Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  15. Papst hofft auf gemeinsamen Weg aller christlichen Konfessionen hin zur Feier des Jahres 2033

Dienst mit Kraft, mit Nächstenliebe, ohne Doppelmoral, klar, direkt. Die Berufung des Gendarmen

3. Oktober 2022 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Aufforderung an die Gendarmen, ihre Berufung immer wieder zu erneuern: ‚Sonst passiert das Schlimme mit uns Priestern: wir gewöhnen uns daran. Und wenn etwas nicht wiederbelebt wird, stirbt es aus, wird es korrupt“


Rom (kath.net) Am 1. Oktober leitete Papst Franziskus in der Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten dier Eucharistiefeier für das Vatikanische Gendarmeriekorps anlässlich des Festes des Erzengels Michael, Schutzpatron der italienischen Staatspolizei und des Vatikanischen Gendarmeriekorps, das am 29. September gefeiert wird.

In seiner Predigt betonte der Papst das Wesen des Berufs des Gendarmen. Der Geist dieses Festes sei interessant. Es sei interessant, es als eine Erneuerung zu sehen, als eine Wiederbelebung der Berufung anzusehen. Dies sei so eine Feier, um zu beten, „dass der Herr die Berufung eines jeden von uns, heute eure Berufung als Gendarmen, neu belebt und wachsen lässt“.

Wenn eine Sache nicht lebendig sei, erlösche sie, „wenn eine Sache nicht wächst, sich nicht bewegt, verdirbt sie“. Deshalb sei es notwendig, im Leben immer vorwärts gehen, „wir müssen wachsen, wieder aufleben, den Traum, den Wunsch der Berufung wieder aufnehmen“. Die Gendarmen seien in die Gendarmerie eingetreten, weil sie eine Berufung hätten, als Dienst, als Wachstum.


„Und dann“, mahnte der Papst, „wie es auch uns Priestern passiert, jedem, gewöhnt man sich daran; und wenn man sich daran gewöhnt, anstatt zu wachsen, geht man unter, geht unter, geht unter“. Das sei der Punkt, an dem diese sehr hässliche Sache in unserem Leben als Priester geboren wird: „die Lauheit wird geboren, das Lauwarm-Sein. Man gewöhnt sich daran. Und das Gleiche passiert mit Ihnen. Wenn du deine Berufung nicht wiederbelebst, wenn du sie nicht jeden Tag wachsen lässt, diese Berufung zum Dienen, die sehr schön ist, wird am Ende - das ist kein Fluch, nein, das passiert jedem - das, was nicht wächst, verdorben“.

Drei Dinge seien wichtig. Zuerst der Glaube: „wenn wir unser Leben nicht im Lichte des Glaubens leben, ist es besser, einen anderen Beruf zu ergreifen. Mein Leben, das Leben aller Priester, und euer Leben als Gendarmen. Weil man mit einem Geist des Glaubens voranschreitet, ist es wichtig, diesen Glauben im Dienst zu leben, im wahren Dienst“.

Dann die Nächstenliebe und die Stärke: „in Berufen wie dem euren ist es schwierig, jeden Tag diese Nächstenliebe des Dienens zu haben: da ist die Ungeduld, die Wut über etwas, das falsch ist, die Ungerechtigkeiten, die man sieht und die man nicht wiedergutmachen kann“. Das könne die Nächstenliebe auslöschen und uns diesen Geist der Scheu geben, die Dinge herunterzuspielen. Der Herr bitte uns aber um einen Geist der Stärke, der mit Kraft, mit Liebe und mit Stärke belebe, nicht mit Furchtsamkeit.

Wir alle machten Fehler: „fürchtet euch nicht davor, sondern geht mit Kraft in den Dienst und geht immer vorwärts. Die Wiederbelebung der Berufung zum Dienst, zur Gendarmerie, zur Gendarmerie ist eine gute Sache“.

„Kehrt zurück zu den Wurzeln eurer Berufungen“, so Fanziskus: „Dienst. Dienen, so, ohne Schüchternheit, mit Nächstenliebe, mit Kraft, Dienen immer auf diese Weise“.

„Heute bitte ich den heiligen Erzengel Michael für euch Gendarmen um die Gnade“, so der Papst abschließend, „dass ihr eure Berufung wieder aufleben lassen könnt, dass ihr die Gabe, die ihr gehabt habt, mit Kraft wieder aufnehmt, denn jede Berufung ist ein Geschenk. Belebt das Geschenk, das ihr erhalten haben, mit einem Geist der Nächstenliebe, der Kraft des Dienens und nicht der Scheu und des Selbstbewusstseins. Und so werden sich die verschiedenen Probleme, die man im Leben hat, wenn man seine Berufung voll auslebt, von selbst auflösen. Probleme lösen sich auf, wenn es eine Kraft gibt, die vorantreibt“.

(c) Foto: Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  7. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  8. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  9. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  10. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  11. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  12. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  13. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  14. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz