Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Domradio-Überschrift: „Deutsche Bischöfinnen tragen Violett – Als Geistliche erkennbar sein“

8. September 2022 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ist beim Kölner Domradio der Wunsch der Vater des Gedankens? – Und was soll der eigenartige Untertitel: „Pretty in Pink oder Lila“? – Facebook-Leserreaktionen durchleuchten den Domradio-Beitrag - Kommentar von Petra Lorleberg


Köln (kath.net/pl) Schon sehr „pretty“, diese Damen „in Pink oder Lila“, nicht wahr? Zumindest leitet das Kölner „Domradio“ die Gedanken der Leser schon gleich im Untertitel in diese Richtung. Man erkläre mir bitte nicht, dass für das „pretty“ ausschließlich die wenig einfallsreiche Alliteration und der abgeschmackt-„moderne“ Anglizismus verantwortlich seien. Vielmehr kann man lernen: Frauen als Bischöfe müssen zumindest eines:sie müssen versuchen gut aussehen. Und ist es wirklich berichtenswert, dass sich eine der evangelischen Landesbischöfinnen gemäß Zitat des Evangelischen Pressedienstes über die Komplimente freut, die sie dafür bekommt? Oder dürfen wir uns erlauben zu fragen, ob das einen sexistischen Einschlag hat?

Und noch ein Gedanke zur „Domradio“-Titelgestaltung: Die Überschrift „Deutsche Bischöfinnen“ in einem katholischen Portal, da wird wohl etwas behauptet, was es nicht gibt: deutsche katholische Bischöfinnen. Ist hier der Wunsch der Vater des Gedankens? Korrekt hätte es heißen müssen: „Deutsche evangelische Bischöfinnen tragen Violett“. Oder auch „deutsche Landesbischöfinnen tragen…“. Wobei auch die Kennzeichnung „deutsch“ eigenartig wirkt. Was sind „deutsche“ Bischöfinnen? Keine evangelischen Bischöfinnen,, sondern wirklich „DEUTSCHE“ (Staatskirchen-)Bischöfinnen?


Das „Domradio“ schildert weiter, Zitat: „Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, hat sich ebenfalls für ein lilafarbenes Collarhemd zum schwarzen Kostüm entschieden. Für sie ist es auch eine Genderfrage, wie sie sagt. ‚Ich möchte gerade in der Ökumene bei meinen männlichen Bischofs-Kollegen von der römisch-katholischen und orthodoxen Kirche deutlich machen, dass ich die gleichrangige Position innehabe.‘ Sie will damit auch andere Frauen ermutigen, ein Leitungsamt in ihrer jeweiligen Kirche anzustreben.“ Man kann diese Darstellung des „Domradio“ wohl kaum mehr nur als „verhülltes“ Werben für Frauen im katholischen Bischofsamt beschreiben. Und DAS ist dann etwas anderes als die selbstverständliche Achtung vor Leitungspersönlichkeiten/Verantwortungsträgern einer anderen Konfession.

Viel kommentiert wird der Beitrag auf dem Facebookauftritt des „Domradio“. Neben Zustimmung kommt auch Kritik:
-    „Was hat sowas auf einem katholischem Portal zu suchen? Es gibt keine weibliche Bischöfe. Das kann nur eine Grund haben: Propaganda um die Katholische Kirche zu protestantisieren.“
-    Eine Frau kommentiert: „Wird die Kirche jetzt auch noch zum Laufsteg?“
-    „Der Nachfolger von Kardinal Woelki hat hoffentlich die Führungsstärke, dem Treiben der Redaktion ein Ende zu setzen.“
-    „Domradio setzt mit diesen Nachrichten schon eigenartige Akzente…“
-    „Warum berichtet das Domradio darüber?“
-    „Violette und rote Talare tragen natürlich auch hohe Richter und Professoren. Früher auch die Kurfürsten. Aber nie privat. Evangelische die diese Farben tragen wollen, heben sich damit bewusst vom restlichen Kirchenvolk ab und signalisieren Hierarchie, die es eigentlich nicht geben sollte. Es ist auch nicht wirklich chic sondern wirkt eher künstlich. Für offizielle Anlässe empfehle ich der Bischöfin ein schwarzes Kostüm mit weißem Kragen und Brustkreuz. Das ist seriös.“

Foto des Artikels zur Dokumentation © Domradio/Evangelischer Pressedienst(Foto der Bischöfinnen)/Screenshot

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  7. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  8. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  9. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  10. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  11. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  12. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  13. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  14. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  15. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz