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"Der Modernismus ist mehr oder weniger bis in höchste Kreise in die Kirche eingedrungen"

17. August 2022 in Kommentar, 37 Lesermeinungen
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"Es geht innerkirchlichen modernistischen Kräften auch darum, einen treukatholischen Bischof zu stürzen" - Ein Kommentar der Wallfahrtsleitung des deutschen Marienwallfahrtsort Maria Vesperbild zu der medialen Aufregung rund um Kardinal Woelki


Maria Vesperbild (kath.net)

Die Augsburger Allgemeine vermittelt am 17. 8. 2022 in dem Artikel „Wo es für Woelki Beifall gibt“ den Eindruck, als ob Maria Vesperbild ein Ort ist, wo sich merkwürdige Antimodernisten treffen und sogar noch einem schlechten Bischof Beifall spenden. Wir verstehen, dass es für Unbedarfte so erscheint!

Wir sind nicht gegen die Errungenschaften der Moderne, aber wir sind gegen den Modernismus. Und damit sind wir in bester Gesellschaft! Denn der Modernismus wurde von der Katholischen Kirche schon längst als Irrlehre entlarvt und verurteilt. Was ist der Modernismus? Er ist die Ideologie der radikalen Aufklärer des 18. und 19. Jahrhunderts – also ein uralter Hut in moderner Form. Verkürzt gesagt lehrt der Modernismus, dass wir überhaupt nicht mit der Hilfe Gottes oder Mariens rechnen dürfen. Es gibt keine Gebetserhörungen und Wunder! Die Kirche ist eine rein menschliche Organisation! Wir müssen die Welt und die Kirche selbst in die Hand nehmen und so gestalten, wie wir es für richtig halten.

Die Klimaschutzaktivistin Luise Neubauer verkündete daher z. B. im Berliner Dom: „Gott wird uns nicht retten. Das werden wir tun. Weil wir es wagen, die Schwere der Krisenbewältigung anzunehmen. Weil wir verstanden haben!“ 

Der Modernismus ist mehr oder weniger bis in höchste Kreise in die Kirche eingedrungen. Typisch war z. B., dass man angesichts der Corona-Epidemie sogar innerhalb der Kirche kaum auf die Hilfe Gottes, sondern vielmehr auf rein weltliche Maßnahmen setzte.

Viele Gläubige erkennen oder spüren, dass es in der Auseinandersetzung gegen Woelki nicht bloß um seine Fehler geht. Es geht innerkirchlichen modernistischen Kräften auch darum, einen treukatholischen Bischof zu stürzen. Die Gläubigen haben also mehrmals starken Beifall geklatscht, weil sie Kardinal Woelki im Kampf für den Glauben bestärken wollten.


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Lesermeinungen

 modernchrist 22. August 2022 
 

modrnchrist

Es ist etwas unklug, pol. Gegner mit Namen zu zitieren und damit Werbung für sie zu machen. Auch meinen manche Katholiken, der "Berliner Dom" sei die Berliner Bischofskirche; er hat jedoch mit Religion überhaupt nichts zu tun, dieser Dom. Auch bekommt jemand, der im Dom reden darf, für manche Leute "höhere Weihen": Schau doch, was sie sagt ist ja auch nicht ganz abwegig. Also: Doch etwas mehr überlegen, wen man ausführlich zitiert.


0
 
 lesa 20. August 2022 

[email protected]: Das "Thema" Hirte hat eben viele Aspekte. Danke für Ihre Replik - auch Ihnen alles Gute, den Segen und den Schutz des Guten Hirten!


1
 
 olga 20. August 2022 
 

lesa, Psalm 23

1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.  Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

Natürlich meinte ich das der Herr die Herde weidet und schützt. Das hab ich in meinen Satz leider schlecht ausgedrückt.

Alles Gute!


1
 
 girsberg74 19. August 2022 
 

@olga „lesa“

Einen Punkt dürfen Sie nicht vergessen: Es gibt auch „Schafe“, die aus der Herde springen und dann vom Hirten nicht erreicht werden.

Einer, der lange genug in unübersichtlichem Gelände Vieh gehütet hat, weiß das.

Dank an @lesa für die darauf folgenden Erklärungen/Erläuterungen..


0
 
 Peregrina 19. August 2022 
 

Änlich wie @hosea hoffe ich auf eine Wiederbelebung des Antimodernismuseides um den Widersacher die Grenzen zu zeigen. Spätestens beim nächsten Pabst sollte das klappen.


2
 
 lesa 19. August 2022 

Prinzip des Evangeliums: Zerriebenes Weizenkorn - Fruchtbarkeit

@olga: Sie haben vollkommen recht. Der Gute Hirte muss die Herde unbedingt vor den Wölfen schützen - durch Sein Wort de Orientierung und gegebenenfalls durch Sanktionen.
Danke für Ihre Anfrage! Der Gedankengang ist im übertragenen Sinn zu verstehen: Letztlich hat das Leiden, das dieser Hirtendienst beinhaltet, erlösende, nährende Wirkung. (Paulus an Timotheus: Ertrage die Mühsal, das Leiden, tritt ein für das Wort, gelegen oder ungelegen) Denn hinter dem Gebaren der "Wölfe" steckt ja auch
sehr oft die Verzweiflung über die innere Armut und Not, den Mangel an Glauben. Oft wurden die Glaubensinhalte diesen Leuten vorenthalten, oft sind sie irgendwie in Lebensumstände geraten, aus denen sie nicht herauskommen, und so toben sie gegen die Kirche. Der Einsatz jener Hirten, die die Herde vor den Wölfen schützen, liegt auf der Linie der Eucharistie. Was die rechtgläubigen Bischöfe und Priester derzeit aushalten müssen, wird in Brot für die Herde umgewandelt. Prinzip Weizenkorn...


1
 
 olga 19. August 2022 
 

lesa

Ich habe immer geglaubt, dass der gute Hirte die Wölfe von der Herde beschützen muss. Es soll sie ja nicht füttern oder wie haben sie das gemeint?

Die Herde soll ja von den Wölfen geschützt werden oder?


0
 
 lesa 18. August 2022 

Maria, Mutter der Kirche

[email protected], danke für Ihre Mitteilung und für das Lied für Maria! Schön, dass Sie sich dort geborgen fühlen.
"Als sie auf der Erde war, konnte sie nur wenigen Menschen nahe sein. Denn gerade weil sie in Gott ist, der uns nahe ist, der vielmehr uns allen „innerlich“ ist, hat Maria Anteil an dieser Nähe Gottes.
Weil sie in Gott und mit Gott ist, ist sie jedem von uns nahe. Sie kennt unser Herz, sie kann uns mit ihrer mütterlichen Güte helfen, und sie ist uns als Mutter gegeben, an die wir uns in jedem Augenblick wenden können. Sie hört uns immer, sie ist uns immer nahe, und weil sie die Mutter des Sohnes ist, hat sie Anteil an der Macht des Sohnes, an seiner Güte. Wir können immer unser ganzes Leben dieser Mutter anvertrauen. Sie ist niemandem von uns fern. (Benedikt XVI.)


2
 
 Zeitzeuge 18. August 2022 
 

Werter AlbMag, der Antimodernisteneid wurde 1967 von Papst Paul VI.

abgeschafft. Wie unser winthir weiter unten bereits

mitgeteilt hat, wurde aber 1989 (warum so spät?)

eine neue Professio fidei vorgeschrieben mit

Glaubensbekenntnis und Treueid, ausführlich

darüber Kardinal Ratzinger im Link!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_1998_professio-fidei_ge.html


1
 
 Zeitzeuge 18. August 2022 
 

Lieber waldi,

herzlichen Dank für Ihre Mitteilungen und das

schöne Marienlied!

Mein Urgroßvater pilgerte vor dem 2. Wk nach

Kevelaer.

Im Link eine altrituelle Oase, das 2014 vom

Bischof von Trier offiziell an die Anbetungs-

schwestern vom königlichen Herzen Jesu Christi

des Hohenpriesters übergebene Kloster Engelport.

Ausführlich Infos sind im Link ersichtlich.

Gottes Segen wünsche ich Ihnen sehr gerne!

kloster-engelport.de/


1
 
 lakota 18. August 2022 
 

@Waldi

Lieber Waldi, vielen Dank für das schöne Video mit dem Lied "Madonna von Weißenstein".
Ich bin auch schon 2mal dort gewesen, es war beeindruckend und wunderschön.

Was Sie über Maria Vesperbild gesagt haben, kann ich nur unterstreichen!
"Maria Vesperbild ist eine selten gewordene Oase, mitten in der deutsch-katholischen Wüstenlanschaft, wo vom Verdursten bedrohte Seelen noch Zuflucht finden können".
Dort zu sein, in der Hl. Messe oder einfach nur still an der Grotte tut der Seele so gut!


1
 
 Waldi 18. August 2022 
 

Dieses schöne Lied der Madonna von Weißenstein,

wiedme ich allen Marienverehrerinnen und Marienverehrern hier bei kath.net, die von der Irrlehre Maria 2 verschont geblieben sind und die Gottesmutter mit aufrichtigem Herzen lieben und verehren.

www.youtube.com/watch?v=yLLFcxU9Q1Y


4
 
 hape 18. August 2022 

Lieber @Waldi,

vielen herzlichen Dank für Ihr wunderbares Glaubenszeugnis!

Im Gebet verbunden, hape.


5
 
 Waldi 18. August 2022 
 

Hier noch ein kurzer Link

mit Prälat Dr. Wilhelm Imkamp bein Disput Berlin, für alle, die mit ihm und irgendwie mit Maria Vesperbild in Verbindung stehen. Hier zeigt Prälat Imkamp seine überwältigende Rhetorik, wie ich sie unzählige Male bei seinen fesselnden Predigten in der Wallfahrtskirche von Maria Vesperbild über 29 Jahre mit Genuss erlebt habe. So lange war er Wallfahrtsdirektor in Maria Vesperbild.

www.youtube.com/watch?v=5zdL9UEvsj4


4
 
 Waldi 18. August 2022 
 

Ich habe Maria Vesperbild als Katholik

das erste Mal 1987 besucht und von da an bis 2019 über 32 Jahre jedes Jahr auch für mehrere Pilgertage am Stück. Ich war acht mal in Lourdes, einmal in Medjugorje, einige Male in Altötting und sehr oft in Maria Weißenstein in Südtirol. Aber ich muss aufgrund wunderbarer, mystischer Glaubenserlebnisse offen bekennen, dass ich mich als Katholik in Maria Vesperbild so wohl und zuhause gefühlt habe, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Maria Vesperbild ist eine selten gewordene Oase, mitten in der deutsch-katholischen Wüstenlanschaft, wo vom Verdursten bedrohte Seelen noch Zuflucht finden können! Der Synodale Irrweg macht einen großen Bogen um diese rettenden Oasen und führt noch tiefer in die leblose Wüste - und in den Abgrund.


8
 
 SalvatoreMio 18. August 2022 
 

Frau Prof. Dr. S. Müller und Situationsethik

@Zeitzeuge: falls ich begriffen habe: wenn Mord nicht mehr Mord ist und Ehebruch nicht mehr Ehebruch, dann sind die Tore offen für Willkür und Lüge - ein Bereich, in dem schon Kinder Leistungen vollbringen. - Dass die Schwere einer falschen Verhaltensweise von irdischen Gerichten und gewiss auch von Gott, dem Gerechten, unterschiedlich gesehen wird, dürfte nichts Neues sein. - Übrigens:
"Nomen est Omen" - sagt man. Ich berufe mich hier auf Situationsethik: das Wort "Paglia" bedeutet "Stroh".


