Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Beschließen ohne zu entscheiden?
  9. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  10. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  13. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  14. Die Nazi-Projektion
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Nach orthodoxer Heiligsprechung Spannungen zwischen serbisch-orthodoxer und katholischer Kirche

4. August 2022 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sieben katholische kroatische Bischöfe haben ein langes Protestschreiben an den serbisch-orthodoxen Patriarchen gerichtet – Orthodoxe Heiligsprechung von sieben Märtyrerkindern, die angeblich von Katholiken misshandelt wurden.


Zagreb (kath.net/pl) Die serbisch-orthodoxe Kirche hat sieben Kinder heilig gesprochen, was zu Spannungen mit der katholischen Kirche in Kroatien geführt hat. Die sogenannten „Märtyrerkinder von Jastrebarsko und Sisak“ wurden durch die serbisch-orthodoxe Synode heiliggesprochen Die serbisch-orthodoxe Kirche glaubt, dass mehrere Mitglieder der katholischen Kirche, darunter einige Ordensfrauen, für den Tod der Kinder verantwortlich seien. Die Kinder seien angeblich Opfer von Misshandlungen waren, weil sie orthodox waren. Das berichtet das französische katholische Nachrichtenportal „Aleteia“ in seiner englischsprachigen Ausgabe.


Jetzt haben sieben kroatische Bischöfe, darunter Kardinal Josip Bozanic, Erzbischof von Zagreb, ein langes Protestschreiben an den Patriarchen Porfirije der serbisch-orthodoxen Kirche gerichtet, wie „Aleteia“ weiter berichtet. Die kroatisch-katholischen Kirchenverantwortlichen verurteilen diese Version des historischen Ereignisses auf das Schärfste und führen in ihrem Schreiben die vielen Ungenauigkeiten in der für die Heiligsprechung verwendeten Dokumentation auf, während sie den Serben viele Quellen zur Korrektur ihrer Interpretation anbieten. „Wir sind fassungslos und traurig, weil wir den Eindruck haben, dass die Heilige Synode der Bischöfe der serbisch-orthodoxen Kirche in dieser Angelegenheit offensichtlich Rhetorik und kommunistische Propaganda voller Unwahrheiten und Manipulationen akzeptiert hat“, kritisieren die Unterzeichner. Sie warnen vor den sehr negativen Auswirkungen, die die Fortsetzung solcher Heiligsprechungen auf die Beziehungen zwischen kroatischen Katholiken und serbisch-orthodoxen haben könnte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  6. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  9. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  10. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  11. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  12. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Die Nazi-Projektion
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz