Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Voll in die Falle getappt
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

Domradio-Überschrift: „Deutsche Bischöfinnen tragen Violett – Als Geistliche erkennbar sein“

8. September 2022 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ist beim Kölner Domradio der Wunsch der Vater des Gedankens? – Und was soll der eigenartige Untertitel: „Pretty in Pink oder Lila“? – Facebook-Leserreaktionen durchleuchten den Domradio-Beitrag - Kommentar von Petra Lorleberg


Köln (kath.net/pl) Schon sehr „pretty“, diese Damen „in Pink oder Lila“, nicht wahr? Zumindest leitet das Kölner „Domradio“ die Gedanken der Leser schon gleich im Untertitel in diese Richtung. Man erkläre mir bitte nicht, dass für das „pretty“ ausschließlich die wenig einfallsreiche Alliteration und der abgeschmackt-„moderne“ Anglizismus verantwortlich seien. Vielmehr kann man lernen: Frauen als Bischöfe müssen zumindest eines:sie müssen versuchen gut aussehen. Und ist es wirklich berichtenswert, dass sich eine der evangelischen Landesbischöfinnen gemäß Zitat des Evangelischen Pressedienstes über die Komplimente freut, die sie dafür bekommt? Oder dürfen wir uns erlauben zu fragen, ob das einen sexistischen Einschlag hat?

Und noch ein Gedanke zur „Domradio“-Titelgestaltung: Die Überschrift „Deutsche Bischöfinnen“ in einem katholischen Portal, da wird wohl etwas behauptet, was es nicht gibt: deutsche katholische Bischöfinnen. Ist hier der Wunsch der Vater des Gedankens? Korrekt hätte es heißen müssen: „Deutsche evangelische Bischöfinnen tragen Violett“. Oder auch „deutsche Landesbischöfinnen tragen…“. Wobei auch die Kennzeichnung „deutsch“ eigenartig wirkt. Was sind „deutsche“ Bischöfinnen? Keine evangelischen Bischöfinnen,, sondern wirklich „DEUTSCHE“ (Staatskirchen-)Bischöfinnen?


Das „Domradio“ schildert weiter, Zitat: „Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, hat sich ebenfalls für ein lilafarbenes Collarhemd zum schwarzen Kostüm entschieden. Für sie ist es auch eine Genderfrage, wie sie sagt. ‚Ich möchte gerade in der Ökumene bei meinen männlichen Bischofs-Kollegen von der römisch-katholischen und orthodoxen Kirche deutlich machen, dass ich die gleichrangige Position innehabe.‘ Sie will damit auch andere Frauen ermutigen, ein Leitungsamt in ihrer jeweiligen Kirche anzustreben.“ Man kann diese Darstellung des „Domradio“ wohl kaum mehr nur als „verhülltes“ Werben für Frauen im katholischen Bischofsamt beschreiben. Und DAS ist dann etwas anderes als die selbstverständliche Achtung vor Leitungspersönlichkeiten/Verantwortungsträgern einer anderen Konfession.

Viel kommentiert wird der Beitrag auf dem Facebookauftritt des „Domradio“. Neben Zustimmung kommt auch Kritik:
-    „Was hat sowas auf einem katholischem Portal zu suchen? Es gibt keine weibliche Bischöfe. Das kann nur eine Grund haben: Propaganda um die Katholische Kirche zu protestantisieren.“
-    Eine Frau kommentiert: „Wird die Kirche jetzt auch noch zum Laufsteg?“
-    „Der Nachfolger von Kardinal Woelki hat hoffentlich die Führungsstärke, dem Treiben der Redaktion ein Ende zu setzen.“
-    „Domradio setzt mit diesen Nachrichten schon eigenartige Akzente…“
-    „Warum berichtet das Domradio darüber?“
-    „Violette und rote Talare tragen natürlich auch hohe Richter und Professoren. Früher auch die Kurfürsten. Aber nie privat. Evangelische die diese Farben tragen wollen, heben sich damit bewusst vom restlichen Kirchenvolk ab und signalisieren Hierarchie, die es eigentlich nicht geben sollte. Es ist auch nicht wirklich chic sondern wirkt eher künstlich. Für offizielle Anlässe empfehle ich der Bischöfin ein schwarzes Kostüm mit weißem Kragen und Brustkreuz. Das ist seriös.“

Foto des Artikels zur Dokumentation © Domradio/Evangelischer Pressedienst(Foto der Bischöfinnen)/Screenshot

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  7. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  12. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  13. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  14. Die große Täuschung
  15. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz