal Cupich nach Einschränkungen für traditionelle Messe







Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  4. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  7. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  8. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  9. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  10. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  11. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  12. "Gestern war ich Erzbischof, heute bin ich Kaplan"
  13. Ein Zeichen Gottes? - 'Kriegs-Patriarch' Kirill auf Weihwasser ausgerutscht
  14. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen
  15. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz