Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

„Mensch, höre Mich“

2. Juli 2022 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gott weiß einfach am besten, was wir brauchen. Er möchte nur das Beste für uns und lässt verschiedene Erfahrungen zu, die uns helfen können, Ihm noch mehr zu vertrauen - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Viktoria Samp


Krakau (kath.net)

Letztens ist mir aufgefallen, wie häufig wir in Gebeten die Formel „Herr, erhöre uns!“ verwenden. Diese Worte zeugen von einer demütigen Haltung gegenüber Gott, dass wir schwach sind und Seine Hilfe brauchen, eine Haltung, die unseren Glauben an Ihn und Seine Allmacht zeigt und zugleich unser Vertrauen, dass das Gebet nicht ins Leere laufen wird.

Dennoch haben wir häufig den Eindruck, dass unser Gebet doch nicht erhört wird, dass wir um Gesundheit und Heilung beten, aber weiter krank sind oder gar jemand verstirbt, dass wir um Kraft beten, aber doch schwach bleiben oder dass es uns sogar trotz ständigen Gebets nicht besser geht als zuvor. Erhört uns Gott also nicht? Oder zumindest nicht immer? Weiß und sieht Er nicht, wie sehr wir Ihn und Seine Hilfe brauchen?


Natürlich weiß Er das alles. Ich würde sogar sagen, Er weiß es besser, als wir. Gott weiß einfach am besten, was wir brauchen. Er möchte nur das Beste für uns und lässt verschiedene Erfahrungen zu, die uns helfen können, Ihm noch mehr zu vertrauen. Unser Gebet, in dem wir Ihn um etwas bitten, zeugt von unserem Glauben und vertrauen, aber wichtig ist, auch nicht zu vergessen, dass auch Gott von uns erhört werden möchte. Noch bevor wir Ihn um irgendetwas gebeten haben, hat Er uns schon eine ganze Reihe von Anweisungen gegeben, wie wir ein glückliches Leben führen können. So heißt es im Kontext der Zehn Gebote „Höre, Israel!“ (Dtn 6,4). Gottes Ratschlag für uns und auch Seine Antwort auf unser Bitten und Flehen ist „Mensch, erhöre Mich!“

Ein großer Teil unseres Gebetes ist die Formel „Herr, erhöre uns“, dabei vergessen wir aber häufig zu fragen, worum Gott uns bittet. Seine Antworten finden wir in der Heiligen Schrift. Und genauso, wie wir von Gott erwarten, dass Er unser Gebet erhört, müssen wir uns auch bemühen, Ihn zu erhören. Interessant ist, dass das Ziel beider Seiten dasselbe ist – unser und unserer Nächsten Wohlergehen. Gottes Liebe bewirkt, dass das, worum Er uns bittet, nicht Ihm selber dient, sondern uns! Seine Gebete zu erhören, ist uns selber keine Last, sondern ein Segen. Wenn wir Seine Gebote erfüllen, werden wir unter allen Umständen wirklich glücklich sein. Ich bin überzeugt davon, dass die Heilige Schrift inhaltlich so reich ist, dass sie eine Antwort auf alle Lebenslagen liefern kann und als wahrer Ratgeber dienen kann.  


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz