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Dienst mit Kraft, mit Nächstenliebe, ohne Doppelmoral, klar, direkt. Die Berufung des Gendarmen

3. Oktober 2022 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Franziskus: Aufforderung an die Gendarmen, ihre Berufung immer wieder zu erneuern: ‚Sonst passiert das Schlimme mit uns Priestern: wir gewöhnen uns daran. Und wenn etwas nicht wiederbelebt wird, stirbt es aus, wird es korrupt“


Rom (kath.net) Am 1. Oktober leitete Papst Franziskus in der Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten dier Eucharistiefeier für das Vatikanische Gendarmeriekorps anlässlich des Festes des Erzengels Michael, Schutzpatron der italienischen Staatspolizei und des Vatikanischen Gendarmeriekorps, das am 29. September gefeiert wird.

In seiner Predigt betonte der Papst das Wesen des Berufs des Gendarmen. Der Geist dieses Festes sei interessant. Es sei interessant, es als eine Erneuerung zu sehen, als eine Wiederbelebung der Berufung anzusehen. Dies sei so eine Feier, um zu beten, „dass der Herr die Berufung eines jeden von uns, heute eure Berufung als Gendarmen, neu belebt und wachsen lässt“.

Wenn eine Sache nicht lebendig sei, erlösche sie, „wenn eine Sache nicht wächst, sich nicht bewegt, verdirbt sie“. Deshalb sei es notwendig, im Leben immer vorwärts gehen, „wir müssen wachsen, wieder aufleben, den Traum, den Wunsch der Berufung wieder aufnehmen“. Die Gendarmen seien in die Gendarmerie eingetreten, weil sie eine Berufung hätten, als Dienst, als Wachstum.


„Und dann“, mahnte der Papst, „wie es auch uns Priestern passiert, jedem, gewöhnt man sich daran; und wenn man sich daran gewöhnt, anstatt zu wachsen, geht man unter, geht unter, geht unter“. Das sei der Punkt, an dem diese sehr hässliche Sache in unserem Leben als Priester geboren wird: „die Lauheit wird geboren, das Lauwarm-Sein. Man gewöhnt sich daran. Und das Gleiche passiert mit Ihnen. Wenn du deine Berufung nicht wiederbelebst, wenn du sie nicht jeden Tag wachsen lässt, diese Berufung zum Dienen, die sehr schön ist, wird am Ende - das ist kein Fluch, nein, das passiert jedem - das, was nicht wächst, verdorben“.

Drei Dinge seien wichtig. Zuerst der Glaube: „wenn wir unser Leben nicht im Lichte des Glaubens leben, ist es besser, einen anderen Beruf zu ergreifen. Mein Leben, das Leben aller Priester, und euer Leben als Gendarmen. Weil man mit einem Geist des Glaubens voranschreitet, ist es wichtig, diesen Glauben im Dienst zu leben, im wahren Dienst“.

Dann die Nächstenliebe und die Stärke: „in Berufen wie dem euren ist es schwierig, jeden Tag diese Nächstenliebe des Dienens zu haben: da ist die Ungeduld, die Wut über etwas, das falsch ist, die Ungerechtigkeiten, die man sieht und die man nicht wiedergutmachen kann“. Das könne die Nächstenliebe auslöschen und uns diesen Geist der Scheu geben, die Dinge herunterzuspielen. Der Herr bitte uns aber um einen Geist der Stärke, der mit Kraft, mit Liebe und mit Stärke belebe, nicht mit Furchtsamkeit.

Wir alle machten Fehler: „fürchtet euch nicht davor, sondern geht mit Kraft in den Dienst und geht immer vorwärts. Die Wiederbelebung der Berufung zum Dienst, zur Gendarmerie, zur Gendarmerie ist eine gute Sache“.

„Kehrt zurück zu den Wurzeln eurer Berufungen“, so Fanziskus: „Dienst. Dienen, so, ohne Schüchternheit, mit Nächstenliebe, mit Kraft, Dienen immer auf diese Weise“.

„Heute bitte ich den heiligen Erzengel Michael für euch Gendarmen um die Gnade“, so der Papst abschließend, „dass ihr eure Berufung wieder aufleben lassen könnt, dass ihr die Gabe, die ihr gehabt habt, mit Kraft wieder aufnehmt, denn jede Berufung ist ein Geschenk. Belebt das Geschenk, das ihr erhalten haben, mit einem Geist der Nächstenliebe, der Kraft des Dienens und nicht der Scheu und des Selbstbewusstseins. Und so werden sich die verschiedenen Probleme, die man im Leben hat, wenn man seine Berufung voll auslebt, von selbst auflösen. Probleme lösen sich auf, wenn es eine Kraft gibt, die vorantreibt“.

(c) Foto: Vatican Media

 


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