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Umfrage in Deutschland: Antisemitismus unter Muslimen weit verbreitet14. Mai 2022 in Deutschland, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In Deutschland ist Antisemitismus unter Muslimen deutlich mehr verbreitet als im Bevölkerungsdurchschnitt. Muslime, die eine Moschee besuchen, sind am stärksten antisemtisch
Berlin (kath.net)
Keine Überraschung. In Deutschland ist Antisemitismus unter Muslimen deutlich mehr verbreitet als im Bevölkerungsdurchschnitt. Das zeigt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des American Jewish Comittee (AJC). Aus der Umfrage geht hervor, dass knapp 22 Prozent der Bevölkerung in Deutschland antisemitische Einstellungen teilen. Bei den Muslimen sind es mit 46 % fast jeder Zweite. Über die Hälfte der Muslime (54 Prozent) glaubt sogar, dass Juden ihren Status als Opfer des Völkermords im Zweiten Weltkrieg zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen und auch jeder zweite Muslim (49 Prozent) glaubt, dass Juden zu viel Macht in der Wirtschaft und im Finanzwesen haben. Die Umfrage zeigt auch, dass Muslime, die oft eine Moschee besuchen, öfter antisemitischen Vorurteilen haben als solche, die selten oder nie eine Moschee besuchen. "Die vorliegenden Zahlen bestätigen bedauerlicherweise, was wir bereits seit langer Zeit befürchtet hatten.“ Antisemitische Einstellungen seien unter Muslimen besonders verbreitet. Allerdings belege die Studie, dass Antisemitismus in der ganzen Gesellschaft ein Problem sei.", schreibt der Direktor des AJC Berlin, Remko Leemhuis. 
Aus der Umfrage geht auch hervor, dass bei den deutschen Parteien bei antisemitischen Aussagen die Zustimmungswerte bei AfD-Wählern am höchsten sind. So glauben 48 Prozent der AfD-Anhänger, dass Juden den Holocaust zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen, knapp dahinter FDP-Wählern mit 40 Prozent und die SPD und Linkspartei mit jeweils 37 Prozent). Aber sogar bei der CDU/CSU glauben dies 32 Prozent der Wähler.
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Lesermeinungen| | Chris2 14. Mai 2022 | | | | Die Fragen sind unsinnig und unredlich. Wenn jemand z.B. glaubt, dass eine bestimmte Gruppe viel Einfluss hat, ist das zunächst eine Einschätzung, die auch zutreffend sein kann (ganz oder teilweis). Und es heißt noch lange nicht, dass er diese Menschen an sich hasst oder gar eine Gefahr für sie darstellt.
Und: Mit solchen Methoden kann man "Antisemitismus" (oder jede beliebige Bedrohung) auch buchstäblich aus dem Nichts generieren und sogar über ein Drittel der SPD-Wähler zu Antisemiten machen. So, wie man teils sogar Straftaten gegen die AfD als "rechts" einstuft.
Dennoch ist es gut, dass die Studie auch die muslimisch geprägten migrantischen Milieus untersucht hat, denn ansonsten suggeriert die Politik gerne, dass es wieder einmal das böse eigene Volk ist, das den starken Anstieg antijüdischer Straftaten in den letzten Jahren zu verantworten habe. Nur selten erfährt man mehr, etwa über den Israeli mit Kippa in Berlin, der von einem anderen Semiten attackiert wurde. Aber davon gab es ja auch ein Video... |  1
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