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Ein katholischer Kanon führt zurück zu den Wurzeln!

13. Oktober 2022 in Interview, 12 Lesermeinungen
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Die Mehrheit der deutschen Bischöfe hat offenbar keine Lust darauf, Antworten aus der Botschaft des Evangeliums zu geben - kath.net-Interview mit Peter Seewald zum Erscheinen der neuen katholischen BuchEdition Credo - Von Roland Noé


München (kath.net)

kath.net: „Weltliteratur für alle“ ist Dein jüngstes Projekt. Damit soll eine  „Bibliothek katholischer Klassik“ entstehen. Worum geht es?

Peter Seewald: Es ist ein gewagtes Unternehmen. Und ein provozierendes, was mir gut gefällt. Welcher Verlag wagt heutzutage schon die Herausgabe einer Sammlung mit dem Titel „Bibliothek katholischer Klassik“? Klingt in unseren Tagen nicht gerade wie ein Verkaufsschlager. Wir machen das mit einem modernen Design, großartiger Ausstattung – Hardcover, Lesebändchen, Qualitätsdruck – und zu einem attraktiven Preis. Es geht um die Wiederentdeckung der großen, teils ganz vergessenen Schätze katholischer Weltliteratur. Eine nahezu zwingende Aufgabe.

kath.net: Es gibt drei Linien in der Edition Credo.

Peter Seewald: Ja. Da ist credo klassik mit Legenden wie Blaise Pascal, Teresa von Ávila, Thomas von Kempen, aber auch neueren Autoren wie Ronald Knox, Pierre Teilhard de Chardin oder Thomas Merton. credo biografie wiederum bringt die spannenden Lebensgeschichten von Heiligen wie Mary Ward, Jeanne d‘Arc oder Thomas von Aquin. In credo erzählung wollen wir Romane und Novellen beispielsweise von Graham Greene, Gertrud von Le Fort, T. S. Eliot oder auch Nicholas Wiseman anbieten.

kath.net: Was soll mit der neuen Sammler-Reihe entstehen – und was ist der Hintergrund?

Peter Seewald: Wir erleben in Europa einen Niedergang des Christentums von noch vor kurzem nicht für möglich gehaltenen Ausmaßen. Ein neues Heidentum ist im Begriff, den gesamten gesellschaftlichen Raum zu erobern. Gleichzeitig steht unsere Welt vor gewaltigen Herausforderungen, vielleicht sogar vor einem zivilisatorischen Zusammenbruch. Aber die Mehrheit der deutschen Bischöfe hat offenbar keine Lust darauf, hier Antworten aus der Botschaft des Evangeliums zu geben. Und das katholische Establishment beschäftigt sich, während das Haus Gottes in Flammen steht, mit den ewig gleichen Strukturfragen, die am Auftrag der Christen völlig vorbeigehen. Man fragt nur noch danach, wie wir die Kirche wollen, und nicht mehr, wie sie ihr Gründer, Jesus Christus, will. Obendrein: Wer kümmert sich eigentlich um die spirituell Suchenden und jene Gläubigen, die nicht vornehmlich in Sitzungen zu finden sind, sondern tatsächlich noch Gottesdienste feiern, aber keine Stimme haben …

kath.net: Was hat das mit der Buchreihe zu tun?

Peter Seewald: Sehr viel. Um Zukunft gestalten zu können, braucht es stets auch Veränderungen. Aber gleichfalls gilt das Wort von Papst Johannes XXIII., der vom Zweiten Vatikanum forderte, die Suche nach dem Zeitgemäßen dürfe niemals zu einer Preisgabe des Wahren und Gültigen und zur billigen Anpassung an das gerade Aktuelle führen.

Die katholische Kirche wird heute in Deutschland und anderen Ländern fast nur noch negativ diskutiert – verständlicherweise nicht zuletzt aufgrund des unfassbaren Missbrauchsskandals. Andererseits weiß kaum noch jemand, was dieser Glaube eigentlich bedeutet. Hier kann der Rückgriff auf das geistig-kulturelle Erbe des Katholizismus‘ die Dinge zurechtrücken. Ein katholischer Kanon führt zurück zu den Wurzeln, zu den Quellen ­– und damit auch zu den Fragen über das eigene Ich, den Sinn des Lebens, die Ewigkeit. Wir brauchen Antworten, die Substanz haben, die unseren Horizont wieder öffnen, der so häufig vernebelt wird.

kath.net: Im Oktober erscheinen die ersten drei Werke, im November die nächsten drei. Wie lange wird es dauern, bis die Sammler-Edition mit den 100 geplanten Büchern vollständig ist?

Peter Seewald: Diese 6 Bände sind eine Testphase. Danach werden wir sehen, wie und ob es weitergeht. Wenn es gut läuft, soll Monat für Monat ein neuer Titel erscheinen. Auch im Abonnement. Ziel ist eine Sammlung mit zunächst 50 Ausgaben. Am Ende haben wir einen katholischen Kanon mit den besten Werken der Weltliteratur, verfasst von den bedeutendsten Schriftstellern ihrer Zeit. Unter den ersten Titeln haben wir beispielsweise mit Augustinus nicht nur einen Kirchenlehrer, sondern, wie Papst Benedikt XVI. sagt, eine der größten Gestalten in der Geschichte des Denkens überhaupt. Julien Green und Robert Hugh Benson wiederum gehören zu den meistdiskutierten Autoren des 20. Jahrhunderts. Und welcher Verlag kann zum Start schon zwei Nobelpreisträger aufbieten, François Mauriac und Sigrid Undset. Das Spannende ist, alle diese Klassiker haben einen aktuellen Bezug. Sie antworten gewissermaßen auch auf die Glaubensnot unserer Zeit.

kath.net:   Bücher haben es im Zeitalter von YouTube, TikTok und anderen  Videoplattformen schwer. Wie wichtig wird das Buch aber auch für die jetzige und nächste Generation bleiben? Haben Menschen, die viel lesen, einen Vorteil?

Peter Seewald: Ich bin ein altmodischer Büchermensch. Ich muss Bücher auch sehen, anfassen, riechen können. Literatur ist Seelennahrung und fördert das Denken. Sprache-Denken-Wirklichkeit, das ist eine Linie. Wer nicht liest, muss jedoch nicht unbedingt dumm sein. Meine Mutter hat in ihrem Leben vielleicht nur fünf Bücher gelesen. Aber sie war dank ihres gesunden Menschenverstandes eine kluge Frau. Es waren nicht zuletzt die Klöster mit ihren Schreibstuben und Bibliotheken, die den Wert von Literatur unterstrichen. Wie auch sollte man das Wort Gottes vernehmen, wenn es keine Bibel, keine geistige Lektüre gäbe.

Das Buch wird bleiben, auch wenn die TikTok-Generation hier noch Berührungsängste hat. Lesen heißt ja auch, in spannende Geschichten einzutauchen, Ausgleich zu finden. Zum Beispiel mit den wunderbaren Maigret-Krimis von Georges Simenon.

kath.net: Nach welchen Kriterien werden die Werke in die Reihe aufgenommen?

Peter Seewald: Der Fundus ist gewaltig. Wir konzentrieren uns deshalb auf eine Auswahl der bedeutendsten Autoren aller Jahrhunderte – und der lesbaren. Die Bibliothek katholischer Klassik ist eine Volks-Bibliothek. Was man hier nicht finden wird, sind fachspezifische, eher schwer „verdauliche“ theologische Wälzer. Wir beginnen mit Augustinus‘ „Bekenntnissen“, gehen über Teresa von Ávila, Blaise Pascal, Meister Eckhart und vielen anderen dann hin zu modernen Autoren wie T. S. Eliot, Graham Greene, Henri de Lubac, Ida Friederike Görres oder auch Madeleine Delbrêl.

Die Auswahl ist tatsächlich nicht einfach. Wir könnten hier jetzt unendlich viele Namen nennen. Thomas Morus, Hildegard von Bingen, Ignatius von Loyola, Georges Bernanos, G. K. Chesterton, John Henry Newman, Edith Stein, Hans Urs von Balthasar, Pierre Teilhard de Chardin, Evelyn Waugh und, und, und. Nicht zu vergessen Theodor Haecker, ein Impulsgeber der „Weißen Rose“, der als der sprachgewaltigste katholische Denker Deutschlands galt. Für alle gilt: Wir brauchen das Wort der Klassiker; gerade in einer Gesellschaft, die sich so rast- und am Ende auch ratlos zeigt wie die heutige.

kath.net: Von den vielen Werken, die geplant sind, welche 3 Werke waren schon immer die Lieblingsbücher von Dir?

Peter Seewald: Den heiligen Benedikt von Nursia und seine unübertreffliche Regel habe ich früh schätzen gelernt. Das ist eine Lebenshilfe, die auf Felsen gebaut, verlässlich ist und nie alt wird. In der Schule Benedikts geht es nicht um Experimente, sondern um das Erprobte und Bewährte, man könnte auch sagen: das Heilige.

Julien Greens Biografie über Franz von Assisi wiederum hat mich schon wegen des Autors angezogen. Green ist ein Mann, der radikal dachte und radikal glaubte. Er entrüstete sich dann auch, der Katholizismus sei zu „einer Akademie-, Salon- und Geschäfts-Religion“ verkommen. Er passe sich ganz den Gewohnheiten, den Irrtümern und der Ahnungslosigkeit seiner Umgebung an. Greens „Bruder Franz“ ist das Gegenmodell zu einem reinen Modechristentum. Seinen Auftrag, den Franziskus in einer Vision erhielt ­– „Geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät“ – ist brennend aktuell geworden. Dieser einfache, völlig unpolitische, aber mit Begeisterung das Evangelium lebenden Mönch war genau die Kraft, um der Kirche das zu geben, was alle organisatorische Tüchtigkeit nicht vermochte.

Unübertrefflich ist für mich Hemingways „Der alte Mann und das Meer“. Ein Werk von biblischer Kraft. Hemingway war nicht unbedingt ein Vorzeige-Katholik. Aber darum geht es auch nicht. Immerhin konvertierte er; wenn auch vor allem deshalb, um eine Katholikin heiraten zu können, die ihn sonst nicht genommen hätte.

kath.net: Was macht Dich für die neue Buchreihe zuversichtlich?

Peter Seewald: Ich denke, die Sehnsucht nach Orientierung, nach Lebenssinn, nach echten Werten wird von Tag zu Tag größer. Unsere Zeit verlangt nach substanziellen, erwachsenen Antworten. Mit den Klassikern haben wir die Chance, die Botschaft des katholischen Glaubens ganz unverformt und unverfälscht kennenzulernen. Vor allem können wir hier große Literatur erleben, mit der Denker und Dichter von Weltrang das Drama der menschlichen Existenz beleuchten. Mit ihrem ganzheitlichen Blick auf Gott und die Welt wirken sie dabei überraschend aktuell.

www.edition-credo.de/

 

Die ersten 6 Bücher können auch in Kooperation mit unseren kath.net-Buchhandlungen bestellt werden:

 

Auslieferung Oktober 2022:

Augustinus - Bekenntnisse 16,80 Euro

Aurelius Augustinus, das „Genie des Herzens“, gilt als einer der bedeutendsten Lehrer der Kirche und größten Denker der Geschichte. Die Aufzeichnungen über seine Selbstfindung, eines der berühmtesten Werke der Weltliteratur, wurden zur Urform der Autobiografie. Sie zeigen den Menschen in seinem Widerspruch zwischen Gottesferne und Gottesnähe, seinen Abgründen und seinem Sehnen nach Glück und Erfüllung. Nie wurde die Dramatik der menschlichen Existenz klarer und ergreifender dargestellt.

Green - Franz  von Assisi 16,80 Euro

Unter allen Heiligengestalten ragt eine ganz besonders hervor: Franziskus von Assisi. Seine in schlichter Sprache verkündete Botschaft des Evangeliums, seine Liebe zu allen Geschöpfen, und nicht zuletzt seine Bedürfnislosigkeit, die er im Vertrauen auf die Fürsorge Gottes lebte, machten ihn zu einem Erneuerer von Kirche und Glauben. Nie hat er an Faszination verloren.

Julien Green, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, ist den Spuren des Heiligen nachgegangen und hat die Quellen systematisch erforscht. „Bruder Franz“ gilt als das Buch seines Lebens.

Benson - Der Herr der Welt 16,80 Euro

Gott ist tot. An die Stelle des „reaktionären“ Christentums treten die Heilsversprechen einer neuen Humanitätsreligion. Massenhaft folgen auch Mitglieder der katholischen Kirche dem neuen Fortschrittsglauben und seinem Anführer. Das verbliebene Häuflein von Getreuen, die sich um den letzten Papst sammeln, steht vor dem Ende. Bis Katastrophen von biblischen Ausmaßen ein finales Ereignis ankündigen. „Der Herr der Welt“ steht am Beginn der dystopischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu George Orwells „1984“ und Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“ führt Robert Hugh Bensons Vision einer selbstherrlichen Menschheit jedoch konsequent zu einem Endpunkt. Ein Religionsthriller, der 100 Jahre nach der Erstveröffentlichung seine ganze visionäre Kraft entfaltet.

 

Auslieferung November 2022:

Hl. Benedikt - Die Regel 14,80

Undset - Katharina von Siena 16,80

Mauriac - Natterngezücht 16,80

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


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Lesermeinungen

 Katholik 14. Oktober 2022 

Respekt, aber...

ich kann nicht verbergen, dass ich ebooks und Hörbücher sehr schätze und mir klassisch-katholische Literatur in diesen Formaten noch mehr wünschen würde.


0
 
 HeikeSti 14. Oktober 2022 
 

Großartige Idee! Ich bin begeistet!


0
 
 Hilfsbuchhalter 14. Oktober 2022 

Weil hier immer nur von den "deutschen" Bischöfen die Rede ist.

Die österreichischen und die Schweizer Bischöfe stehen den deutschen in diesen Fragen nichts nach. Auch hier geht es darum Homosexuelle zu segnen und Frauen eine höhere Weihe zukommen zu lassen. Wer glaubt, dass das nur die Deutschen betrifft, irrt. Erzbischof Lackner, cer Vorsitzende der österr. Bischofskonferenz selbst will die Homosexuellen-Segnung in Rom durchbringen.


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 JP2B16 14. Oktober 2022 
 

Viel Erfolg Herr Seewald für diese wundervolle Idee ...

... übrigens seine Unternehmung ist ein weiteres, sehr hoffnungsvolles Indiz dafür, dass etwa großes Neues ganz allmählich und behutsam heranwächst, dass die Saat aufgeht. Ganz sicher ist dieses Projekt in der Vorsehung Gottes für eine kommende Zeit, in der der Glaube neu erblüht.


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 723Mac 13. Oktober 2022 
 

die Suche nach den Wurzeln, nach dem Herren und nach der Wahrheit

ist zusammen mit der Gottesmutter am sichersten.

Danke für einen tollen Beitrag an Herrn Seewald

Auf der Golgothaberg ist die Schmerzhafte Gottesmutter zur Mutter der Kirche geworden und die Botschaft von Papst Benedkit an alle Christen in Deutschland aus kleinem Etzelsbach aktueller denn je.
Wir haben die Einheit als Christen auch nur zsuammen mit der GM zu bauen
In München besteht weiterhin die Möglichkeit der Anabetung des Allerheiligsten am Heiligtum der Schmerzhaften Gottesmutter in der Herzogspitalkirche- dazu auch eine herzliche Einladung

www.youtube.com/watch?v=sr2CCK_Ld6A


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 lesa 13. Oktober 2022 

Hoffnungsvoll und schön!

"Ach, möge die Heilige Kirche doch nur ihre Schätze bewahren. Unendlich kostbar sind die Glaubensschätze der Heiligen Kirche. Unser Herr Jesus Christus liebt Seine Braut und gibt Sich für sie hin. (Hl. Robert Bellarmin, Sievernich 25.9.2020)
Die Heiligen im Himmel beten nicht umsonst für uns!


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 Chris2 13. Oktober 2022 
 

Lieber @Heinz1

Bitte reichen Sie doch die Pointe nach. Oder sollte Ihnen zum Thema Mut tatsächlich gar nichts einfallen? Ganz bestimmt nicht. Ansonsten empfehle ich z.B. die zweite Wiener Türkenbelagerung (u.a. den Heldenmut der zuletzt nur noch etwa 500 kampffähigen Verteidiger der Stadt), die Belagerung Maltas durch die Muslime, das Buch Mosebachs über die ermordeten Kopten ("Die 21"), Pater Maximilian Kolbe oder Klaus von Staufenberg. In der Kirche etwas aktueller Erzbischof Johannes Dyba oder in unserer Zeit Kardinal Zen und Kardinal Müller. Und keine Sorge: Das Thema Mut wird auch in deutschen Landen immer aktueller werden, je tiefer aggressive Ideologien die Fundamente von Kirche und Gesellschaft zerfressen und jede andere Meinung kriminalisieren...


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 Heinz1 13. Oktober 2022 
 

Man kann sich nur bedanken

für den mutigen Einsatz dieser Leute. Ihr Lohn wird sein auf der richtigen Seite gestanden zu haben während alles andere verwelkt wie in 100% der Fälle in der Geschichte. Zum Thema Mut fällt mir immer das hier ein:


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 Notker balbulus 13. Oktober 2022 
 

Konkurrenzprojekt zur Kleinen Bibliothek des Abendlandes?

Einem solchen verdienstvollen Projekt ist immer Glück zu wünschen.
Erinnert sei in diesem Zusammenhang an eine vergleichbare Editionsreihe, die "Kleine Bibliothek des Abendlandes", die Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz gemeinsam mit der Germanistin Gudrun Trausmuth im Be&Be Verlag des Stifts Heiligenkreuz herausgibt (siehe den Link).
Diese Bände enthalten, was ich für äußerst wichtig halte, je ein Vorwort, das Werk und Autor im historischen Kontext verortet. Das scheint in der Reihe von Seewald zu fehlen, sonst würde wahrscheinlich auf der Website der Edition Credo darauf hingewiesen.
Neuausgaben der Benediktsregel oder der "Bekenntnisse" des Augustinus, die hinter den gut kommentierten Ausgaben etwa des Reclam-Verlags zurückbleiben (beide sogar zweisprachig lat.-dt.), machen wenig Sinn. Hier wurde vielleicht eher an Quantität als an Qualität gedacht?

www.klosterladen-heiligenkreuz.at/produkte/bucher/kleine-bibliothek-des-abendlandes/


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 Chris2 13. Oktober 2022 
 

Viel Erfolg mit der Reihe.

Möge sie einen kleinen Beitrag zur dringend notwendigen auch kulturellen Katechese der Katholiken insbesondere im deutschsprachigen Raum sein.
Eine Anmerkung: Hemingways Werk in allen Ehren, aber bei ihm als Autor hätte ich Bauchschmerzen, weil sich dieser Mann damit gebrüstet hatte, 120 gefangene deutsche Soldaten ermordet zu haben.


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 Christ22 13. Oktober 2022 
 

@ bibelfreund

Ja, Peter Hahne haben wir auch zu Hause in Form von eBooks. Ein Teil seiner Bücher sind ja ganz interessant aber manchesmal aber doch etwas zu radikalisiert. Das o.G. Buch ist aktuell in Anschaffung in unserer Pfarrbücherei. Dank einiger Spenden aus Erbschaften von Verstorbenen ohne direkte Verwandtschaft wurde unsrer Bücherei die Anschaffung auch einiger aktueller Bücher ermöglicht. Sobald verfügbar werde ich es leihen und lesen um Mitreden zu können!


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 bibelfreund 13. Oktober 2022 
 

Volltreffer

Für solche Inerviews lohnt sich schon allein, kath.net zu lesen UND zu bezahlen. Wer klug ist, bündelt jetzt sein Geld für die wenigen wichtigen Projekte, die keinerlei Subvention bekommen…..
Als aktuelles Buch für den Durchblick durch den Zeitgeist empfehle ich „Das Maß ist voll!“ von Peter Hahne, seit Monaten auf der Bestsellerliste. Jetzt erst hat hahne bei BILD TV den Internt-Blog von YouTube aufgemischt. Ein Leser wünscht Gloria von Thurn und Taxis und hahne als Doppelspitze im Bundespräsidialamt. Das wäre doch mal wahre Ökumene….


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