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Oregon: Erzbischof vergleicht Gräuel der Abtreibung mit Massenmorden des 20. Jahrhunderts

27. Juli 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Alexander Sample wünscht sich von Abtreibungsbefürwortern, dass sie aufhören vorzutäuschen, ihre Haltung sei irgendwie mit der Lehre der Kirche vereinbar.


Portland/USA (kath.net/mk) Alexander Sample, Erzbischof von Portland/Oregon, drängte in einem Anfang Juli veröffentlichten Video darauf, Abtreibung als eine unmenschliche Grausamkeit anzuerkennen, die den Massenmorden der Nazis und Kommunisten im 20. Jahrhundert „vergleichbar“ sei. Das berichtet LifeNews. „Wir verurteilen die Nazis zu Recht uneingeschränkt für die mindestens 6 Millionen Juden, die sie umbrachten. Wir prangern die millionenfachen Morde an, die in den kommunistischen Regimen geschahen. Ich glaube, dass viele Leute nicht sehen, dass seit Roe v. Wade im Jahr 1973 über 63 Millionen ungeborene Kinder in den USA durch Abtreibung ihr Leben ließen“, mahnte der Erzbischof. Abtreibung sei zu einem Übel unfassbaren Ausmaßes geworden.

Sample hielt auch fest, dass ein Katholik nicht für Abtreibung sein könne. Er wünsche sich, dass Leute, die für dieses Übel eintreten, aufhören würden vorzutäuschen, dass dies irgendwie mit den Lehren des Evangeliums und der katholischen Kirche vereinbar sei; stattdessen sollten sie bereuen und umkehren. Der Erzbischof erinnerte daran, dass die Kirche eine der aktivsten Organisationen in der Hilfe für Frauen in Not sei, und anerkannte die manchmal „schrecklich verzwickten“ Lebenslagen Schwangerer. Ein Mord sei aber in dieser Situation schlicht nicht die Lösung.


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Lesermeinungen

 modernchrist 27. Juli 2022 
 

modernchrist

Pro-choice Haltung ist niemals mit katholischer Lehre und Zugehörigkeit zur katholischen Kirche vereinbar. Sie bewirkt die Exkommunikation ipso facto.
Das sollte in Lebensschutz-Katechesen ganz klar übermittelt werden. Wenn P. Franziskus von Auftragsmord spricht, dann spricht doch das Bände und sollte jedem klar werden! Hier scheiden sich die Konfessionen, hier scheiden sich die Nachfolger Jesu aller Denominationen von den Heiden! Ökumene und ökumenisches Zusammenarbeiten im Lebensschutz wird Segen bringen! Alles andere führt zur Bestialität des Tötens, zur Bestialität des Tötenlassens und zur Brutalität des Tötenlernens! Siehe die Forderungen Stetter-Karps!


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 hape 27. Juli 2022 

Frommer Wunsch.

"Er wünsche sich, dass Leute, die für dieses Übel eintreten, aufhören würden vorzutäuschen, dass dies irgendwie mit den Lehren des Evangeliums und der katholischen Kirche vereinbar sei; stattdessen sollten sie bereuen und umkehren."

Das Ziel der Doppelbödigkeit scheint mir doch zu sein, die Auflösung der katholischen Sexualmoral zu erzwingen. Die fatale Idee ist, das dogmatische Evidenz durch praktische Illusion geschaffen werden könnte. Die Illusion besteht darin so zu tun, als ob sich einander ausschließende dogmatische Gegensätze durch bloße Behauptung, durch ständige Wiederholung falscher Behauptungen und durch möglichst forsches Auftreten neu definiert werden könnten.

Diese Leute wollen nicht umkehren. Sie wollen stattdessen Gott zwingen, sich ihrer eigenen Vorstellung anzupassen, die doch nur eine menschliche Hybris ist. Man muss ihnen ihr Erbe auszahlen und sie ziehen lassen, in der Haltung des Vaters, der seinen Sohn ziehen ließ. Und offen bleiben für ihre Umkehr.


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