4
 
 AlbMag 18. August 2022 
 

Artikel über den Modernismus

@Zeitzeuge: Danke für den Link (siehe unten die Wiederholung). Diesen Hinweis finde ich sehr wertvoll! Den Anti-Modernismus-Eid sollten vor allem auch die kirchenrechtlichen Körperschaften (in der Schweiz) ablegen, die die Pfarrereien dominieren.

katholischglauben.info/lexikon/modernismus/


6
 
 Zeitzeuge 18. August 2022 
 

Modernismus ist ein theologischer Fachbegriff, man könnte auch z.B.

sagen lehramtsuntreuer Liberalismus, der heute

sogar mit kirchlicher Sendung (missio canonica)

an vielen Lehrstühlen der Staatsfakultäten sein

Unwesen treibt - und von diesen Lehrstühlen

werden dann sogar mitunter entsprechende

"Professoren"

auf Bischofsstühle berufen....... .



Im Link ein typisches Beispiel für diese Geistes-

haltung, in dem Sammelband der "Paglia-Akademie"

breitet die Wiener "Moraltheologin", die aus

Deutschland stammende Prof.Dr. Sigrid Müller,

die bereits 1956 vom Vatikan verworfene sog.

"Situationsethik" erneut aus - Konsequenzen

hat sie wohl keine zu erwarten...... .

www.thecatholicthing.org/2022/08/13/throwing-st-john-paul-ii-under-the-bus/


4
 
 lesa 18. August 2022 

Die Lesungen des letzten Sonntags: Jeremia, Hebreärbrief, Jesus ...

@stephaninus: Es wurde im Artikel die notwendige Unterscheidung zwischen "Moderne" und "Modernismus" zur Sprache gebracht, und das kann sehr nützlich sein. Wäre diese Unterscheidung nicht getroffen, müsste man Ihnen Recht geben.
Im Übrigen wird das Wort des Herrn immer konkreter: "Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe."
Wölfe haben Hunger. Sie brauchen die Speise des Guten Hirten, das Brot des Wortes Gottes, die Wahrheit, aus Liebe und geduldig verkündigt. Und alle brauchen viel Gebet, mit dem man die feurigen Pfeile des Bösen auslöschen kann, wie es in Eph 6 heißt.


6
 
 physicus 18. August 2022 
 

Dank und Gratulation

Der von @Zeitzeuge verlinkte Artikel von Msgr. Reichart gibt einen guten Einblick "hinter die Kulissen". Vielen Dank an alle in Maria Vesperbild für Ihre Unterstützung von Kardinal Woelki! Wesentlich ist seine weitere Unterstützung durch das Gebet, insbesondere der Schutz der Gottesmutter.

Übrigens scheint heute Kardinal Woelkis 66. Geburtstag zu sein: Happy Birthday und Gottes Segen für das neue Lebensjahr!


5
 
 SalvatoreMio 18. August 2022 
 

Die Zeitung "Augsburger Allgemeine" und Kardinal Woelki

Unter dem Titel "Die Kirche muss moderner werden, um gesellschaftlich relevant zu bleiben" brachte der Redaktionsleiter Peter Bauer anläßlich des jüngsten Besuches von Kardinal Woelki einen Kommentar, den man lesen sollte. Unter anderem schreibt er: "Woelki stellt sich gegen "Modernismus" - doch der ist die einzige Chance der Kirche. - Klar wird im ganzen Artikel: für Herrn Rauch und gewiss viele weitere geht es nicht um das "Herz der Kirche" - um die Botschaft Gottes - sondern um eine "neue Frisur" oder: die Kirche braucht eine Schönheitschirurgie, damit sie beachtet wird: "Kleider machen eben Leute".


3
 
 Stephaninus 18. August 2022 
 

Schlechte Argumentation

Ich teile den Inhalt des Artikels, finde ihn aber in der Wortwahl nicht gelungen. Allein schon die Wortwahl Modernismus wird von 99% der Leserschaft nicht respektive falsch verstanden. So fördert man das Vorurteil, die katholische Kirche sei gegen die Moderne.

Ein Beispiel mehr dafür, dass die Kirche Kommunikationsprobleme hat.


2
 
 hape 18. August 2022 

Lieber @Zeitzeuge u.a.,

ich lese gerade das Buch „300 Jahre gläubige und ungläubige Theologie“ von Prof. Georg May. Darin wird auch das Thema Modernismus ausführlich behandelt. Das Buch hat den stattlichen Umfang von 935 Seiten, zzgl. Anhang. – Als ich es in die Hand nahm, musste ich erst mal tief Luft holen :-) – Aber das nur am Rande. –

Wie immer machte ich mich zuerst mit dem Inhaltsverzeichnis vertraut, um dann sofort die letzte Seite aufzuschlagen, die Seite 935. Den letzten Satz der Zusammenfassung, den wollte ich lesen, bevor ich in die Details einsteige. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, worauf es hinaus läuft. Diesen letzten Satz möchte ich mit Ihnen teilen.

Prof. May schreibt: „Ich kann mir nicht denken, dass es Menschen noch gelingen könnte, die Lage zu wenden.“ – Vor diesem Hintergrund bekommt für mich der Gruß des Apostels im Brief an die Thessalonicher eine besondere Bedeutung: „Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun.“ (1 Thess 5,24)

Im Gebet verbunden, hape.


4
 
 lesa 18. August 2022 

Notwendige und dankenswerte Unterscheiungs- und Orientierungshilfe

Der Artikel ist wohl geschrieben als notwendige situativ bedingte kurze Antwort auf die aktuellen Medienreaktionen. Der Direktor weiß schon, was er zu sagen hat und was nicht.
Lieber @Zeitzeuge: Danke für die Links! Zum Übel der Verzerrung der Lehre Christi und der Kirche durch die Irrtümer des Modernismus (den der W. Direktor ausdrücklich von der "Moderne" unterscheidet), ist die Beschränktheit des funktionalen Denkens und des Genderismus gekommen, das die Gaben der Schöpfung nicht mehr annehmen und wahrnehmen kann in ihrem Reichtum und ihren Entfaltungsmöglichkeiten durch Ergänzung, sondern einfach alles platt einebnet und dies als "Gerechtigkeit" missversteht. Weiters die Gewohnheit vieler (nicht aller) Journalisten, auf der Basis eines "Schlagwortkataloges" zu reagieren und Stimmung zu machen auf Ereignisse - je nach subjektivem Mütchen und Mainstream.
Aber es gibt auch noch jene Menschen, die "Denken und glauben" wollen und können. Hirten wie Mons. Reichart stärken sie.


3
 
 Chris2 18. August 2022 
 

Der größte Sieg des Teufels ist,

dass keiner mehr an seine Existenz glaubt (Zitat aus dem Gedächtnis eines Priester-Schauspielers in einem Hollywood-Film). Wenn man, wie Monsignore Imkamp schrieb, sagte, man brauche keinen Antimodernisten-Eid, weil es keinen Modernismus gebe, ist genau das passiert...
@hosea141 @Zeitzeuge


3
 
 SalvatoreMio 18. August 2022 
 

Der Artikel des Wallfahrtsdirektors ist Gold wert!

@Danke, lieber Zeitzeuge, für diesen Bericht im Link. Er zeigt überdeutlich, wo die Kirche in Deutschland steht und was die letzten treuen Bischöfe aushalten müssen! Beten wir für sie, senden einen Gruß! - Und ansonsten? In meiner Stadt mit auch vielen Katholiken: am 15. 8. manche Gemeinde ohne Messe. Eine Kirche mit Maria als Namenspatronin: 13 Anwesende samt Priester.


6
 
 Zeitzeuge 18. August 2022 
 

Ergänzend verlinke ich unten noch eine Kurzfassung eines

älteren Vortrages von Msgr. Imkamp über den

Modernismus; Msgr. Imkamp, ein ausgewiesener

Modernismus-Experte ist der Vorgänger von

Msgr. Reichart als Wallfahrtsdirektor von

Maria Vesperbild, ich weise auch auf sein

Buch "Sei kein Spiesser, sei katholisch" hin.

www.kath.net/print/42636


3
 
 Zeitzeuge 18. August 2022 
 

Ergänzend verlinke ich noch die Kurzfassung eines älzeren

www.kath.net/print/42636


2
 
 Zeitzeuge 18. August 2022 
 

Im Link ein weiterer Artikel von Msgr. Reichart, dem Wallfahrtsdirektor

von Maria Vesperbild, einem sehr guten Bekannten

meines besten Freundes und seiner Frau.

Beide Artikel sollten zusammenhängend betrachtet

werden.

Daß der Neo-Modernismus seit über 50 Jahren

in der kath. Kirche sein Unwesen treibt, kann

niemand bestreiten, als Beispiel möge der

Lehrbetrieb an den deutschen Staatsfakultäten

genügen, wo täglicher Missbrauch mit der

missio canonica betrieben wird - unter den

Augen der verantwortlichen Bischöfe - und

des Vatikans!

maria-vesperbild.de/eindruecke-des-wallfahrtsdirektors-zu-mariae-himmelfahrt-mit-kardinal-woelki/


3
 
 SalvatoreMio 18. August 2022 
 

Corona, Ängste und Gebete

@einfach: ich wag'es sonst nirgends zu sagen, doch es geht mir wie Ihnen: ich müsste eine der ersten sein, der man die Corona-Impfung 'reingejagt' hätte - doch auch nach über 2 Jahren Epidemie komme ich mir vor wie auf einem fremden Planeten, wenn andere mit Maske und Angst herumlaufen. - Verstand und Respekt angesichts solcher Viren: ja - Angst: nein, und über allem steht der himmlische Vater.


5
 
 SalvatoreMio 18. August 2022 
 

"Woelki" - Ein "treukatholischer Bischof"

@Wirklich, girsberg74, die Reaktion der Wallfahrtsleitung scheint nicht gut gelungen. Die Sprache ist dürftig und verwirrend. Schade, da gegen Kardinal Woelki in seiner Diözese aus vollen Rohren geschossen wird.


3
 
 winthir 18. August 2022 

Den Antimodernismus-Eid gibt es zwar inzwischen nicht mehr,

aber dafür inzwischen diverse Treu-Eide.

siehe link.

www.kirchenrecht-online.de/kanon/glaub.html


1
 
 girsberg74 17. August 2022 
 

Lahmer Artikel !

Kardinal Woelki ist besser als der Artikel, also schadet der Artikel dem Ansehen von Kardinal Woelki und der der Veranstaltung überhaupt.

Was ist der Inhalt der Veranstaltung, der Predigt?

Sachliche Unklarheit:
Wer sagt, – Kardinal Woelki? der Schreiber? -, dass „wir“ nicht gegen die Moderne sind, sondern nur gegen den Modernismus?

Tonfall: Dieser ist stellenweise hinhaltend verteidigend! - Wozu?

Tut mir Leid, Kardinal Woelki und Maria Vesperbild haben etwas Besseres verdient.


3
 
 Einfach 17. August 2022 
 

Der Modernismus irrt gewaltig

Ich hatte schon mehrfach Gebetserhörungen in ganz schwierigen Situationen und auch von Corona wurde ich bis heute verschont. Ich war gerade in Rom, als die Kirchen geschlossen wurden, wegen der Pandemie und bin mit dem letzten Flug aus Rom nachhause geflogen. Überall war Panik. Nur in der Anima hat der Priester die Ruhe bewahrt und zelebriert und die Mundkommunion gespendet. Wir hatten alle großes Gottvertrauen. Denn ER verlässt uns nicht !!!


6
 
 Zeitzeuge 17. August 2022 
 

Im Link ein Artikel über den Modernismus aus dem alten LThK;

dieser Artikel hat nichts an seiner Gültigkeit

verlorenm nach dem II. Vatikanum brachen dann

die Dämme und der Neo-Modernismus drang in die

kath. Kirche ein - die Folgen stehen allen

gläubigen Katholiken klar vor Augen!

katholischglauben.info/lexikon/modernismus/


6
 
 hosea141 17. August 2022 
 

Ich denke, es war ein großer Fehler von Papst Paul VI, den Antimodernismus-Eid abzuschaffen. Durch diesen Spalt dringt der Rauch des Satans in die Kirche. PF wird es kaum tun, aber sein Nachfolger sollte diesen Eid wieder einführen.


9
 
 hape 17. August 2022 

Das seh' ich genauso.

Danke für die Klarstellung.


6
 

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