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'Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht'

25. Mai 2022 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Der Herr sagt […], dass er selbst der Weinstock sei, um uns zu lehren, uns in seiner Liebe zu verankern, und um uns zu zeigen, wie viele Vorteile wir aus der Vereinigung mit ihm ziehen - Gedanken des Hl. Cyrill von Alexandria


Rom (kath.net)

Der Herr sagt […], dass er selbst der Weinstock sei, um uns zu lehren, uns in seiner Liebe zu verankern, und um uns zu zeigen, wie viele Vorteile wir aus der Vereinigung mit ihm ziehen. Und er vergleicht diejenigen mit den Reben, die mit ihm vereint, ihm gewissermaßen gleichgeworden und in ihm verankert sind: Sie haben bereits „an der göttlichen Natur Anteil erhalten“ (2 Petr 1,4), da sie den Heiligen Geist empfangen haben. Denn was uns mit Christus, dem Erlöser, vereint, ist sein Heiliger Geist. […] Und tatsächlich haben wir von ihm und in ihm die Wiedergeburt empfangen, und zwar im Heiligen Geist, um Früchte des Lebens zu bringen; nicht etwa des alten und überholten Lebens, sondern des durch den Glauben und die Liebe zu ihm erneuerten Lebens.


Lasst uns in diesem Stand bleiben, gewissermaßen auf Christus gepfropft, und festhalten an dem heiligen Gebot, das uns gegeben ist – koste es, was es wolle. Bemühen wir uns, die Vorzüge dieses Adels zu bewahren, das heißt auf keinen Fall „den Heiligen Geist zu beleidigen“ (vgl. Eph 4,30), der in uns Wohnung genommen hat, und an dem man erkennt, dass Gott in uns wohnt. […] So wie der Stamm des Weinstocks den Reben seine ihm eigene, naturgemäße Qualität weitergibt und austeilt, so teilt das Wort, der eingeborene Sohn Gottes, des Vaters, den Heiligen eine Art Verwandtschaft zu seiner Natur mit, indem er ihnen den Geist gibt, besonders denen, die mit ihm im Glauben und in vollkommener Heiligkeit verbunden sind. Er nährt sie und lässt ihren Eifer wachsen; er entwickelt in ihnen die Tugendkraft und jedwede Güte.


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