
CDU-Antrag verhindert mit AFD-Unterstützung das Gendern im Landtag in Erfurt11. November 2022 in Deutschland, 34 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der CDU-Abgeordnete Christoph Zippel begründete dies damit, dass nach verschiedenen Umfragen eine Mehrheit der Menschen in Deutschland das Gendern klar ablehnen. Dies sei ein "Eliteprojekt" einer kleinen Minderheit
Thüringen (kath.net)
Die rot-rot-grüne Minderheitsregierung im Landtag in Erfurt darf in ihrer öffentlichen Kommunikation nicht gendern. Dies wurde am Mittwoch am Abend in einem Antrag der CDU-Fraktion, der von AfD unterstützt wurde, festgelegt. Dies berichtet die "Süddeutsche". In einem namentlichen Abstimmung im Landtag wurde mit 38 von 74 Stimmen der Antrag angenommen, 36 Abgeordnete votierten dagegen. Linke, SPD und Grüne haben im Thüringer Landtag derzeit keine Mehrheit. Der CDU-Abgeordnete Christoph Zippel begründete dies damit, dass nach verschiedenen Umfragen eine Mehrheit der Menschen in Deutschland das Gendern klar ablehnen. Dies sei ein "Eliteprojekt" einer kleinen Minderheit. 
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |