Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Es lohnt sich, das Herz gerade in schwierigen Zeiten für Jesus zu öffnen

19. November 2022 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nichts schafft einen besseren Grund und Boden für fruchtbare Begegnungen mit Jesus als Zeiten der Not und des Leidens - Gastkommentar von Inka Hammond aus Florida


Florida (kath.net)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und diese Tage eignen sich immer gut zum Reflektieren. Wie lief das Jahr? Was ist alles passiert? Wie habe ich mich verändert, was hätte ich anders oder besser machen können?

Für mich persönlich war das vergangene Jahr ein sehr anstrengendes. Vor kurzem sind mein Mann und ich und unsere vier Kinder in die USA ausgewandert und mussten uns erst einmal in der anderen Kultur und den anderen Alltagsstrukturen zurechtfinden. Es hat mir zeitweise den Boden unter den Füßen weggezogen, weil ich mich so entwurzelt und heimatlos gefühlt habe.

Inmitten von all den großen Veränderungen hat Gott immer wieder durch sein Wort und durch andere Menschen zu mir gesprochen und immer war es eine ähnliche Botschaft: ‚Ich mache alles neu.‘ Ja, ich wollte das Neue, das Gott für mich und meine Familie vorbereitet hatte. Deswegen hatten wir uns auch den großen Umzug auf einen anderen Kontinent eingelassen! Aber das ‚Neue‘ hat seinen Preis – nämlich das Alte. Wenn ich das Alte, das Vertraute, das Bequeme nicht loslasse, kann ich das Neue nicht empfangen. Zwischen dem Alten und dem Neuen entsteht eine Lücke, ein Niemandsland, das durchschritten werden muss. Da steht man zwischen allen Stühlen und weiß nicht so recht, ob es wirklich schlau war, loszugehen.


Ich glaube, dass viele Menschen sich ähnlich fühlen: Gestrandet in einem Niemandsland, ohne Wegweiser und Hoffnungsschimmer. Mein Mann und ich haben schon so manche ‚Zwischenzeiten‘ durchwandert und wir haben einiges lernen dürfen. Hier sind drei der wichtigsten Lektionen:
 

Neuer Wein soll nicht in alte Schläuche gefüllt werden (Matth. 9, 17). Die alten Schläuche würden bersten und der wertvolle Inhalt würde verloren gehen. Um in biblischen Zeiten neue Weinschläuche herstellen zu können, musste ein Tier sterben und das Leder aufwendig aufbereitet werden. Wenn wir auf ‚neuen Inhalt‘ vorbereitet werden, geht das einher mit Tod und Sterben und einer schmerzhaften Vorbereitungszeit. Das Ziel ist so geschmeidig wie möglich zu werden, um das Neue von Gott empfangen zu können. Wenn wir uns in solchen Vorbereitungszeiten bewusst machen, wohin wir gehen und was Gott uns anvertraut, ist es viel leichter Schmerz und Verlust auszuhalten und einzuordnen.

Zwischenzeiten sind wunderbare Möglichkeiten in der Beziehung zu Jesus zu wachsen und zu reifen. Nichts schafft einen besseren Grund und Boden für fruchtbare Begegnungen mit Jesus als Zeiten der Not und des Leidens. Hier sind wir besonders empfänglich für Gottes Wirken und sein Reden. Anstatt sich um sich selbst zu drehen und in Selbstmitleid oder Angst und Sorge zu ertrinken, dürfen wir eine Nähe zu Jesus erfahren, die einzigartig ist. Es lohnt sich, das Herz gerade in schwierigen Zeiten für Jesus zu öffnen und seine Gegenwart zu suchen. Das stärkt den Glauben, trainiert unser Durchhaltevermögen, lässt unseren geistlichen Menschen reifen und macht uns bereit für das Neue, das Gott tun möchte.

In Zwischenzeiten entstehen oftmals Konflikte mit anderen Menschen. Wir fühlen uns missverstanden oder werden unfair behandelt. Der Drang sich selbst zu verteidigen, ist groß und absolut nachvollziehbar! Auch wenn es manchmal sehr notwendig ist, klare Grenzen zu ziehen und Fehlverhalten zu adressieren, sind solche Situationen auch eine Einladung unsere Rechte vor den Thron Gottes zu legen und ihn – als unseren Anwalt – Recht zu sprechen, wenn er es für richtig hält. Wir beugen uns unter die rechte Hand Gottes und vertrauen darauf, dass er uns zur rechten Zeit erhöhen wird (1. Petrus 5,6).

Diese drei Punkte helfen mir persönlich sehr durch schwierige Phasen. Vielleicht ist es für Sie am Ende dieses Jahres ebenfalls hilfreich, wenn Sie reflektieren und Schmerz loslassen, den das vergangene Jahr mit sich gebracht hat.

 

Inka Hammond lebt derzeit mit ihrem Mann und ihrer Familie in Florida. Inka veröffentlich dieses Jahr erstmals einen Tochter Gottes Online Adventskalender, den wir unseren Lesern sehr gerne empfehlen. 24 kurze Inputs von Inka rund um Ihr Bestseller Buch 'Tochter Gottes, erhebe dich', 24 weihnachtliche Lobpreislieder und 24 tolle Rabatte von christlichen Online Shops und Ministries ...und noch mehr! Bestellmöglichkeit hier!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz