Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  2. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  3. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  9. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  10. Corona-Virus hat nun auch Kardinal Woelki erwischt
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  15. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte

Freistetter: Ukraine-Reise des Papstes wäre "starkes Zeichen"

18. April 2022 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Österreichischer Militärbischof prangert "Terrorisierung der Zivilbevölkerung" als Mittel des Kriegs an.


Wien (kath.net/ KAP)

Als "sehr starkes Zeichen" hat Österreichs Militärbischof Werner Freistetter einen möglichen Besuch von Papst Franziskus in der Ukraine bezeichnet. "Es wäre sicher eine Botschaft der Hoffnung für die Menschen dort und ein sehr aussagekräftiges Zeichen, wenn er das tut", zeigte sich der katholische Militärordinarius in einem Interview für das ORF-Radio überzeugt. Der Heilige Stuhl stehe auf der Seite der Menschenrechte, des Völkerrechts und der Friedensordnung, betonte Freistetter, der Mitglied der Vertretung des Heiligen Stuhls bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und als Militärseelsorger u. a. auf den Golanhöhen und in Bosnien und Herzegowina im Einsatz war.

Er könne sich vorstellen, dass hinter Angriffen auf die Zivilbevölkerung, wie in Butscha oder in Kramatorsk, Strategie stecke, sagte der Bischof. "Es sieht schon so aus." Diese Art von "Terrorisierung der Zivilbevölkerung", die als Mittel des Kriegs eingesetzt werde, kenne man etwa aus den Kriegen in Syrien oder auch Tschetschenien, so Freistetter. Massaker wie die in Butscha passierten "im Exzess, im Gefecht oder nachher, oder es ist tatsächlich eine geplante Kampagne, was sehr, sehr schlimm wäre".

Töten sei aus katholisch-theologischer Sicht nur als Abwehr oder Notwehr zulässig, erklärte der Militärbischof. "Ich darf einen Angriff auf mich oder Schutzbefohlene abwehren. Die Intention dabei ist ja nicht gleich das Töten, sondern das Abwehren." Es gebe dabei natürlich Situation, wo der Tod des Angreifers dann eintrete, "und das ist bei den militärischen Mitteln, die eingesetzt werden, wohl sehr oft der Fall", so der Bischof abschließend. Er äußerte sich in einem Interview für das Ö1-Religionsmagazin "Praxis" (13. April).

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 19. April 2022 
 

Freistetter spricht wahr: "Ein starkes Zeichen."

Es ist der grundlegende Unterschied zwischen Reden und Tun, wo hauptsächlich geredet wird.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  4. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  7. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  8. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  9. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  10. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  11. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  12. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Churer Priesterkreis: „Angesichts der entstandenen Verwirrung fordern wir…“
  15. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz