Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  10. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  11. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  12. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  13. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘

Argentinien: Katholiken fordern bei Bischof Rücknahme der Hafterleichterung für Bischof Zanchetta

21. Juli 2022 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nacktselfie-Bischof Zanchetta verbüßt seine viereinhalbjährige Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs von Priesterseminaristen aktuell unter Hausarrest in einem Priesterseniorenheim, Gläubige protestieren.


Salta (kath.net/pl) Der emeritierte argentinische Bischof von Oran, Gustavo Zanchetta, darf seine viereinhalbjährige Haftstrafe wegen sexuellem Missbrauch von zwei ehemaligen Seminaristen und finanzieller Untreue mit Erlaubnis der zuständigen staatlichen Behörden in Salta aktuell unter Hausarrest in einem Seniorenheim für Priester ableisten. Grund für die Hafterleichterung sind Gesundheitsprobleme des 58-Jährigen. Katholiken aus dem Bistum Oran wenden sich nun mit einer Unterschriftenaktion an den Erzbischof des Bistums Salta, Mario Cargnello, mit der Bitte, Zanchetta aus dem von Ordensfrauen geführten Priesterseniorenheim abzuziehen. Das berichtet die argentinische Tageszeitung „Pagina 12“.


Jene Gläubigen, die gegen die Hafterleichterung für Zanchetta sind, hatten zunächst einen Protestbrief an den Nachfolgebischof in Oran geschrieben. Als sie keine Antwort erhielten, finden sie an, Demonstrationen zu organisieren und Protestunterschriften zu sammeln, berichtet „Pagina 12“, dabei wenden sie sich nun an den nächsthöheren Bischof. Das Privileg der Hafterleichterung irritiere die katholischen Gläubigen und verstelle den jungen Missbrauchsopfern und ihren Familien den Weg zur Heilung. „Ein Alptraum geht weiter, dessen einziger Nutznießer der Ex-Bischof ist, ein manipulatives Wesen mit psychopathischen Zügen.“

Ihm war von Zeugen vorgeworfen, dass er während seiner Zeit als Bischof von Oran/Argentinien zwei Seminaristen wiederholt sexuell belästigt habe. Außerdem habe er öffentliche Gelder veruntreut, genauer Zuweisungen der Provinzregierung Salta für Gelegenheiten, die nie stattfanden: die Renovierung eines Pfarrhauses und eine Vortragsreihe im Priesterseminar. Zanchetta gilt als Vertrauter, Freund und Beichtkind von Papst Franziskus noch aus dessen Zeit als Erzbischof von Buenos Aires, war nach dessen Rückzug als Bischof von Orans vom Papst zu einer eigens für ihn geschaffenen Arbeitsstelle in der vatikanischen Güterverwaltung geholt worden und durfte im vatikanischen Gästehaus Santa Marta wohnen, in welchem auch Papst Franziskus selbst wohnt. Bisher ist Zanchetta kirchlicherseits nicht laisiert, unbekannt ist, ob ein kirchliches Verfahren gegen ihn läuft. Zu den Vorgängen, die ja auch den amtierenden Papst betreffen, gibt es noch keine Stellungnahme aus dem Vatikan.

Foto: Archivbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 21. Juli 2022 
 

Peinliche Nähe

Jetzt kommt mir das Ganze erst richtig hoch.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  11. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  12. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  13. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz