Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  5. Écône, zum Zweiten
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  8. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  9. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  10. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  11. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  12. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  13. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  14. Papst hofft auf gemeinsamen Weg aller christlichen Konfessionen hin zur Feier des Jahres 2033
  15. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang

Salvini will klaren Kurs gegen illegale Einwanderung

18. September 2022 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer italienischer Innenminister und Lega-Chef kritisiert Seenotrettung durch NGOs im Mittelmeer.


Rom (kath.net/ KAP)

Der frühere italienische Innenminister Matteo Salvini will im Falle eines Wahlsiegs der Mitte-Rechtsparteien in Italien zu einem scharfen Kurs gegen illegale Einwanderung zurückkehren. Salvini äußerte sich eine Woche vor der Parlamentswahl in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der katholischen Tageszeitung "Avvenire".

Der Parteichef der populistischen Partei Lega sagte, als er das Innenministerium vor drei Jahren verlassen habe, seien im Jahr weniger als 5.000 Migranten an Italiens Küsten gelandet. In diesem August seien es 16.800 in einem einzigen Monat gewesen. Salvini sprach von einer "dramatischen Entwicklung" und erinnerte an die mehr als 1.200 Menschen, die bei der versuchten Überquerung des Mittelmeers ertrunken oder verschwunden seien.


Die ausländischen Nichtregierungsorganisationen beherrschten mit ihren Schiffen wieder das Mittelmeer, beklagte Salvini. Sie seien ein Anziehungsfaktor für die neue Migrationswelle. Falls seine Partei an die Regierung komme, werde Italien jene Staaten zur Verantwortung ziehen, unter deren Flaggen diese Schiffe fahren.

Weiter erklärte Salvini, eine ernstzunehmende Regierung müsse die Einwanderung regulieren, sich den Schleusern entgegenstellen und dafür sorgen, dass genau die Menschen ins Land kommen, die das Land brauche. Eine Mitte-Rechtsregierung würde die bisherige Fehlentwicklung innerhalb weniger Monate korrigieren.

Salvini äußerte sich in dem Interview auch über seine persönlichen Beziehungen zu Moskau und zu denen seiner Partei zu Putins Partei "Einiges Russland". Die Lega habe früher geglaubt, mit dieser Partei zusammenarbeiten zu können, erklärte er. Es habe aber keine konkreten Schritte gegeben, und seit einiger Zeit gebe es überhaupt keine Beziehungen mehr.

Er fügte hinzu, dass auch seine persönliche Einschätzung bezüglich der russischen Regierung sich "seit dem inakzeptablen Angriff auf die Ukraine" gewandelt habe. Dennoch halte er daran fest, dass es möglich sein müsse, mit der russischen Seite über Frieden zu sprechen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den christdemokratischen Politiker Giorgio La Pira, der 1969 mitten im Kalten Krieg nach Moskau geflogen war, um Gesprächsfäden mit den kommunistischen Machthabern zu knüpfen.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 18. September 2022 
 

@HeikeSti

Woher wissen Sie, dass Salvini nicht religiös ist und religiöse Symbole nur "instrumentalisiert"? Zwischen all den ersatzreligiösen Robespierres unserer Tage ("Woko Haram", diverse Diversen-Lobbys, Weltuntergangspropheten aller Art etc.) sollte es jedenfalls irgendwo auch noch den einen oder anderen Christen geben.


3
 
 SCV 18. September 2022 
 

Jetzt noch Distanzierung gegenüber Putin notwendig

Jetzt sollte sich Salvini auch noch klar von seinem Förderer Putin distanzieren und offenlegen, wieviel Geld seine Partei in der Vergangenheit von Russland erhalten hat und dieses Geld an die Ukraine für soziale Projekte spenden.

www.tagesspiegel.de/politik/italiens-rechte-und-ihre-kontakte-nach-moskau-putins-beste-freunde-8651527.html


2
 
 HeikeSti 18. September 2022 
 

Leider gehört Herr Salvini zu den Leuten, die religiöse Symbole für seine politische Agenda instrumentalisieren. Das ist nur allzu leicht durchschaubar.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  9. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  10. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  11. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  12. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  13. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz