Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  4. Bätzing gegen Papst Leo
  5. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Drei Stunden im Fegefeuer
  13. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne
  14. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
  15. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“

Dombaumeister: Krieg gefährdet auch kulturelles Erbe in Ukraine

25. Oktober 2022 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Europäische Dombaumeistervereinigung mahnt zur Einhaltung der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut in bewaffneten Konflikten.


Köln/Kiew (kath.net/ KAP)

Der Krieg in der Ukraine verursacht großes Leid in der ukrainischen Bevölkerung und bringt auch das kulturelle Erbe der Menschheit in Gefahr. Das betonen Europas Dombaumeister nach ihrer jüngsten Jahrestagung. "Dieser Krieg richtet sich gegen die Menschen in der Ukraine und die kulturellen Zeugnisse von Generationen", heißt es in der von der Europäischen Vereinigung der Dombaumeister veröffentlichten Erklärung. Hunderte Gebäude und Kultureinrichtungen seien durch den Krieg bereits zerstört oder schwer beschädigt worden. Bedroht seien Kirchen, Kultur- und Kultstätten, Museen, Archive, Bibliotheken, Denkmäler und Kunstwerke, "die prägend für die ukrainische Kultur sind und große Bedeutung für Menschen aller Nationen haben".


Alle Kriegsparteien müssten die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut in bewaffneten Konflikten respektieren und einhalten, mahnen die Dombaumeisterinnen und Dombaumeister. Ausdrücklich Russland fordern sie auf, "die kriegerischen und zerstörerischen Handlungen zu beenden und zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker zurückzukehren". Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen, die Vereinten Nationen und die UNESCO müssten ihren Einfluss geltend machen, "um der Ermordung tausender unschuldiger Menschen und der Zerstörung der Kulturgüter Einhalt zu gebieten".

Im Zuge der Jahrestagung, die von 20. bis 24. September im deutschen Greifswald stattfand, stellte die Dombaumeistervereinigung auch Finanzmittel zur digitalen Vermessung der aus dem 11. Jahrhundert stammenden Kiewer Sophienkathedrale zur Verfügung. Experten äußerten in den vergangenen Monaten immer wieder ihre Sorge wegen einer drohenden Zerstörung des Gotteshauses, das als eines der herausragendsten Bauwerke europäisch-christlicher Kultur gilt.

In Greifswald wählte die europäische Dombaumeistervereinigung auch die Münsterbaumeisterin des Berner Münsters, Annette Loeffel, zur neuen Vorsitzenden. Sie folgt in dieser Funktion auf den Dombaumeister des Stephansdoms, Wolfgang Zehetner.

Der Europäische Dombaumeisterverein geht auf ein Treffen von elf Dombau- und Bauhüttenmeistern im Jahr 1975 zurück. In der Folge tagten die Experten jedes Jahr. 1998 wurde der Verein offiziell gegründet. Heute gehören den Angaben zufolge 150 Mitglieder aus ganz Europa der überkonfessionellen und unabhängigen Organisation an.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  3. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  4. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  5. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  6. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  7. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  8. Der katholische Osten in der Analyse
  9. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  10. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  13. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  14. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  15. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz